DE415221C - Verfahren zur Sicherung elektrischer Zuender - Google Patents

Verfahren zur Sicherung elektrischer Zuender

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DE415221C
DE415221C DEW60106D DEW0060106D DE415221C DE 415221 C DE415221 C DE 415221C DE W60106 D DEW60106 D DE W60106D DE W0060106 D DEW0060106 D DE W0060106D DE 415221 C DE415221 C DE 415221C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/18Safety initiators resistant to premature firing by static electricity or stray currents
    • F42B3/182Safety initiators resistant to premature firing by static electricity or stray currents having shunting means

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Sicherung elektrischer Zünder. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum elektrischen Zünden von Sprengschüssen, die schon auf eine geringe Spannung vagabundierender Ströme ansprechen. Hauptsächlich infolge der Einführung der elektrischen Förderung mittels Lokomotiven, aber auch infolge von Gebirgsbewegungen bestehen in den Bergwerken vagabundierende Erdströme, die zeitweilig schon mit einer Spannung von 15 Volt festgestellt sind. Um eine Zündung der Zündpatrone durch diese Erdströme zu verhindern, hat man bereits die Zündleitung durch einen Sicherungsschalter kurzgeschlossen und den Kurzschluß vor dem Schuß von fern mittels Schnurzug o. dgl. wiederaufgehoben. Nach der Erfindung ist dieser unmittelbar vor Ort angeordnete an sich bekannte Schalter so ausgebildet, daß der von der Zündmaschine gesandte Dauerstrom zunächst erst den Kurzschluß der Zündleitung aufheben und die Verbindung zwischen der Leitung der Stromquelle mit der Zündleitung vor Ort herstellen muß, ehe er die Zündpatronen entzünden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des neuen Verfahrens geeigneten Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der Anordnung im Bergwerke und Abb.2 und 3 einen Mittellängsschnitt des Sicherheitsschalters in der Kurzschluß- bzw. in der Durchgangsstellung.
  • Die Minenzündvorrichtung i ist mittels eines Ventils oder Hahnes io an die Druckluftleitung 36 des Querschlages angeschlossen. Beim Anlaufen der Vorrichtung durch Öffnen des Ventils i o wird nur ein Erregerstrom für die Magnetspulen und für die Warnung erzeugt. Durch mehrfaches Öffnen rnd Schießen des Ventils können verabredete Warnungssignale abgegeben werden. Nach Einführen eines Schlüssels wird der erzeugte Strom in die Zündleitung 24 überführt, welcher die Sicherheitsvorrichtung 21 aus ihrer Kurzschlußstellung nach Abb. 2 in die Durchgangsstellung nach Abb. 3 überführt und den Schuß abtut. Diese Sicherheitsvorrichtung besteht aus einem geschlossenen Kasten 22 mit je einem Klemmenpaar 23 für die Zündleitung 24 der Minenzündmaschine i und 25 für den Anschluß der Zündleitung 26 für den Zünder 37 vor Ort. Von den Anschlußklemmen 23 geht die eine Leitung 27 zu der einen Anschlußklemme 25 und die andere 28 zu der zweiten Anschlußkl.emine 25, welch letztere aber in der Ruhestellung durch einen lösbaren Kontakt 29 unterbrochen ist. Die Leitung 27 weist noch einen Klemmkontakt in Gestalt eines Messerkontakts 3o auf, der sich an einem Winkelhebel 31 befindet und ständig unter dem Zug der auf Herstellung des Klemmkontakts 3o wirkenden Feder 32 steht. Hierdurch wird auch ein Bügelkontakt 33 geschlossen, der von der Leitung 28 zum Winkelhebel 31, von dort zum Klemmkontakt 30 und zur Leitung 27 führt. In dieser Stellung ist also die Zündleitung 26 vor Ort kurzgeschlossen. Außerdem ist in dem geschlossenen Kasten vor dem eisernen Hebelarm des Winkelhebels 31 ein Elektromagnet 35 vorgesehen, der seinen Stromkreis in Nebenschluß 34 der Leitungen 27 und 28 bildet. Wird also durch das Sicherheitsschloß der Dauerstrom der Minenzündmaschine durch die Leitungen 24, 27, 28 und 34 gesandt, so wird der Elektromagnet 35 erregt und zieht den Winkelhebel 31 entgegen dem Zuge der Feder 32 an, unterbricht hiermit die Kontakte 30 und 33 und schließt den Kontakt 29. Alsdann geht der Zündstrom unmittelbar von den Klemmen 23 zu den Klemmen 25 in die Zündleitung 26 und durch den Zünder 37, während die Leitung 26 kurzschlußfrei geworden ist. Sobald die Vorrichtung wieder stromlos wird, zieht die Feder 32 den Anker 31 wieder in die Kurzschlußstellung 30 und 33 zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sicherung elektrischer Zünder, die schon auf die geringere Spannung vagabundierender Ströme ansprechen, mittels eines Kurzschlusses in der Zündleitung, dessen Aufhebung von fern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektromagnetischer Schalter, der unter dem Einfluß einer Feder die Zündleitung ständig kurzschließt, beim Einschalten des Stromes der Zündstromquelle aus seiner Kurzschlußstellung bewegt wird, so daß nunmehr der gesamte Strom derselben durch den Zünder fließt.
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