DE2043973C - Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal

Info

Publication number
DE2043973C
DE2043973C DE19702043973 DE2043973A DE2043973C DE 2043973 C DE2043973 C DE 2043973C DE 19702043973 DE19702043973 DE 19702043973 DE 2043973 A DE2043973 A DE 2043973A DE 2043973 C DE2043973 C DE 2043973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pilot
channel
receiver
switching
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702043973
Other languages
English (en)
Other versions
DE2043973B2 (de
DE2043973A1 (de
Inventor
Hans Dipl Ing 8021 Hohenschaftlarn Herkert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19702043973 priority Critical patent/DE2043973C/de
Priority to NL7111916A priority patent/NL155147B/xx
Priority to GB4050471A priority patent/GB1329900A/en
Priority to SE1113171A priority patent/SE376344B/xx
Priority to JP46068015A priority patent/JPS5123403B1/ja
Priority to BE772173A priority patent/BE772173A/xx
Publication of DE2043973A1 publication Critical patent/DE2043973A1/de
Publication of DE2043973B2 publication Critical patent/DE2043973B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2043973C publication Critical patent/DE2043973C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

werden.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbst- Mit Hilfe einer derartigen Umschalteeinrichtung
tätigen Umschalten einer Empfangseinrichtung von läßt sich in vielen Fällen eine hohe Betriebssicherheit einem gestörten Nachrichtenübertragungskanal auf 55 für die Übertragung von Niederfrequenzbändern ereinen weiteren, insbesondere betriebsbereiten Nach- zielen. Schwierigkeiten können sich jedoch dann errichtenübertragungskanal mit Hilfe eines Koppel- geben, wenn die Einzelkanäle für den Pilottön so stark Punktes, der den Betriebskanal zum Ausgang des unterschiedliche Dämpfungswerte aufweisen, daß durch Koppelpunktes durchschaltet, mit sendeseitiger Ein- die Umschaltung eines Pilotempfängers von dem einen speisung eines Pilottones in beide Übertragungskanäle 60 auf den anderen Kanal eine Störung auf dem Über- und mit zwei Pilotempfängern auf der Empfangsseite, tragiingsweg vorgetäuscht wird. Legt man, um die gedie über miteinander gekoppelte Schalter mit den nannten Schwierigkeiten zu vermeiden, den einen Übertragungskanälen verbindbar sind und deren Aus- Pilotempfänger an den einen und den anderen Pilotgangssignale einer Auswerteeinrichtung zugeführt sind, empfänger an den anderen Übertragungskanai, so ermit deren Hilfe der Koppelpunkt steuerbar ist und 65 gibt sich der Nachteil, daß der zur Umschaltung der Störungen des als Betriebskanal geschalteten Über- Empfangseinrichtung von dem einen auf den anderen tragungskanals, insbesondere auch die Betriebsbereit- Einzelkanal vorgesehene Koppelpunkt nicht mitüberschaft des als Ersatzkanal geschalteten Übertragungs- wacht wird.
[:> ist ferner bereits eine automatische Schaltanordnung für ein Nachrichtenübertragungssystem bekannt (deutsche Patentschrift 1002 033). bei dem ein eemcüi-amer Zusatzkanal zwei oder mehr Übertrauungska-Mlen zugeordnet ist. Bei dieser Schaltanordnung *_-■-.:·.■;■ Umschaltesignale erzeugt, wenn das Ausgangssie \ i Je- zum Betriebskanal gehöriger: Pilotempfänger· :-hi; oder verschwinde!, und zwar insbesondere ho; -..jicich vorhandenem Ausgangssignal des anderen h: !Empfängers. 1{J
:;.·: einer weiterhin bekannten Einrichtung zum y.l·.'uiiigen Umschalten einer Empfangseinrichtung \·.:.·, einem gestörten Nachrichtenübertragungskanal a·.' \nen weiteren Nachrichtenübertragungskanal mw H- von Schaltern (The Post Office Electrical Engi- n:r·-.' Journal, Part 4, Januar 1964, S. 237, 238) wfrd ··,.-■;·.'-"ίzeitig in beide Übertragung^karuile ein Pilotton .·■ v-peist und empfangsseitis über Pilotempfänger -. : ..-.sertet, die über Schalter mi; den Übertragungs-1 ·:;.-;ι veibindbar sind und Störungen der Kanäle ■eilen. Die von den Pilotempfängern gebildeten
■.,/!■; werden dabei einer Auswerteeinrichtuns zuge-L1- ;. mit deren Hilfe die Umschaltkontakte steuerbar -.·>■;. Außerdem wechselt bei der Kanalumschaltung '■.-: Zuordnung der beiden Pilotempfänger zu den
iragungskanälen.
