DE2049110C2 - Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera - Google Patents

Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera

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DE2049110C2 DE2049110A DE2049110A DE2049110C2 DE 2049110 C2 DE2049110 C2 DE 2049110C2 DE 2049110 A DE2049110 A DE 2049110A DE 2049110 A DE2049110 A DE 2049110A DE 2049110 C2 DE2049110 C2 DE 2049110C2
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Belichlungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera mit einem elektromagnetischen Antrieb für die Einstellung der Blendenöffnung, wobei der elektromagnetische Antrieb ein feststehendes Permanentmagnetsystem und eine bewegliche Antriebswicklungsanordnung aufweist, mit einer Verstärkereinrichtung, die mit einem einen lichtempfindlichen Empfänger aufweisenden sowie mit einem eine Vergleichsspannung liefernden Spannungsteiler verbunden ist, und in deren Ausgangskreis die Antriebswicklungsanordnung angeordnet ist, sowie mit einer auf die Verstärkereinrichtung wirkenden Dämpfungsspannung, die proportional der Bewegungsgeschwindigkeit der Antriebswicklungsanordnung ist.
Bei einer solchen bekannten Kamera weist der Antrieb außer einer Antriebswicklung noch zusätzlich eine Dämpfungswicklung auf, in der eine der Drehgeschwindigkeit des elektromagnetischen Antriebs proportionale Spannung erzeugt wird. Die Dämpfungswicklung wirkt gleichsam als Tachogenerator. Die bekannte Belichtungssteuervorrichtung weist den Nachteil auf, daß ihr elektromagnetischer Antrieb durch das Vorsehen der Dämpfungswicklung einen erhöhten Stromverbrauch aufweist und daß außerdem die Masse des Antriebs erhöht ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine Belichtungssteuervorrichtung zu schaffen, die einfach aufgebaut und stromarm im Verbrauch sein soll unc die ohne eine zusätzliche Dämpfungswicklung auskommen soll.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dat die geschwindigkeitsproportionale Dämpfungsspan
nung in einem mit einem Differenzierglied verbundenen Regelspannungsteiler erzeugt wird, dessen Widerstandswert durch den ausschliefdich eine Wicklung aufweisenden Anlrieb veränderbar ist, und daß dem Diiferenzierglied ein Verstärker nachgeschaltet ist, der ausgangsseitig mit dem Vergleichsspannungsteiler eines als Verstärkereinrichtung verwendeten Differenzverstärkers verbunden ist.
Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß ohne nennenswerten zusätzlichen Stromverbrauch mit Hilfe eines eine einzige Wicklung aufweisenden Antriebes eine Belichtungssteuervorrichtung geschaffen wurde, durch die ein Hin- und Herbewegen bzw. ein Schwingen der beweglichen Organe einschließlich des Antriebes um ihren jeweiligen Sollwert vermieden ist.
Gemäß weiterer Ausbildung weist der Regelspannungsteiler einen durch eine Lampe beleuchtbaren lichtempfindlichen Empfänger auf, vor dem ein durch den Antrieb verstellbares Lichtschwächungsmittel angeordnet ist.
An Stelle eines lichtempfindlichen Empfängers, einer Lampe und eines Lichtschwächungsmihel kann in ebenso vorteilhafter Weise ein durch den Antrieb verstellbares Potentiometer verwendet werden.
Gemäß weiterer Ausbildung ist die Wicklung des Antriebes einerseits mit dem Ausgang des Differenzverstärkers und andererseits mit einem Abgriff zwischen zwei Spannungsquellen verbunden.
Zur Einstellung bzw. Veränderung der Regelgenauigkeit des Differenzverstärkers kann zwischen seinem einen Eingang und seinem Ausgang ein veränderbarer Widerstand vorgesehen sein.
Es ist auch gemäß weiterer Ausbildung möglich, zwischen dem einen Eingang und dem Ausgang des Verstärkers einen die Rückkopplungsspannung dämpfenden Widerstand vorzusehen.
