DE2043973C - Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanalInfo
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Description
werden.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbst- Mit Hilfe einer derartigen Umschalteeinrichtung
tätigen Umschalten einer Empfangseinrichtung von läßt sich in vielen Fällen eine hohe Betriebssicherheit
einem gestörten Nachrichtenübertragungskanal auf 55 für die Übertragung von Niederfrequenzbändern ereinen
weiteren, insbesondere betriebsbereiten Nach- zielen. Schwierigkeiten können sich jedoch dann errichtenübertragungskanal
mit Hilfe eines Koppel- geben, wenn die Einzelkanäle für den Pilottön so stark Punktes, der den Betriebskanal zum Ausgang des unterschiedliche Dämpfungswerte aufweisen, daß durch
Koppelpunktes durchschaltet, mit sendeseitiger Ein- die Umschaltung eines Pilotempfängers von dem einen
speisung eines Pilottones in beide Übertragungskanäle 60 auf den anderen Kanal eine Störung auf dem Über-
und mit zwei Pilotempfängern auf der Empfangsseite, tragiingsweg vorgetäuscht wird. Legt man, um die gedie
über miteinander gekoppelte Schalter mit den nannten Schwierigkeiten zu vermeiden, den einen
Übertragungskanälen verbindbar sind und deren Aus- Pilotempfänger an den einen und den anderen Pilotgangssignale
einer Auswerteeinrichtung zugeführt sind, empfänger an den anderen Übertragungskanai, so ermit
deren Hilfe der Koppelpunkt steuerbar ist und 65 gibt sich der Nachteil, daß der zur Umschaltung der
Störungen des als Betriebskanal geschalteten Über- Empfangseinrichtung von dem einen auf den anderen
tragungskanals, insbesondere auch die Betriebsbereit- Einzelkanal vorgesehene Koppelpunkt nicht mitüberschaft
des als Ersatzkanal geschalteten Übertragungs- wacht wird.
[:> ist ferner bereits eine automatische Schaltanordnung
für ein Nachrichtenübertragungssystem bekannt (deutsche Patentschrift 1002 033). bei dem ein eemcüi-amer
Zusatzkanal zwei oder mehr Übertrauungska-Mlen
zugeordnet ist. Bei dieser Schaltanordnung *_-■-.:·.■;■ Umschaltesignale erzeugt, wenn das Ausgangssie
\ i Je- zum Betriebskanal gehöriger: Pilotempfänger·
:-hi; oder verschwinde!, und zwar insbesondere
ho; -..jicich vorhandenem Ausgangssignal des anderen
h: !Empfängers. 1{J
:;.·: einer weiterhin bekannten Einrichtung zum
y.l·.'uiiigen Umschalten einer Empfangseinrichtung
\·.:.·, einem gestörten Nachrichtenübertragungskanal
a·.' \nen weiteren Nachrichtenübertragungskanal mw
H- von Schaltern (The Post Office Electrical Engi- n:r·-.' Journal, Part 4, Januar 1964, S. 237, 238) wfrd
··,.-■;·.'-"ίzeitig in beide Übertragung^karuile ein Pilotton
.·■ v-peist und empfangsseitis über Pilotempfänger
-. : ..-.sertet, die über Schalter mi; den Übertragungs-1
·:;.-;ι veibindbar sind und Störungen der Kanäle
■eilen. Die von den Pilotempfängern gebildeten
■.,/!■; werden dabei einer Auswerteeinrichtuns zuge-L1-
;. mit deren Hilfe die Umschaltkontakte steuerbar -.·>■;. Außerdem wechselt bei der Kanalumschaltung
'■.-: Zuordnung der beiden Pilotempfänger zu den
iragungskanälen.
■.1 dieser Einrichtung sind unabhängig von der ·. Mi:ng der Schalter in der Umschakeinrichtung beide
■"':!.i-empfänger immer mit demselben Ausgang ver-'.ndeii.
