DE209651C - - Google Patents

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DE209651C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/20Audible signals, e.g. detonator audible signalling
    • B61L5/203Detonators; Track mounting means; Composition of the detonative product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektrisch wirkende Knallsignalvorrichtung für Eisenbahnen, bei der das Neue darin besteht, daß ein mit einem Schlagbolzen versehener Anker eines Elektromagneten beim jedesmaligen Schließen und Wiederöffnen des Stromkreises durch eine Feder gegen den Feuerwerkskörper getrieben wird. und diesen unmittelbar zur Entzündung bringt.
to Während bei allen bisher bekannten Einrichtungen ein besonderer Schlagbolzen durch den Elektromagneten erst ausgelöst werden mußte, wirkt beim Erfindungsgegenstande der Anker direkt als Schlagbolzen.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine schematische Anordnung der Telephon- und Signalstromkreise,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt der Knallsignalvorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt des hinteren Endes der Lokomotive mit der Knallsignalvorrichtung.
Zwischen den Schienen A sind Signalvorrichtungen B angeordnet, die von der nächsten Station oder durch eine tragbare Vorrichtung, die an beliebiger Stelle zwischen den Stationen einschaltbar ist, bedient werden können. In vorliegendem Falle sind die Signalvorrichtungen mit einem Telephonsystem verbunden, welches sich von der einen Station zur anderen erstreckt. Die Telephone C besitzen je einen Magneten 1 für den Rufstromkreis und sind mit den Signalvorrichtungen B mittels der Drähte 2 verbunden, in welchem Stromkreis die Signalvorrichtungen in Serie geschaltet sind, so daß alle gleichzeitig ausgelöst werden, damit wenigstens ein Signal von der Maschine sichtbar wird. Zwischen den Telephonen C sind die Drähte 3 und 4 angeordnet, an welche ein transportables Telephon D angeschlossen werden kann. Jedes Telephon besitzt einen Schalter 5, durch den die Magnete mit dem Telephonstromkreis verbunden werden können, um einen Rufstromstoß abzusenden, oder durch den sie mit den Leitern 2 verbunden werden können, um die Signalvorrichtungen B in Tätigkeit zu setzen. Einer der Telephondrähte wird alsdann verwendet, um die andere Hälfte des Signalstromkreises zu bilden. Mit den stationären Telephonen C sind Batterien E zur Erzeugung des Sprechstromes vorgesehen. Gewöhnlich nehmen die Schalter 5 die in vollen Linien angedeuteten Stellungen ein, so daß durch die Drehungen einer der Induktoren ι ein Strom erzeugt wird, welcher genügt, eine der pyrotechnischen Signal vorrichtungen auszulösen. Wird nun angenommen, daß der Induktor 1 des links liegenden Telephons gedreht wird, so fließt der Strom wie folgt: Schalter 5, Leiter 2, Vorrichtungen B, Schalter 5 des rechts liegenden Telephons, Leiter 6, Nebenschlußdraht 3 des Telephonstromkreises, Leiter 7 und zurück zum Anker des Induktors ι des links liegenden Telephons. Mit demselben Stromkreis können diese Signalvorrichtungen auch durch den Strom ausgelöst werden, der durch den Induktor des rechts liegenden Telephons erzeugt wird. In dem Falle, in welchem das bewegliche Telephon D mit dem Stromkreis verbunden wird, um die Signal-

Claims (1)