■.1 dieser Einrichtung sind unabhängig von der ·. Mi:ng der Schalter in der Umschakeinrichtung beide ■"':!.i-empfänger immer mit demselben Ausgang ver-'.ndeii. Da ein und derselbe Ausgang zeitweise mit r.M. ;;i einen und zeitweise mit dem anderen Einzelkana! ■.■rbunden ist, ergeben sich auch hier die für derartige Anordnungen vorstehend näher erläuterten Schwierigkeiten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung der vorstehend näher beschriebenen Art im Hinblick auf eine hohe Betriebssicnerheit auch bei unterschiedlichen Dämpfungswerten der Übertragungskanäle noch weiter zu verbessern.
Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung zur Lömng dieser Aufgabe derart ausgebildet, daß der Ausjrang des Koppelpunktes je nach Schalterstellung mit tlem einen oder anderen der Pilotempfänger verbunden ist und daß <ier vom Ausgang des Koppelpunktes ab- £ -trennte Pilotempfänger jeweils mit dem durch den Koppelpunkt von der Empfangseinrichtung abgetrennten Übertragungskanal verbunden ist.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich in vorteilhafter Weise eine gegenüber vergleichbaren vorbekannten Einrichtungen größere Betriebssicherheit. Insbeson- <lere lassen sich die Pilotempfänger jeweils auf den Empfangspegel der zugehörigen Leitung einstellen bzw. an die Eigenschaften der zugeordneten Leitung anpassen. Hierzu wird zweckmäßigerweise den Pilotempfängern jeweils ein einstellbares Dämpfungsglied vorgeschaltet. Die spezielle Anschaltung der Pilotempfänger ist ferner von Vorteil, wenn in Weiterbildung der Erfindung die Pilotempfänger jeweils mit einer Sperreinrichtung versehen sind, die den Pilotempfänger abschaltet, wenn die Rauschleistung in dem durch einen vorgeschalteten Bandpaß gegebenen Kanal das zulässige Maß rherschreitet. Das Rauschspektrum kann dabei an einer Impedanz abgegriffen werden, die in Serie zu einem auf die Pilotfrequenz abgestimmten ParallelschwingkreiE '''egt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindimg werden der Aliswerteeinrichtung zusätzlich zu den Ausgangssignalen der Pilotempfänger Kriterien für den Schalt zur.tand des Koppelpunktes zugeführt. Als derartige Kriterien können z. B. die Kollektorpotentiale von Transistoren dienen, die im Koppelpunkt oder in einer für den Koppelpunkt vorgesehenen Ansteuerschaltung, insbesondere bistabilen Kippschaltung, enthalten sind.
Es kann sich ferner als zweckmäßig erweisen, die Einrichtung in an sich bekannter Weise derart auszubilden, daß in der Auswerteeinrichtung enthaltene Verknüpfungsschaltungen Umschaltesignale erzeugen, wenn das Ausgangssignal des zum Betriebskanal gehörigen Pilotempfängers fehlt oder verschwindet, insbesondere bei zugleich vorhandenem Ausgangssigna! des anderen Pilotempfängers, d. h. bei Betriebsbereitschaft des weiteren Übertragungskanals.
Die Erfindung wird an Hand des in den Fig. I und 2 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
F i g. 1 und 2 /eigen nebeneinandergelegt eine Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten nach der Erfindung.
Die Endstellen 1 und !I sind über *;-vei Vierdraht-Übertragungswege A und B miteinander verbunden, von dem übertragenen Niederfrequenzband 300 bis 3400 Hz dient der Bereich 360 bis 3400 Hz zur eigentlichen Nachrichten-, insbesondere Datenübertragung.
