DE205403C - - Google Patents

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DE205403C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den durch die Patentschriften 149127, 156928 und 169024 bekannt gewordenen Vorrichtungen wird die Seitenwand einer Metall-. kapsel durch einen Gummiring so gegen die Flasche gedrückt, daß sie an ihr durch Unterschneidung haftet, während die Abdichtung durch eine in der Kapsel liegende Dichtungsscheibe hervorgerufen wird, die durch einen Druckstempel dicht auf die Flaschenmündung gedrückt wird, ehe die Umformung der Kapsel beginnt.
Das Verfahren ist gut, wenn die Dichtungsscheibe aus elastischem Material, z. B. aus Kork besteht und dick genug ist, um die Lücken zwischen der an dem gleichmäßig geformten Stempel anliegenden Kapsel und der wellenförmigen Oberfläche des Glases auszufüllen. Das Verfahren versagt dagegen, sobald statt der elastischen dicken Scheibe ein wachsweicher dünner Ring als Dichtung benutzt wird, da es dann nur bei Flaschen mit ganz regelmäßiger Mündung gelingt, eine Abdichtung zustande zu bringen. Bei allen Flaschen, die kohlensaure Getränke enthalten, ist jedoch diese Dichtung ungenügend, weil der auf die Kapsel ausgeübte Gasdruck deren Decke zu wölben und vom Glase abzuheben bestrebt ist.
Die Verwendung solcher weichen Kitte führt
jedoch zu einer sicheren Dichtung, wenn gemaß der Erfindung der die Kapsel umschließende, ihre Befestigung auf dem Flaschenkopf bewirkende Gummikörper unmittelbar auch auf die Decke der Kapsel an ihrem Rande durch Pressung einwirkt und sie auch hier unmittelbar gegen die Flaschenmündung drückt, da sich alsdann die weiche Masse nicht nur allen Unebenheiten der Flaschenmündung anschmiegt, sondern gleichzeitig seitlich so nach unten verschoben wird, daß sie sich auch auf die Seitenwand erstreckt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird dem Druckstempel S hierzu eine Form gegeben, die den Rand der Kapseldecke freiläßt, und es gelingt dann leicht, durch Gegeneinanderbewegen der Widerlager W und R die Kapsel E und den Dichtungsring D in die in Fig. 2 gezeichnete Form zu pressen, worauf eine sichere Abdichtung auch dann bestehen bleibt, wenn sich die Decke der Kapsel durch Innendruck wölbt.
Der Gummiring G kann die gezeichnete Form erhalten, er kann aber auch einen Querschnitt haben, der schon im ungepreßten Zustande den zwischen Druckstempel S und Kapsel E befindlichen Zwickel ausfüllt.
Wenn man die Flasche so von unten stützt, daß sie während der Pressung des Gummiringes gegen S keine Bewegung ausführen kann, so sind zwei Arten der Pressung möglich. Entweder ist die Flasche, der Stempel 5 und Widerlager W in Ruhe und R wird gegen diese Teile verschoben, oder die Flasche, der Stempel S und Widerlager R sind relativ in Ruhe und W wird gegen diese Teile verschoben. In letzterem Falle können R und 5 zu einem Stück vereinigt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Verschließen von Flaschen mittels Metallkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kapsel umschhließende Gummikörper zur Abdichtung und Befestigung der Kapsel auf der Flasche nicht nur auf den seitlichen, sondern unmittelbar auch auf den oberen Kapselrand durch Pressung zur Wirkung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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