DE2052003A1 - Einrichtung zum Aufbringen einer Wicklung auf die Außenwand eines Behälters - Google Patents

Einrichtung zum Aufbringen einer Wicklung auf die Außenwand eines Behälters

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DE2052003A1
DE2052003A1 DE19702052003 DE2052003A DE2052003A1 DE 2052003 A1 DE2052003 A1 DE 2052003A1 DE 19702052003 DE19702052003 DE 19702052003 DE 2052003 A DE2052003 A DE 2052003A DE 2052003 A1 DE2052003 A1 DE 2052003A1
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    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
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Description

DlPL-ING. ROLAND MERTENS 6 Frankfurt α Μ., 23.Oktober 1970
PATENTANWALT Ammeiburgstraße 34 VdS/BI/De
Fernsprecher 590045 Τ«!·χ 04-14354
- L 85 P 25 -
MXIMILIAAN JACOBUS DESMANS 4434, Mayapan Drive,
La Mesa/Californien
" Einrichtung zum Aufbringen einer Wicklung auf die Außenwand eines Behälters (Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 19 16 274.4)
Gegenstand des Hauptpatentes (Patentanmeldung P 19 16 274.4) ist eine Einrichtung zum Aufbringen einer Wicklung aus Draht, Litzen, Seilen oder dergleichen unter Spannung auf die Außenwand eines Behälters, vorzugsweise aus Beton, mit einer Drahtaufgabevorrichtung mit einem Wagen, die sich beim Auflegen des Drahtes relativ zu dem Behälter bewegt, mit einer Antriebsvorrichtung für die Erzeugung der Relativbewegung, mit einem Servosystem, mit dem die Geschwindigkeit der Drahtaufgabevorrichtung bezüglich der Geschwindigkeit des Wagens geregelt wird, welches auf eine Gegebenheit anspricht, die bei der Relativbewegung zwischen, dem Wagen und Vorratsrolle durch den Antrieb entsteht und das die Gegebenheit auf einem völlig gleichbleibenden nominellen Wert hält, bei Ausbildung des Servosystems zur Justierung des nominellen Wertes der Drahtspannung. Die Gegebenheit, auf die das Servosystem anspricht,
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ist eine Belastung, die während der Relativbewegung des Wagens zu dem Behälter entsteht und gemessen wird. Die Drahtaufgabevorrichtung nach dem Hauptpatent enthält eine Drahtmitnehmertrommel, ein Differentialgetriebe mit zwei Eingangsrädern, einem Ausgangsrad, Planetenrädern, die mit den Eingangsrädern kämmen und rotierbar von dem Ausgangs- · ringrad gehalten sind, einem Antrieb für das erste Eingangsrad, einem Abtrieb zu der Trommel und einem Steuerantrieb für das Ausgangsstirnrad.
Mit der vorliegenden Anmeldung wird die bekannte Einrieb.-. tung erheblich vereinfacht und in ihrer Wirkungsweise ver- ψ bessert. Während beim Gegenstand der Hauptanmeldung der Vagen in einem Gerüst vertikal auf- und abwärts bewegt wird, welches mit Rädern am oberen Stirnrand und oben an der Innenwand sowie am Boden an der Außenseite des Behälters abge- \ stützt und um ihn herum bewegt wird, besteht erfindungsgemäß die Vereinfachung darin, daß das Gerüst entfällt und der Wagen außen in Bodenhöhe um den Behälter herum geführt wird und eine Plattform trägt, die relativ zum Wagen vertikal aufwärts und abwärts verstellbar ist und die Drahtaufgabevorrichtung, die Antriebsvorrichtung für Wagen und Plattform, das Servosystem und sämtliche Regelgeräte hierfür trägt.
Allgemein kann die Vorrichtung nach der Anmeldung auch für andere Zwecke verwendet werden, beispielsweise zum Legen eines Seiles mit einer gesteuerten Spannung auf die Außenseite eines Bauwerkes beliebiger Form.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß die Gleichförmigkeit und die Genauigkeit der Spannung des Drahtes beim Auflegen auf ein Bauwerk von Zylinderform erhöht wird. Ferner wird mit dem Gegenstanddsr Anmeldung erreicht, daß die Drahtspannung automatisch auf ihrem Wert konstant erhalten bleibt. Der Gegenstand der Anmeldung ist ein System,
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nit welchem Spannungen überwacht werden,um daraus den Zustand im Dralrfc zu erkennen und von seinem Wert ausgehend die ßelativgeschwindigkeit zwischen der Wagenbewegung und der Geschwindigkeit, mit der der Draht aufgewickelt wird, zu ändern und auf diese Weise eine gleichförmige Spannung in dem Draht über den Ablauf des Aufwickelprozesses aufrechtzuerhalten.
Die Differentialeinrichtung ist beim Gegenstand der Erfindung so ausgebildet, daß sie Änderungen in der Spannung auf ein Minimum reduziert.
Kit dem Gegenstand der Anmeldung wird eine weitere Aufgabe gelöst, die darin besteht, daß beim Aufwickeln der Windungen des Drahtes auf den Behälter ihr genauer Abstand eingehalten wird.
Insbesondere ist für den Gegenstand der Erfindung kennzeichnend, daß ein wendiges System geschaffen werden soll, das voneinander unabhängige Einstellungen schnell und ohne wesentliche Doppelungen ermöglicht. Verschiedene Bestandteile haben vielfache Punktionen, indem sie die Bewegung des Wagens und gesteuerte Bewegungen der Plattform mit dem Drahtaufwickelapparat erzeugen und ein gesteuertes Spannen des Drahtes erreichen, einerlei, ob sich der Wagen oder die Plattform bewegt, oder ob sie stillsteht. Die Drahtspannung wird mit dem Gegenstand der Anmeldung automatisch bei allen auftretenden Bedingungen gesteuert.
In seinen Einzelheiten ist der Gegenstand der Erfindung durch die Patentansprüche gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind:
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Fig. 1 eine Ansicht von oben, teilweise weggekrochen,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Schaltschema,
Fig. 4 eine Einzelheit aus Fig. 2,
Fig. 5 eine Prinzip-Skizze,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der hydrau-
. lischen Anlage und
Fig.· 7 eine weitere Einzelheit aus Fig. 2.
In den Fig. 1 und 2 ist die Außenwand V eines zylindrischen Bauwerkes T aus Beton mit einer Kette C umschlungen. Die Kette G kann als unverrückbar angeordnet betrachtet werden, insbesondere deshalb, weil der größere Teil ihrer Länge an der Wand V nicht gleiten kann. Die Kette C dient der Aufgabe, den Vagen 7 anzutreiben, der mit Hadern 8 auf der Wand läuft und mit Rädern 9 soif dem Boden. Der Vagen 7 trägt eine Plattform 5» &ie an ihm entlang senkrecht verstellt wer- W den kann und die den Mechanismus trägt, der zugleich den Vagen 7 rund um die Vand führt und dabei einen Draht oder eine Litze S rund um die Vand unter Spannung anlegt. In Fig. 1 ist dargestellt, daß die Kette C folgendermaßen geführt ist: Sie läuft über Führungsritzel 2 und J, über ein Spannritzel 4, das von einer Feder 4A gespannt wird, das Antriebsritzel 22 auf der Velle IO und das Kettenrad 20.©as Rad.22 sitzt auf der Velle lOzusammen mit einem größeren Kettenrad 33. Eine Antriebskette 32 läuft über das Kettenrad 33 und ein Ritzel 31» das die Antriebswelle eines Hydraulikmotors 30 antreibt. Hieraus ergibt sich, daß mit
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dem Betrieb des Motors JO der Wagen 7 mit seiner Plattform 5 rund um die Wand V des zylindrischen Behälters "bewegt wird, um dabei ein Seil, einen Draht oder eine Litze S rund um die Wand zu wickeln.
