DE202017103293U1 - Gepäckkompressionsplatte, Koffer und Tragsystem mit einer Gepäckkompressionsplatte - Google Patents

Gepäckkompressionsplatte, Koffer und Tragsystem mit einer Gepäckkompressionsplatte Download PDF

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Abstract

Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die im Innenraum eines Gepäckstücks, bspw. eines Koffers, untergebracht sind, wobei die Kompressionsplatte aufweist
eine Stützstruktur, die einen Stützbereich definiert, und
zumindest einen Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Fixieren eines Eingriffsbauteils des Gepäckstücks an der Stützstruktur.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Das technische Gebiet bezieht sich auf eine Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die im Innenraum eines Gepäckstücks untergebracht sind. Zusätzlich bezieht sich das technische Gebiet auf einen Koffer, der mit einer Gepäckkompressionsplatte verwendbar ist, und auf ein Tragsystem mit einer Gepäckkompressionsplatte.
  • HINTERGRUND
  • Das Packen von Gepäck ist häufig eine beschwerliche Tätigkeit, da ein Raum innerhalb des Gepäckstücks begrenzt ist und in vielen Fällen zu klein zum Aufbewahren von Gegenständen, wie beispielsweise Kleidung, ist. In solchen Fällen neigt ein Nutzer häufig dazu, Kleidungsstücke über die verfügbare Höhe eines Innenfachs des Gepäckstücks hinaus zu stapeln und den Inhalt, beispielsweise durch Verwendung eines Deckels eines Gepäckstücks, zusammenzudrücken, um eine Schließeinrichtung des Gepäckstücks, beispielsweise einen Reißverschluss oder einen anderen Verschlussmechanismus, schließen zu können. Dies hat den Nachteil, dass durch den Stapel Kleidungsstücke eine Rückstellkraft innerhalb des Gepäckstücks erzeugt wird, die gegen den Deckel drückt und eine ungünstige Kraft auf den Verschlussmechanismus ausübt, die diesen beschädigen könnte.
  • Andererseits ist es möglich, dass der Raum innerhalb des Gepäckstücks für eine bestimmte Verwendung überdimensioniert ist, was zu einer Situation führt, in der die in dem Gepäckstück untergebrachten Gegenstände das Innenfach des Gepäckstücks nicht vollständig ausfüllen. In diesem Fall neigen Kleidungsstücke oder andere Gegenstände dazu, sich während eines Transports im Inneren des Gepäckstücks zu bewegen, was zu Falten in den Kleidungsstücken führen kann.
  • Folglich ist es wünschenswert, zumindest das Vorstehende zu adressieren. Zusätzlich werden andere wünschenswerte Merkmale und Eigenschaften aus der nachfolgenden Kurzdarstellung und der detaillierten Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen unter Berücksichtigung der beigefügten Zeichnungen und dieses Hintergrunds offensichtlich werden.
  • KURZDARSTELLUNG
  • Beschrieben in einem ersten Ausführungsbeispiel ist eine Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die in einem Innenraum eines Gepäckstücks untergebracht sind. Das Gepäckstück kann beispielsweise ein Koffer sein. Die Gepäckkompressionsplatte weist eine Stützstruktur auf, die einen Stützbereich definiert, und zumindest einen Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Befestigen eines Eingriffsbauteils des Gepäckstücks an der Stützstruktur.
