DE209378C - - Google Patents

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DE209378C
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DENDAT209378D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D91/00Burners specially adapted for specific applications, not otherwise provided for
    • F23D91/02Burners specially adapted for specific applications, not otherwise provided for for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0047Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verdampfer- oder Vergaserlampe, bei welcher in bekannter Weise der flüssige Brennstoff aus dem Lampenbehälter lediglich unter natürlichem Gefälle zum Vergaser geführt ist. Der Druck, mit welchem der verflüchtigte Brennstoff den Vergaser durch die Düse verläßt, ist bei diesen bekannten Lampen gegeben durch den Höhenunterschied zwischen der
ίο Flüssigkeit im Verdampfer und im Lampenbehälter, welcher durch bauliche Rücksichten begrenzt - ist. Zweck der Erfindung ist, ohne Steigerung des Höhenabstandes doch einenerhöhten Dampfdruck zu erzielen. Die Erfindung besteht in einer Anordnung, bei welcher die vom Brennstoffbehälter zur Düse des Brenners führende Leitung in solcher Weise ein- oder mehrmals abwechselnd durch den heißen Brennschacht und außen daran vorbeigeführt wird; daß der in den heißen Teilen der Leitung verdampfte Brennstoff in den darauffolgenden kälteren Teilen immer wieder verdichtet oder verflüssigt wird, und daß die Drücke der verschiedenen Flüssigkeitsstrecken in bezug auf den Vergaserdruck sich summieren. Die Folge ist, daß aus dem letzten, beheizten Leitungsteil, an welchen sich die Düse unmittelbar anschließt, der verdampfte oder vergaste Brennstoff mit einer Geschwindigkeit austritt, die größer ist, als dem hydrostatischen Drück einer einfachen Brennstoffsäule bis zur Düse entsprechen würde, zum Zweck, eine größere Menge einer innigeren Gasluftmischung zu erzielen.
Die Lampe erreicht also das gleiche Ziel, das sonst mit einem unter künstlichem Druck erhaltenen^ Brennstoffbehälter verfolgt wird, ohne daß man die Schwierigkeiten dieser Druckbehälter beim Nachfüllen und Abdichten in den Kauf nehmen muß.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung in Fig. 1 schematisch dargestellt, während Fig. 2 zur näheren Erklärung der Wirkungsweise dient.
Betrachtet man zunächst in Fig. 2 das wellenförmig gekrümmte Rohr, dessen U-förmige Teile abwechselnd mit Luft und Wasser gefüllt sind, so ist bei der angegebenen Verteilung ohne weiteres einzusehen, daß sich der Druck der Wassersäulen α und b in dem letzten, langen Strang summiert und nur durch die mit a, b bezeichnete Wassersäule in Gleichgewicht erhalten wird. Die von der Wassersäule α belastete Luft drückt auf die Wassersäule 5, die ihrerseits ihr Gewicht der Gesamtbelastung der Luft im Rohrstrang c hinzufügt. Eine ähnliche Wirkungsweise hat man sich bei der in Fig. 1 dargestellten Lampe zu vergegenwärtigen. Der aus dem Brennstoffbehälter 3 durch die Leitung 4 austretende Brennstoff wird durch die im Brennerschacht aufsteigenden Gase im Leitungsteil 5 verflüchtigt, im absteigenden Leitungsteil 6, der an der kühl gehaltenen Außenseite des Brennschachtes verläuft, verdichtet oder verflüssigt und schließlieh im wagerechten Leitungsstück 7 wieder vergast und tritt, da sich der Druck in dem Leitungstück 5 (entsprechend der Flüssigkeits-
höhe ι) demjenigen im Leitungsteil 6 (entsprechend einer Flüssigkeitshöhe 2) hinzufügt, aus der Düse 8 mit einer Geschwindigkeit aus, die jedenfalls größer ist als diejenige, welche einer einfachen Flüssigkeitssäule vom Brennstoffbehälter bis zur Düse entsprechen würde. Der aus der Düse ausströmende Brennstoff wird daher mit der Luft in dem Rohr 9 sehr innig und in einem der raschen Verbrennung günstigeren Verhältnis gemischt, bevor er in dem Brenner 10 verbraucht wird. Für die Erreichung des Erfindungszweckes ist also unerläßlich, daß die im Brennschacht liegende Leitungsstrecke aufsteigt, die außerhalb liegende absteigt, und daß möglichst unmittelbar vor der Düse die Leitung nochmals durch den Brennschacht geführt und der vollen Flammenhitze ausgesetzt ist. Jede von einer Fallstrecke außerhalb gefolgte, im Schacht liegende Steigung braucht natürlich nicht unterbrochen sein. Ebenso braucht jede auf eine Steigung im Schacht folgende, außerhalb des Schachtes liegende Fallstrecke nicht unterbrochen fallend sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verdampferlampe, insbesondere für Glühlicht, bei welcher der Brennstoff nur unter Gefälle vom Behälter zur Düse geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Brennstoffbehälter (3) zur Düse (8) des Brenners (10) führende Leitung in solcher Weise ein- oder mehrmals abwechselnd durch den heißen Brennschacht und außen daran vorbeigeführt wird, daß die Leitung im Brennschacht auf- und außerhalb absteigt, und daß sie möglichst unmittelbar vor der Düse nochmals durch den Brennschacht geführt ist, zum Zwecke, daß der in den heißen Teilen der Leitung vergaste Brennstoff in den darauffolgenden kälteren Teilen immer wieder verdichtet oder verflüssigt wird und aus dem letzten, beheizten Leitungsteil mit einer Geschwindigkeit austritt, die größer ist, als dem hydrostatischen Druck der Brennstoffsäule bis zur Düse entsprechen würde, zum Zweck, eine innigere und reichere Gasluftmischung zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209378D Expired DE209378C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5580596A (en) * 1993-06-04 1996-12-03 Cpc International Inc. Sprout inhibitor for potatoes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5580596A (en) * 1993-06-04 1996-12-03 Cpc International Inc. Sprout inhibitor for potatoes

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