Der Draht, die Litze,das Seil oder dergleichen, hier mit S bezeichnet, wird mit einer gleichförmigen und genau bestimmten Spannung gewickelt und hierzu von einer Vorratsrolle R, die von dem Wagen 7 getragen wird, abgezogen.Es läuft über eine Mitnehmertrommel 21 und von dort auf die Wand W des Gebäudes, um diese unter Spannung zu setzen. Die Mitnehmertrommel 21 läuft koaxial zu dem Kettenrad um, doch können die beiden Elemente .verschiedene Wellen 2OA, 21A .(Fig. 2) haben. An der Stelle, wo der Draht S auf die Trommel 21 aufläuft, wird er unter der Einwirkung einer Federkraft mit Hilfe eines Gerätes 6 an die Trommel angedrückt, so daß zwischan dem Draht und der Mitnehmertrommel 21 kein Schlupf bestehen kann.
Die Mitnehmertrommel 21 hat ein Kettenrad 21B (3?ig. 2).Eine Kette 41 läuft über das Rad 21 B und über das Kettenrad 42 auf der Welle 40.
Der Draht S wird dadurch gespannt und infolgedessen gestreckt, daß die lineare Geschwindigkeit des Wagens 7 1^ eine Kleinigkeit größer ist als die , mit der der Draht S auf die Wand aufgelegt wird. Nimmt man an, daß die wirksamen Durchmesser des Kettenrades 20 und der Mitnehmertrommel 21 gleich sind, wie dies in der Praxis auch der Fall sein kann, dann läuft das Kettenrad 20 um eine Kleinigkeit schneller als die Mitnehmertrommel 21, wodurch der Draht gestreckt und damit auch gespannt wird. Aus diesem Grund wird die Umdrehung der Mitnehmertrommel 21 in bemessenem Umfang behindert.
Im folgenden wird ein System beschrieben, das sich besonders
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gut für den Zweck eignet, während der Wickeloperation eine gleichförmige Spannung genau aufrechtzuerhalten.
Die Welle 10 treibt über den Motor 30 auch das Sonnenrad 80 eines Differentiales 82 an. Das andere Sonnenrad 84 und das Kettenrad 15 haben eine gemeinsame Welle 11.Eine Kette 16 läuft über das Kettenrad 15 und über ein Kettenrad 16A mit Welle 40, so daß ein Kettenrad 21B für die Mitnehmertrommel 21 und diese selbst mit einer Drehzahl umlaufen, die von der Drehzahl der Welle 40 bestimmt wird, die einer Regelung unterworfen ist, die im folgenden beschrieben wird.
Eine Vielzahl.von Planetenrädern 86, die drehbar in dem Differentialgehäuse 87 gelagert sind, kämmen mit den Sonnenrädern 80, 84. Ein Ringrad 89 auf dem Gehäuse 87 ist mit einem Rad 98 auf der Welle 96 eines Steuermotors 92 im Eingriff. Mit der Welle 96 kann man ein Gerät 91A verbinden, das die Umdrehung des Ringrades 89 in einer Richtung begrenzt, wenn die Kraft weggenommen ist, d.h.,daß dann die Drehung in der entgegengesetzten Richtung behindert wird, was noch beschrieben werden soll.
Der Steuermotor 92 wird von der Ausgangsleistung eines Hilfskrafträsystems 97 gesteuert, welches zwei Eingänge hat, die darin abgeglichen werden, so daß der Steuermotor 92 entsprechend der Abgleichung tätig ist. An einem der Eingänge liegt ein Strom oder eine Spannung, die von einem Drehmomenten-Wandler 100 abgegeben wird, der mit der Welle 40 so umläuft, daß er einen Strom oder eine Spannung erzeugt, deren Wert sich mit dem Drehmoment ändert,das auf die Welle 40 ausgeübt wird. Die andere Eingangsleistung stammt aus einem Potentiometerwiderstand 103,dessen Außenanschlüsse mit den Anschlüssen einer Spannungsquelle 104 verbunden sind und der von Hand durch Verstellen eines Abgreifers 102 bemessen werden kann. Jede Abweichung
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des Drehmomentes der Welle 40 von einem Nennwert bewirkt eine Änderung der Leistung des Hilfskraftsystems 97» die zur Folge hat, daß der Motor 92 mit einer anderen Geschwindigkeit umläuft. Dies veranlaßt wiederum, daß die Welle 40 mit einer anderen Geschwindigkeit umläuft, bis das Drehmoment, das von dem Drehmomentenwandler 100 empfangen wird, wieder auf den Nominalwert zurückgestellt ist. Mit anderen Worten, es handelt sich um ein System mit selbsttätigem Ausgleich, x/odurch bewirkt wird, daß die Spannung des Drahtes S, bezogen auf das Moment in der Welle 40, so lange das System tätig ist, auf genau gleicher Größe gehalten wird.
Der gesamte Mechanismus für den Antrieb und die Steuerung der Wickelbewegung ist auf die Plattform 5 aufgebaut,die auf dem Wagen 7 gleitet und in vertikaler Richtung darin eingestellt werden kann, so daß aufeinanderfolgende Drahtwicklungen, die auf die Wand des Behälters aufgelegt sind, in verschiedener Höhe verlaufen. Vorzugsweise wird mit dem Wickeln am Boden des Bauwerkes begonnen und die Plattform 5 jedesmal gehoben, wenn der Wagen einen Umlauf um das Bauwerk gemacht hat.
Die Plattform 5 wirft in der Stellung,auf die sie eingestellt ist,von einem Seil 200 gehalten, dessen eines Ende an einem Böckchen 5A an der Plattform 5 befestigt ist und dessen anderes Ende um eine Windentrommel aufgewickelt ist,nachdem es um eine Stützrolle 203 gelaufen ist, die drehbar auf einem Böckchen 7A an dem Wagen 7 angebracht ist. Die Tromnel2©2 wird von der Arbeitswelle 205 eines hydraulischen Windenmotors 206 angetrieben, die ihre Hydraulikflüssigkeit" von einer Pumpe 207 über eine Druckmittel-
ieitung 208,ein Magnetventil 209 "und über Druckmittelleitungen 210 erhält. Der Motor 30 treibt die Pumpe 207 über die Welle 10, das Kettenrad 212 mit Welle 10, die
Kette 214 und ihr eigenes Antriebskettenrad 215 an. In
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der einen Stellung läßt das Magnetventil 209» wie:· noch dargelegt wird, Druckmittel in den Ablauf 220 zurücklaufen, in welchem Fall die Windentrommel stehen bleibt und infolgedessen auch die Plattform 5 in einer festgelegten Stellung stehen bleibt, während der Wagen 7 mit der Kraft vorwärtsbewegt wird, die' der Motor 30 ausübt. Zusammen mit der Windentrommel 202 und auf der gleichen Welle sitzt ein Nockenrad 222, das vorzugsweise mit der Trommel 202 den gleichen Durchmesser hat und daß der Betätigung eines Schalters LS2 dient, dessen Aufgabe noch beschrieben wird.