  • Im Kontext der vorliegenden Offenbarung kann eine Stützstruktur jede geeignete Einrichtung sein, die dazu in der Lage ist, einen Stützbereich zu definieren. Folglich kann die Stützstruktur beispielsweise eine plattenartige Struktur, eine rahmenartige Struktur oder einen Rahmen aufweisen, die dazu in der Lage ist, auf diese aufgebrachte Kräfte aufzunehmen und diesen standzuhalten. Dazu kann die Stützstruktur ein starres Material aufweisen und kann diese durch eine geeignete geometrische Konstruktion als starre Struktur ausgebildet sein. In diesem Zusammenhang ist es möglich, geeignete Verstärkungen oder Verstärkungsstrukturen, wie sie aus Leichtbaukonstruktionen bekannt sind, zu verwenden. Die Stützstruktur kann zusätzlich Abschnitte aufweisen, die aus einem flexibleren Material hergestellt sind, wie beispielsweise einem Gewebe, das über starre Elemente der Stützstruktur gespannt ist. Somit kann die Stützstruktur einen Basisrahmen, der im Wesentlichen eine äußere Grenze der Stützstruktur bildet, und ein Gewebe aufweisen, das an dem Rahmen angeordnet ist und sich über einen Innenraum erstreckt, der innerhalb des Rahmens gebildet ist. Der Rahmen und das Gewebe können derart ausgebildet und angeordnet sein, dass diese sich im Wesentlichen in einer Ebene erstrecken. Anders gesagt ist die Stützstruktur vorteilhafterweise in einer Ebene ausgebildet und kann folglich eine zweidimensionale Erstreckung aufweisen.
  • Das Gewebe kann eine netzartige Struktur oder zumindest einen Netzabschnitt aufweisen. Alternativ kann das Gewebe eine Auskleidung oder eine Kombination von einer Auskleidung und einem Netz haben. Ferner kann das Gewebe zwei Gewebeabschnitte aufweisen, die aufeinander angeordnet sind und dabei einen nutzbaren Raum zwischen beiden Gewebeabschnitten bilden. Der Raum kann mittels eines Reißverschlusses, der an einem Gewebe vorgesehen ist, zugänglich sein. Der Rahmen kann ein einstückig ausgeformtes Element sein oder kann mehrere Rahmenelemente aufweisen, die verbunden sind, um den Rahmen zu bilden. Beispielsweise kann der Rahmen zwei Rahmenelemente aufweisen, die durch Verwendung geeignet konstruierter Verriegelungsmechanismen, die gleichzeitig Kopplungselemente bilden, miteinander verbunden sind. Die Rahmenelemente können unterschiedliche Gestalt und Formen aufweisen, einschließlich, jedoch nicht begrenzt auf, Hohlstrukturen, wie beispielsweise Rohre mit einem rechteckigen Querschnitt, Glasfaserstäbe oder Aluminiumstäbe oder Kombinationen derartiger Strukturen.
  • An zumindest einer Seite des Gewebes kann zumindest ein Gurtband vorgesehen sein, um der Konstruktion zusätzliche Struktur zu verleihen. Das Gurtband kann verwendet werden, um Druckkräfte auf das Gewebe zu verringern, sodass das Gewebe nicht verformt wird, wenn Gegenstände mit der Kompressionsplatte zusammengedrückt werden oder wird zumindest nicht in großem Ausmaß verformt, wenn Gegenstände zusammengedrückt werden, sodass eine Tasche oder ein Innenraum, der in dem Gewebe vorgesehen ist, in allen Zuständen verwendbar ist. Das Gurtband kann an gegenüberliegenden Seiten an dem Rahmen der Stützstruktur befestigt sein. Ferner können mehrere Gurtbänder verwendet werden. Vorzugsweise sind die Gurtbänder so angeordnet, dass sich diese parallel zu dem Gewebe erstrecken. Des Weiteren ist es wünschenswert, wenn zumindest zwei Gurtbänder derart angeordnet sind, dass sie einander kreuzen. Das Gurtband bzw. die Gurtbänder ist/sind vorzugsweise an einer Seite der Kompressionsplatte angeordnet, die in Kontakt mit den Gegenständen gelangt, die in dem Gepäckstück untergebracht oder zusammengedrückt werden sollen.