Die eingangs genannte Aufgabe wird außerdem in zumindest ebenso vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß eine einzige Wicklung des Antriebes im Zweig einer Brückenschaltung angeordnet ist, die bei stillstehendem Antrieb abgeglichen und bei laufendem Antrieb infolge der in der Wicklung auftretenden Induktionsspannung nicht abgeglichen ist, und daß zwei sich diagonal gegenüberliegende Brückenpunkte der Brückenschaltung mit den beiden Eingängen eines Differenzverstärkers verbunden sind, dessen Ausgang mit dem Vergleichsspannungsteiler des als Verstärkereinrichtung verwendeten Differenzverstärkers in Verbindung steht.
Gemäß weiterer Ausbildung ist der Aaugang des als Verstärkereinrichtung verwendeten Differenzverstärkers mit dem Punkt einer Diagonalen der Brückenschaltung und ein zwischen zwei Spannungsquellen vorgesehener Abgriff mit dem anderen Punkt der Diagonalen verbunden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand dreier in den Fig. 1 bis 3 dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 das zweite Ausführiingsbeispiel und F i g. 3 das dritte Ausführungsbeispiel.
Gemäß F i g. 1 ist mit 1 ein Fotowiderstand bezeichnet, der mit einem Festwiderstand 2 in Reihe geschaltet ist. Vor dem Fotowiderstand befindet sich eine Blende 3. Parallel zum Fotowiderstand 1 und 6S zum Festwiderstand 2 ist ein Vergleichsspannungsteiler angeordnet, der aus einem veränderbaren Widerstand 4 und einem Festwiderstand 5 besteht. Mit 6 ist ein Differenzverstärker bezeichnet, der einen Ein gang El, einen Eingang £2 sowie einen Ausgang/ aufweist. Der Eingang E1 ist über einen Widei stand 7 mit dem Abgriff zwischen dem Fotovvidei stand 1 und dem Festwiderstand 2 und der Ein gang El über einen Widerstand 8 mit dem Abgrif zwischen den Widerständen 4 und 5 verbunden. De Differenzverstärker 6 wird durch zwei in Reihe ge schaltete Batterien 9 und 10 versorgt Ein zwischei den beiden Batterien 9 und 10 vorgesehener Abgrif ist einerseits mit einer Wicklung 11 eines Antriebs motors 12 und zum anderen mit den beiden Span nungsteilern 1, 2 und 4, 5 verbunden. Des weiterer ist die Wicklung 11 des Motors 12 mit dem Ausgang A des Differenzverstärkers 6 verbunden.
Der Differenzverstärker 6 weist zwei Transistoren 13 und 14 auf, deren Emitter miteinander verbunden sind und in deren Emitterkreis ein Widerstand 15 angeordnet ist. Im Kollektorkreis des Transistors 13 ist ein Widerstand 16 und im Kollektorkreis des Transistors 14 ein Widerstand 17 angeordnet. Die Basis des Transistors 13 ist mit dem Eingang E1 und die Basis des Transistors 14 mit dem Eingang El verbunden. Von dem Kollektor des Transistors 13 führt eine Verbindung zur Basis eines weiteren Transistors 18, in dessen Emitterkreis sich ein Widerstand 19 befindet. Vom Kollektor des Transistors 14 führt eine Verbindung zum Emitter eines weiteren Transistors 20, dessen Basis mit dem Emitter des Transistors 18 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 20 ist an die Basis eines weiteren Transistors 21 angeschlossen. Dessen Kollektor führt zum Ausgang A des Differenzverstärkers 6. Der Kollektor des Transistors 21 ist außerdem mit dem Kollektor eines weiteren Transistors 22 verbunden, dessen Basis an den Emitter des Transistosr 21 angeschlossen ist. Mit 23 und 24 ist ein Spannungsteiler bezeichnet. Der Ausgang A ist außerdem über einen veränderbaren Widerstand 25 mit dem Eingang E1 verbunden.
26 kennzeichnet die mechanische Verbindung des Motors 12 mit der Blende 3. Ein im Kollektorkreis vorgesehener Lastwiderstand 27 ist so bemessen, daß wenn die Spannung am Eingang E1 gleich der Spannung am Eingang El ist, der Ausgangswiderstand des Differenzverstärkers gleich dem Wert des Widerstandes 27 ist. Für den Fall also, daß zwischen den beiden Eingängen E1 und E1 keine Spannung vorhanden ist, ist die Spannung am Ausgang A gleich der Spannung am Abgriff zwischen den beiden Spannungsquellen 9 und 10.