Das genaue Innehalten des Abstandes zwischen benachbarten Drahtwicklungen, hier als Drahtabstand bezeichnet, wird, mit Hilfe der Schalter LS1 und LS2 (Fig.2) erreicht, die zusammen mit anderen Elementen elektrisch zu einem AbstandsregeI-kreis 240 verbunden sind (Fig. 3 ? Ik. untere Ecke).
Der Schalter LS1 ist ein Mikroschalter auf dem Wagen 7»dessen Betätigungsglied zum Zusammenwirken mit einem festen Anschlag 242 am Boden gebracht werden kann, weshalb seine Betätigung bei einem Umlauf des Wagens 7 rund um den Behälter T mindestens einmal erfolgt.
Der Schalter LS2 (Fig. 2 und 4) hat ein Betätigungsglied,das mit den Nocken des Nockenrades 222 zusammenwirkt, die darauf untereinander einen Abstand von etwa 3 mm haben, so daß beim Zusammentreffen mit jeder Nocke des Nockenrades 222 der Schalter LS2 AN-AUS-AN- geschaltet wird. Wenn der Durchmesser des Nockenrades 220 und der Durchmesser der Windentrommel 202 (Fig.2) gleich sind, was angestrebt wird, dann entspricht jede Bewegung in Größe von 3 mm der Hälfte der Grösse dieser Bewegung, also 1,5 mm, die die Plattform 5 macht, da sie ja von dem Seil 200 getragen wird.
Die Schalter LS1 und LS2 sind im Normalfall geschlossen (Fig. 3). Jedem von ihnen ist ein Zählgerät 246 zugeordnet, das
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eine Kupplungswicklung (clutch, winding) 24-7 und eine sogenannte "Vorwärts-Wicklung" (advance winding) 248 enthält. Kommt die Wicklung 24-7 unter Strom, dann wird der normalerweise geschlossene Schalter 247A geöffnet, wie durch die gestrichelte Linie 24-7B angedeutet, Kommt die Wicklung 248 unter Strom, dann hat das die Betätigung des normalerweise geschlossenen Schalters 248A und 24-8B zur Folge, was durch die gestrichelten Linien 24-8C und 24-8D angedeutet ist. Der Abstandsregelkreis 24-0 wird "beispielsweise unter einen 120-Volt-Wechselstrom gestellt, der von den Leitungen L1 und L2 herangebracht wird.
Der Schalter LS1 und die Wicklung 24-7 liegen in Serie zwischen den Leitungen LS1 und LS2. Die Schalter S2 , 248B und die Wicklung 248 liegen in Serie zwischen den Leitungen L1 und L2.Die Schalter 24-7A und 248A bilden einen Stromkreis in Serie mit einer Relaiswicklung 250 zwischen den Leitungen L1 und L2.Wenn die Wicklung 250 unter Strom kommt, betätigt sie die zugeordneten Relaisschalter 250A und 250B, wie dies jeweils durch gestrichelte Linien 250C und 250D angedeutet wird. Es ist zu bemerken, daß der Stromkreis, der die Schalter 247A und 248A enthält, überbrückt oder kurzgeschaltet ist von einem handbetätigten, normalerweise geöffneten Druckknopfschalter 254- (jog switch), womit eine kleine Bewegung der Plattform 5 bewirkt wird, wenn der Wagen 7 in Bewegung ist. Ist der Schalter 250A aber geschlossen, dann betätigt er eine Lichtanzeige 256. Der andere Relaisschalter 25OB befindet sich in einem Steuerkreis mit dem Magnetventil 209, welches die Plattform anhebt und den Motor 206 in Gang setzt (Fig. 2). Zu diesem Zweck hat das Magnetventil 209 entsprechend zwei Wicklungen 209A und 209B. Alle beide oder gar keine dieser Magnetventilwicklungen 209A und 209B können zur Betätigung ausgewählt werden, je nach der Stellung eines von Hand zu betätigenden Wählschalters 260 für drei Stellungen, einer "Aus"-Stellung, einer "Anhebe"-Stellung und einer "Senk"-Stellung. Der Schalter 260 ist in
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Schalter 260 ist in seiner "Anhebe".Stellung dargestellt, in der die Leitung 261 mit der einen Klemme der Wicklung 209A verbunden ist und deren andere -Klemme an den negativen Leiter 264 der Gleichstromquelle 265 angeschlossen ist. In der "Senk"-Stellung liegt die Leitung 261 an der einen Klemme der Wicklung 209B, deren andere Klemme an der Leitung 264 liegt. In der "Aus"-Stellung des Schalters 260 steht keine der Windungen 2O9A,2O9B unter Strom. Diese Leitung 261 kann an die andere positive Leitung 267 der Stromquelle 265 durch einen handbetätigten Schalter 270 für zwei Stellungen angeschlossen sein, der entweder eine Stellung "automatisch" oder "Hand" hat. In der "Hand"-Stellung sind die Leiter 261 und 267 direkt miteinander verbunden. Inder Stellung "automatisch" können die Leiter 261, 267 über den zuvor erwähnten Relaisschalter 250B miteinander verbunden werden, der in Serie mit dem Schalter 270 in seiner Stellung "aromatisch" liegt.