In der Endstelle I (Fig. 1) wird in der Sendeeinrichtung die vom Sender 11 kommende Leitung durch den Hochpaß 12 mit der Grenzfrequen/ fg — 350 Hz von Störfrequenzen frei gemacht. Danach teilt sich die Leitung in die zwei Wege A und B auf. Die beiden Verstärker 13 und 14 heben die durch die Aufteilung entstandene Dämpfung wieder auf und entkoppeln die Leitungen A und S voneinander. Nach den Verstärkern 13 und 14 wird die Pilotfrequenz 300 Hz eines Pilotgenerators 15 mit emem Pegel von 2,4 Np unter dem relativen Pegel eingespeist.
In der anderen Endstelle II (Fig. 2) sind in der Empfangse ^richtung 2 die ankommenden Leitungen A und B an den Koppelpunkt 51I angeschlossen. Der Koppelpunkt Sl, als Umschalteki,ntakt dargestellt, verbindet entweder die A- oder die ß-Leitung über den Hochpaß 24 mit dem Empfänger 25. Der Hochpaß hält die Pilotfrequenz von dem Empfänger fern.
Den beiden Pilotempfängern P,\ und Pn ist jeweils ein Bandpaß 27 bzw. 28 vorgeschaltet, der das Frequenzband 300 bis 360 Hz durchläßt. Die beiden Pilotempfänger P,\ und Pn sind über die Kontakte 52, 53, 54 an die Leitungen A bzw. B sowie an den Ausgang des Koppelpunktes 51 anschließbar. Der Koppelpunkt 51 und die Kontakte 52 bis 54 gehören zum Schalter 26 und werden gemeinsam betätigt. Bei der dargestellten Schalterstellung ist der Pilotempfänger P \ über den Bandpaß 27 und den Kontakt 53 an den Auspang des Koppelpunktes 51 angeschlossen. Der Pilotempfänger P.\ liegt daher an der als Betriebsleitung geschalteten Leitung A.
Der andere Pilotempfänger Ph ist über den Bandpaß 28 und den Kontakt 54 unmittelbar an die Leitung B angeschlossen. Der zwischen der Leitung A und dem Pilotempfänger P.\ liegende Kontakt 52 ist geöffnet. Ausgehend von der gezeigten Stellung wird bei einer Umschaltung des Koppelpunktes 51 in die andere L.ige der Kontakt 52 geschlossen, der Ausgang des Koppelpunktes 51 mit Hilfe des Umschaltekontaktcs S3 vom Pilotempfänger Pa auf Pilotempfänger Pn umgeschaltet und der Kontakt 54 geöffnet.
Somit läßt sich vor und nach dem Konnelnunkt 51
jeweils ein Pilotempfänger PA für die Leitung A und ein Pilotempfänger Pn für die Leitung Ii anschalten. Die Pilotempfänger P.\ und Pn überwachen den PiIoI-ton 300 11/. der Leitungen und veranlassen die Umschaltung des Koppelpunktes und Signalisierung im Signalfcld 32, wenn der Pilotpcgel einen festen Wert unterschreitet.
/u diesem Zweck ist an die Pilotempfänger P,\ und Pn die Auswerfeinrichtung 31 angeschlossen, die außerdem noch durch den Koppelpunkt .Vl gesteuert wird.
Als Kriterien für den Schaltzustand des Koppelpiinktes Sl können /. Ii. die Kollcktorpotcntialc von Transistoren einer bistabilen Kippstufe dienen, die als Speicherglied zur Speicherung des Koppclpunkl-Schall/uslandcs bzw. zur Ansteuerung des Koppclpunkles dient.
Meldcpolcnlial am Anschluß«" heißt:
/I-Lcilung ist Iktriebslcitung.
Meldepotcnliivl am Anschluß//' bedeutet:
ß-Lcitung ist Helriebsleitung.
Die Ansteuerung der Auswerfeinrichtung 31 durch Kriterien, die den Schaltzusland des Koppclpunktcs melden, kann z. B. dann entfallen, wenn die Auswerfeinrichtung, ausgehend \ou einer Ausgangsstellung des Koppelpunktes, erfolgte Umschaltungen registriert oder wenn einer der Ühertragungskanäle gegenüber dem anderen bevorrechtig! ist.
Die Auswcrtceinrichlung 31 enthält die Negationsglieder 310 und 311. Das Ncgationsglied 310 ist dem Pilotempfänger P,\ nachgeschüttet und schallet bei Piloiausfall auf der Leitung A die Lampe 321 an. Das Negationsglicd 311 ist dem Pilotempfänger Pu nachgcschaltei und bringt die Lampe 322 zum Aufleuchten, wenn der Pilot auf der Leitung B ausfällt.