Da ein und derselbe Ausgang zeitweise mit r.M. ;;i einen und zeitweise mit dem anderen Einzelkana!
■.■rbunden ist, ergeben sich auch hier die für derartige
Anordnungen vorstehend näher erläuterten Schwierigkeiten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung der vorstehend näher beschriebenen Art im Hinblick
auf eine hohe Betriebssicnerheit auch bei unterschiedlichen Dämpfungswerten der Übertragungskanäle
noch weiter zu verbessern.
Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung zur Lömng dieser Aufgabe derart ausgebildet, daß der Ausjrang
des Koppelpunktes je nach Schalterstellung mit
tlem einen oder anderen der Pilotempfänger verbunden ist und daß <ier vom Ausgang des Koppelpunktes ab-
£ -trennte Pilotempfänger jeweils mit dem durch den Koppelpunkt von der Empfangseinrichtung abgetrennten
Übertragungskanal verbunden ist.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich in vorteilhafter Weise eine gegenüber vergleichbaren vorbekannten
Einrichtungen größere Betriebssicherheit. Insbeson- <lere lassen sich die Pilotempfänger jeweils auf den
Empfangspegel der zugehörigen Leitung einstellen bzw. an die Eigenschaften der zugeordneten Leitung
anpassen. Hierzu wird zweckmäßigerweise den Pilotempfängern jeweils ein einstellbares Dämpfungsglied
vorgeschaltet. Die spezielle Anschaltung der Pilotempfänger ist ferner von Vorteil, wenn in Weiterbildung
der Erfindung die Pilotempfänger jeweils mit einer Sperreinrichtung versehen sind, die den Pilotempfänger
abschaltet, wenn die Rauschleistung in dem durch einen vorgeschalteten Bandpaß gegebenen Kanal
das zulässige Maß rherschreitet. Das Rauschspektrum kann dabei an einer Impedanz abgegriffen werden, die
in Serie zu einem auf die Pilotfrequenz abgestimmten ParallelschwingkreiE '''egt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindimg werden der Aliswerteeinrichtung zusätzlich zu den Ausgangssignalen
der Pilotempfänger Kriterien für den Schalt zur.tand des Koppelpunktes zugeführt. Als derartige
Kriterien können z. B. die Kollektorpotentiale von Transistoren dienen, die im Koppelpunkt oder in einer
für den Koppelpunkt vorgesehenen Ansteuerschaltung, insbesondere bistabilen Kippschaltung, enthalten sind.
Es kann sich ferner als zweckmäßig erweisen, die
Einrichtung in an sich bekannter Weise derart auszubilden, daß in der Auswerteeinrichtung enthaltene
Verknüpfungsschaltungen Umschaltesignale erzeugen, wenn das Ausgangssignal des zum Betriebskanal gehörigen
Pilotempfängers fehlt oder verschwindet, insbesondere bei zugleich vorhandenem Ausgangssigna!
des anderen Pilotempfängers, d. h. bei Betriebsbereitschaft des weiteren Übertragungskanals.
Die Erfindung wird an Hand des in den Fig. I
und 2 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
F i g. 1 und 2 /eigen nebeneinandergelegt eine
Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten nach der Erfindung.
Die Endstellen 1 und !I sind über *;-vei Vierdraht-Übertragungswege
A und B miteinander verbunden, von dem übertragenen Niederfrequenzband 300 bis
3400 Hz dient der Bereich 360 bis 3400 Hz zur eigentlichen Nachrichten-, insbesondere Datenübertragung.
In der Endstelle I (Fig. 1) wird in der Sendeeinrichtung
die vom Sender 11 kommende Leitung durch den Hochpaß 12 mit der Grenzfrequen/ fg — 350 Hz von Störfrequenzen frei gemacht. Danach
teilt sich die Leitung in die zwei Wege A und B auf. Die beiden Verstärker 13 und 14 heben die durch
die Aufteilung entstandene Dämpfung wieder auf und entkoppeln die Leitungen A und S voneinander. Nach
den Verstärkern 13 und 14 wird die Pilotfrequenz 300 Hz eines Pilotgenerators 15 mit emem Pegel von
2,4 Np unter dem relativen Pegel eingespeist.