Die Tätigkeit dieses Abstandsregelkreises wird nunmehr beschrieben für den Zustand, daß der Schalter 270 in seiner Stellung"automatisch" steht und der Schalter 260 in seiner Stellung "anheben". Es wird vorausgesetzt, daß das Zählwerk 246 von einer Bauart ist (EAGLE type counter device), welches man von Hand darauf einstellen kann, auf eine Steuerbewegung ^ zu antworten oder sie zu verursachen, je nach dem, wie eine ™ vorbestimmte Zahl von Impulsen daran angelegt wird. So kann das Zählwerk (handelsübliche Bezeichnung EAGLE GYCLE-FLEX counter) so eingestellt werden, daß die Zahl der Zählvorgänge von 1-40 betragen kann, je nach dem gewünschten Drahtabstand. Der gewünschte Drahtabstand sei z.B. 17 mm (11/16*) und das Zählwerk sei yon Hand darauf eingestellt, in Aufeinanderfolge nur auf die ersten 11 Zählungen oder Stellungen (digits) zu antworten, die von der Nockenscheibe 222 der Seilwindentrommel (202) Fig. 2 und 4) gegeben werden. Das Zählwerk 249 wird automatisch auf die voreingestellte angenommene Zählung von elf durch die Betätigung des Schalters LS1 mittels des ortsfesten Nockens
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242 (Fig.2) zurückgestellt. Hierdurch wird der Neubeginn der Abstandskontrolle des Drahtes S jeweils an einem Punkt auf der senkrechten Linie 280 (Fig.5) sichergestellt. Ist einmal das Zählwerk 246 "bei 280 auf die festgesetzte Zählung 11 eingestellt, dann wird der Draht S nicht länger waagerecht gelegt, wie durch die Drahtabstände S1, S2 dargestellt, sondern das darauffolgende Drahtstück S2, S3 liegt ■ geneigt entsprechend der Anhebung der Plattform 5«Wird die • vertikale Linie 282 erreicht (entspricht dem Punkt S3), dann wird der Draht weiter horizontal gelegt, ohne daß der Plattform 5 eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung mit- geteilt wird, und, da der Wagen 7 rund um den Behälter T herumbewegt wird, liegen infolgedessen die Punkte S35S4 S5 und S6 alle in der gleichen horizontalen Ebene. Im Punkt S6 verursacht der ITocken 242 wiederum die Betätigung des Schalters LS1, und die Plattform 5 wird wiederum angehoben. Dieses Drahtlegemuster (Fig.5) hängt nicht von der Geschwindigkeit des Wagenumlaus ab, d.h., das Ergebnis ist das gleiche ohne Rücksicht auf die Geschwindigkeit des Wagenumlaufs oder auf Inderungen in der Geschwindigkeit des Wagenumlaufs oder darauf, ob der Wagen irgendwo zwischen den Linien 280 und 282 stillgestanden hat oder nicht. Erklärt wird dies damit,daß die Stellung der Plattform von der Stellung des Wagens 7 unabhängig ist, dank der Anordnung des Hydraulikmotors 30 und der davon getriebenen Spezialpumpe 207.
Weiterhin ergibt sich bei der Betrachtung der Schaltung nach Fig. 35 cLaß mit der Öffnung des Schalters LS1 die Wicklung 24-7 unter Strom kommt und das Zählgerät 246 wiederum'auf die Zählzahl,beispielsweise elf, rückgestellt wird:Diese Elferzählung wird nacheinander heruntergezählt und jedesmal wird der Schalter LS2 betätigt (Fig.4). Während dieses Herunterzählens ist derSchalter 247A geschlossen, -am einen Stromkreis für die Wicklung 250 bereitzustellen. !Tun wird bei geschlossenem Schalter 247A
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" die Relaiswicklung 25>O unter Strom gestellt, um den Schalter 25OB zu schließen und hierdurch die Aufwärt shebewicklung 209A des Magnetventils zwischen den Leitungen 267 und. 264- einzuschalten, so daß dem Motor 206 (Pig.2) der Winde Hydraulikflüssigkeit zugeführt wird und dieser die Windentrommel 202"dreht. Diese Drehung setzt sich fort und führt dazu, daß der Schalter LS2 betätigt wird. Wird der Schalter LS2 zum ersten Mal betätigt, dann wird die Plattform um eine Zählzahl, beispielsweise 3 mm, (1/16') angehoben und die Zählung des Zählwerks 246 wird von dem ursprünglichen Zählwert elf auf den Zählwert 10 zurückge- . setzt. Nach der elften Zählung zeigt das Zählwerk Null an
w und die Schalter 24-8A und 248B bleiben offen und schal.ten dadurch, den Strom von der Relaiswicklung 250 und unterbinden die Unterstromstellung des Magnetventils. Dieser Zustand bleibt erhalten, bis der Wagen 7 rund um den Behälter herumgelaufen ist, um wiederum den Schalter LS1 zu betätigen und wiederum das Zähl werk 247 auf die Zählzahl elf umzuschalten. Man kann von Hand die Plattform weiterfahren lassen oder überspringen lassen, um den Drahtabstand nach Wunsch zu ändern, indem man den Tastknopf 254- drückt, der die Relaiswicklung 250 unter Strom stellt. Das Weiterfahren (jogging) . kann in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung der Plattform 5 vorsieh gehen, je nach dem, ob der Schalter 250 von vornherein auf "Heben" oder "Senken" gestellt ist. Steht der Wahlschalter 270 auf "Hand", dann ist eine unmittelbare Kontrolle von Hand durch die Kontakte "Anheben" oder "Senken" des Wahl-• schalters 260 möglich, auch dann, wenn ein Teil oder der gesamte automatische Abstandsregelkreis nicht bedienbar ist oder wird. Das heißt, daß man die Größe des Abstandes von Hand steuern kann, ohne sich des automatischen Abstandsregelkreises zu bedienen. Es ist möglich, von Hand die gewünschte Größe des Abstandes zu gestalten, indem man die Aufgabe des automatischen Abstandsregelkreises simuliert, wenn man einfach den Wä&schalter 260 aus seiner "Aus"-Stellung in seine "Hebe"-Stellung überführt. Natürlich kann man
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anstelle eines einzigen Nockens 24-2 eine-Vielzahl solcher Nocken rund um den Behälter T verteilen, die alle dem Zweck dienen, das Zählwerk 246 durch die Betätigung des Schalters LS1 in Tätigkeit zu setzen, wie oben "beschrieben worden ist. Auch kann man mit dem Aufwickeln des Drahtes, wenn dies gewünscht wird, von oben nach unten statt von unten nach oben fahren,in welchem Fall der Wählschalter 260 in seine "Senk"-Stellung gebracht werden muß.
Ferner ist es möglich,den Abstand zwischen den Linien 280 und 282 nach Wunsch zu verkleinern oder zu vergrößern und dieser Abstand kann im äußersten Fall tatsächlich dem Abstand auf dem Kreis rund um den Behälter entsprechen, in welchem Fall er als eine konstante Neigung ohne jede Horizontalerstreckung des Drahtes aushält. Diese Neigung kann erreicht werden, indem man einfach den Schalter 270 in die. "Hand"-Stellung stellt.Je schneller der Wagen 7 rund um den Behälter fährt,desto·· schneller wird im Verhältnis die Plattform angehoben oder gesenkt,was gerade der Fall ist. Dies wird möglich durch die Verwendung einer Pumpe 207 mit steuerbarer Leistung, deren Lieferung im Verhältnis zu der Geschwindigkeit der Welle 10 steht, die vom Motor oder der Haschine angetrieben wird. Die Pumpe 207 fahrt damit fort, hydraulische Flüssigkeit zu liefern,wenn der Schalter 260 mit den drei Stellungen sich in einer "Aus"-Stellung befindet, in welchem Fall die Flüssigkeit nicht unter Druck zu dem Windenmotor 206 geliefert wird, sondern in den Ablauf 220 fließt.
