DE209449C - - Google Patents

Info

Publication number
DE209449C
DE209449C DENDAT209449D DE209449DA DE209449C DE 209449 C DE209449 C DE 209449C DE NDAT209449 D DENDAT209449 D DE NDAT209449D DE 209449D A DE209449D A DE 209449DA DE 209449 C DE209449 C DE 209449C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
housing
grinding
pressure
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT209449D
Other languages
English (en)
Publication of DE209449C publication Critical patent/DE209449C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/027Other grinding machines or devices having a flexible shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209449 KLASSE 67a. GRUPPE
Schleifsteines.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Abschleifen von Flächen derjenigen Art, bei denen ein über die Arbeitsfläche geführtes Gestell einen Schleifkörper trägt, der durch Kegelräder und eine biegsame Welle in Drehung versetzt wird und mit einer Stirnseite die Arbeitsfläche schleift.
Gemäß der Erfindung ist der Stein in seinem Gehäuse derart achsial verschiebbar"
ίο unter Federwirkung gelagert, daß die Feder den Stein bis zu einem festen Anschlag aus dem Gehäuse herausdrängt; daraus ergibt sich die Arbeitsweise, daß das Gehäuse lediglich zum Andrücken des Steines mit mehr oder weniger Pressung benutzt wird, ohne daß es selbst mit der Arbeitsfläche in Berührung kommt. Es wird so die Handarbeit weitgehend nachgeahmt, indem je nach der Beschaffenheit der verschiedenen Stellen der zu
ao bearbeitenden Fläche der Stein mit mehr oder weniger Druck anzupressen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Der Stein a ist an einer starren Achse b befestigt. Diese ruht in dem glockenartig gestalteten Gehäuse c, an das sich ein hohler handgriffartiger Teil c1 anschließt. Die Achse b ist in ihrem unteren Teil an der Nabe d1 eines Kegelrades d befestigt, das von einem zweiten Kegelrad e mittels einer biegsamen Welle / in Drehung versetzt wird. Die Verbindung zwischen der Radnabe d1 und der Achse b ist durch Nut und Feder bewirkt, so daß die Achse an der Drehung des Rades teilnehmen muß und eine Achsialverschiebung zwischen den Teilen möglieh ist.
Auf die obere Stirnfläche der Achse b wirkt eine Feder g, die in einer in dem handgriffartigen Teil c1 des Halters c einschraubbaren Muffe c2 eingeschlossen ist. Die Feder g drückt auf eine Büchse g1, die in einem zur Verminderung der Reibung als Kugellager mit Kugeln g2 ausgebildeten Spurlager im oberen Ende der Welle b läuft.
In normaler Stellung ragt der Stein α etwas aus der Öffnung des glockenförmigen Gehäuses c heraus, so daß der Gehäuserand c3 gegen die Schleiffläche a1 des" Steines etwas zurücktritt. Das Maß, um das der Stein über das Gehäuse c hinausragt, kann durch entsprechende Verstellung der Muffe geregelt werden. Der Hub des Steines in seinem Gehäuse wird durch den Bund g3 der Muffe c·2 und durch den unteren Rand des Gehäuses begrenzt.
Die Achse b kann demnach bei gleicher Spannung der den Stein belastenden Feder g im Gehäuse verschoben werden. Diese Anordnung gestattet daher, einerseits der Abnutzung des Steines Rechnung zu tragen.
Der Arbeiter kann andererseits durch mehr oder weniger starken Druck auf das Gehäuse den Druck des Steines gegen die zu schleifende Fläche wie bei der Handarbeit ändern. Je weiter die Schleiffläche über den Gehäuserand hervorsteht, eine um so größere Verschiebung kann das Gehäuse gegenüber der Schleifscheibe
erhalten und ein um so größerer Arbeitsdruck kann daher im Bedarfsfalle angewendet werden. Durch entsprechende Einstellung der Federmuffe c2 kann somit der Arbeitsdruck in beliebig weiten allen vorkommenden Grenzen geregelt werden.
Die zum Schleifen erforderliche Flüssigkeit, die noch besondere Schleifmittel enthalten kann, wird in bekannter Weise zentral durch ίο ein die Achse b durchdringendes Rohr h zugeführt. Das Rohr mündet in eine zentrale Bohrung a2 des Steines a.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abschleifen von Flächen mittels eines mit der Stirnfläche arbeitenden, von einem Führungsgehäuse getragenen und durch eine biegsame Welle ao angetriebenen Schleifsteines, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein (a), dessen Schleiffläche Λ) über den unteren Gehäuserand fcsj hervorragt, in dem als Handhabe dienenden Gehäuse (c). entgegen einer Drückfeder (g) achsial verschiebbar gelagert ist, so daß der Druck auf das Gehäuse elastisch auf den Stein übertragen und der Druck auf die zu schleifende Fläche geändert werden kann.
  2. 2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (c2) für die auf die Schleifsteinwelle (b) drückende Feder (g), welches dieser gleichzeitig als oberes Widerlager dient, in der Achsenrichtung des Steines im Lagergehäuse (c) des Schleifsteines verstellbar ist, so daß der Betrag* "um den die Schleiffläche über den Gehäuserand heraustritt, geändert werden kann, um einerseits den Schleifdruck in weiteren Grenzen vergrößern, andererseits die Abnutzung des Schleifsteines ausgleichen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209449D Active DE209449C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE209449C true DE209449C (de)

