DE2024974B - Schneid- und Reinigungswerkzeug für Fischbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Schneid- und Reinigungswerkzeug für FischbearbeitungsmaschinenInfo
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Description
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Die Lrfindung betrifft ein Schneid- und Reinigungswerkzeug für Fischbearbeitungsmaschinen, bestehend
aus einem Kreismesser mit einseitig angefasier Umfangsschneide
/um Aufschlitzen der Bauchdecke und einem Werkzeug zum Ausräumen der Bauchhöhle.
lis ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Fisch
bekannt, bei welcher über einem uis Kanal zur Aufnahme
eines Fisches mit seinem Rücken ausgebildeten Förderer ein absenkbares Kreismesser zum Schlitzen
der Bauchhöhle des Fisches angeordnet -ist, weldies
in einem der Dicke der Bauehhöhlenwand entsprechenden Abstund hinter der Schneide beidseitig
einen breiten Rand trägt, welcher die FJndringticfc
des Kreismessers in den Fisch durch Aufsetzen auf dem lisch begrenzt.
Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, die Bauchhöhle
von Fischen /u schlitzen, ohne die darin befindlirhun
JEingeweide zu beschädigen.
i.s ist weiter ein Fisch-Reinigungs-Mcsscr b.ekannl,
welches aus einer Kreissäge und beidseitig von
dieser radial um deicn Achse angeordneten profilierten Messern heslehl, welche mit ihren äußersten Profilen
ein kleines Stück hinter der /.iihnung der Kreissäge
zurückstehen. Mit diesem Fisch-Reinigungs-Messer lassen sich die ausgebreiteten Bauchlappen eines von
Eingeweiden befreiten Fisches auskratzen unrt die unter dem Rückgrat liegenden Blutgefäße entfernen.
Weder mit der Vorrichtung zum Schneiden von Fischen noch mit dem Fisch-Reinigungs-Messer ist ein
Schlitzen d.-.r Bauchhöhle und gleichzeitiges Herausreißen
des Darmes und der Eingeweide möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einem einzigen Werkzeug die Bauchdecke genau mittig
bis zwischen die auslaufenden Enden der Kragenknochen zu schlitzen und den Darm mit den anderen
Eingeweiden aus der Bauchhöhle des Fisches herauszureißen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das oder die Kreismesser mit die Bauchhöhle
reinigenden Schlagmessern verbunden sind, deren Klingen annähernd in den Mantelflächen von Kegel
stumpfen beidseitig des oder der Kreismesser und mit ihren radial am weitesten vorstehenden Umfangsschneiden
auf einem kleineren Radius eis die Schneiden
des oder der Kreismesser liegen. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Enden
der Klingen auf beiden Seiten durch Kreisringplatten gehaltei.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen einmal darin, daß zum Schlitzen der Bauchdecke und
zum Herausreißen des Darmes und der Eingeweide
nur ein Werkzeug benötigt wird. Zum anderen aber wird beim Schlitzen des Fisches vom Bauchhöhlende
gegen den Kopf durch die in die geschlitzte Bauchhöhle eintauchenden Schlagmesser in dieser ein hydraulischer
Druck erzeugt, durch welchen die Eingeweide in die vordere Bauchhöhle und gegen das
Zwerchfell gedrückt werden und dabei die Bauchdecke spannen. Hierdurch werden die Voraussetzungen
für das mittige Schlitzen der Bauchdecke bis zwischen die Spitzen der Kragenknochen geschaffen.
Gleichzeitig werden die Eingeweide durch die Schlagmesser von ihren Befestigungen losgerissen und völlig
ausgeworfen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt,
lis zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht,
F i g. 2 eine Seitenansicht in Richtung des rechten Pfeiles,
F i g. 3 eine Seitenansicht in Richtung des linken Pfeiles.
Das Kreismesser 4 ist mit einer einseitigen Fase 3 und an seinem Umfang mit einer Schneide 2 versehen.
An seinen Seitenflächen liegt auf jeder Seite eine Trägerplatte 11 an, deren jede mittels dreier Halterungen
10 drei Schlagmesser 5 mit einer Kreisringplatte 13 auf jeder Seite so verbinden, daß deren Enden 9 am
Umfang der Kreisringplalte IJ anliegen. In dem dargestellten
Beispiel sind die Schlagmesser 5 und die Kreisringplatte 13 mit der Trägerplatte 11 durch Niete
16 verbunden. Die beiden aus Trägerplatten U, Schlagmesser!! 5 und Kreisringplatten 13 bestehenden
Bauchhöhlenreiniger sind mit dem zwischen ihnen angeordneten Kreismesser 4 auf der Welle 14 mittels der
Mutter 15 zusammengeschraubt. Im Bedarfsfall können an Stelle eines einzigen Kreismessurs 4 zwei mit
ihren Fasen gcgeneinanderliegende Kreismesser 4 zur Anwendung kommen, wie in F i g. 3 gezeigt ist.
Die Klingen 6 der Schlagmesser S liegen auf den
aus rostfreiem Flachstahl bestehenden Halterungen 10 auf deren geneigten Außenflächen auf, sind mit
diesen durch Schweißung verbunden und stehen in Umlaufrichtung vor. Die Umfangsschneiden 8 der
Schlagmesser S liegen mit ihren Hinterkanten an den Trägerplatten Il an, ihre an den Radialschneiden?
liegenden Kanten haben von diesen einen Abstand von einigen Millimetern. Auf diese Weise ist zwischen
den Umfangsschneiden 8 und dem Umfang der Trägerplatten II ein keilförmiger Schlitz 12 ausgebildet
Die SchlagmesserS sind so angeordnet, daß ihre
Umfangsschneiden 8 auf einem um mindestens 5 mm kleineren Radius liegen als die Schneide 2 des Kreismessers
4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schneid- und Reinigungswerkzeug für Fischbearbeitungsmaschinen,
Bestellend aus einem Kreismesser mit einseitig angefaster Umfangsschneide
zum Aufschlitzen der Bauchdecke und einem Werkzeug zum Ausräumen der Bauchhöhle, d adurch
gekennzeichnet, daß das oder die Kreismesser (4) mit die Bauchhohle reinigenden
Schlagmessern (5) verbunden sind, deren Klingen (6) annähSrritf ftf den tviantefilächen von Kegelstümpfen
beidr'Mtig des oder der Kreismesser (4)
und mit ihren radial am weitesten vorstehenden Umfangsschneiden (8) auf einem kleineren Radius
als die Schneiden (2) des oder der Kreismesser (4) liegen.
2. Schneid- und Reinigungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
der Klingen (6) auf beiden Seiten durch Kreisringpiatten (13) gehalten sind.
3. Schneid- und Reinigungswerk/eug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlagmesser (5) und die Kreisringplatten (13) mit einer kreisförmigen Trägerplatte (11) as
z. B. mittels Nieten zu o-ner Einheit verbunden
sind.
4. Schneid- und Reinigungswerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
/wischen der radial am weitesten vorstehenden Umfangsschneide (8) der Schlagmesser (5) und
dem Umfang der Trägerplatte (II) ein sich verjüngender Schlitz (12) ausgebildet ist, der an der Radialschneide
(7) des Schlagmessers (5) am größten ist.
5. Schneid- und Reinigungswerkzeug nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch die
Verwendung von zwei mit ihren Fasen (3) gegeneinander gerichteten und eng aneinander liegenden
Kreismessern (4).
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