  1. Vorrichtungen auszulösen, würde der Strom durch einen Teil des Drahtes 3, Nebenschluß S eines der Telephone C, Leiter 2, Nebenschluß 5 des anderen Telephons C und zurück zum Telephon D durch den anderen Teil des Leitungsdrahtes 3 gehen. Stellt man die Schalter 5 so ein, ' daß sie mit dem Draht 4 in Verbindung gebracht werden, so kann man das andere Telephon anrufen und mit Hilfe des Gebers 8 und Empfängers 9 ein Gespräch über die Leitungsdrähte 3 und 4 führen. In einem kombinierten System der beschriebenen Art können Gespräche von dem mittleren Telephon mit irgendeinem der beiden anderen Telephone ausgeführt werden, so daß, wenn irgendein Unglücksfall zwischen den Stationen geschieht, das Zugpersonal sich sofort mit den Stationen in Verbindung setzen kann, damit die nötigen Anordnungen zur Hilfeleistung getroffen werden können. Ferner bietet dieses System den Vorteil, daß die sichtbaren Signalvorrichtungen bequem kontrolliert und so Unglücksfälle vermieden werden können.
    Die Kasten 10 sind zwischen den Schienen A angeordnet und enthalten die arbeitenden Teile der Vorrichtungen B. Jeder Kasten 10 besitzt ein Gehäuse 11, in welchem eine oder mehrere Raketen 12 oder andere pyrotechnische Signalmittel enthalten sind. Jede Rakete besitzt einen Zünder 13, versehen mit einer Kappe oder Patrone 14, die mit Hilfe der Zündnadel 15 abgefeuert werden kann. Die Zündnadeln sind auf dem Anker 16 angebracht, der in der einen Nebenkammer 17 des Gehäuses 11 liegt und mit Hilfe der Elektromagnete die Zündung bewirkt. Die Magnete 18 sind mit den Induktoren 1 mittels der Leiter 2 verbunden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der Leitungsdraht 2 bei jeder Vorrichtung B geteilt und diese Enden mittels Klemmschrauben 19 befestigt. Eine der letzteren ist mit dem Elektromagneten 18 direkt und die andere mit dem Kontakt 20 verbunden, welcher den Stromkreis durch die Bewegung des Ankers geöffnet oder geschlossen hält. Mit dem Anker 16 ist eine Feder 21 verbunden, die ihn zu dem die Zündung verursachenden Schlage bewegt. Gewöhnlich befinden sich diese Teile in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Stellung, aber sobald ein Strom durch irgendeinen der Induktoren 1 erzeugt wird, wird der j Anker 16 den Kernen der Elektromagnete genähert und der Stromkreis bei 20 geöffnet, damit der Anker sofort wieder unter der Einwirkung der Feder 21 zurückschnellt und dabei die Zündvorrichtung zur Wirkung bringt. Falls die Kappen 14 nicht beim ersten Schlage zur Zündung kommen sollten, so werden sie unter dem fortgesetzten Hämmern des Ankers zur Zündung gebracht werden, solange ein Strom von einem der Induktoren 1 ausgeht, und dadurch das Signal zur Wirkung bringen. Um den Zug auch dann zum Stillstand zu bringen, wenn der Lokomotivführer das Signal übersehen oder daran vorbeizufahren beabsichtigen sollte, kann nachfolgende Einrichtung vorgesehen sein. Jede der Signalvorrichtungen B ist mit einem Anschlag 22 versehen, der auf dem Deckel 23 des Kastens 10 befestigt ist. Gewöhnlich liegt dieser Anschlag wagere'cht, wird aber senkrecht eingestellt, wenn eine Rakete abgefeuert wird. Zu diesem Zwecke ist der Deckel 23 mit einer Feder 24 versehen, welche stets das Bestreben hat, den Deckel um sein Scharnier 25 hochzuschwingen, eine Bewegung, welche die Nase 27 des Ankers 16 aber nicht zuläßt, solange sie hinter die gleichartige Nase 26 des Deckels 23 greift. Werden nun die Elektromagnete 18 erregt und wird dabei der Anker 16 zurückgezogen, so trennen sich die Nasen 26 und 27, und die Feder 24 schwingt den Deckel 23 und den Anschlag 22 in die in Fig. 4 dargestellte Stellung. Der Anschlag 22 steht hierbei über den Bahnkörper vor und reicht in den Bereich eines an der Lokomotive" L angebrachten Auslösemechanismus, der den Dampf selbsttätig von den Zylindern absperrt, sobald er ausgelöst wird.
    Paten τ-A NSPRUCH :
    Elektrisch wirkende Knallsignalvorrichtung für Eisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Schlagbolzen versehener Anker eines Elektromagneten beim jedesmaligen Schließen und Wiederöffnen des Stromkreises durch eine Feder gegen den Feuerwerkskörper getrieben wird und diesen unmittelbar zur Entzündung bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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