In der Auswerfeinrichtung 31 sind ferner die UND-Gatter 312 und 313 enthalten, die Steuersignale zum Umschalten des Koppelpunkles SI liefern. Das UND-Gatter 312 ist mit jeweils einem Eingang an den Anschluß a" des Koppclpunktcs SX, den Ausgang des Ncgationsglicdes 310 und an den Ausgang des Pilolempfängcrs Pn angeschlossen und gibt am Ausgang bei gleich/eilig anliegenden Eingangssignalen ein Steuersignal ah, das an den Anschluß// des Koppelpunktes gelangt und das bei gestörter Betriebsleitung/1 und intakter Ersatzleitung B die Umschaltung des Koppclpunktcs .Vl in die andere Schaltstcllung veranlaßt, bei der die Leitung B als Betriebsleitung geschallel, d. h. mit dem Ausgang verbunden ist, und der Ausgang des Koppclpunktcs .Vl über den Umschaltekontakt S3 und über den dazu in Serie geschalteten Bandpaß 28 mit dem Pilotempfänger Pn verbunden ist.
Das UND-Gatter 313 isl mit jeweils einem Eingang an den Anschluß//' des Koppclpunktes .Vl, den Aus-
!<> gang des Negationsglicdcs 311 und gegebenenfalls an den Ausgang des Pilotempfängers P,\ angeschlossen und liefert bei gleichzeitig anliegenden Eingangssignalen an den Anschluß«' ein Steuersignal zur Umschaltung des Empfängers 25 von der Leitung B zur Leitung /I, wenn die Betriebsleitung B gestört und die ErsalzlciUing A intakt ist. Dabei wird der Koppelpunkt in die Schaustellung überführt, bei der die Leitung A mit dem Ausgang verbunden ist.
Das unmittelbar von den Pilotempfängern abgcnoinmenc Kriterium für die Bctricbsbcrcilschaft des Hrsal/kanals kann gegebenenfalls für die Umschaltung unberücksichtigt bleiben.
An die Aiiswcrteeinrichlung 31 ist ferner das Signalfcld 32 angeschlossen, in dem die Anzeigelampe 321 Störungen auf der Leitung A und die Anzeigelampe 322 Störungen der Leitung B meldet.
Außerdem sind die Pilotempfänger und Pi1 jeweils mit einer in der Figur nicht näher dargestellten Sperreinrichtung versehen, die den Pilotempfänger abschallet, wenn die Rauschleistung in dem durch den vorgeschalteten Bandpaß 27 bzw. 28 gegebenen Kanal zu groß wird.
Über die als elektronische Schalter ausgebildeten Kontakte .V2, .V3 und .V4 wird der Pegel der dunligeschalteten Leitung nach und der Pegel der Ersat/-leitung vor dem Koppelpunkt SI überwacht, und dennoch ist eine individuelle Verstärkung der Pilotfrequenz bzw. des Pilottoncs für die A- und ß-Leitung möglich. Insbesondere können die Pilotempfänger jeweils mit Hilfe eines vorgeschalteten einstellbaren Dämpfungsglicdcs auf den Empfangspegel an der zugeordneten Leitung eingestellt werden.