In der anderen Endstelle II (Fig. 2) sind in der
Empfangse ^richtung 2 die ankommenden Leitungen A und B an den Koppelpunkt 51I angeschlossen. Der
Koppelpunkt Sl, als Umschalteki,ntakt dargestellt,
verbindet entweder die A- oder die ß-Leitung über den Hochpaß 24 mit dem Empfänger 25. Der Hochpaß
hält die Pilotfrequenz von dem Empfänger fern.
Den beiden Pilotempfängern P,\ und Pn ist jeweils
ein Bandpaß 27 bzw. 28 vorgeschaltet, der das Frequenzband 300 bis 360 Hz durchläßt. Die beiden
Pilotempfänger P,\ und Pn sind über die Kontakte
52, 53, 54 an die Leitungen A bzw. B sowie an den
Ausgang des Koppelpunktes 51 anschließbar. Der Koppelpunkt 51 und die Kontakte 52 bis 54 gehören
zum Schalter 26 und werden gemeinsam betätigt. Bei der dargestellten Schalterstellung ist der Pilotempfänger
P \ über den Bandpaß 27 und den Kontakt 53 an den Auspang des Koppelpunktes 51 angeschlossen.
Der Pilotempfänger P.\ liegt daher an der als Betriebsleitung geschalteten Leitung A.
Der andere Pilotempfänger Ph ist über den Bandpaß
28 und den Kontakt 54 unmittelbar an die Leitung B angeschlossen. Der zwischen der Leitung A
und dem Pilotempfänger P.\ liegende Kontakt 52 ist geöffnet. Ausgehend von der gezeigten Stellung wird
bei einer Umschaltung des Koppelpunktes 51 in die andere L.ige der Kontakt 52 geschlossen, der Ausgang
des Koppelpunktes 51 mit Hilfe des Umschaltekontaktcs S3 vom Pilotempfänger Pa auf Pilotempfänger
Pn umgeschaltet und der Kontakt 54 geöffnet.
Somit läßt sich vor und nach dem Konnelnunkt 51
jeweils ein Pilotempfänger PA für die Leitung A und
ein Pilotempfänger Pn für die Leitung Ii anschalten.
Die Pilotempfänger P.\ und Pn überwachen den PiIoI-ton
300 11/. der Leitungen und veranlassen die Umschaltung
des Koppelpunktes und Signalisierung im Signalfcld 32, wenn der Pilotpcgel einen festen Wert
unterschreitet.
/u diesem Zweck ist an die Pilotempfänger P,\
und Pn die Auswerfeinrichtung 31 angeschlossen, die
außerdem noch durch den Koppelpunkt .Vl gesteuert wird.
Als Kriterien für den Schaltzustand des Koppelpiinktes
Sl können /. Ii. die Kollcktorpotcntialc von Transistoren einer bistabilen Kippstufe dienen, die als
Speicherglied zur Speicherung des Koppclpunkl-Schall/uslandcs
bzw. zur Ansteuerung des Koppclpunkles dient.
Meldcpolcnlial am Anschluß«" heißt:
/I-Lcilung ist Iktriebslcitung.
Meldepotcnliivl am Anschluß//' bedeutet:
Meldepotcnliivl am Anschluß//' bedeutet:
ß-Lcitung ist Helriebsleitung.
Die Ansteuerung der Auswerfeinrichtung 31 durch
Kriterien, die den Schaltzusland des Koppclpunktcs melden, kann z. B. dann entfallen, wenn die Auswerfeinrichtung,
ausgehend \ou einer Ausgangsstellung des Koppelpunktes, erfolgte Umschaltungen registriert
oder wenn einer der Ühertragungskanäle gegenüber dem anderen bevorrechtig! ist.