Einzelheiten des hydraulischen Systems sind in Fig.6 dargestellt.Es enthält drei Pumpen 300,301 und 207. Die Pumpe 301 muß die größte Leistungsfähigkeit haben und dient dazu, Flüssigkeit unter Druck an den Motor 30 abzugeben, der den Wagen 7 rund um den Behälter fährt. In diesem Fall strömt die Flüssigkeit von dem Flüssigkeitsbehälter 220 durch ein Ventil 306 und einen Filter 307 zu der Einlaß-
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pumpe 301 und wird unter Druck an das Wählventil 309 und an das Zweirichtungsventil 310 abgegeben, von wo sie zum Hydraulikmotor 30 läuft.
Die Pumpe 301 ist eine steuerbare Pumpe, die einen großen
Bedienungshebel hat, der, von Hand bewegt, zu einer fortgesetzten .Änderung der Geschwindigkeit des Motors 30 führt, die von Null bis zur Höchstgeschwindigkeit reichen kann. Das Ventil 309 ist ein Wählventil, welches Flüssigkeit entweder zum Motor 30 führt oder sie zum Windenmotor 206 der Plattform durch das Magnetventil 209 lenkt. Im letzteren Falle kann die Plattform gehoben oder gesenkt werden, je nach dem, ob die Wicklungen 209A oder 209B (Fig.3) des Magnetventils unter Strom gestellt werden, ohne daß die Bewegung des "tower" zu diesem Zweck erforderlich ist. Im letzteren Fall strömt das Druckmittel durch das Ventil 309, das Rückschlagventil 315 und durch das Ventil 209 zu dem Windenmotor 206. Hierzu ist zu bemerken, daß die Pumpe 207 nicht tätig ist, weil hierzu die Bewegung des Wagens 7 Voraussetzung ist, d.h., die Rotation der Welle 10, welche über eine Kette das Kettenrad 215 antreibt. Das Rückschlagventil 316 verhindert die Strömung von dem Ventil 309 zum Pumpenauslaß 207. Durch die Betätigung des Druckknopfschalters 254- kann man das Springen der Plattform bewirken. Eine kontinuierliche Bewegung kann man erreichen, indem man den Schalter 270 in die "Hand"-Stellung bringt (Fig.3).
Die große Pumpe 301 wird von einem Benzinmotor 320 angetrieben, mit dem auch die Pumpe 300 betrieben wird, die Druckmittel unter Druck dem Steuermotor 92 zuführt, der die Aufgabe hat, die Spannung des Drahtes und seine Endspannung beim Ablauf des Aufwickeins mit gleichbleibender Spannung zu besorgen.
Die Pumpe 300 ist eine druckkompensierte Pumpe, die das Druck-
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mittel unter stets konstanten Druck liefert. Der Druckmittelstrom geht vom Ablauf oder Sumpf 220 durch das Ventil 306 und das Filter "307» die Pumpe 300, das Servoventil 332 zu dem Steuermotor 92, dessen Welle 96 das Differential 82 antreibt, das hierzu mit einer Welle 11 (Fig.2) ausgestattet ist, die über die Welle 40 mit dem Kettenrad 21B gekuppelt ist, in welcher das Drehmoment von der Zelle 100 des Drehmomentenwandlers geführt wird.
Das Hilfskraftventil 332 erhält seine Kraft von einem Verstärker 34-0, der von einem Potentiometer 103 auf der Schalttafel 34-1 ein Signal erhält. Ein anderer Eingang in den Verstärker 340 ist die Abgabe eines Vorverstärkers 34-3»der seinen Eingang aus der Zelle des Momentenwandlers 100 erhält und ein Signal abgibt, das auf den Spannungsanzeiger 344 auf dem Brett 341 gegeben wird. Der Spannungsanzeiger 344 kann zum Ablesen eingerichtet sein, so daß er auf einer Skala anzeigt, vorgezogen aber wird seine Ausbildung als Schreibgerät mit Tinte, das den Ablauf der Spannung festhält.
Ein Endlosschreiber 344 ist in Fig. 3 dargestellt.(Handelsname: Hewlett-Packard) mit einem herkömmlichen Mechanismus für das Aufzeichenpapier, der nach einem Signal tätig wird, das durch die Leitung 350 aus dem Verstärker 352 aufgegeben wird, für den das Eingangssignal entsprechend der Betätigung eines Schalters 360 entstanden ist, Dieser Schalter 360 ist ein Annäherungsschalter, der (Fig.2) nahe einem Magneten 361 angebaut ist, der aus dferWelle 40 herausragt und bei ihrer Drehung wirksam wird. Die Impulse., die bei der Betätigung des Schalters 36© entstehen, werden dazu benutzt, das Papier des Schreibgerätes 344 um einen Weg zu bewegen, der der Zahl der Impulse entspricht, die in dem Annäherungsverstärker 342 entstehen, so daß der Weg, den das Aufzeichenpapier durchläuft, das Maß für die Drahtlänge S ist,das auf den behälter aufgewunden worden ist. Das aufgezeichnete Signal gelangt zu den Klemmen 362, 363- Die Klemme 363 ist an
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den Ausgang des Verstärkers 343 gelegt, ebenso wie der Digitalmesser 344A; die andere Klemme 363und die andere Klemme des Digitalmessers 344A sind an einen Abgreifer des Widerstandes 365 gelegt, der die Leitungen von der Kraftquelle 370 zu der Zelle 10°/ verbindet. Hierdurch wird die ununterbrochene Aufzeichnung der Spannung möglich,die in jedem Bereich des Drahtes vorhanden ist, wenn er aufgewunden wird.
Die Abgabe des Verstärkers 34-0 wird auf das Hilf skr aft ventil 332 gegeben, wenn der von Hand einstellbare Zweistellungsschalter 380 auf Stellung "Ein" steht. In diesem Fall wird die Leistung des Verstärkers über die Schalterkontakte E,F und IJ zu den Klemmen 384, 385 des Ventils 332 geführt, so daß entweder die positiven oder die negativen Spannungen, je nachdem,ununterbrochen zur Einwirkung auf das Ventil 332 gelangen, wenn die Drahtspannung gleichbleibend gehalten wird.Manchmal ist es wünschenswert, diese Spannung von Hand einzustellen, indem man eine Tasterkontrolle verwendet, um sie unabhängig von der Wirksamkeit der Zelle 100 aufrechtzuerhalten. In diesem Falle wird der Schalter 380 in seine andere Stellung "Halt" gebracht.Hiermit ist das Hilfskraftventil 332 von dem Verstärker getrennt. Die Leitung 390 ist durch die Kontakte G und H an die Klemme 384 gelegt. Die Klemme 385 ist durch die Schalterkontakte K und L mit dem Erdleiter 392 verbunden. Gleichzeitig wird die Steuerspannung über die Widerstände 394, 395 an den Abgreifer des Steuerpotentiometers 103 angelegt und die Kontakte C, D und E werden an die Ausgangsklemme des Verstärkers 340 durch eine Rückkopplung gelegt, die in einer Verbindung zwischen Anschlußpunkt der Widerstände 394, 395 mit einer Klemme des Verstärkers 340 besteht. Ist die Leitung 390 so an die Klemme 384 angeschlossen, dann kann man entweder eine positive oder eine negative Spannung über die entsprechenden Geschwindigkeitsein-
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stellwiderstan.de 388, 389 anlegen, indem man je nachdem den "Vorwärts"-Tastschalter 396 oder den "Rückwärts"-Tastschalter·397 schließt. So kann in der "Halt"-Stelliing des Schalters 380 die Spannung des Drahtes von Hand vergrößert oder verkleinert werden und die Spannung kann auf dem Gerat 32W-A beobachtet und auf dem Gerät 34-4 festgehalten werden.
