DE2028362A1 - Automatische Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers, bei aufgelegtem Tonarm wirksam - Google Patents

Automatische Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers, bei aufgelegtem Tonarm wirksam

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DE2028362A1
DE2028362A1 DE19702028362 DE2028362A DE2028362A1 DE 2028362 A1 DE2028362 A1 DE 2028362A1 DE 19702028362 DE19702028362 DE 19702028362 DE 2028362 A DE2028362 A DE 2028362A DE 2028362 A1 DE2028362 A1 DE 2028362A1
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turntable
tonearm
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Application number
DE19702028362
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English (en)
Inventor
Joel Gaillard Thurian (Prankreich)
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Compagnie Francaise Thomson Houston SA
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Compagnie Francaise Thomson Houston SA
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor
    • G11B19/265Friction wheel drive

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

DipHng. Dip!, oec pub!.
DIETRICH LEWINSKY 9, juni fg7a
PATENTANWALT
eMünchenil-Gotlhardsir.SI
Telefon 56 17 62 6135 - V
Compagnie Fran^aise Thomson Houston - Hotchklss Brandt P ar3 i s 8eme, Boulevard Haussmann 173 (Frankreich)
„Automatische Auskoppe!vorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers,bei aufgelegtem Tonarm wirksam"
Französische Priorität vom 10. Juni 1969 aus der französischen Patentanmeldung Nr. 69/19071 (Seine)
Die Erfindung betrifft eine automatisch arbeitende Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers , die in Flmktion tritt, sobald der Tonarm während der Transport- bzw. Bereitschaftsstellung auf seiner Auflage ruht. ■;
I Bei Plattenspielern, die mit mehreren Geschwindigkeitsstufen arbeiten, wird der Plattenteller über einen Motor angetrieben,!
j dessen Meile mit einer Stufenscheibe versehen ist, sowie über eine Antriebsrolle mit elastischer Auflagefläche- Diese Antriebsrolle kann gleichzeitig mit einer der Stufen der Scheibe sowie mit dem Plattenteller in Verbindung stehen, um letzteren mit einer bestimm+- ,ten Geschwindigkeit anzutreiben. Ober einen GeschwindigkeitsumsehaHraechanisiaus wird die Stufe der Scheibe gewählt, über die die Zwisehenrolle angetrieben wird. Dieser Mechanismus ist gewöhnlich mit einer festen Auskoppelstellung, die auch als Nullstellung bezeichnet wird, versehen und ermöglicht ein Lösen der Antriebsrollej von der Motorscheibe und/oder dem Plattenteller.
Der festen Auskopplung der Antriebsrolle liegt die Aufgabe 'zugrunde, die Rolle vor einer ungleichen Abnutzung bzw. Formveränderung während der Seiten zu schützen, in denen der Plattenspie- : ler ,. transportiert, versetzt oder einfach außer Betrieb genommen j wird. .
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SCHMOL/SÜL 009851/1878 " 2 -■
Demgegenüber bedient sich jedoch der Benutzer des Plattenspielers nicht in jedem Falle dieser Schaltstellung oder in bestimmten Fällen weist der Geschwindigkeitsumschaltmechanismus keine „Null91-Stellung auf.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und eine automatische Auskopplung der Rolle in dem Augenblick zu gewährleisten, zu dem der Tonarm zwischen der Auflage und dem dazugehörigen Verriegelungshaken liegt, wodurch gleichzeitig ein Schutz der Rolle jedesmal dann gegeben ist3 wenn der Tonarm auf seiner Auflage verriegelt wird. Mit Hilfe dieser erfindungsgemäßen automatischen Auskoppelvorrichtung kann der Plattenteller abgebremst werdens wenn bei einem Plattenspieler ohne automatisehe Feststellvorrichtung, ohne Abschaltung des Motors von Hand die Schallplatte gewechselt werden soll.
Der Gescliwindigkeitsumschaltmechanismus nimmt normalerweise eine Auskopplung der Antriebsrolle vors wenn sich der zugehörige Bedienhebel zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen befindet. Dieser Umstand wird von der erfinetungsgemäßen Vorrichtung dahingehend ausgewertet;, daS eine mechanische Verbindung zwischen dem Verrie- ' gelungshaken des Tonarms auf der1 Auflage und einem Teil des GeschwindigkeitsuHischaltmechanisiHus vorgesehen wird, wodurch dieser ! in dem Augenblick in eine Zwischenstellung gebracht wird, zu dem der Haken den Tonarm auf der Auflage verriegelt.
Die erfindungsgemäße automatische Auskoppe!vorrichtung stellt eine Verbesserung unter Zuhilfenahme vorhandener und am Aufbau eines Plattenspielers beteiligter Elemente dars von denen einige eine Doppelfunktion erfüllen.
So wird die Auflage des Tonarms mit einem Verriegelungshaken kombiniert, der einerseits eine Feststellung des Tonarms während der Transportbewegungen gewährleistet und andererseits die Information über die Auflage des Tonarmes an den Geschwindigkeitsumschaltmechanismus weitergibt, um hierdurch ohne direkten Eingriff des Benutzers die Auskopplung der Antriebsrolle vorzu- " nehmen.
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Gemäß der Erfindung ist eine automatische Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers für eine Funktion bei aufgelegtem Tonarm dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshaken des Tonarms auf der Auflage mechanisch mit dem Geschwindigkeitsumschaltmechanismus gekoppelt wird, wodurch letzterer zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen in eine Zwischenstellung gebracht wird und letztgenannte Stellung ein gleichzeitiges Entfernen der Antriebsrolle des Plattentellers gegenüber letztgenanntem und der Motorscheibe bewirkt.