Die Auswcrtceinrichlung 31 enthält die Negationsglieder 310 und 311. Das Ncgationsglied 310 ist dem
Pilotempfänger P,\ nachgeschüttet und schallet bei
Piloiausfall auf der Leitung A die Lampe 321 an. Das
Negationsglicd 311 ist dem Pilotempfänger Pu nachgcschaltei
und bringt die Lampe 322 zum Aufleuchten, wenn der Pilot auf der Leitung B ausfällt.
In der Auswerfeinrichtung 31 sind ferner die
UND-Gatter 312 und 313 enthalten, die Steuersignale zum Umschalten des Koppelpunkles SI liefern. Das
UND-Gatter 312 ist mit jeweils einem Eingang an den Anschluß a" des Koppclpunktcs SX, den Ausgang des
Ncgationsglicdes 310 und an den Ausgang des Pilolempfängcrs
Pn angeschlossen und gibt am Ausgang bei gleich/eilig anliegenden Eingangssignalen ein
Steuersignal ah, das an den Anschluß// des Koppelpunktes gelangt und das bei gestörter Betriebsleitung/1
und intakter Ersatzleitung B die Umschaltung des Koppclpunktcs .Vl in die andere Schaltstcllung veranlaßt,
bei der die Leitung B als Betriebsleitung geschallel,
d. h. mit dem Ausgang verbunden ist, und der Ausgang des Koppclpunktcs .Vl über den Umschaltekontakt
S3 und über den dazu in Serie geschalteten Bandpaß 28 mit dem Pilotempfänger Pn verbunden
ist.
Das UND-Gatter 313 isl mit jeweils einem Eingang
an den Anschluß//' des Koppclpunktes .Vl, den Aus-
!<> gang des Negationsglicdcs 311 und gegebenenfalls an
den Ausgang des Pilotempfängers P,\ angeschlossen und liefert bei gleichzeitig anliegenden Eingangssignalen
an den Anschluß«' ein Steuersignal zur Umschaltung des Empfängers 25 von der Leitung B zur
Leitung /I, wenn die Betriebsleitung B gestört und die ErsalzlciUing A intakt ist. Dabei wird der Koppelpunkt
in die Schaustellung überführt, bei der die Leitung A mit dem Ausgang verbunden ist.
Das unmittelbar von den Pilotempfängern abgcnoinmenc
Kriterium für die Bctricbsbcrcilschaft des Hrsal/kanals kann gegebenenfalls für die Umschaltung
unberücksichtigt bleiben.
An die Aiiswcrteeinrichlung 31 ist ferner das Signalfcld
32 angeschlossen, in dem die Anzeigelampe 321 Störungen auf der Leitung A und die Anzeigelampe 322
Störungen der Leitung B meldet.
Außerdem sind die Pilotempfänger Pλ und Pi1 jeweils
mit einer in der Figur nicht näher dargestellten Sperreinrichtung versehen, die den Pilotempfänger abschallet,
wenn die Rauschleistung in dem durch den vorgeschalteten Bandpaß 27 bzw. 28 gegebenen Kanal
zu groß wird.
Über die als elektronische Schalter ausgebildeten Kontakte .V2, .V3 und .V4 wird der Pegel der dunligeschalteten
Leitung nach und der Pegel der Ersat/-leitung vor dem Koppelpunkt SI überwacht, und dennoch
ist eine individuelle Verstärkung der Pilotfrequenz bzw. des Pilottoncs für die A- und ß-Leitung
möglich. Insbesondere können die Pilotempfänger jeweils
mit Hilfe eines vorgeschalteten einstellbaren Dämpfungsglicdcs auf den Empfangspegel an der zugeordneten
Leitung eingestellt werden.
