DE207535C - - Google Patents
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- DE207535C DE207535C DE1907207535D DE207535DA DE207535C DE 207535 C DE207535 C DE 207535C DE 1907207535 D DE1907207535 D DE 1907207535D DE 207535D A DE207535D A DE 207535DA DE 207535 C DE207535 C DE 207535C
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- DE
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- cartridge
- projections
- annular groove
- projectile
- edge
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
- F42B5/067—Mounting or locking missiles in cartridge cases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 207535 KLASSE 72 d. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Patrone. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft Patronen, bei denen zur Herstellung einer leicht lösbaren, bajonettverschlußartigen
Verbindung zwischen Geschoß und Patronenhülse der eine dieser beiden Patronenteile
mit Vorsprüngen, der andere mit einer Winkelnut versehen ist.
Beim Transporte derartiger Patronen im Munitionswagen läßt es sich selbst bei sorgfältigster
Lagerung der Patronen nicht vermeiden, daß einerseits infolge der Elastizität der Verpackungsmittel, andererseits infolge der
leicht lösbaren Verbindung zwischen Geschoß und Patronenhülse diese beiden Patronenteile
sich gegeneinander zu verdrehen und in der Längsrichtung zu verschieben suchen. Infolgedessen
kann bei den bisher bekannten bajonettverschlußartigen Verbindungen von Geschoß
und Patronenhülse der Fall eintreten, daß der an der Patronenhülse befindliche Verbindungsteil
durch den am Geschosse befindlichen wegen des Härteunterschiedes des Hülsen- und des Geschoßmateriales nach kurzer Zeit
zerstört wird, so daß dann beim Herausheben der Patrone aus der Verpackung die Patronenhülse
sich von dem Geschosse trennt.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Patrone der gekennzeichneten
Art, bei welcher eine Zerstörung der Verbindungsmittel beim Transporte nicht eintreten
kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht der in Betracht
kommenden Teile der Patrone bei aufgeschnittener Patronenhülse und
Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von oben gesehen.
Der mit der Patronenhülse A in Eingriff stehende Teil des Geschosses B ist mit einer
um den ganzen Geschoßkörper herumgehenden, gleichmäßig breiten Ringnut b1 versehen. In.
diese münden an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen zwei schräg zur
Ringnut gerichtete Nuten δ2 ein, die sich von der Ringnut bis an den Bodenrand δ3 des
Geschosses erstrecken. Der Winkel, den die Nuten b2 mit der Ringnut einschließen,, ist
zweckmäßig kleiner als der Reibungswinkel. Die Patronenhülse ist an zwei einander diametral
gegenüberliegenden Stellen mit nach innen gerichteten Vorsprüngen (Buckeln) a1
versehen, welche vom Rande a2 der Patronenhülse solchen Abstand haben, daß, wenn das
Führungsband δ4 des Geschosses auf dem Rande a2 der Patronenhülse aufruht, zwischen
den Buckeln a1 und den Rändern b5 δ6 der
Ringnut b1 Zwischenraum vorhanden ist.
Infolge des zwischen dem Rande δ5 der Ringnut und den Buckeln a1 vorhandenen
Zwischenraumes kann, da das Führungsband δ4 ein Zusammenschieben von Geschoß und Patronenhülse
verhindert, der Rand δ5 unter keinen Umständen mit den Buckeln a1 in Berührung
treten und so deren Bestand gefährden. Den Zwischenraum zwischen dem Rande δβ der Ringnut und den Buckeln a1
aber wird man zweckmäßig so groß wählen, . daß ein Anschlagen der Buckel gegen den
Rand auch dann nicht stattfinden kann, wenn das Geschoß und die Patronenhülse sich beim
Transport infolge der Elastizität der Verpackungsmittel und der beim Transport auftretenden
Stöße auseinanderschieben. Pas größte Maß dieser Verschiebung ist für die
verschiedenen Verpackungsarten leicht zu ermitteln.
