DE205141C - - Google Patents

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DE205141C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/14Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures
    • H02K21/16Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures having annular armature cores with salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M205141 KLASSE 46 c? GRUPPE
JOSEF GAWRON in SCHÖNEBERG-BERLIN.
bei Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1906 ab.
Der Magnetinduktor, welcher den Gegenstand der Erfindung bildet, ist in Fig. ι im Schnitt nach C-D der Fig. 2 und in Fig. 2 im Schnitt nach A-B der Fig. ι dargestellt. Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen später zu besprechende Einzelheiten.
Es bezeichnet α (Fig. ι und 6) je zwei U-förmige, mit ihren gleichen Polen einander gegenüberliegende, mit ihren Schenkeln parallel
ίο zur Wellenachse verlaufende und um die Induktorwelle c herum gleichmäßig verteilte Hufeisenmagnete N, S, welche mit ihren beiden Schenkeln in Ebenen der Wellenachse liegen und entweder direkt an der Welle oder auf
1S einem mit der Welle fest verbundenen Körper b in geeigneter Weise befestigt bzw. verschraubt sind. Der Körper b ist aus Eisen, also magnetisch leitend. Die Magnete können auch zur besseren Befestigung an auf der
so Welle befindlichen, magnetisch nicht leitenden Seitenscheiben b1 befestigt werden. Die Magnete sind in bekannter Weise so verteilt, daß die im Kreise aufeinander folgenden Pole ungleichnamig sind. Das Ankergehäuse d ist aus Messing oder anderem nichtmagnetischen Metall hergestellt und trägt im Kreise, gleichmäßig verteilt, die aus einzelnen Ringblechen hergestellten Anker g, welche die Primärwicklung tragen. Bei der Rotation des Magnetkörpers werden in der Ankerwicklung zunächst Wechselströme erzeugt, welche sodann in hochgespannte Zündströme umgewandelt werden.
Auf der Zeichnung ist der Magnetkörper im Innern des Ankers g angeordnet. Selbstverständlich kann sich auch der Anker innen und der Magnet außen befinden, ohne daß sich die Wirkungsweise ändert, wie in Fig. 4 dargestellt. In diesem Falle sind die äußeren Pole durch einen Eisenring k kurzgeschlossen. Die Zahl der Stahlmagnete ist beliebig, muß aber durch zwei teilbar sein; ihre gleichnamigen Pole stoßen in der zur Wellenachse senkrechten Mittelebene des Apparates zusammen, in sind Kugellager und I die zugehörigen Schmierkammern. Der Magnetkörper kann selbstverständlich auch als Schwungrad ausgebildet und der Anker zur Verstellung des Zündzeitpunktes vxi die Achse drehbar angeordnet sein.
Bei allen bisher bekannten vielpoligen Wechselstromapparaten ist der Nachteil vorhanden, daß die Magnete in kurzer Zeit ihren Magnetismus verlieren und die Apparate dann unwirksam werden. Dieses wird bei der vorliegenden Konstruktion dadurch vermieden, daß sämtliche inneren Pole.· der Magnete miteinander durch den Körper b oder direkt durch Aneinanderliegen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, kurzgeschlossen sind, während die' äußeren, an dem Anker vorbei rotierenden Pole breiter sind als die zwischen zwei Ankern g, g1 befindliche Lücke h, so daß die äußeren Pole stets, also auch beim Wechsel der Ankerpolarität, wie bei bereits bekannten Induktortypen kurzgeschlossen sind, wie dies Fig. 3 zeigt. Durch diese Konstruktion wird der Magnetismus der Magnete α stets erhalten, da die Magnete als mit einem Anker belastete
Magnete, die ihren Magnetismus fast nie verlieren, aufzufassen sind. Der Apparat arbeitet entweder in Verbindung mit einer oder mehreren hintereinander geschalteten Zündspulen, wie in Fig. 5 gezeichnet, oder aber die Sekundärwicklung für den hochgespannten Zündstrom befindet sich nach dem Muster ähnlicher bekannter Vorrichtungen gleich auf der Primärwicklung des Wechselstromerzeugers.
Seine Wirkung wird mit größerer Tourenzahl intensiver, und es würde z. B. bei Automobilmotoren bei größter Geschwindigkeit der erzeugte Zündfunken so heiß sein, daß die Kontakte der Zündkerze verbrennen. Um dieses zu vermeiden, sind die in Fig. 5 angeordneten vier Stück Transformatorzündspulen I,· II, III, IV so gestaltet und mit einem Schalter i, 2, 3, 4, p, r verbunden, daß sie bei langsamem Gange sämtlich eingeschaltet sind, während sie bei schnellerem Gange nach Belieben der Reihe nach ausgeschaltet werden können. Dieses Ein- und Ausschalten hann mit Hand oder mit Hilfe eines Regulators χ automatisch erfolgen.
Bei diesen Magnetinduktoren muß der Magnetkörper möglichst nahe an dem Ankerpole vorbei rotieren, da die Wirkung im anderen Falle außerordentlich gering sein würde. Um dieses zu erreichen und eventuell eine Nachstellung zu ermöglichen, ist nach Art bekannter Konstruktionen der Anker g und der Magnetkörper a, b kegelförmig gestaltet (Fig. 6), so daß man durch achsiale Verschiebung eines Teiles, z. B. des Magnetkörpers a, b, den Zwischenraum zwischen diesem und dem Anker g regeln kann. Diese Regelung kann mittels Schrauben oder Hebel von Hand oder mittels eines selbsttätigen Reglers erfolgen. Die Anordnung kann so getroffen werden, daß durch die selbsttätige achsiale Verschiebung mittels Reglers der Zwischenraum zwischen Anker und Magnetkörper bei langsamem Gange minimal, bei schnellerem Gange etwas weiter gestellt wird, so daß die Leistung, der jeweiligen Tourenzahl entsprechend, so geregelt werden kann, daß die Stärke des Zündfunkens möglichst gleichmäßig bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Magnetinduktor für vielpolige Wechsel-Stromerzeuger zur Zündung des Gasgemisches bei Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Paare von U-förmigen, mit ihren gleichen Polen gegenüberliegenden, parallel oder etwas geneigt zur Welle verlaufenden und im Kreise um die Welle gleichmäßig verteilten Magneten (a) mit ihren beiden Schenkeln in Ebenen, welche die Wellenachse enthalten, so liegen, daß die im Kreise aufeinander folgenden Pole ungleichnamig sind, und bei außen liegendem Anker die inneren Schenkel der Magnete direkt durch einen Körper (b) der Welle (c) oder untereinander kurzgeschlossen und in geeigneter Weise mit der Welle fest verbunden sind, während bei innen liegendem Anker und außen liegenden Magneten die äußeren Pole der Magnete durch einen Eisenkörper (k) kurzgeschlossen sind, so daß nur je ein Pol der U-förmigen Magnete an den Ankerpolen, Arbeit leistend, vorbei rotiert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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