Zur Übertragung in der Gegenrichtung ist in der Endstcllcll ebenfalls eine Sendecinrichtung I und in
der Endstelle I gleichfalls eine Empfangseinrichtung 2 vorgesehen. Die Sendeeinrichtungen 1 und die Empfangseinrichtungen
2 sind jeweils gleich aufgebaut.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten bruar 1969, H. 2, S. 98 bis 100, ist bereits eine Emeiner
Empfangseinrichtung von einem gestörten 5 richtung zum Ersatzschalten von Nachrichtenkanälen
Nachrichtenübert.agungskanal auf einen weiteren, in dei Niederfrequenzebene bekannt, bei der eine
insbesondere betriebsbereiten Nachrichtenübertra- selbsttätige Umschaltung eirer Empfangseinrichtung
gungskanal mit Hilfe eines Koppelpunktes, der den von einem gestörten Übertragungskanal aaf einen
Betrie'oskanal zum Ausgang des Koppelpunktes weiteren, betriebsbereiten Übertragungskanal vorgedurchschaltet,
mit sendeseitiger Einspeisung eines io sehen ist. Solche Einrichtungen werden für besonders
Pilottones in beide Übertragungskanäle und mit wichtige Verbindungen vorgesehen, bei denen Einze!-
zwei Pilotempfänpern auf der Empfangsseite, die kanäle in der Niederfrequenzebene (300 bis 3400 Hz)
über miteinandei gekoppelte Schalter mit den crsatzgeschaltet werden sollen. Dies ist z. B. bei Nach-Übertragungskaiiälen
verbindbar sind und deren richtenkanälen zum Regeln, Steuern und Messen der Ausgangssignale einer Auswerteeinrichtung züge- 15 Fall, wie sie entlang von Rohrfernleitungen für den
führt sind, mit deren Hilfe der Koppelnunkt öl- oder Gastransport erforderlich sind,
steuerbar ist und Störungen des als Betriebskanal Zur erhöhten Betriebssicherheit derartiger Einzelgeschalteten Obertragungskanals, insbesondere kanäle werden von einer Endstelle zur anderen zwei auch die Betritbsbereitschaft des als Ersatzkanal voneinander unabhängige Wege geschaffen und die so geschalteten Übertragungskanals, feststellbar sind so geschalteten Verbindungen auf ihrer. Empfangsseiten und mit Einbeziehung des Koppelpunktes in die ständig überwacht. Fällt der jeweilige Betriebskana! Störerfassung, dadurch gekennzeich- aus, so schalten die Umschalteeinrichtungen auf den net, daß der Ausgang des Koppelpunktes (Sl) zweiten, betriebsbereiten Kanal un~.
steuerbar ist und Störungen des als Betriebskanal Zur erhöhten Betriebssicherheit derartiger Einzelgeschalteten Obertragungskanals, insbesondere kanäle werden von einer Endstelle zur anderen zwei auch die Betritbsbereitschaft des als Ersatzkanal voneinander unabhängige Wege geschaffen und die so geschalteten Übertragungskanals, feststellbar sind so geschalteten Verbindungen auf ihrer. Empfangsseiten und mit Einbeziehung des Koppelpunktes in die ständig überwacht. Fällt der jeweilige Betriebskana! Störerfassung, dadurch gekennzeich- aus, so schalten die Umschalteeinrichtungen auf den net, daß der Ausgang des Koppelpunktes (Sl) zweiten, betriebsbereiten Kanal un~.