Da ferner die um den Geschoßkörper herumgehende Ringnut eine beliebige Verdrehung
der beiden Patronenteile gegeneinander zuläßt,
ίο ohne daß die Buckel bei der Drehung auf
Widerstand stoßen, so entfällt jede Möglichkeit, daß die Buckel beim Transporte der Patronen
zerstört werden.
Die schräge Lage der Einführungsnuten b2
»5 gegenüber der Ringnut bietet den Vorteil, daß die beiden Teile der Patronen auch dann im
Zusammenhange bleiben, wenn beim Herausziehen der Patrone aus der Verpackung die
Buckel a1 zufällig den Einmündungen der
Einführungsnuten sich gegenüber befinden.
Patronen, bei denen Geschoß und Patronenhülse unter Vermittlung einer an einem dieser
Teile angebrachten, um den ganzen Patronenteil herumgehenden Ringnut und am anderen
Patronenteil angebrachter Vorsprünge miteinander verbunden sind, sind bekannt. Bei
diesen bekannten Patronen besteht jedoch keine bajonettverschlußartige Verbindung zwischen
Geschoß und Patronenhülse. Hierbei sind vielmehr die Patronenhülsen an ihrem vorderen Ende mit Längsschlitzeri versehen,
die bewirken, daß die Hülsen sich beim Einsetzen der Geschosse federnd aufspreizen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:I. Patrone, bei der zur Herstellung einer leicht lösbaren, bajonettverschlußartigen Verbindung zwischen Geschoß und Patronenhülse der eine dieser beiden Pa^ tronenteüe mit Vorsprüngen, der andere mit einer Winkelnut versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Teil der Winkelnut (b1 b2), in den die Vorsprünge (a1) bei hergestellter Verbindung eingreifen, eine um den ganzen Patronenteil herumgehende Ringnut (b1) von solchem Querschnitt bildet, daß Geschoß und Patronenhülse eine volle Umdrehung gegeneinander ausführen können, ohne daß die Vorsprünge (a1) auf Widerstand stoßen.
- 2. Ausführungsform der Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (b1) auf ihrem ganzen Umfange größere Ausdehnung in Richtung der Längsachse der Patrone als die Vorsprünge (a1) besitzt, und daß die Lage der Ringnut . (b1) und der Vorsprünge (a1) so gewählt ist, daß, wenn das Führungsband (b^) des Geschosses (B) auf dem Rande (a2) der Patronenhülse (A) aufruht, die beiden Patronenteile (A B) ein Stück auseinandergeschoben werden müssen, damit die Vorsprünge (a1) den Rand (b6) der Ringnut (b1) berühren. C5
- 3. Ausführungsform der Patrone nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn das Führungsband (bl) des Geschosses (B) auf dem Rande (a2) der Patronenhülse (A) aufruht, Zwischenraum zwisehen den Vorsprüngen (a1) und demjenigen Rande (b5) der Ringnut (b1) vorhanden ist, der bei einem (durch das Führungsband verhinderten) Zusammenschieben der beiden Patronenteile (A B) mit den Vor-Sprüngen (a1) in Berührung treten würde.
- 4. Ausführungsform der Patrone nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (b%), welche die Einführung der Vorsprünge (a1) in die fio Ringnut (bl) ermöglichen, schräg zu dieser (b1) gerichtet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207535T | 1907-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207535C true DE207535C (de) |
Family
ID=4276117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907207535D Expired - Lifetime DE207535C (de) | 1907-06-25 | 1907-06-25 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH44380A (de) |
| DE (1) | DE207535C (de) |
| FR (1) | FR390067A (de) |
-
1907
- 1907-06-25 DE DE1907207535D patent/DE207535C/de not_active Expired - Lifetime
-
1908
- 1908-05-06 CH CH44380A patent/CH44380A/de unknown
- 1908-05-08 FR FR390067D patent/FR390067A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH44380A (de) | 1909-08-02 |
| FR390067A (fr) | 1908-09-25 |
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