  • Der Verriegelungsmechanismus ist angepasst, um ein Eingriffsbauteil des Gepäckstücks an der Stützstruktur lösbar zu fixieren. Somit kann der Verriegelungsmechanismus eine sichere Verbindung zwischen dem Eingriffsbauteil des Gepäckstücks und der Stützstruktur schaffen, wodurch die Übertragung einer Kraft von der Stützstruktur auf das Eingriffsbauteil möglich wird. Vorteilhafterweise verhindert die Befestigung oder sichere Verbindung zwischen dem Eingriffsbauteil und der Stützstruktur, die durch den Verriegelungsmechanismus erreicht wird, eine Bewegung der Stützstruktur in Bezug auf das Eingriffsbauteil in zumindest einer Richtung. Der Verriegelungsmechanismus kann auf unterschiedliche Arten ausgebildet sein unter Einbindung von Mechanismen, die mit dem Eingriffsbauteil beispielsweise durch Formschluss oder Reibschluss kraftübertragend in Eingriff gelangen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel kann der Verriegelungsmechanismus angepasst sein, um eine Reibverbindung mit dem Eingriffsbauteil zu schaffen, insbesondere einen formschlüssigen Eingriff. Eine reibschlüssige Verbindung kann erreicht werden, indem das Eingriffsbauteil in Bezug auf die Stützstruktur geeignet festgeklemmt wird. Ein formschlüssiger Eingriff kann entweder durch ein Eingreifen des Eingriffsbauteils mit dem Verriegelungsmechanismus oder einem Element des Verriegelungsmechanismus oder durch ein Eingreifen eines Elements des Verriegelungsmechanismus mit dem Eingriffsbauteil erreicht werden. Ein Eingriff kann erreicht werden, indem zwei zusammenpassende Bauteile vorgesehen werden, beispielsweise ein Vorsprung und eine Vertiefung, die beispielsweise in der Art Stecker-Steckdose in Eingriff gebracht werden können.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann der Verriegelungsmechanismus einen Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen des Eingriffsbauteils, wobei der Aufnahmeabschnitt eine Stützfläche aufweist, und ein Rastbauteil aufweisen, das beweglich in Richtung und weg von der Stützfläche angeordnet ist, wobei das Rastbauteil vorzugsweise mittels einer Vorspanneinrichtung in Richtung der Stützfläche vorgespannt ist.
  • Der Aufnahmeabschnitt kann derart ausgebildet sein, dass ein Ende des Eingriffsabschnitts dort hindurchgeführt werden kann. Vorzugsweise ist der Aufnahmeabschnitt schleifenartig ausgebildet und weist eine U-Form auf, wobei die freien Enden von beiden Schenkeln der U-Form an einen Basisabschnitt des Verriegelungsmechanismus gekoppelt sind. Die Stützfläche kann an der Innenseite des Aufnahmeabschnitts derart ausgebildet sein, dass diese dem Basisabschnitt zugewandt ist.
  • Das Rastbauteil kann eine Verriegelungsplatte sein. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Rastbauteil zumindest teilweise translatorisch beweglich in dem Aufnahmeabschnitt angeordnet sein.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Rastbauteil in zwei Führungsnuten geführt sein, die in dem Aufnahmeabschnitt auf gegenüberliegenden Seiten des Rastbauteils als ausgebildet sind. Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Führungsnoten im Wesentlichen gerade.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung kann das Rastbauteil eine Öffnung zum Befestigen eines Greifelements, vorzugsweise ein Riemen oder eine Zugschlaufe, an dem Rastbauteil derart aufweisen, dass das Rastbauteil durch Ziehen des Greifelements in eine Freigabeposition beweglich ist.
  • Alternativ kann das Rastbauteil in der Form einer Ratschenschnalle verwirklicht sein, die ein Aufbringen einer Spannkraft auf das Eingriffsbauteil durch eine Pumpbewegung ermöglicht, um die Kompressionsplatte gegen aufzunehmende Gegenstände zu drücken.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Eingriffsbauteil Eingriffsnuten aufweisen und an einem Ende an einer Stützstruktur des Gepäckstücks, vorzugsweise an einem Gepäckstückgestell, befestigbar sein und kann dieses an seinem anderen Ende in den Aufnahmeabschnitt einsetzbar sein, wobei das Rastbauteil angepasst sein kann, um mit den Nuten des Eingriffsbauteils in Eingriff zu gelangen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel schafft einen Koffer mit einem Basisabschnitt, der einen Innenraum zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen definiert, wobei der Basisabschnitt vorzugsweise einen ersten äußeren Schalenabschnitt des Koffers bildet, und mit zumindest einem Eingriffsbauteil, das an dem Basisabschnitt montiert ist und angepasst ist, um an die Gepäckkompressionsplatte gekoppelt zu werden.
  • Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann das Eingriffsbauteil eine Eingriffsausnehmung, beispielsweise Eingriffsnuten, aufweisen. Vorzugsweise sind die Eingriffsbauteile als Rastriemen ausgebildet.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel kann das Eingriffsbauteil einen gezahnten Abschnitt aufweisen. Der gezahnte Abschnitt kann mehrere Zähne aufweisen, die Zahnflanken mit einer geneigten Fläche und einer vertikalen Fläche aufweisen, wobei die vertikale Fläche an jedem Zahn auf einer Eingriffsseite des Zahns angeordnet ist. Die Eingriffsseite eines Zahns ist als die Seite des Zahns zu verstehe, die in Richtung eines Befestigungsabschnitts des Eingriffsbauteils orientiert ist, an welchem das Eingriffsbauteil an einem Gepäckstück, beispielsweise einem Koffer, befestigt ist.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Eingriffsbauteil aus Kunststoff hergestellt sein.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann der Koffer ferner eine Stützvorrichtung aufweisen, die an dem Basisabschnitt montiert ist, wobei zumindest einen Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an der Stützvorrichtung montiert ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel kann die Stützvorrichtung einen steifen Wannenabschnitt aufweisen, um den Basisabschnitt zumindest teilweise zu versteifen, insbesondere in einem Montagebereich von Rädern, wobei ein Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an dem steifen Wannenabschnitt montiert ist.
  • Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Stützvorrichtung ferner einen Griffverstärkungsabschnitt zum Aufnehmen eines teleskopierbaren Griffs des Koffers aufweisen, wobei ein Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an dem Griffverstärkungsabschnitt montiert ist.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein Tragsystem geschaffen mit einem Koffer, der einen Basisabschnitt, welcher einen Innenraum zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen definiert, wobei der Basisabschnitt vorzugsweise einen ersten äußeren Schalenabschnitt des Koffers bildet, zumindest ein Eingriffsbauteil, welches an dem Basisabschnitt montiert ist und dazu angepasst ist, mit einer Gepäckkompressionsplatte gekoppelt zu werden, und eine Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen aufweist, die in dem Innenraum des Koffers untergebracht sind, wobei die Kompressionsplatte eine Stützstruktur, die einen Stützbereich definiert, und zumindest einen Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Befestigen des Eingriffsbauteils des Gepäckstücks an der Stützstruktur aufweist.
  • Zusätzliche Merkmale und Vorteile können durch den Fachmann aus der folgenden Beschreibung von exemplarischen Ausführungsbeispielen, die jedoch nicht als einschränkend anzusehen sind und sich auf die beigefügten Zeichnungen beziehen, ausfindig gemacht werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den folgenden Figuren beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente kennzeichnen und:
  • 1 zeigt eine Draufsicht einer Gepäckkompressionsplatte gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel;
  • 2 zeigt eine Draufsicht einer Gepäckkompressionsplatte gemäß einem weiteren beispielhaften Ausführungsbeispiel;
  • 3 zeigt einen Verriegelungsmechanismus einer Gepäckkompressionsplatte gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel.
  • 4 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Tragsystems gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel.
  • Alle Figuren sind lediglich schematische Darstellungen von beispielhaften Ausführungsbeispielen, in denen insbesondere Abstände und Abmessungszusammenhänge nicht maßstabsgetreu gezeigt sind.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Die folgende detaillierte Beschreibung ist nur beispielhafter Natur und ist nicht dazu gedacht, die Verwendung und Anwendungen einzuschränken. Ferner ist eine Bindung an irgendeine Theorie in dem vorstehenden Hintergrund oder der Kurzdarstellung oder der nachfolgenden detaillierten Beschreibung nicht beabsichtigt.