Family

ID=471414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT209449D Active DE209449C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE209449C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030219B (de) * 1956-10-30 1958-05-14 Werner Osenberg Dr Ing Mit losem Korn arbeitende Planschleifvorrichtung
DE1170277B (de) * 1958-03-14 1964-05-14 Karl Hack Federendenschleifmaschine
DE1213758B (de) * 1955-06-03 1966-03-31 Saint Gobain Vorrichtung zum Schleifen von anschliessend zu polierenden Glasplatten
FR2336215A1 (fr) * 1975-12-24 1977-07-22 Delcasso Maurice Dispositif a surfacer

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213758B (de) * 1955-06-03 1966-03-31 Saint Gobain Vorrichtung zum Schleifen von anschliessend zu polierenden Glasplatten
DE1030219B (de) * 1956-10-30 1958-05-14 Werner Osenberg Dr Ing Mit losem Korn arbeitende Planschleifvorrichtung
DE1170277B (de) * 1958-03-14 1964-05-14 Karl Hack Federendenschleifmaschine
FR2336215A1 (fr) * 1975-12-24 1977-07-22 Delcasso Maurice Dispositif a surfacer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3227271C2 (de) Vorrichtung zum Schärfen des Umfangs einer Schneidscheibe
DE209449C (de)
DE729464C (de) Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben, insbesondere fuer Profilschleifscheiben
DE236107C (de)
DE429059C (de) Knopfschleifmaschine
DE2309844A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
DE141716C (de)
DE279607C (de)
DE417684C (de) Exzentergetriebe fuer die Haemmer von Nietmaschinen o. dgl.
DE959009C (de) Glattwalzgeraet fuer runde, von der Zylinderform abweichende Werkstuecke
DE181404C (de)
DE228156C (de)
DE433131C (de) Handschleifvorrichtung mit mechanisch angetriebener umlaufender Schleif- und Polierscheibe
DE246277C (de)
DE337346C (de) Vorrichtung zum Sichtbarmachen und Registrieren der Arbeitsleistung von Arbeitsmaschinen
DE141922C (de)
DE414642C (de) Exzentersteuerung fuer den Zangenschlitten einer Papierhuelsenwickelmaschine
DE102768C (de)
DE279116C (de)
DE75454C (de) Handschleifvorrichtung für Flachfacetten
DE248638C (de)
DE277607C (de)
DE335403C (de) Druckregler fuer Nietmaschinen, Pressen u. dgl.
DE272630C (de)
DE73535C (de) Selbsttätige Spannvorrichtung für die Schleifmäntel rotirender Schleif- und Polirtrommeln