Mit 28 ist eine Lampe bezeichnet, die mit einem Widerstand 29 in Reihe geschaltet ist. Eine Blende 30 ist über eine mechanische Verbindung 31 mit dem Motor 12 verbunden. Die Blende 30 befindet sich vor einem Fotowiderstand 31, der in Reihe mit dem Festwiderstand 32 geschaltet ist. Von dem Abgriff zwischen den beiden Widerständen 31 und 32 führt eine Verbindung zu einem Kondensator 33, der zusammen mit einem Widerstand 34 ein Differ^nzierglied bildet.
Von dem gemeinsamen Anschlußpunkt des Kondensators 33 und des Widerstandes 34 führt eine Verbindung zum Eingang E 3 eines Verstärkers 35. Der Ausgang A 3 des Verstärkers 35 ist über einen Widerstand 36 mit dem Abgriff zwischen den beiden Widerständen 4 und 5 verbunden. Der Verstärker 35 Wird ebenfalls durch Hip hpirlpn Snanniinnrnnalliiii O
und 10 versorgt. Er ist im wesentlichen genauso aufgebaut, wie der Differenzverstärker 6. Unterschiedlich zum Differenzverstärker 6 ist lediglich, daß kein zweiter Eingang vorhanden ist. Die den Elementen des Differenzverstärkers 6 entsprechenden Elemente sind im Verstärker 35 mit gleichen Bezugsziffern versehen, die jedoch zur Unterscheidung einen Index aufweisen.
Unterschiedlich zum Differenzverstärker 6 ist, daß die Basis des Transistors 14' über einen Widerstand 37 mit der Mitte des Spannungsquelle 9 und 10 verbunden ist.
Die Funktionsweise ist nun folgende: Ist die Spannung am Eingang E 1 des Differenzverstärkers 6 gleich der Spannung am Eingang E 2, so ist die Spannung am Ausgang A gleich der Spannung am Abgriff zwischen den beiden Batterien 9 und 10. Demzufolge fließt durch die Wicklung 11 des Motors 12 kein Strom. Die Blende vor der Objektivöffnung ist demzufolge richtig eingestellt. Des weiteren hat die Blende 30 vor dem Fotowiderstand 31 eine bestimmte Öffnungsgröße. Da keine zeitliche bzw. geschwindigkeitsproportionale Änderung der Blendenöffnung 30 erfolgt, tritt auch am Eingang E 3 des Verstärkers 35 keine Spannung auf. Demzufolge ist die Spannung am Ausgang A 3 des Verstärkers 35 gleich der Spannung am Abgriff zwischen den beiden Spanungsquellen 9 und 10. Die Rückführspannung des Verstärkers 35 ist demzufolge gleich Null.
Sind nun andere, vom oben beschriebenen Fall abweichende Lichtverhältnisse gegeben und ist demzufolge die Spannung am Eingang E 1 großer «»dir kleiner als die Spannung am Eingang E 2 des Differetvverstärkers 6, so tritt am Ausgang A eine Spannung auf. die größer oder kleiner der Spannung r.m Abgriff zwischen den beiden Spannungsqucllcn 9 und 10 ist. Demzufolge wird die Wicklung 11 des Motors 12 von einem Strom in der einen oder entgegengesetzten Richtung durchflossen. Bei sich drehendem Motor 12 werden demzufolge die Blende 3 sowie die Blende 30 zu größeren oder kleineren Blendenöffnungen hin verstellt.