  • 1 zeigt eine schematische Draufsicht einer Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die in einem Innenraum eines Gepäckstücks aufgenommen sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel. Die Gepäckkompressionsplatte 2 weist eine Stützstruktur 4 auf, aufweisend, jedoch nicht beschränkt auf einen Rahmen 70 und ein Gewebe 72, das auf dem Rahmen 70 befestigt ist oder auf diesen gespannt ist. Das Gewebe ist teilweise um Abschnitte des Rahmens 70 gewickelt und an diesem durch Annähen eines umgekehrten Abschnitts des Gewebes 70 an einem anderen Abschnitt des Gewebes 72 entlang dem Rahmen 70 befestigt. Anders gesagt sind Abschnitte des Gewebes 72 umgekehrt bzw. gewendet und derart angenäht, dass Kanäle ausgebildet werden, in denen Abschnitte des Rahmens 70 untergebracht werden. Auf diese Weise ist das Gewebe derart unter Spannung an dem Rahmen befestigt, dass sich die Faser im Wesentlichen in einer zweidimensionalen Art und Weise innerhalb des Rahmens erstreckt. Spannung Bei dem Ausführungsbeispiel, wie es in 1 gezeigt ist, ist das Gewebe 72 in einer zweilagigen Art und Weise strukturiert, was bedeutet, dass zwei Gewebeschichten aufeinander angeordnet sind, wodurch ein Innenraum zwischen diesen gebildet wird, der als Fach zum Aufbewahren von Gegenständen verwendet werden kann. Dafür ist ein Reißverschluss 74 vorgesehen, durch den ein Zugang zu dem Fach wahlweise möglich ist.
  • Der Rahmen 70 kann einstückig ausgebildet sein oder kann aus mehreren Rahmenabschnitten ausgebildet sein. Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Rahmen aus zwei Rahmenabschnitten ausgebildet, die durch Verriegelungsmechanismen 6, 8 miteinander verbunden sind. Ein Rahmenabschnitt ist in der oberen Hälfte von 1 gezeigt und ein Rahmenabschnitt ist in der unteren Hälfte von 1 gezeigt, wobei jeder Rahmenabschnitt eine U-Form aufweist, wobei deren freie Enden mittels des der Verriegelungsmechanismen 6, 8 miteinander verbunden sind. Bei dem Ausführungsbeispiel wird Aluminium für die Rahmenelemente verwendet, aber andere Materialien, vorzugsweise Leichtbaumaterialien, können ebenfalls verwendet werden.
  • Auf gegenüberliegenden Seiten der Stützstruktur 4 sind Verriegelungsmechanismen 6, 8 für einen Eingriff mit dem Eingriffsbauteil des Gepäckstücks vorgesehen. Die Verriegelungsmechanismen weisen ähnliche Komponenten auf und sind umgekehrt an der Stützstruktur vorgesehen. Der detaillierte Aufbau der Verriegelungsmechanismen 6, 8 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 3 erklärt.
  • 3 zeigt eine perspektivische schematische Ansicht von einem Verriegelungsmechanismus 6, 8. Die Verriegelungsmechanismen 6, 8 sind angepasst, um ein Eingriffsbauteil 12, 14 des Gepäckstücks, beispielsweise eines Koffers, wie er in 4 gezeigt ist, aufzunehmen und eine Bewegung des Eingriffsbauteils in Bezug auf den Verriegelungsmechanismus lösbar zu arretieren. Der Verriegelungsmechanismus 6, 8 weist einen Basisabschnitt 28 auf, der ausgebildet ist, um einen hohlen Innenabschnitt 29 zum Aufnehmen von Endabschnitten der Rahmenelemente der Stützstruktur 4 aufzuweisen. In 3 ist der hohle Innenabschnitt 29 an die Form des an diesen zu koppelnden Rahmenelements angepasst und hat im beispielhaften Fall eine viereckige Form. Auf diese Weise kann eine drehfeste Verbindung zwischen dem Rahmenelement und dem Verriegelungsmechanismus erreicht werden, der eine verbesserte Kraftübertragung ermöglicht.