Zur näheren Erläuterung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie deren Kennmerkmale dient beigefügte Zeichnung.
Die beigefügte Zeichnung zeigt eine schematische Perspektivdarstellung einer erfindungsgemäßen Aufbauform der Auskoppelvorrichtung.
Bei 1 wird der auf seiner Auflage 2 ruhende Tonarm 1 sowie der zugehörige VerriejpLungshaken 3 gezeigt. Der Verriegelungshaken 3 wird durch einen ersten Arm eines Hebels 4 gebildet, der um eine Welle 5 schwenkbar gelagert ist, die auf der (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Grundplatte des Plattenspielers befestigt ist. Der zweite Arm 6 des Hebels 4, der sich-unter dem Chassis befindet, ist in der Form ausgeführt, daß sich das Ende zwischen zwei Anschlagstücken 7I und 7^ befindet, die am Steuergestänge 8 des Geschwindigkeit sumschaltmechanismus befestigt sind.
Die Achse 9 der Antriebsrolle 10 ist auf einen Kniehebel 11-12 montiert, wodurch eine Schwenkbewegung um die Welle 13 und die Achse 14 ermöglicht wird. Der Kniehebel 11-12 steht unter der '-. Belastung einer Feder 15, die an einem Ende mit dem Teil 12 des Kniehebels nahe der Achse 9 verbunden ist. Die Feder 15 drückt die Rolle 10 gegen das Motorrad und den Plattenteller (beide nicht darjgestellt).
Das Teil 11 des Schlitzhebels ist mit einem Schlitz versehen, durch den das Steuergestänge 8 des Geschwindigkeitsumschaltniechanismus geführt wird, wodurch eine Bewegung des Schlitzhebels 11-12 senkrecht entlang der Welle 13 ermöglicht wird. Durch diese Senkrechtbewegung des Schlitzhebels 11-12 wird die Umschaltung zwischen
-H-
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den einzelnen Geschwindigkeitsstufen dadurch bewirkt, daß die Rolle 10 zwischen den Plattenteller und die geeignete Stufe des Motor- i Rades (beide auf der Zeichnung nicht dargestellt) geführt wird.
Das SteuergestMnge 8 ist bei 17 abgewinkelt, um durch Andruck bei 18 auf das Teil 11 des Schlitzhebels die Rolle 10 aus- : zukoppeln und um ein Zurückdrücken zu bewirken, wenn sich der He- , bei für die Geschwindigkeitsumschaltung zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen in einer Zwischenstellung befindet.
■ Genauer ausgedrückt gleitet bei diesem Ausführungsbeispiel des Plattenspielers das Steuergestänge 8 in einen sägezahnförmigen Führungsschlitz 19 im Chassis, dessen Abstufungen 20 - 20 die einzelnen Geschwindigkeitsstufen des Plattentellers darstellen. Um von einer Geschwindigkeitsstufe bzw.. Abstufung auf eine andere umzuschalten, muß das Steuergestänge 8 durch eine Sägezahnführung gleiten, wodurch das Teil 11 des Kniehebels 11-12 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Welle 13 schwenkt und zwar verursacht durch den Druck der Krümmung des Steuergestänges 8 bei 18 auf das Teil 11. Diese Schwenkbewegung bewirkt durch den damit erfolgenden Rückzug eine Auskopplung der Rolle 10. Die auf die andere Seite der Sägezahnführung geführte Steuerung 8 wird über eine Zugfeder 21 in die nächstfolgende Raste gebracht.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Auskoppelvorrichtung läßt sich für das beschriebene Ausführungsbeispiel wiefolgt zusammenfassen:
Durch die Verriegelung des Tonarmes 1 auf seiner Auflage 2 '
über den Verriegelungshaken 3 erfolgt eine Schwenkbewegung des j
Hebels 4 um die Welle 5. Der andere Arm 6 des Hebels 4 wird mit j seinem Ende gegen das am Steuergestänge 8 befestigte Anschlagstück 7 gedrückt. Hierdurch wird das abgewinkelte Teil 17 des Steuergestänges 8 bei 18 gegen das Stück 11 gedrückt, wodurch eine Schwenk bewegung um die Welle 13 erfolgt, vergleichbar mit einer Umschaltung von einer Geschwindigkeitsstufe auf die nächstfolgende. j
Es ist hierbei leicht zu erkennen, daß in dieser Lage des Armes durch die Schubkraft am unteren Ende des Armes 6 des Hebel6
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gegen den Anschlag 7 auf dem Steuergestänge 8 des Geschwindigkeit^· Umschaltmechanismus die Rolle 10 in ständige Auskoppelstellung ge-: !bracht wird. Verläßt der Tonarm 1 die Auflage 2, um sich der Schallplatte zu nähern, so wird der Verriegelungshaken 3 nicht mehr innerhalb einer Stellung gehalten, in der er von der Tonarmauflage 2 entfernt liegt, wonach der Hebel M- unter der Wirkung der (Feder 21, die auf das Steuergestänge 8 einen Zug ausübt,in Gegen- | I IU
richtung schwenkt und das Ende in eine der Raststellen 20 - 20 geführt wird. Das Anschlagstück 7 duckt auf das untere Ende des Hebels 6 und drückt somit den Haken 3 gegen die Auflage 2. Die Antriebsrolle 10 wird somit gleichzeitig gegen den Plattenteller jund eines der Stufenräder auf der Motorwelle gedrückt und zwar [durch die Wirkung der Feder 15. Die Antriebsrolle ist somit-eInge-' j koppelt. ■. ■
Die beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich für einen bestimmten Typ eines bekannten Plattenspielers. Für den .; Fachmann ist es ohne weiteres möglich, andere Ausfuhrungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf andere Plattenspielertypen zu übertragen. Insbesondere führt eine vom beschriebenen Beispiel abweichende Ausführungsform des Geschwindigkeitsumschaltmechanis-i mus zu einer anderen Lösung der mechanischen Kopplung zwischen dem Verriegelungshaken und letztgenanntem Mechanismus..
Ö09 8 51/18T6*