je nach Schalterstellung (Stellung des Schalters 26) Zur Überwachung des Betriebskanals und zur Fest-
mit dem einen oder anderen der Pilotempfänger 25 stellung der Betriebsbereitschaft des Ersatzkanals wird
(PA oder PB) verbunden ist und daß der vom Aus- dabei auf der Sendeseite in beide Einzelkanäle ein
gang des Koppelpunktes (Sl) abgetrennte Pilot- 300-Hz-Pilotton eingespeist. Vor dem Piloteinspeue-
empfänger (P B) jeweils mit dem durch den Koppel- punkt ist dabei jeweils eine Pilotsperre eingefügt. Die
punkt (Sl) v.r. der Empfangseinrichtung (2) Leistungsverstärker verstärken das niederfrequente
abgetrennten Übertragungskar'.l (B) verbunden 30 Band so, daß die Dämpfung der Widerstandsgabel zur
ist. Aufteilung des Übertragungsbandes auf beide Einzel-
2. Einrichtung nach Anspruc' 1, dadurch ge- kanäle und die der Pilotsperre ausgeglichen wird,
kennzeichnet, daß den Pilotempfängern (Λ4, Pb) In der empfangenden Endstelle wird die Verbindung jeweils ein einstellbares Dämpfungsglied vorge- in der Umschalteeinrichtung nach dem Umschalteschallet ist. 35 punkt durch einen ersten Pilotempfänger ständig auf
kennzeichnet, daß den Pilotempfängern (Λ4, Pb) In der empfangenden Endstelle wird die Verbindung jeweils ein einstellbares Dämpfungsglied vorge- in der Umschalteeinrichtung nach dem Umschalteschallet ist. 35 punkt durch einen ersten Pilotempfänger ständig auf
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ihre Betriebsbereitschaft überwacht. En.pfängt dieser
gekennzeichnet, daß die Pilotempfänger (Pa, Pb) Pilotempfänger keinen oder einen unter der Abschaltjeweils
mit einer Sperreinrichtung versehen sind, schwelle liegenden Pilotpegel, so leitet die Pilotauswerdie
den Pilotempfänger abschaltet, wenn die tung die Umschaltung dann ein, wenn der den zweiten
Rauschleistung in dem durch einen vorgeschalteten 4° Weg abschließende zweite Pilotempfär er den Pilot
Bandpaß (27, 28) gegebenen Kanal das zulässige empfängt ur.d damit dit Umschaltung freigibt.
Maß überschreitet. Bei Pilotausfall im Zweitweg wird in der empfangen-
Maß überschreitet. Bei Pilotausfall im Zweitweg wird in der empfangen-
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, den Endstelle der für beide Leitungen gemeinsame
dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerteeinrich- Pilotgenerator kurzzeitig abgeschaltet. Der dadurch
tung (31) zusätzlich zu den Ausgangssignalen der 45 auf beiden Leitungen verursachte kurzzeitige Pilot-Pilotempfänger
(PA, Pb) Kriterien für den Schalt- ausfall löst in der anderen Endstelle eine Meldung aus.
zustand des Koppelpunktes (Sl) zugeführt sind. Ferner ist bei der vorbekannten Einrichtung eine
Anzeigevorrichtung vorgesehen, die anzeigt, welcher
der beiden Wege durchgeschaltet ist und ob die Pilote
50 empfangen werden. Die Fehlermeldungen können auch
über eine Fernüberwachungseinrichtung weitergeleitet
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE19702043973 DE2043973C (de) | 1970-09-04 | Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal | |
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| GB4050471A GB1329900A (en) | 1970-09-04 | 1971-08-31 | Telecommunications systems |
| SE1113171A SE376344B (de) | 1970-09-04 | 1971-09-02 | |
| JP46068015A JPS5123403B1 (de) | 1970-09-04 | 1971-09-03 | |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702043973 DE2043973C (de) | 1970-09-04 | Einrichtung zum selbsttätigen Um schalten einer Empfangseinrichtung von einem gestörten auf einen weiteren Nach nchtenubertragungskanal |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2043973A1 DE2043973A1 (de) | 1972-03-09 |
| DE2043973B2 DE2043973B2 (de) | 1972-10-12 |
| DE2043973C true DE2043973C (de) | 1973-04-26 |
Family
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