Beim normalen Ablauf des Vorganges, wenn der Vagen 7 umläuft und eine konstante Spannung mit Hilfe des Servosystems aufrechterhalten wird, dann rotiert das Gehäuse 82 ununterbrochen und Änderungen der Nenngeschwindigkeit entweder nach unten oder nach oben lassen die Spannung anwachsen oder abfallen und bringen sie damit wieder auf ihren eingestellten Nominalwert. Wenn der Vagen 7 stillsteht, dann oszilliert das Sonnenrad 84 leicht um eine normale ortsfeste Stellung. Väre kein Leck in dem hydraulischen System, dann fände eine solche leichte Oszillation oder ein Nachklappen (hunting) nicht statt.
Hält man die Spannung konstant., während der Vagen sich bewegt, dann besteht natürlich eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Kettenrad 20 auf der einen Seite und der Mitnehmertrommel 21 auf der anderen Seite. Hieraus argibt sich die Forderung, daß das Differentialgehäuse 82 rotieren muß. Venn Jedoch bei Stillstand weder das Kettenrad 20 noch die Mitnehmertrommel 21 sich bewegen, dann braucht sich auch dasDifferentialgehäuse nicht zu bewegen, jedoch kann eine leichte Bewegung oder Oszillation um einen festliegenden Nullpunkt stattfinden,was aus einem Ölverlust aus den Ventilen usw. zu erklären ist.
In Fig. 7 sind Einzelheiten einer in einer !Richtung v/irkenden Sperre 91A gezeigt, auf deren Velle 96 (Fig.7 2) eine Scheibe 91B sitzt, an der ein Anschlag 91C befe
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stigt ist. Beim normalen Wickelvorgang rotiert die Scheibe 91B im Uhrzeigersinn,wie der Pfeil 91D anzeigt. Wenn aber die Wagengeschwindigkeit auf Null abgesenkt wird, dann hört die Rotation auf und die Neigung tritt in Erscheinung, daß die Spannung in dem zuvor gestrafften Draht die Welle 96 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zurückdreht. Dies wird dadurch verhindert, daß ein Sperrzahn 91E um ein Lager 91F schwenkbar von einer Druckfeder 91G- nach auswärts gedruckt wird, wobei das eine Ende der Feder sich, an dem Sperrzahn 91E abdrückt und ihr anderes Ende an einem feststehenden Teil 91H anliegt. Diese Feder ist ausreichend stark und lang um zu verhindern, daß der Sperrzahn 91E während der Rotation der Welle 96 im Uhrzeigersinn mit dem Anschlag 91C in Berührung kommt. Wenn aber die Wagengeschwindigkeit auf Null zurückgeht,beispielsweise, wenn die Vorrichtung über Nacht abgestellt wird, dann wird der Hebel 91J von Hand im Uhrzeigersinn um das Gelenk 91F geschwenkt und hinter den Anschlag gesetzt. Wenn das System auf diese Weise stillgesetzt wird, wird die Spannung des Drahtes durch eine leichte Änderung an der Einstellung des Widerstandes 103 reduziert. Ist einmal das System mit dem Sperrzahn 91E in der Stellung nach Fig. 7 gesperrt, dann werden Änderungen in dem Widerstand 103, die normalerweise das Herabsenken der Drahtspannung bewirken, nicht langer wirksam , weil die Scheibe 91A an ihrer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Sperrzahn 912 gehindert wird. Zum Entriegeln des Systems wird der Widerstand 103 auf eine höhere Spannung eingestellt als dies die Stillsetzspannung ist. Alsdann dreht sich die Scheibe 91A im Uhrzeigersinn und läßt zu, daß der Sperrzahn 912 von dem Anschlag 9-1C unter der ,Einwirkung der Feder 91G abgesetzt wird.
Unter Umständen ist es wünschenswert, den Draht schnell in oder außer Eingriff mit der Mitnehmertrommel 21 zu bringen. Das wird erreicht durch die Umstellung eines Schalters 380 in seine Stellung "Halt" und durch Betätigung der Tastschal-
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ter 396 oder 397· Eine wichtige Anwendung ist z.B. die Entwicklung einer maximalen Geschwindigkeit zwecks Einfädeins einer neuen Drahtlitze in dasSystem oder das Spannen oder Entspannen des Drahtes, der zuvor auf die Wand des Behälters aufgebracht worden ist und der aus irgendeinem Grund abgenommen oder ersetzt werden soll.
Im Fall des automatischen Vorganges.wird, wenn der Vagen . 7 sich bewegt, zur Erhöhung der Spannung des Drahtes eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Umlaufs des Differentialgehäuses 82 veranlaßt, wozu die Spannung an dem Potentio- . meterwiderstand erhöht wird. Das Servosystem wirkt dann so, daß die geänderte Eingangsspannung sich mit der Spannung addiert, die von der Zelle 100 stammt, so daß die algebraische Summe durch die Betätigung des Systems automatisch auf Null absinkt. Sollte ein Schlupf zwischen der Kette und dem Tank bestehen und sich dadurch an den Geschwindig-, keiten relativ etwas ändern, so daß die Spannung sich ändern sollte, dann arbeitet dasServosystem schnell, automatisch, um irgendeine Änderung in der Drahtspannung zu verringern oder auf Null zu bringen.
Ein wichtiges Kennzeichen des vorliegenden Systems ist der Umstand, daß die Drahtspannung auch geändert werden kann, ohne daß man den Wageibewegen müßte. Steht der Vagen still, dann verursacht eine Justierung des Viderstandes 103 auf eine andere Stellung,entweder höher oder niedriger,daß der Steuermotor 92 das Hingrad 89 antreibt und damit die Iiitnelinertrommel 21 in einer entsprechenden Richtung drehen läßt. Nicht allein mit der Justierung des Viderstandes 103 ist dies zu erreichen, sondern auch durch die Betätigung der Tastschalter 396 oder 397· Ieo. letzteren Falle kann die Änderung der Spannung schneller bewirkt werden. Das Hingrad 58 des Differentials wird gedreht,wodurch die Velle 11 gedreht wird, die Velle 10 aber stehen bleibt.
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Als weiteres Kennzeichen des Systems ist von Wichtigkeit, daß die Drahtspannung nicht nur während der Ablegebewegung des Wagens 7 in Richtung vorwärts aufrechterhalten wird, sondern auch in Fällen, wo der Wagen 7 in entgegengesetzter Richtung bewegt wird, beispielsweise wenn es gewünscht wird zu dem sogen. Abklemmpunkt für den Draht auf der Gehäusewand zurückzukehren oder um den Abstand des Drahtes zu korrigieren. Im Hinblick auf letzteres ist die Bauweise der Mitnehmertrommel von Wichtigkeit. Die Mitnehmertrommel nach dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 19 16 274·.4- )hat den besonderen Vorteil, daß der Mangel an Draht-spannung· auf der einen Seite den Mitnehmervorgang nicht stört,wie dies der Fall wäre, wenn man einen herkömmlichen Capstan oder eine Trommel benützte. Verwendet man die Mitnehmertrommel nach dem Hauptpatent, dann ist auch schlapper Draht zulässig.
