DE2053754C - Geräteanschlußklemme - Google Patents

Geräteanschlußklemme

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DE2053754C
DE2053754C DE2053754C DE 2053754 C DE2053754 C DE 2053754C DE 2053754 C DE2053754 C DE 2053754C
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Germany
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screw
clamp
device connection
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Schiffmann, Alois, Dipl.-Kfm., 8000 München

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Description

Die Erfindung betrifft eine Geräieanschlußklemme /um Befestigen eines Leilercndes an einer Schiene mit einem Unterteil und mit einem Oberteil, die mit Durchgangslöchern versehen sind, durch die eine die Rlemmenieilc zusammenpressende Schraube reicht, wobei an der Unterseite des Klemmenunlerleils eine .Senkung vorgesehen ist, in der eine über das Gewinde der Schraube geschobene Hilfsarretiemng liegt. Die Schiene ist entweder mit einem Gewindelnch versehen., in das die .Schraube zur Anbringung der Klemme ία an der Schiene eingedreht wird. Die Schiene kann aber auch ein Durchgangsloch aufweisen, in welchem lalle die Schraube der Klemme durch das Durchgangsloch geführt und hinter der Schiene mittels einer Mutter festgelegt wird.
Da bei einer solchen bekannten Klemme die Klemmenteile die Schraube mit Spiel umgeben, hallen die Klemmenteile im nichtmontierten Zustand der Klemme nicht zusammen, fallen also insbesondere beim Transport auseinander. Hiergegen wirkt die Hilfsarretierung, die bei einer bekannten Klemme aus einer Pappe- oder Kunststoffscheibe besteht, die über das Gewinde der Schraube geschoben ist und mit schwacher Reibung an der Schraube so ausreichend hält, daß die Kkmmentcile von der Schraube nicht abrutschen, die Klemme somit als Ganzes transportiert und gehandhabt werden ';ann.
Wenn eine solche Klemme ar. eine ui>'er Spannung stehende Schiene angesetzt werde, soll, ergeben sich dadurch montagemäßig Schwierigkeiten. weil einerseits die Klemme nicht angefaßt werden kann und andererseits aber gleichzeitig mit dem Ansetzen der Klemme an die Schiene das Leiterende des Gerätes zwischen den Klemmenteilen festgelegt werden muß.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Geräteanschlußklemme zu schaffen, die auch an unter Spannung stehenden Schienen ohne Schwierigkeiten angesetzt werden kann. Die Erfindung geht dabei von dem Grundgedanken aus. daß das Ende des Leiters des Gerätes als Handhabung bei der Montage der Klemme verwendet werden soll, wofür es erforderlich ist. daß die Klemme im noch nicht an der Schiene angesetzten Zustand an dem Leiterende festgelegt werden kann. Zur Lösung schlägt die Frfindung vor, daß die erwähnte Hilfsarretierung ein in das Gewinde der Schraube eingreifendes Teil mit einem zerstörbaren innengewinde ist. Dieses Gewindeteil ist ausreichend, ciamit das Leiterende zwischen den Klcmmcnteilen vorab so festgelegt wird, daß das Leitcrende fest zwischen den Klemmenteilcn sitzt und die Klemme durch Anfassen an dem Leiterende gehandhabt werden kann. Das Anzugsmoment des Gewindeteils kann dabei z. B. zwischen 0,5 und I mkp, zweckmäßigerweise 0,8 mkp, liegen, was ausreicht, daß die Klemme an dem Leiterende fest gehalten wird. Anschließend wird die an dem Leitcrende gehaltene Klemme mittels eines isolierten Schlüssels an der Schiene angeschraubt. Hierbei wird ein das Anzugsmoment des Innengewindetcils übersteigendes Anzugsmoment ausgeübt, was dazu führt, daß nun das Gewinde des Gewindetcils durchgedreht wird. d. h. die Gewindegänge zerstört werden. Durch Anziehen der Schraube mit dem vollen Drehmoment wird daraufhin die Klemme an der Schiene festgelegt.
Bei «her Ausfülirungsform der Erfindung ist das Teil mit zerstörbarem Innengewinde eine in dem Klemmcnunlerleil verdrehungssicher befestigte Scheibe. Diese Ausführungsform eignet sich vor allem für den Fall, hei dem in der Schiene ein Durchgangsloch vorgesehen ist, wobei also das Klemmenunlerleil bereits auf der Schiene zur Anlage koir.ml, bevor die Klemme endgültig im der Schiene festgeschraubt wird. Die Scheibe kann dabei in dem Klemmenunterteil verstenimt sein. Vorzugsweise besteht in diesem Fall die Scheibe aus Weichmetall. F.s ist aber auch möglich, daß das Klemmen-interteil und die Scheibe aus einem Stück bestehen, in welchem Fülle die Scheibe zweckmäßigerweise nur einen Gewindering aufweist, der heim stärkeren Anziehen der Schraube ausbricht.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Teil mit zerstörbarem Innengewinde eine Hülse, in welche die Schraube eingeschraubt ist. In diesem Falle stützt sich die Hülse mit ihrem unteren Ende auf der Schiene ab und wird beim Festziehen der Schraube in einem Gewindeloch der Schiene zusammengepreßt, bei welchem Vorgang die Hülse noch die Klemmenteile zusammenhält. Die Hülse kann hierbei ein Gummischlauch sein.
Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In der ist
F i c. I eine Seitenansicht einer Ausführui;gsform der Kiemme,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Klemme der F i g. 1 und
Fig. 3 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Klemme mit Teilansichten in nichlmontiertem und montiertem Zustand.
Nach den Fig. I und 2 besteht die Geräteanschlußklemme aus dem Klemrncnoberteil 1 und dem Klemmenunterteil 2, durch deren Durchgangslöcher die Schraube 3 reicht. Die Klemmenteile sind an der einen Seite mit Klemmkanälen 4 und 5 versehen, in denen das Geräteleiterende 6 festgelegt ist. Unter dem Kopf der Schraube liegt eine Schwundausgleichsfeder 7. An der Unterseite des Klemmenunterteils 2 ist eine Senkung 8 vorgesehen, in welcher eine Schraube 9 mit zerstörbarem Innengewinde liegt. Die Scheibe ist mittels des Bundes 10 in dem Klemmenunterteil 2 verstemmt. Die Klemme wird an die Schiene Il angesetzt.
Vor der Montage wird das Leiterende 6 zwischen die Klemmenteile 1 und 2 eingesetzt und mittels der in die Gewindescheibe 9 eingeschraubten Schraube 3 festgelegt. Beim Anschrauben der Klemme an die Schienell wird der Gewindegang der Scheibe 9 durchgedreht und die Klemme fest an der Schiene angezogen. Das Klemmenuntertcil 3 ist zur guten Kontaktgabe an seiner Unterseite mit einer Zähnung 12 versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegt in der Aussparung 28 des Klcmmenunterteils 22 eine über das Gewinde der Schraube 23 geschraubte Hülse 29. Im linken Teil der Figur ist die Klemme in dem noch nicht an der Schiene 31 angeschraubten Zustand gezeigt. Sobald die Schraube 23 in das Gewindeloch 33 eintritt, stützt sich das untere Ende 34 der Hülse 29 an der Oberseite der Schiene ab. Wenn daraufhin die Schraube 23 angezogen wird, wird die Hülse 29 zusammengedrückt, bis sie schließlich nach Art eines Faltenbalges 29' in der Senkung 28 des Klcmmenuntertcils 22 liegt, wie die rechte Seite der Figur zeigt. Während dieses Anschraubvorganges drückt die Hülse 29 die Klemmentcile dauernd zusammen, so daß zwischen diesen das Leiter-