Claims (1)

  1. DIPl· oec. puöi.
    SSKY 6 Γ9. Juni 1970 -■"■
    8Munchen2l.Gotthardstr.81
    5* 17 « 6135 - V
    Compagnie Francaise Thomson Houston - Hotchkiss Brandt Paris 8eme, Boulevard Haussmann 173 (Frankreich)
    Patentansprüche ί
    Automatische Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers, dadurch gekennzeichnet, daß diese bei aufgelegtem Tonarm wirksam wird und aus bekannten Bestandteilen wie Tonarm (1), der zugehörigen Auflage (2), einem Verriegelungshaken (3) sowie einem Geschwindigkeitsumschaltmechanismus für den Plattenteller gebildet wird, wobei ein gleichzeitiger Rückzug der Antriebsrolle (10) vom Plattenteller und von der Motorscheibe in einer Zwischenstellung zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen erfolgt, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshaken (3) mechanisch mit , dem Geschwindigkeitsumschaltmechanismus gekoppelt wird und somit die Information über· die Auflage des Tonarmes (1) an den Geschwindigkeitsumschaltmechanismus weitergegeben wird, wonach automatisch die Auskopplung der Antriebsrolle (10) erfolgt.
    8TTYtSTF
DE19702028362 1969-06-10 1970-06-09 Automatische Auskoppelvorrichtung der Antriebsrolle des Plattentellers eines Plattenspielers, bei aufgelegtem Tonarm wirksam Pending DE2028362A1 (de)

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