Zur Übertragung in der Gegenrichtung ist in der Endstcllcll ebenfalls eine Sendecinrichtung I und in der Endstelle I gleichfalls eine Empfangseinrichtung 2 vorgesehen. Die Sendeeinrichtungen 1 und die Empfangseinrichtungen 2 sind jeweils gleich aufgebaut.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 kanals feststellbar sind, und mit Einbeziehung des Patentansprüche: Koppelpunktes in die Störungserfassung. Aus der »Siemens-Zeitschrift«, 43. Jahrgang, Fe-
1. Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten bruar 1969, H. 2, S. 98 bis 100, ist bereits eine Emeiner Empfangseinrichtung von einem gestörten 5 richtung zum Ersatzschalten von Nachrichtenkanälen Nachrichtenübert.agungskanal auf einen weiteren, in dei Niederfrequenzebene bekannt, bei der eine insbesondere betriebsbereiten Nachrichtenübertra- selbsttätige Umschaltung eirer Empfangseinrichtung gungskanal mit Hilfe eines Koppelpunktes, der den von einem gestörten Übertragungskanal aaf einen Betrie'oskanal zum Ausgang des Koppelpunktes weiteren, betriebsbereiten Übertragungskanal vorgedurchschaltet, mit sendeseitiger Einspeisung eines io sehen ist. Solche Einrichtungen werden für besonders Pilottones in beide Übertragungskanäle und mit wichtige Verbindungen vorgesehen, bei denen Einze!- zwei Pilotempfänpern auf der Empfangsseite, die kanäle in der Niederfrequenzebene (300 bis 3400 Hz) über miteinandei gekoppelte Schalter mit den crsatzgeschaltet werden sollen. Dies ist z. B. bei Nach-Übertragungskaiiälen verbindbar sind und deren richtenkanälen zum Regeln, Steuern und Messen der Ausgangssignale einer Auswerteeinrichtung züge- 15 Fall, wie sie entlang von Rohrfernleitungen für den führt sind, mit deren Hilfe der Koppelnunkt öl- oder Gastransport erforderlich sind,
steuerbar ist und Störungen des als Betriebskanal Zur erhöhten Betriebssicherheit derartiger Einzelgeschalteten Obertragungskanals, insbesondere kanäle werden von einer Endstelle zur anderen zwei auch die Betritbsbereitschaft des als Ersatzkanal voneinander unabhängige Wege geschaffen und die so geschalteten Übertragungskanals, feststellbar sind so geschalteten Verbindungen auf ihrer. Empfangsseiten und mit Einbeziehung des Koppelpunktes in die ständig überwacht. Fällt der jeweilige Betriebskana! Störerfassung, dadurch gekennzeich- aus, so schalten die Umschalteeinrichtungen auf den net, daß der Ausgang des Koppelpunktes (Sl) zweiten, betriebsbereiten Kanal un~.
je nach Schalterstellung (Stellung des Schalters 26) Zur Überwachung des Betriebskanals und zur Fest-
mit dem einen oder anderen der Pilotempfänger 25 stellung der Betriebsbereitschaft des Ersatzkanals wird
(PA oder PB) verbunden ist und daß der vom Aus- dabei auf der Sendeseite in beide Einzelkanäle ein
gang des Koppelpunktes (Sl) abgetrennte Pilot- 300-Hz-Pilotton eingespeist. Vor dem Piloteinspeue-
empfänger (P B) jeweils mit dem durch den Koppel- punkt ist dabei jeweils eine Pilotsperre eingefügt. Die
punkt (Sl) v.r. der Empfangseinrichtung (2) Leistungsverstärker verstärken das niederfrequente
abgetrennten Übertragungskar'.l (B) verbunden 30 Band so, daß die Dämpfung der Widerstandsgabel zur
ist. Aufteilung des Übertragungsbandes auf beide Einzel-
2. Einrichtung nach Anspruc' 1, dadurch ge- kanäle und die der Pilotsperre ausgeglichen wird,
kennzeichnet, daß den Pilotempfängern (Λ4, Pb) In der empfangenden Endstelle wird die Verbindung jeweils ein einstellbares Dämpfungsglied vorge- in der Umschalteeinrichtung nach dem Umschalteschallet ist. 35 punkt durch einen ersten Pilotempfänger ständig auf
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ihre Betriebsbereitschaft überwacht. En.pfängt dieser gekennzeichnet, daß die Pilotempfänger (Pa, Pb) Pilotempfänger keinen oder einen unter der Abschaltjeweils mit einer Sperreinrichtung versehen sind, schwelle liegenden Pilotpegel, so leitet die Pilotauswerdie den Pilotempfänger abschaltet, wenn die tung die Umschaltung dann ein, wenn der den zweiten Rauschleistung in dem durch einen vorgeschalteten 4° Weg abschließende zweite Pilotempfär er den Pilot Bandpaß (27, 28) gegebenen Kanal das zulässige empfängt ur.d damit dit Umschaltung freigibt.