Noch ein wichtiges Kennzeichen des vorliegenden Systems ist darin zu sehen, daß die Plattform 5 bei Stillstand des Wagens mit voller Kraft gehoben oder gesenkt werden kann, indem man die Wagenpumpe 301 und das Wählventil 309 in seiner Stellung benutzt, in der es das Druckmittel unter Druck zum Motor 206 bringt. Es wird nochmals bemerkt, daß bei Stillstand die Pumpe 207 nicht läuft, weil sie zu ihrem Lauf der Bewegung des Wagens bedarf.'
Besonders wird noch darauf hingewiesen, daß die senkrechte Bewegung der Plattform 5 während der waagerechten Wagenbewegung gesteuert werden kann. Dies geschieht durch Einstellen des Zählgerätes 246 (Fig.3)' und/oder durch Einstellen der Liefermenge der Pumpe 207, wozu das Handrad 207A gedreht wird, wenn das Druckmittelvolumen, das dem Motor 206 zugeführt werden soll, geregelt werden soll.Je höher das Druckmittelvolumen für den Motdr 206 ist, umso höher ist die Geschwindigkeit der Bewegung der Plattform in der senkrechten Richtung. und analog ist auch die Nei-
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gung des Drahtes größer, der "beispielsweise mit der Neigung der Linie S2', 85 in Fig. 5 gelegt wird) Ss ergibt sich, daß, xtemi der Schalter 270 (Fig.3) in seiner Stellung "Hand" steht, die Neigung des Drahtes so gro3 ist, daß eine kontinuierliche Schraubenlinie gebildet wird, denn in einem solchen Falle hat der Zähl er Stromkreis 2~r6 keine Steuerfunkt ion, natürlich in der Annahme, daß der Wählschalter sich in einer der Stellungen "Heben" oder "Senken" befindet.
Il
Die Pumpe 300 wurde schon ..druckregulierte oder druckkompensierte "tumpe bezeichnet,und erfüllt die Aufgabe, unter allen Bedingungen einen ausreichend konstanten Druck aufrechtzuerhalten. Die Pumpe 301 ist eine handverstellbare Pumpe, die in der Lage ist,bei Einstellung von Hand eine ölmenge in kontinuierlichen unendlichen Schritten von Hull bis zur größten Liefermenge zu beschaffen,wobei die Liefergeschwindigkeit genau direkt proportional der Handsteuerbewegung ist.Die Pumpe 207 ist eine Pumpe von veränderlichem Volumen. Ihr volumenmäßiges Liefervermögen kann mit einer Handradsteuerung 207A geregelt werden. Durch Drehen des Handrades wird die Flüssigkeitsmenge direkt in Beziehung gesetzt zu der Geschwindigkeit des Antriebskettenrades 215 0?is«2)> d.h. in direktem Verhältnis zu der Geschwindigkeit des Wagens 7· In einigen Fällen stellt man die Handradsteuerung auf die Flüssigkeitsmenge Null ein, um zu erreichen, daß die Wagenbewegung keine Vertikalbewegung der Plattform 5 hervorruft. In anderen Fällen kann man das Regelrad 207A so stellen, daß eine maximale Menge gefördert wird,.wenn dies notwendig ist, um ein steiles Anheben oder Absenken der Plattform 5 zu bewerkstelligen."
Wenn hiermit eine besondere Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist,so war damit nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die Einzelheiten der beschriebenen Konstruktion einzuschränken.Die Erfindung umfaßt vielmehr
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solche Änderungen und Äquivalente von Teilen und ihrer Bildung und Anordnung, wie dies in dem verlangten Schutaumfang zum Ausdruck kommt.
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    M)jEinrichtung zum Aufbringen einer Wicklung aus Draht, ^-"^ Litzen, Seilen oder dergl.unter Spannung auf die Aussenwand eines Behälters,vorzugsweise aus Beton, mit einer Drahtaufgabevorrichtung mit einem Wagen,die sich beim Auflegen des Drahtes relativ zu dem Behälter bewegt, mit einer Antriebsvorrichtung für die Erzeugung der Relativbewegung, mit einem Servosystem, mit dem die Geschwindigkeit der Drahtaufgabevorrichtung bezüglich der Geschwindigkeit des Wagens geregelt wird, welches auf die Drahtspannung anspricht,die bei der Relativbewe-' gung zwischen dem Wagen und Vorratsrolle durch den Antrieb entsteht und das die Drahtspannung auf einem völlig gleichbleibenden nominellen Wert hält, bei Ausbildung des Servo sy st ein s zur Justierung des nominellen Wertes der Draht spannung, mit einer Drahtmitnehmertromniel, einem Differentialgetriebe mit zwei Eingangsrädern,einen Ausgangsrad,Planetenrändern, die mit den einzelnen .Rädern kämmen und rotierbar von dem Ausgangsringrad gehalten sind, einem Antrieb für das erste Eingangsrad, einem Abtrieb zu der Trommel und einem Steuerantrieb für das Ausgangsstirnuad. (Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 19 16 274-.4-) dadurch gekennzeichnet , daB das Gerrüst entfällt und der Wagen außen in Bodennähe um den Behälter herum geführt wird und eine Plattform trägt, die relativ zum Wagen vertikal aufwärts und abwärts verstellbar ist und die Drahtaufgabevorrichtung, die Antriebsvorrichtung für Wagen und Plattform,das Servosystem und sämtliche Regelgeräte hierfür trägt.
    2)Einrichtung nach Anspruch 1,gekennz e ichne t durch Einrichtungen zur Kopplung und Entkopplung des Antriebs für den Wagen und des Antriebes für die Vertikalbewegung der Plattform.
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    3) Einrichtung nach, den Ansprüchen 1 und· 2,dadurch gekennzeichnet , daß ein Vagen (5) rnnd um einen stationären Behälter (T) zwecks Auflegens und Spannens eines Drahtes (S) bewegt wird, daß der Wagen (7) von Sandern (9) getragen wird, die an der Außenwand und der Basis des Behälters (T) ablaufen, ferner durch eine Vorratsrolle (R), durch eine Drahtmitnehmertrommel (21), die den Draht (S) von der Vorratsrolle (R) abnimmt, und die von einem Kettenrad (21B) angetriebaiwird, durch eine Kette (C) angetrieben von einem Motor (30) zum Verfahren des Wagens (7) rund um den Behälter (T), eine Differentialeinrichtung (82, 100, 92), zum Antrieb des Kettenrades (21B), so daß in dem Draht (S) eine Spannung entsteht und durch einen Momentenwandler (100), der zum Abfühlen der Spannung in dem Draht (S) eingerichtet ist.