Der Fotowiderstand 31 wird durch die Lampe 28. die mit gleichbleibender Helligkeit leuchtet, beleuchtet. An dem Abgriff zwischen dem Fotowiderstand 31 und dem Festwiderstand 32 ist eine Spannung vorhanden, die sich in Abhängigkeit von der Finstellbewegung der Blende 30 zeitlich ändert. Diese Spannung wird durch das Differenzierglied 33. 34 differenziert, so da8 am Eingang E 3 des Verstärkers 35 eine Spannung anliegt, deren Größe gleich dem zeitlichen Anstieg bzw. Abfall der Spannung am Abgriff zwischen dem Fotowiderstand 31 and dem Festwiderstand 32 ist Diese Spannung wird im Verstärker 35 verstärkt and zum Eingang £ 2 des Differenzverstärkerso zurückgeführt Diese Rückführspannung überlagert sich der Teilerspannung des Spannungsteilers 4, 5. Die Rückführspannung wirkt im Sinne einer Verminderung der Spannung zwischen den beiden Eingängen E1 und E 2. Mh zunehmender Einstellung der Blende 3 auf einen belichtungsgetrenen Wert hin, nimmt der durch die Wicklung 11 des Motors 12 fließende Strom ab, und der Motor begirmt langsamer zn werden. Demzufolge wird auch die Spannung am Eingang £3 des Verstärkers 35 kleiner, da der zeitliche Anstieg bzw. Abfall der Teilerspannung am Spannungsteiler 31. 32 kleiner wird. Demzufolge nimmt auch die Rückführspannimg ab. Wenn nun die Spannung zwischen den beider Eingängen El und El des Differenzverstärkers ί gleich Null ist, dann fließt durch die Wicklung 11 de? Motors 12 kein Strom. Der Blendenwert ist demzufolge richtig eingestellt, wobei die Einstellung dci Blende in einer gedämpften Bewegung erfolgt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 ist derr Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ähnlich. Die der Einzelteilen gemäß Fig. 1 entsprechenden Einzel teile in F i g. 2 sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Unterschiedlich zum Ausführungsbeispiel gemaC Fig. 1 ist die Tatsache, daß durch den Motor 12 über eine mechanische Verbindung 40 ein Stellgliec 41 eines Potentiometers 42 verstellbar ist. Das Stell-
1S glied 41 ist weiterhin mit dem Kondensator 33 de; Differenziergliedes 33, 34 verbunden.
Die Funktionsweise ist die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. I. In Abhängigkeit vor der Geschwindigkeit des Molors 12 wird das Stellglied 41 bewegt, so daß am Eingang des Kondensators 33 eine zeitlich sich ändernde Spannung auftritt die durch das Diffcrenzierglied 33, 34 differenzicri wird, so daß am Eingang E 3 des Verstärkers 35 eine geschwindigkeitsproportionalc Spannung anliegt.
2S Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 mit 101 ein Fotowiderstand bezeichnet, voi iJcrn eine Blende 102 angeordnet ist. Mit dem Fotowiderstand 101 ist ein Festwiderstand 103 in Reihe geschaltet. Parallel zu dem aus dem Fotowiderstand 101 und dem Widerstand 103 bestehenden Spannungsteiler ist ein Vergleichsspannungsteilcr. bestehend an*· einem verstellbaren Widerstand 104 und einem Festwiderstand 105, angeordnet.
Mit 106 ist ein erster Differenzverstärker bezeieh-
3S net, dessen beide Eingänge mit /-.10 und FIl und dessen Ausgang mit A 10 bezeichnet ist. Der Abgriff zwischen den beiden Widerständen 101 und 103 ist über einen WiderMand 107 mit dem Eingang E10 und der Abgriff /wischen den beiden Widerständen 104 und 105 Ober einen Widerstand 108 mit dem Fingang Eil verbunden.
Der Differenzverstärker 106 ist ebenso aufgebaut
wie der Differenzverstärker gemäß den F ig. 1 und 2.
Parallel zum Differenzverstärker 106 sind zwei Spannungsquellen 122 und 123 angeordnet.
Zwischen dem Ausgang A 10 des Differenzverstärkers 106 und einem Abgriff zwischen den beiden Spannungsquellen 122 und 123 ist eine Brückenschaltung 124 vorgesehen, in deren Brückenzweigen
Widerstände 125, 126, 127 sowie die Wicklung 128 eines Antriebsmotors 129 angeordnet sind.
Der Motor 129 ist ober eine mechanische Verbindung 130 mit der Blende 102 verbunden. Des weiteren ist mittels des Motors 129 in nicht dargestellter
Weise die Objektivblende einstellbar.