Maß überschreitet. Bei Pilotausfall im Zweitweg wird in der empfangen-
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, den Endstelle der für beide Leitungen gemeinsame dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerteeinrich- Pilotgenerator kurzzeitig abgeschaltet. Der dadurch tung (31) zusätzlich zu den Ausgangssignalen der 45 auf beiden Leitungen verursachte kurzzeitige Pilot-Pilotempfänger (PA, Pb) Kriterien für den Schalt- ausfall löst in der anderen Endstelle eine Meldung aus. zustand des Koppelpunktes (Sl) zugeführt sind. Ferner ist bei der vorbekannten Einrichtung eine
Anzeigevorrichtung vorgesehen, die anzeigt, welcher
der beiden Wege durchgeschaltet ist und ob die Pilote 50 empfangen werden. Die Fehlermeldungen können auch
über eine Fernüberwachungseinrichtung weitergeleitet
DE19702043973 1970-09-04 1970-09-04 Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal Expired DE2043973C (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702043973 DE2043973C (de) 1970-09-04 Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal
NL7111916A NL155147B (nl) 1970-09-04 1971-08-30 Telecommunicatiestelsel.
GB4050471A GB1329900A (en) 1970-09-04 1971-08-31 Telecommunications systems
SE1113171A SE376344B (de) 1970-09-04 1971-09-02
JP46068015A JPS5123403B1 (de) 1970-09-04 1971-09-03
BE772173A BE772173A (fr) 1970-09-04 1971-09-03 Installation de commutation automatique d'un appareil recepteurd'un canal de transmission perturbe a un autre

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702043973 DE2043973C (de) 1970-09-04 Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2043973A1 DE2043973A1 (de) 1972-03-09
DE2043973B2 DE2043973B2 (de) 1972-10-12
DE2043973C true DE2043973C (de) 1973-04-26

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2435299C2 (de) Digitale Signalübertragungsanlage
CH621897A5 (de)
DE1002033B (de) Automatische Schaltanordnung fuer ein Nachrichtenuebertragungssystem, bei dem ein gemeinsamer Ersatzkanal zwei oder mehr UEbertragungskanaelen zugeordnet ist
DE3044203A1 (de) Automatisches nebenschlusssystem
DE1512832B2 (de) Schaltungsanordnung zum ueberbruecken eines fehlerhaften schleifenteils bei einem nachrichtenuebertragungssystem mit einem durchgeschleiften uebertragungsweg
DE2248234C2 (de) Verfahren zum Prüfen eines Modems und hierfür eingerichteter Modem
DE2043973C (de) Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal
DE3800977C2 (de)
DE3712177A1 (de) Schaltungsanordnung zum ueberwachen eines stromkreises auf unterbrechung
DE1155172B (de) UEberwachungsschaltung fuer unbemannte gleichstrom-seriengespeiste Verstaerkerstationen
DE2043973B2 (de) Einrichtung zum selbsttaetigen umschalten einer empfangseinrichtung von einem gestoerten auf einen weiteren nachrichtenuebertragungskanal
DE2044001C (de) Einrichtung zur Fernüberwachung des Betnebszustandes von Nachrichten Ubertragungseinnchtungen
EP0033471A1 (de) Schaltungsanordnung zum Schliessen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung
DE1047272B (de) Richtfunkverbindung mit mindestens drei Radiofrequenzkanaelen und einem Ersatzkanal
DE692966C (de) Hochfrequenz-Selektivschutzanordnung
EP0402890B1 (de) Zwischenstelle in einer Nachrichtenübertragungsstrecke
DE1563841C3 (de) Einrichtung zur Prüfung der Betriebsbereitschaft des Frequenzkanals für die Auslösung einer Selektivschutzverbindung für eine Hochspannungsleitung
DE1168506B (de) Schaltungsanordnung zur Pruefung von Zeichen-kanaelen in Fernmeldeanlagen
DE975879C (de) Verfahren zur UEberwachung des Betriebszustandes von mit elektronischen Mitteln ausgeruesteten Fernmeldeleitungen eines Fernwaehlnetzes
DE2655404B2 (de) Schaltungsanordnung zur Rückmeldung fehlerhafter Betriebszustände in Leitungsnetzen der elektrischen Nachrichtenübertragungstechnik
DE2044001B2 (de) Einrichtung zur fernueberwachung des betriebszustandes von nachrichten-uebertragungseinrichtungen
DE1211276B (de) Anordnung zum Anzeigen von Schaeden bei Zwischenverstaerkern
DE711828C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber Stellungsaenderungen von Schaltern o. dgl.
DE1949134C (de) Einrichtung zur Alarmruckmeldung bei Tragerfrequenznachnchtenubertragungssyste men
DE2739785C3 (de) Anordnung zur Anschaltung von zwei Unfallsprechstellen an ein Unfallmeldegerät