Claims (7)

ende 26 dauernd festgehalten wird. Die Klemmkanäle der Klemmenleile können auch noch mil Schneiden 34 und 35 versehen sein, um gegchenenfalls bei Verwendung eines nicht abisolierten L.eiterendcs beim Anziehen der Schraube die Isolierung des Leiierendes zu durchdringen und die Kontaktierung zwischen Leiterende und Klemme herzustellen. An Sidle der Schneiden können in den Klemmkanälen auch Zähne vorgesehen sein. Die Klemme kann auch mehrere Schrauben zum m Zusammenhalten der Klemmenteile aufweisen. Die erfindungsgemäße Klemme ist vor allem zum Ansetzen an Schienen von Stromkreisleisten, Kabelverleilerschränken und Hausanschlußkästen geeignet. Patentansprüche:
1. Geräteanschlußklemme zum Befeuigen eines Leiterendes an einer Schiene mit einem Unterteil und mit einem Oberteil, die mit Durchgangslöchern versehen sind, durch die eine die Klcm- menteile zusammenpressende Schraube reicht, wobei in der Unterseite des Klemmenunterteils eine Senkung vorgesehen ist, in der eine über das Gewinde der Schraube geschobene Hilfsarreticrung liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsarrcticrung ein in das Gewinde der Schraube (3, 23) eingreifendes Teil (9; 29. 29') mit zerstörbarem Innengewinde isl.
2. Gerüleanschlußklemme nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil mil zerstörbarem Innengewinde eine in dem Klemmenunlerteil (2) verdrehungssicher befestigte Scheibe (9) ist.
3. Geräteanschlußklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in dem Klemmcnunlerteil verstemmt (10) ist.
4. Geräteanschlußklemme nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus Weichmetall besteht.
5. Geräteanschlußklemme "ach einem der Ansprüche! bis 4, dadurch ^kennzeichnet, daß das Klemmenunterteil und die Scheibe aus einem Stück bestehen.
6. Geräieanschlußklemme nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil mit zerstörbarem Innengewinde eine Hülse (29, 29') ist, in welche die Schraube (23) eingeschraubt isl.
7. Geräteanschlußklemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse ein Gummischlauch ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2631491A1 (fr) * 1988-05-13 1989-11-17 Sicame Sa Cale pour connecteur electrique de derivation, et connecteur electrique de derivation comportant une telle cale

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2631491A1 (fr) * 1988-05-13 1989-11-17 Sicame Sa Cale pour connecteur electrique de derivation, et connecteur electrique de derivation comportant une telle cale

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