Im KoHektorkreis des Transistors 117 des Differenzverstärkers 106 ist ein Lastwiderstand 131 vorgesehen, dessen Größe dem Widerstand der Briickenschaltung 124 entspricht Die an dem Widerstand 131 awallende Spannung ist bei abgeglichener Brückenschaltung gleich der Spannung der Spannungsquefle
Mn 106' ist ein zweiter Differenzverstärker bezeichnet, der die gleichen Elemente aufweist wie der erste Differenzverstärker 106. Die sich entsprechenden Teile sind beim Differenzverstärker 106' mit gleichen Bezugszeichen verseilen.
Dte beiden übrigen Piagonalpunkte der Brücken-
schaltung 124 sind mit den beiden Eingängen £10' und £11' des Differenzverstärkers 106' verbunden. In den beiden. Verbindungszweigen ist jeweils ein Widerstand J32 und 133 vorgesehen. Der Ausgang A10' des Differenzverstärkers 106' ist über einen Widerstand 134 mit dem Abgriff zwischen den beiden Widerständen 104 und 105 verbunden.
Die beiden Spannungsquellen 122 und 123 sind außer mit dem Differenzverstärker 106 auch mit dem zweiten Differenzverstärker 106' verbunden.
Bei stillstehendem Motor 129 ist die Brückenschaltung 124 abgeglichen. Die Widerstände 125 und 127 sind gleich groß. Ebenso entspricht der Widerstandswert des Widerstandes 126 dem ohmschen Widerstand der Wicklung 128 des Motors 129.
Die Funktionsweise ist nun folgende: Es wird zunächst angenommen, daß bei einer bestimmten Helligkeit die Blende 102 so eingestellt ist, daß die Spannung zwischen den beiden Eingängen £10 und £11 des Differenzverstärkers 106 gleich Null ist. Demzufolge ist die Spannung zwischen dem Ausgang A des Differenzverstärkers 106 und dem Abgriff zwischen den beiden Spannungsquellen 122 und 123 ebenfalls gleich Null. Die Wicklung 128 des Motors 129 wird daher von keinem Strom durchflossen. Des weiteren ist die Spannung zwischen den beiden Eingängen E10' und E11' des Differenzverstärkers 106' gleich Null, so daß auch die Spannung zwischen dem Ausgang A 10' und dem Abgriff zwischen den beiden Spannungsquellen 122,123 gleich Null ist.
Ändern sich nun die Lichtverhältnisse gegenüber den zuvor angenommenen Lichtverhältnissen, so tritt zwischen dem Eingang E10 und E11 des Differenz"5
30
verstärkers 106 eine bestimmte Spannung auf, di verstärkt an dessen Ausgang A 10 auftritt. Je nach dem, ob es heller oder dunkler geworden ist, liegt an Ausgang A 10 eine Spannung, die größer oder kleine ist als die Spannung am Abgriff zwischen den beidei Spannungsquellen 123 und 122. Demzufolge wird di» Wicklung 128 von einem Strom in der einen oder ent gegengesetzten Richtung durchflossen und der Motoi 129 in die betreffende Richtung gedreht. Daraus folgi eine Verstellung der Blende 102 zu größeren odei kleineren öffnungen hin.
Weiterhin tritt, bedingt durch die in der Wicklung des Motors auftretende Gegen-EMK, zwischen den Eingängen ZTlO' und £11' des Differenzverstärkers 106' eine Spannung auf, die der Drehgeschwindigkeit des Motors proportional ist und die nach ihrer Verstärkung dem Eingang £11 des Differenzverstärkers 106 zugeführt wird. Diese Rückkopplungsspannung wirkt im Sinne einer Verminderung der Spannung zwischen den Eingängen £ 10 und £ 11. Demzufolge nimmt die Spannung im Ausgang A 10 ab und daher auch der Strom durch die Wicklung 128. Die in der Wicklung 128 induzierte Spannung nimmt ebenfalls, bedingt durch den nunmehr sich langsamer drehenden Motor 129, ab. Je näher die jeweils eingestellte Blendenöffnung sich am Sollwert der Blendenöffnung befindet, desto langsamer erfolgt die noch nötige restliche Einstellbewegung des Motors 129. Die für richtig belichtete Aufnahmen notwendige Blendenöffnung wird aisu in einer stetigen, immer langsamer werdenden Einstellbewegung eingestellt. Diese Einstellbewegung ist vergleichbar mit einer gedämpften Bewegung.
