DE2024923A1 - Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke - Google Patents
Schaltungsverfahren für elektrische ZeitwerkeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/28—Modifications for introducing a time delay before switching
Landscapes
- Electronic Switches (AREA)
Description
- Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke Die Erfindung betrifft ein Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke, bei denen nach dem Prinzip der RC-AufladuPg eines Kondensators bestimmte Zeiten ausgegeben werden, Elektrische Zeitwerke mit variablen Schaltzeiten werden in fast allen Gebieten der modernen.
- Regelungs- und Steuertechnik angewendet. Sie werden z.B.
- zur verzögerten Einleitung eines Schaltvorganges bzw.
- zur verzögerten Weitergabe eines Schalt impulses benötigt. Besonders in automatischen Schaltanlagen finden sie in Verbindung mit Strom-, Spannuags- und Richtungsrelais ein umfangreiches Anwendungsgebiet.' Die bekannten Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke verwenden Kondensatoren, die bei vorgegebenen Ladespannungen einen Schwellwertschalter betätigen und deren Verlustwiderstände Rv die eingestellten Zeiten des Zeitwerkes in Abhangigkeit von Temperatur und A1-terung der Kondensatoren ungünstig beeinflussen. Dadurch ergeben sich Verschiebungen der vorgegebenen Schaltzeiten Zweck der Erfindung ist es, die Schaltungsanordnung durch den Einsatz handelsüblicher Kondensatoren mit vertretbarem Volumen zu vereinfachen und die dafür erforderlichen Aufwendungen zu verringern.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schaltverfahren für elektrische Zeitwerke zu entwickeln, bei dem die durch den schwankenden Verlustwiderstand Rv des Kondensators hervorgerufenen. Schaltzeitverschiebungen teilweise kompensiert werden.
- Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß durch Umpolen der am Kondensator anliegenden Spannung während des Ladevorganges eine teilweise Kompensation des variierenden Verlustwiderstandes Rv des Kondensators eintritt.
- Durch Umpolen der am Kondensator anliegenden Spannungen beim Aufladevorgang gleichen sich die durch den Verlustwiderstand v hervorgerufene Zeitverlängerung und Zeit verkürzung annähernd aus. Dadurch wird die durch Alterung und Temperatur des Kondensators hervorgerufene Veränderung des Verlustwiderstandes Rv,die eine ungünstige Be einflussung der Schaltzeiten des Zeitwerkes hervorruft, teilweise ausgeglichen.
- Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird der Ladevorgang des zeitbestimmten Gliedes bis zur Einleitung des Schaltvorganges am Grenzwertschalter nicht beeinflußt, indem vor dem Eingang des Grenzwertschalters ein nichtlinears Bauelement, z.B. eine Diode, geschaltet wird.
- Der Grenzwertschalter lädt sich an dem Punkt oder in dem Bereich auf, an dem eine teilweise Kompensation des veränderlichen Verlustwiderstandes Rv erreicht wird Gemäß einem anderen Erfindungsmerkal wird die zum Durchschalten des Grenzwertschalters erforderliche Spannung vom Kondensator geliefert. Dadurch kann der Eingangswiderstand R1 hochohmig bemessen werdeno Das Verfahren wird anhand einer Schaltskizze und einer grafischen Da stellung näher erläutert0 Es zeigen: Fig, 1: eine Schaltungsanordnung des Kondensators mit Verlustwiderstand Rv, Fig, 2: die grafische Darstellung des Spannungsverlaufes beim Umpolen der am Kondensator anliegenden Spannung.
- In der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wird der Kondensator 1 im Ruhestand auf eine Spannung U20 aufgeladen. Durch Anlegen einer Spannung U10 an die Spannungspunkte 1 und 2 und Abtrennen der Spannungversorgung U20 von den Spannungspunkten 3 und 4 lädt sich der Kondensator 1 von U20 auf U10 um. Wahlt man die Spannung U20 und U10 mit umgekehrter Polarität, so entlädt sich der Kondensator 1 bis zur Spannung U = O an den Spannungspunkten 3 und 4 und lädt sich auf bis zur Spannung U100 Durch den Verlustwiderstand Rv des Kondensators wird sich der Entladevorgang verlängern.' Bei einer bestimmten Spannung U2 werden sich Zeitverlängerung und Zeitverkürzung des Schalt vorganges kompensieren. Da die Spannung U2 für unterschiedlich große Verlustwiderstände Rv nicht gleich ist, wird die Ansprechspannung des an den Strompunkten 3 und 4 angeschlossenen Grenzwertschalters so gewählt, daß bei t - ob bis zu einem bestimmten Minimalwert von Rv die angegebenen Zeiten in einem bestimmten Toleranzbereich liegen CFigf 2).' Die grafische Darstellung in Fig. 2 stellt die Abhängigkeit der Zeit bei einem bestimmten Auslösepunkt (U2) des Grenzwertschalters und einer festgelegten Kompensationsspannung von verschiedenen Verlustwiderständen 4 des Kondensators 1 dar. Bei Wahl eines genügend empfindlichen Grenzwertschalters wird durch Vorschalten eines nichtlinearen Bauelementes, z.B. einer Diode, eine Beeinflussung des Ladevorganges durch den Grenzwertschalter vermieden. Nach Erreichen des Auslösepunktes des Grenzwertschalters wird ein Eippvorgang eingeleitet, der ein konstantes Ausgangssignal bewirkt. Der Grenzwertschalter wird so dimensioniert, daß er die zum Umschalten benötigte Energie im wesentlichen vom Kondensator 1 erhält. Zwecks Vorwahl mehrerer Schaltzeiten werden die Widerstände Bli der Kbndensator sowie andere Widerstände und/oder Kondensatoren ausgewählt oder die Kompensationsspannung und/oder der Auslösepunkt des Grenswertschalters verändert.
Claims (3)
1. Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke, bei denen nach dem
Prinzip der RC-Aufladung eines K Kondensators bestimmte Zeiten ausgegeben werden,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Umpolen der am Kondensator anliegenden Spannung
während des Lade vorganges eine teilweise Kompensation des variierenden Verlustwiderstandes
des Kondensators eintritts 2.Schaltungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß der Ladevorgang des zeitbestimmenden Gliedes bis zur Einleitung des Schaltvorganges
am Grenzwertschalter nicht beeinflußt wird, indem vor dem Eingang des Grenzwertschalters
ein nichtlineares Element, z.B.
eine Diode, geschaltet wird.
3. Schaltungsverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Ansprechen des Grenzwertschalters.erforderliche Spannung vom Kondensator
geliefert wird.'
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024923 DE2024923A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024923 DE2024923A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2024923A1 true DE2024923A1 (de) | 1971-12-02 |
Family
ID=5771732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702024923 Pending DE2024923A1 (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Schaltungsverfahren für elektrische Zeitwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2024923A1 (de) |
-
1970
- 1970-05-22 DE DE19702024923 patent/DE2024923A1/de active Pending
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