DE207384C - - Google Patents
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- DE207384C DE207384C DENDAT207384D DE207384DA DE207384C DE 207384 C DE207384 C DE 207384C DE NDAT207384 D DENDAT207384 D DE NDAT207384D DE 207384D A DE207384D A DE 207384DA DE 207384 C DE207384 C DE 207384C
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- wick
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- wick tube
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0052—Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by conduction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
■ &\aw\k\i\rvn, bet
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
und Verdampferrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft Glühlichtbrenner für
flüssige Brennstoffe, in welchen ein Teil der Flammenhitze von oben nach unten mittels
Leitstäbe dem oberen als Verdampfer dienenden Teile des Dochtrohres zugeführt wird.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß am Dochtrohr in einem gewissen Abstand
vom oberen, den Verdampfer bildenden Dochtrohrende und außerhalb des Brennstoff behälters
Kühlrippen angeordnet sind, damit die Erhitzung nicht weiter nach unten greift und somit der untere Teil des Dochtrohres
und des Dochtes sowie der Behälter kühl gehalten werden.
Die Zeichnung dient nur zur Erläuterung der Erfindung und zeigt den senkrechten
Schnitt eines Glühlichtbrenners mit der neuen Anordnung. ^
In das die Flüssigkeit aufnehmende Gefäß a des Brenners taucht ein Zylinder b mit geschlossenem
Boden und oberer freier öffnung. Durch die Mitte des Zylinderbodens hindurch
ist konzentrisch das Döchtrohr c hindurchgeführt, welches den Docht d aufnimmt; an
diesem Dochtrohr sind von außen Rippen /, die von beliebiger Gestaltung sein können,
angebracht. Vorteilhaft werden sie indes von Abstand zu Abstand wagerecht liegend angeordnet
und möglichst mit Wellen versehen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, damit sie
der Luft in ihrer Umgebung eine möglichst große Fläche bieten. In dem Dochtrohr ist
noch gleichachsig ein kleineres Rohr e mit siebartig durchlochter Wandung angeordnet,
in welches der Docht eingesetzt ist, der über den oberen Rand dieses Rohres umgelegt ist
und auch den ringförmigen Spalt zwischen den Rohren e und c ausfüllt. Der Docht
tritt seitwärts in die Flüssigkeit, die von ihm durch Kapillarkraft nach aufwärts gesäugt
wird. .. ■ " ■
Auf das Dochtrohr c ist eine Düse nebst Mischrohr aufgesetzt. ' Der obere Teil des
Dochtrohres c ist mit einer Hülse h verlötet, die mittels Arme i mit einer oberen Hülse j
ein Ganzes bildet. Diese Hülse ist der eigentliche Brennerkopf, der, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, oben von einem Metallsieb k bedeckt
ist und unten sich in einem abgesetzten Rohre fortsetzt, an dessen unterer Seite sich
ein tellerförmig erweiterter Rand m befindet. Aus der Hülse j ragt eine zentrale Stange η
hervor, deren oberer Teil in die Flamme tritt, während sie unten in Form einer Gabel mit
der Hülse fest verbunden ist. Der Ansatz. 0 nebst Schraube dient zum Festmachen des
Glühstrumpfes. Hülse j, Arrrie i und Hülse h
bilden ein einziges Stück, das die Wärme vom Brennerkopf j bis zum Dochtrohr c ableitet.
Die in die Flamme tauchende Stange η fordert
die Temperatursteigerung im Rohre / mehr, als wenn die Erwärmung nur infolge
der Nachbarschaft mit der Flamme stattfinden würde. Dieser Teil der Vorrichtung wird aus
diesem Grunde zweckmäßig aus einem gutleitenden Metall hergestellt. Da nun das
Dochtrohr gleichfalls erhitzt ist, so verflüchtigt sich der Kohlenwasserstoff im Dochte,
wobei ein ausreichender Druck hervorgerufen wird, der das brennbare Gas durch den Ejektor
g in Richtung des Pfeiles I in das Rohr I treten läßt, wobei die erforderliche Mischluft
in Richtung der Pfeile 2 mitgerissen wird. Die Mischung erwärmt sich an der Hülse /
und dringt durch das Sieb k hindurch zur Flamme.
Man sieht also, daß das eine Stück, welches
ίο aus dem Rohr/, den Armen i und der Hülse h
besteht, sowohl den Brennerkopf als den Träger und Leiter der Wärme bis zum Dochtrohr c
bildet. Da nun die Wärme im oberen Teil des Dochtrohres eine ziemlich hohe Temperatur
erreichen wird, so ist es unvermeidlich, daß der Druck im Innern übermäßig hoch und der
Brennstoff in das Gefäß zurückgedrängt wird,
. während der Docht sehr schnell austrocknet und durch seine -Berührung mit den heißen
Metallwandungen der Gefahr der Verkohlung
■ ausgesetzt ist. Diesem Übelstande ist durch die Anordnung der Kühlrippen f in gewisser
Höhe und passenden Abständen vom oberen, als Verdampfer wirkenden Ende des Dochtrohres
begegnet, indem durch diese Rippen der untere Teil des Dochtrohres derart gekühlt
wird, daß an dessen tieferen Stellen die Kohlenwasserstoffdämpfe kondensieren und
eine Austrocknung des Dochtes vermieden wird. Es können ohne Beeinträchtigung der erwünschten
Wirkung statt der in der Zeichnung dargestellten wagerechten Rippen senkrechte oder in einer Schraubenlinie verlaufende gewellte
Rippen am äußeren Dochtrohr angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Glühlichtbrenner mit durch. Wärftierückleitung beheiztem Saugdocht - und Verdampferrohr, gekennzeichnet durch Kühlrippen (f) an dem außerhalb des Lampenbehälters liegenden Teile des Dochtrohres und in bemessenem Abstande vom oberen, den Verdampfer bildenden Dochtrohrende (h), zum Zwecke, den darunter liegenden Teil des Dochtrohres und Dochtes kühl zu halten..Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207384C true DE207384C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=469486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207384D Expired DE207384C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207384C (de) |
-
0
- DE DENDAT207384D patent/DE207384C/de not_active Expired
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