    4) Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß zu dem Momentenwandler (100) ein Anzeigegerät (244) gehört, das von einem Verstärker (352) entsprechend der Geschwindigkeit des Kettenrades (21B) angetrieben wird und die Spannung in dem Draht (S) anzeigt.
    5)Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r ch gekennzeichnet , daß der Momentenwandler (1'0O) mit dem Kettenrad (21B) zusammenwirkt, um die Spannung in dem Draht (S) zu fühlen, daß er ein erstes Signal abgibt, daß ein zweites Signal unabhängig von dem erstenSignal mit Hilfe eines Potentiometer-Widerstandes (103) erzeugt wird, daß die Größe der gewünschten Spannung in dem Draht (S) angibt, daß das erste und zweite Signal auf ein Servogerät (97) gegeben wird, das dadurch geregelt wird und ein Signal erzeugt, das der Differenz der beiden aufgegebenen Signale entspricht, daß dieses kombinierte Signal ein
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    Hilfskraftventil (332) und über dieses einen Steuermotor (92) "betätigt, über den das Kettenrad (21B) so angetrieben wird, daß das erste Signal auf einen Wert gebracht wird, der dem des zweiten Signales entspricht, daß eine Welle (96) des Hotors (92) eine Scheibe mit Anschlag für einen Sperrzahn tiiägt, der die Drehung der Welle (96) in beiden Eichtungen freigibt oder in einer Richtung sperrt.
    6)Einrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß die Plattform (5) eine Antriebsvorrichtung (200, 202, 206) für die vertikale Bewegung an dem Wagen (7) trägt, auf der sich auch die Drahtmitnahmetrommel (21) befindet und daß darauf ein Zählwerk (246) und eine Nockenscheibe (222) für die Änderung der Steigung der Wicklung des Drahtes vorgesehen ist, ferner Schalter (LB1,LS2) zur Einwirkung auf das Zählwerk (246) mit Nockenscheibe (222), welche die Verbindung zu dem Wagenantrieb (C) (30) herstellen, so daß ein Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit des Wagens (7) "und der Plattform (5) gebildet ist.
    7)Einrichtung nach Anspruch 55 S e k e η η zeichnet durch einen Nocken (242), der zur Betätigung des Schalters (LS1) an einer bestimmten Stelle am Äußeren des Behälters (T') angeordnet ist.
    8)Einrichtung nach Anspruch &, ge kenn ζ e ichnet durch eine mengenregelbare Pumpe (301) und einen Wählschalter (309) 2ur wahlweisen Betätigung des Antriebsmotors (30) für den Wagen (7) und des Zählwerkes (246) mit Nockenscheibe (2?2) zur Regelung der Steigung der Wicklung,die so eingerichtet sind, daß die Plattform (5) wahlweise bei
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    fahrendem und bei stillstehendem Wagen (7) verstellt werden kann.
    9) Einrichtung nach Anspruch 6,gekennze i c h net durch eine Brücke mit Tastschalter (254) zur überbrückung des Zählwerkes (246) mit dem Schalter (LS2) zum Verfahren der Plattform (5) in senkrechter Richtung nach. Belieben.
    Einrichtung nach Anspruch 6,gekennz e i c h net durch das Zählwerk (246) in einem Ahstandsregelkreis (240) für das Legen der Drahtwick-" lungen.
    11) Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,gekennzeichnet durch, das Kettenrad (21B) zur Erzeugung einer Drahtspannung entsprechend den von dem Momentenwandler (100) und den Potentiometerwiderstand (103) abgegebenen Signalen, die in das Servosystem· (97) eingegeben werden, und das diesen nachgeschaltete Hilfskraftventil (332) zur Regelung der Förderungsmenge der Pumpe (300) für den Steuer-
    . motor (92) und dadurch, daß ein Schreibgerät (241) mit Aufzeichnungsträger durch eine Impulsabgabevorrichtung (360,261) an der Welle (40) des Momenten
    wandlers (100) mit dem Kettenrad (21B) gekuppelt ist und daß ein Verstärker (352) auf ein Signal aus dem Momentenwandler (100) das Schreibgerät betätigt.
    12) Einrichtung nach Anspruch 6,d adurch ge
    kennzeichnet , daß sum Anheben der Plattform (5) ein Antriebsmotor (206) und eine Pumpe. (207) dienen,welche von dem Wagen (7) angetrieben werden, um den Motor (206) zu bedienen.
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    Einrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet; durch ein Wählventil (309) zur wahlweisen Schaltung der Pumpe (207) auf den Antriebsmotor (30) des Wagens (7) oder auf den Antriebsmotor (206) der Plattform <5).
    Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 4,mit einem Wagen und einer senkrecht in dem Wagen verstellbaren Plattform,die die Mitnehmertrommel für den Draht, einen Antrieb für die Vertikalverstellung der Plattform in dem Wagen, den Momentenwandler, den Poten-4:iometerwiderstand, das Hilfskraftventil, das Differential und den Steuermotor mit Welle trägt, so-"ie eine einseitig wirkende,aushebbare Sperrvorrichtung , die an der Welle angreift,trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfskraftventil (332) zur Abgabe eines Druckmittels an den Steuermotor (92) eingerichtet ist, der diesen in der einen oder anderen Richtung antreibt.
    15) Einrichtung nach Anspruch l,mit einem Differential, mit einem ersten Sonnenrad,einem zweiten Sonnenrad, einem Außenringrad des Gehäuses, dadurch gekennzeichnet , daß das Außenringrad (89) von dem Steuermotor (290) mit der Welle (96) angetrieben wird,an der eine aushebbare, in einer Sichtung wirksame Sperre angreift, daß das erste Sonnenrad (80) mit dem Motor (30) für den Antrieb des Wagens (7) gekoppelt ist und daß das zweite Sonnenrad (84) mit dem Kettenrad (21B) verbunden ist.
    16) Einrichtung nach Anspruch 15?S ekennzeich net durch den Drehmomentenwandler (100) mit einer Fühleinrichtung zur Ermittlung der Drahtspannung und ihrer Anwendung zur Steuerung des Motors (92).
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    17) Einrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch ein Umschaltventil (310) für die Drehrichtung des Antriebsmotors (30) des Wagens (7).
    18) Einrichtung nach Anspruch 1 und 17, gekennzeichnet durch das Ventil (310) zum Umkehren der Drehrichtung des Antriebsmotors (30) des Wagens (7), das Ventil (309) zur Ausschaltung des Motors (30) des Wagens (7) und das Ventil (209) zur Umkehrung der Bewegungsrichtung der Plattform (5) oder zu ihrer Stillsetzung.
    19) Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , daß von dem Differential (82), dem Steuermotor (92) und dem Drehmomentenregler (100) die Spannung in dem Draht (S) konstant gehalten wird, ohne Rücksicht auf Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Plattform (5) oder auf Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Wagens (7).
    20) Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn.zeichnet , daß die Richtung der !Tätigkeit des Wagenantriebs C (30) ohne Bedeutung für die Wirksamkeit der Mitnehmertrommel (21) auf das Mitnehmen des Drahtes (s)' ist·
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