DE206517C - - Google Patents

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DE206517C
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ribs
rods
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drill rod
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 206517/-KLASSE 5a. GRUPPE^
EMIL DINSE in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1908 ab.
In der Tiefbohrtechnik bildet das Gestänge einen wesentlichen Teil der Bohrvorrichtung und besteht gewöhnlich aus massiv eisernen Stangen von rundem oder quadratischem Querschnitt, während bei den Diamant- und Spülbohrern Röhren angewandt werden. Die jetzt bei Tiefbohrungen angewendeten Stangen bzw. an deren Stelle benutzten Rohre zum Aufholen des Bohrschmandes oder von Flüssigkeiten — Wasser, Soole usw. — aus den Bohrlöchern oder artesischen Brunnen weisen folgende Mängel auf: i. Sie sind sehr schwer, was besonders beim Niederbringen des Bohrloches bis zu größeren Tiefen recht fühlbar wird. Ein beträchtliches Gewicht des Gestänges wirkt natürlich sehr erschwerend auf die Schnelligkeit des Bohrens, begrenzt erheblich die mögliche äußerste Bohrtiefe und erfordert größeren Kraftaufwand und festere Arbeitsteile; nicht selten brechen unter Einwirkung des höhen Gewichtes des Gestänges sowohl die unteren als auch die oberen Teile der Bohrvorrichtung: Bohrstücke, Meißel, Löffel bzw. Gerüst, Gestelle, Blocks. 2. Die schweren Bohrstangen verbiegen sich leicht infolge des Eigengewichtes und verdrehen sich ebenfalls leicht. Die Verbiegung der Stangen ist selbst bei weniger tiefen Bohrungen so bedeutend, daß das Gestänge bald eine schlangenförmige Linie bildet; dadurch wird ein-ungeradliniges Niederbringen des Bohrloches verursacht, was wiederum die Gefahr des öfteren Brechens der Bohrteile herbeiführt und das Einlassen der Bohrröhre unmöglich macht. Verbiegung und Verdrehung der Stange verursachen häufig Brüche des Gestänges, besonders des Untergestänges. Jedem Fachmann ist es bekannt, mit welchen Schwierigkeiten und welchem Zeitverlust das Aufholen gebrochener Teile aus tiefen Bohrlöchern verknüpft ist.' Zuweilen ist das Aufholen und damit die Fortführung der Arbeit überhaupt unmöglich.
Zur Verringerung der Verdrehung und Verbiegung ist man, um größere Tiefen erreichen zu können, genötigt, Stangen von größerem Durchmesser zu benutzen. Hierdurch aber wird wieder das Gewicht des Gestänges erhöht, und die weiter oben angeführten Mängel werden in höherem Grade fühlbar.
Die Erfindung hat nun den Zweck, alle genannten Mängel nach Möglichkeit zu beseitigen oder zu verringern, und zwar im besonderen: bedeutende Verringerung des Gewichtes des Gestänges, Vermeidung einer Verbiegung des Gestänges und einer Verdrehung der Stangen, wodurch die notwendige Geradlinigkeit des Bohrloches besser erreicht wird und eine bedeutend größere Tiefe des Bohrens möglich wird als bisher. In der Hauptsache soll die Erfindung die jetzt so häufig vorkommenden Brüche des Gestänges sowie der oberen und unteren Arbeitsteile der Bohrvorrichtung vermeiden.
Um diesen Zweck zu erreichen, werden die das Gestänge bildenden Stangen mit Rippen in beliebiger Anzahl und Anordnung versehen, und zwar werden sowohl Längsrippen als auch Querrippen allein oder zusammen angewandt; außerdem werden die Stangen auch mit mehr oder weniger schrägen Rippen versehen. Die
mit Rippen in jeder Ausführungsform versehenen Stangen können entweder massiv oder hohl sein.
Durch Anwendung der Rippen wird das Gewicht der Stangen um 50 bis 70 Prozent gegen Stangen alter Art verringert, während deren Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegung und Verdrehung bedeutend höher ist. Infolgedessen ist es bei Anwendung der Eippenstangen möglich, das Bohren in größere Tiefen mit geringerem Aufwand an Kraft, Zeit und Geld auszuführen. Je mehr Rippen bei den Stangen vorhanden sind, um so mehr erhöht sich deren Festigkeit.