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Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
409686/356

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera mit einem elektromagnetischen Antrieb für die Einstellung der Blendenöffnung, wobei der elektromagnetische Antrieb ein feststehendes Permanentmagnetsystem und eine bewegliche Antriebswicklung aufweist, mit einer Verstärkereinrichtung, die mit einem einen lichtempfindlichen Empfänger aufweisenden sowie mit einem eine Vergleichsspannung liefernden Spannungsteiler verbunden ist, und in deren Ausgangskreis die Antriebswicklungsanordnung angeordnet ist, sowie mit einer auf die Vei Stärkereinrichtung wirkenden Dämpfungsspannung, die proportional der Bewegungsgeschwindigkeit der Antriebswicklungsanordnung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die geschwindigkeitsproportionale Dämpfungsspannung in einem mit einem »o Differenzierglied (33, 34) verbundenen Regelspannungsteiler (31, 32 bzw. 42) erzeugt wird, dessen Widerstandswert durch den ausschließlich eine Wicklung (11) aufweisenden Antrieb (12) veränderbar ist, und daß dem Differenzierglied »5 (33, 34) ein Verstärker (35) nachgeschaltet ist, der ausgangsseitig mit dem Vergleichsspannungsteiler (4, S) eines als Verstärkereinrichtung verwendeten Differenzverstärkers (6) verbunden ist (Fig. 1 und 2).
2. Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelspannungsteiler einen durch eine Lampe (28) beleuchtbaren lichtempfindlichen Empfänger (31) aufweist, vor dem ein durch den Antrieb (12) verstellbares Lichtschwächungsmittel (30) vorgesehen ist (Fig. 1).
3. Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelspannungsteiler aus einem durch den Antrieb (12) verstellbaren Potentiometer (42) besteht (Fig. 2).
4. Belichtungssteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (11) des Antriebes 4S (12) einerseits mit dem Ausgang (A) des Differenzverstärkers (6) und andererseits mit einem Abgriff zwischen zwei Spannungsquellen (9, 10) verbunden ist.
5. Belichtungssteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem einen Eingang (£1) und dem Ausgang (A) des Differenzverstärkers (6) ein die Regelgenauigkeit desselben verändernder Widerstand (25) angeordnet ist.
6. Belichtungssteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingang (E3) und dem Ausgang (A 3) des Verstärkers (35) ein die Rückkopplungsspannung dämpfender Widerstand (2S') angeordnet ist.
7. Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera mit einem elektromagnetischen Antrieb für die Einstellung der Blendenöffnung, wobei der elektromagnetische Antrieb ein feststehendes Permanentmagnetsystem und eine bewegliche Antriebswicklungsanordnung aufweist, mit einer Verstärkereinrichtung, die mit einem einen lichtempfindlichen Empfänger aufweisenden sowie mit einem eine Vergleichsspannung liefernden Spannungsteiler verbunden ist, und in deren Ausgangskreis die Antriebswicklungsanordnung angeordnet ist, sowie mit einer auf die Verstärkereinrichtung wirkenden Dämpfungsspannung, die proportional der Bewegungsgeschwindigkeit der Antriebsvvicklungsanordnung ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Wicklung (128) des Antriebs (129) im Zweig einer Brückenschaltung (124) angeordnet ist, die bei stillstehendem Antrieb (129) abgeglichen und bei laufendem Antrieb infolge der in der Wicklung auftretenden Induktionsspannung nicht abgeglichen ist, und daß zwei sich diagonal gegenüberliegende Brückenpunkte der Brückenschaltung (124) mit den beiden Eingängen (£10', Ε1Γ) eines Differenzverstärkers (106') verbunden sind, dessen Ausgang (A 10') mit dem Vergleichsspannungsteiler (104, 105) des als Verstärkereinrichtung verwendeten Differenzverstärkers (106) in Verbindung steht (F i g. 3).
8. Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (A 10) des ersten Differenzvers«ärkers (106) mit de=n Punkt einer Diagonalen der Brückenschaltung und ein zwischen zwei Spannungsquellen (122, 123) vorgesehener Abgriff mit dem anderen Punkt der Diagonalen verbunden ist.
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