DE202902C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/16—Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R31/00—Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 202902 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1907 ab.
Bei der Einrichtung elektrischer Hausleitungen kommen hauptsächlich zwei Arten von
Installationsapparaten zur Verwendung, einpolige Schaltapparate, im besonderen kleine
Drehschalter, und zweipolige Anschlußapparate, wie Anschlußdosen, Pendeldosen, Hänge-
und Wandarme sowie Wandfassungen. Diese Apparate führt man jetzt zweckmäßig mehrteilig
in solcher Form aus, daß der abnehmbare Oberteil (Kopf) die im gewöhnlichen
Gebrauche benutzten Organe enthält, der Unterteil (Anschlußfuß) ' aber nur die Anschlußorgane
für die Leitungen. Beim Aufsetzen des Kopfes wird durch Steckstifte oder in sonst geeigneter Weise die Verbindung mit-,
den Anschlußorganen des Fußes hergestellt. Sowohl für die Schalter wie für die Steckdosen
u. dgl. werden deshalb zunächst nur die Füße an den Wänden befestigt. Erst nach
dem Einziehen der Leitungen und der Isolationsprüfung werden die Köpfe aufgesetzt.
Ein derartiges Montagesystem gestattet jederzeit das Nachprüfen der Leitungsanschlüsse
sowohl wie die getrennte Prüfung der Apparat köpfe, ebenso auch in sehr bequemer Weise
ihre gelegentliche Auswechselung.
Neben den genannten Vorteilen ergeben sich damit aber auch gewisse Unzuträglichkeiten,
wie sich beispielsweise an den Fig. 5 und 6 erläutern läßt. In Fig. 5 bedeutet d
einen einpoligen Drehschalter für die Lampe I, während s in Fig. 6 einen Anschluß etwa
einer Lampe oder' irgendeines Verbrauchskörpers darstellt. Es liegt nun zunächst nahe,
die an den Wänden befestigten Füße für alle Apparate einheitlich auszuführen. Würde dabei
aber der Drehschalter d der Fig. 5 auf den Fuß der Steckdose s nach Fig. 6 gesetzt,
so würde bei diesem Aufsetzen, wenn sich der Schalter zufällig in der Schlußstellung
befindet oder wenn er später dahin gedreht wird, ein Kurzschluß eintreten.
Diesem Übelstande wird nun abgeholfen durch die Anordnung und Formgebung der
Steckorgane in der Weise, daß jeweilig Anschlußfuß und Apparatkopf nur einer Apparatgattung
zueinander passen.
Es ist also hierdurch ausgeschlossen, daß ein einpoliger Schalterkopf auf den zweipolig angeschlossenen
Anschlußfuß einer Anschlußdose oder. eines ähnlichen zweipoligen Verbrauchsapparates gesteckt werden kann, und urngekehrt
wird verhindert, einen einpolig angeschlossenen Anschluß eines Schalters mit dem Kopfe einer
Anschlußdose in Verbindung zu bringen.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet u den Anschlußsockel,
beispielsweise für einen Schalter, wie in Fig. 1 punktiert angedeutet ist. Durch
die Klemmen k, k sind die Leitungen nach dem Schema der Fig. 5 angeschlossen, und
diese Klemmen k, k treten durch die Steckstifte
-p, p mit den Schaltorganen des aufgesetzten Schalters in leitende Verbindung.
Zur Herstellung der Anschlüsse für die Schaltung nach Fig. 6 ist nach den Fig. 3
und 4 ein ähnlicher Anschlußsockel u verwendet,
mit denselben Anschluß Organen. Auf den Anschlußsockel u ist zunächst der Aufsatz
α gesteckt, der Steckhülsen für den Handstecker Jt enthält. Ein soldier Handstecker
(2. Auflage, ausgegeben am 20. Januar 190g.)
könnte auch unmittelbar auf den Anschlußsockel u gesteckt werden.
Damit nun bei sonst ähnlicher Form, die sich aus naheliegendem Grunde immer empfiehlt,
ein Verwechseln der auf die Anschlußsockel gesteckten Apparate ausgeschlossen ist, wird,
wie sich aus den Fig. ι und 2 bzw. 3 und 4 ergibt, der Abstand der Steckstifte f verschieden
gewählt.
ίο ' Die Form der an der Wand befestigten
Anschlußfüße für die einzelnen Apparatgattungen kann natürlich sehr verschieden sein, und ebenso die Form und Stellung der
Teile, die ein Verwechseln der Apparate verschiedener Gattung beim Aufsetzen verhindern.
Im allgemeinen wird man nur zwei verschiedene Gattungen von Apparaten zu unterscheiden haben, für welche die Unverwechselbarkeit
durchzuführen ist. . Ersichtlich kann aber in der beschriebenen Weise die Unverwechselbarkeit auch für eine beliebige
Zahl von Apparatgattungen erzielt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrisches Hausleitungssystem, bei welchem die Apparate zum Schalten und Abzweigen durch Aufsetzen auf den Fuß an das Leitungssystem angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Form oder Stellung der Anschlußorgane (Steckanschlüsse 0. dgl.) die Apparatköpfe gegen die Anschlußfüße derart unverwechselbar gemacht werden, daß die einpoligen Schalterköpfe nicht auf die Anschlußfüße zweipoliger Verbrauchsapparate passen und umgekehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202902C true DE202902C (de) |
Family
ID=465356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT202902D Active DE202902C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202902C (de) |
-
0
- DE DENDAT202902D patent/DE202902C/de active Active
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