Auf den Zeichnungen zeigen Fig. 1 bis 13 Querschnitte von mit Rippen versehenen Stangen in verschiedenen Ausführungsformen, wobei A jedesmal die volle und B die hohle Stange darstellt. Fig. 14 bis 22 stellen einige Ausführungsformen der Stangen in Seitenansicht dar. Die Anordnung der Rippen zur Längsachse der Stange kann verschieden sein: parallel, wie auf Fig. 14, 15, 19, 20; parallel und quer, wie z. B. auf Fig. 17 und 20; schraubenförmig, wie Fig. 21 zeigt. Es werden auch Querrippen zur Versteifung von Längsrippen angeordnet, wie dies beispielshalber Fig. 20 zeigt. Die Anordnung der Rippen zum Stangenkörper kann sein: entweder eine äußere oder eine innere (wie aus Fig. 8, 11, 12 bei hohlen Stangen ersichtlich ist). Die Form der Rippen kann, wie auf Fig. 23 gezeigt ist, beliebig sein. Die Rippenflächen können flach (Fig. ig) nach außen gewölbt (Fig. 16) oder nach innen gewölbt (Fig. 20) sein, und ihre Oberfläche kann glatt (Fig. 14 bis 16) oder gewellt (Fig. 17) sein. Außerdem können die Rippen selbst glatte Oberflächen besitzen, während die Oberfläche des übrigen Stangenkörpers gewellt ist (Fig. 18) oder umgekehrt.
Die Rippen körinen verschieden geformt sein:
- scharfkantig, rechtwinklig, eingebogen usw.; auf Fig. 23 sind mehrere- Ausführungsformen der Rippen' im Querschnitt veranschaulicht.
Die Anzahl der Rippen kann ebenfalls verschieden sein; beispielsweise zeigen Fig. 1 bis 3 und 14 Stangen mit zwei Rippen, Fig. 4 bis 8, 15 bis 18 mit drei Rippen, Fig. 9 bis 12, 19, 20, 22 mit vier Rippen und Fig. 13 mit acht Rippen. Mit der Anzahl der vorgesehenen Rippen hebt sich die Festigkeit der Stange.
Um einer Verdrehung der Stangen in erhöhtem Maße vorzubeugen, werden in das Innere hohler Stangen zylinder- oder andersförmige Ringe oder Röhren mit glatter oder gewellter Oberfläche eingesetzt und mit dem Stangenkörper fest verbunden. Auf Fig. 18 ist eine diesbezügliche Ausführüngsform durch eine dreikantige Stange mit hineingesetztem Rohr dargestellt, und zwar bezeichnet b ein zylindrisches, schraubenförmig gewelltes Rohr, dessen Wellen den auswärts getriebenen schraubenförmigen Rippen der Stange α entsprechen, so daß beim Einsetzen des Rohres in die Stange die hervortretenden Rippen des ersteren schraubenförmig in die inneren Rillen der Stange passen.
Die mit Rippen versehenen Stangen können verschiedenartig hergestellt werden: durch Walzen oder Gießen, oder durch Schweißen der Metallblätter usw. Die hohlen Stangen werden durch Walzen von Metallblech hergestellt.
Die Verbindung der Stangen unter sich kann beliebig sein. Sollen die Stangen verschraubt werden, so wird das untere Ende jeder Stange zusammengeschweißt, erhält eine zylindrische oder leicht kegelförmige Form und wird mit Schraubengewinden entsprechend der Verbindungsmutter versehen. Die Verbindung der Stangen kann auch durch Muffe geschehen, deren Form dem Stangenende entspricht.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Bohrstange für Tiefbohrungen und Gestänge für Pumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gestänge bildenden vollen -oder hohlen Stangen mit Längs-, Quer- oder schrauben(wellen-)förmigen inneren oder äußeren Rippen in beliebiger Form und Anzahl versehen sind.
2. Ausführungsform der Bohrstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen gewellt sind.
3. Ausführungsform der Bohrstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen eine glatte und der eigentliche Stangenkörper eine gewellte Oberfläche besitzen.
4. Ausführungsform der Bohrstange nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die hohle Rippenstange derselben gleich- oder auch beliebig andersgeformte Ringe oder Röhren eingesetzt sind.
5. Ausführungsform der Bohrstange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit schraubenförmigen Querrippen (Wulsten) versehene hohle Stange ein zweites mit entsprechenden Querrippen versehenes Rohr eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT206517D Active DE206517C (de)

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DE (1) DE206517C (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964311C (de) * 1954-03-20 1957-05-23 Wallram Hartmetall Bohrwerkzeug mit durch Schaft an einem Bohrrohr oder einer Bohrstange befestigtem Bohrkopf
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