DE206606C - - Google Patents

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DE206606C
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fitting
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fitting sleeve
conical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
* 206606 KLASSE 63 e.
•20, März 1883
- die Priorität
Die vorliegende Erfindung betrifft einen an Radreifen anzubringenden Gleitschutzbeschlag jener Art, bei welcher in eine im Radreifen befestigte Beschlaghülse ein auswechselbarer Bolzen eingesetzt wird. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Beschlaghülse kegelförmig ausgebohrt und miteinander gegenüberliegenden Nuten versehen ist, während der ebenfalls kegelförmig gestaltete Bolzenschaft abgeflacht oder oval gestaltet ist. Mit seinen Abflachungen wird der Bolzenschaft bei seiner Befestigung in der Beschlaghülse in die Nuten derselben eingeführt und ihm darauf eine Drehung erteilt, so daß seine kegelförmigen Flächen an der schrägen Innenfläche der Hülse anzuliegen kommen. Zur Sicherung der Befestigung wird darauf zwischen den Bolzenkopf und die Beschlaghülse eine Unterlagscheibe eingeschoben.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. In derselben zeigt:
Fig. ι einen vollständig zusammengesetzten Beschlag in Seitenansicht;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch denselben,
Fig. 3 eine Oberansicht des äußeren Endes der Beschlaghülse,.
Fig. 4 eine Unteransicht des Bolzens,
Fig. 5 eine Oberansicht der geschlitzten Unterlagsscheibe, die zur Sicherung des Bolzens gegen Lösung dient;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch die Beschlaghülse . und
Fig. 7 eine Seitenansicht des Bolzens.
Mit α ist der Laufmantel und mit b die in denselben eingesetzte Beschlaghülse bezeichnet, die sich mit einem an ihrem inneren Ende vorgesehenen Flansch c an die Innenfläche des Mantels α anlegt. Die Beschlaghülse verjüngt sich vorzugsweise nach außen kegelförmig, um in den Laufmantel leicht eingesetzt werden zu können. An ihrem äußeren Ende ist sie bei d mit einer ringförmigen Ausnehmung versehen, die zur Aufnahme einer Befestigungsscheibe e dient. Letztere besitzt eine konische Ausnehmung e1, um beim Umnieten des Endes der Beschlagöse dem sich ausbreitenden Metall derselben genügend Raum zu gewähren und gleichzeitig zu bewirken, daß das Ende der Beschlagöse stets in sicheren Eingriff mit der äußeren Fläche der Befestigungsscheibe verbleibt. Die Durchbohrung der Beschlaghülse b ist von kegelförmiger Gestalt, wobei sich der größere Durchmesser an dem geflanschten Ende der Hülse befindet. In der Innenfläche bzw. in der Wandung der Durchbohrung derselben sind zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten f vorgesehen. Die den Boden der Ausnehmungen bildenden Flächen liegen parallel zueinander,, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. Das äußere Ende der Durchbohrung be-
sitzt annähernd einen ovalen Umriß (Fig. 3). Der eigentliche Bolzen besitzt einen Kopf g und einen nach diesem, hin sich kegelförmig verjüngenden Schaft h. Der Schaft des BoI-zens ist an zwei gegenüberliegenden Seiten ebenfalls mit Abflachungen i versehen, so daß der Umriß des äußeren Endes des Schaftes dem Umriß des äußeren Endes der Durchbohrung der Beschlaghülse entspricht. Die Abmessungen bzw. die Gestalt des Schaftes des Bolzens ist derartig, daß derselbe mit seinen Abflachungen von dem äußeren Ende der Beschlaghülse her in die Nuten derselben leicht eingeführt werden kann, worauf sich eine Drehung desselben ausführen läßt, so daß die kegelförmige Fläche des Bolzens in Berührung mit der schrägen Innenfläche der Durchbohrung der Beschlaghülse gelangt und der Bolzen nunmehr an einem Herausgleiten aus der Beschlaghülse verhindert ist. Zur Sicherung bzw. Befestigung des Beschlagbolzens in seiner Schlußlage in der Beschlaghülse dient eine Unterlagsscheibe j. Dieselbe besitzt einen Schlitz j1, dessen Breite annähernd gleich der Dicke des Schaftes des Bolzens zwischen den beiden Abflachungen desselben ist. Diese Unterlagsscheibe j wird zwischen den Kopf des Beschlagbolzens und das Ende der Beschlagöse eingetrieben. Um einen besseren Sitz der Unterlagsscheibe herbeizuführen und zu verhindern, daß sich dieselbe löst, empfiehlt es sich, dieselbe leicht zu krümmen, wodurch der Unterlagsscheibe eine gewisse Federung mitgeteilt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gleitschutzbeschlag für Radreifen, bestehend aus einem in eine Hülse eingesetzten Bolzen, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelförmig ausgebohrte Beschlaghülse (b) mit einander gegenüberliegenden Nuten (f) versehen und der kegelförmige Bolzenschaft (h) abgeflacht oder oval gestaltet ist, so daß dieser in die Beschlaghülse einführbar ist und bei Drehung mit seinen kegelförmigen Flächen gegen das Innere der Hülse zu liegen kommt, wobei eine zwischen Bolzenkopf (g) und Beschlaghülse eingeschobene Unterlagsscheibe (j) die Teile in ihrer Lage festhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT206606D 1907-01-30 Active DE206606C (de)

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GB385928X 1907-01-30

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FR385928A (fr) 1908-05-30

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