  • Im mittleren Abschnitt des Basisabschnitts 28 ist ein Aufnahmeabschnitt 16 zum Aufnehmen eines Eingriffsbauteils 12, 14 ausgebildet. 3 zeigt einen Zustand, bei dem ein Ende 12a, 14a eines Eingriffsbauteils 12, 14 durch den Aufnahmeabschnitt 16 hindurchgeführt ist. Der Aufnahmeabschnitt 16 ist schlaufenartig ausgebildet und weist eine U-Form auf, deren freie Enden von beiden Schenkeln an den Basisabschnitt 28 gekoppelt sind. Auf der Innenseite des Aufnahmeabschnitts 16 ist eine Stützfläche 18 vorgesehen, die dem Basisabschnitt 28 zugewandt ist. Diese Stützfläche 18 ist zum Ausbilden eines Anlageabschnitts vorgesehen, gegen den das in den Aufnahmeabschnitt 16 eingesetzte Eingriffsbauteil 12, 14 gestützt werden kann. Die Oberfläche des Eingriffsbauteils 12, 14, die der Stützfläche 18 zugewandt ist, und auch die Stützfläche sind im Wesentlichen glatt, sodass es keine erhebliche Reibung zwischen diesen Oberflächen gibt. Dies gestattet ein einfaches Einführen des Eingriffsbauteils 12, 14 in den Aufnahmeabschnitt 16.
  • Der Verriegelungsmechanismus 6, 8 weist ferner ein Rastbauteil in der Form einer Verriegelungsplatte 20 auf, die in Bezug auf die Stützfläche 18 translatorisch beweglich angeordnet ist. Dazu sind an gegenüberliegenden Seiten der Verriegelungsplatte 20 angeordnete Führungsabschnitte 24 gleitbar in im Wesentlichen geraden Führungsnuten 17 geführt, die in den Schenkeln des Aufnahmeabschnitts 16 ausgebildet sind. In den Führungsnuten 17 ist eine Vorspanneinrichtung in der Form einer Feder (nicht gezeigt) angeordnet, um die Verriegelungsplatte 20 in Richtung der Stützfläche 18 vorzuspannen. Folglich, wenn keine Gegenkraft auf die Verriegelungsplatte 20 aufgebracht wird, wird die Verriegelungsplatte 20 in Richtung der Stützfläche 18 bewegt, bis diese an dieser anliegt. Somit liegt die Verriegelungsplatte 20 im Falle, dass das Eingriffsbauteil 12, 14 in den Aufnahmeabschnitt 16 eingesetzt ist, an einer Seite des Eingriffsbauteils 12, 14 an, die der Seite, welche der Stützfläche 18 zugewandt ist, gegenüberliegt. Dadurch wird das Eingriffsbauteil mittels der Verriegelungsplatte 20 gegen die Stützfläche 18 gedrückt.
  • Wie es in 4 gezeigt ist, weisen die Eingriffsbauteile 12, 14 Eingriffsnuten 15 auf und sind diese als Ratschenriemen ausgebildet. Die Verriegelungsplatte 20 ist derart ausgebildet, dass ihr vorderes Ende oder der Rand, welcher der Stützfläche 18 zugewandt ist, dazu in der Lage ist, mit den Eingriffsnuten 15 den Eingriff zu gelangen. Abhängig von der Form der Nuten, die in den Eingriffsbauteilen vorgesehen sind, wird eine Bewegung der Eingriffsbauteile 12, 14 in Bezug auf die Verriegelungsplatte 20 verhindert. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Eingriffsnuten 15 in der Form von Ratschenzähnen ausgebildet, von denen ein jeder Zahnflanken mit einer geneigten Fläche und einer vertikalen Fläche aufweist, wobei die Zähne derart ausgebildet sind, dass die vertikalen Flächen in den 3 und 4 auf den unteren Seiten der Zähne angeordnet sind und die geneigten Flächen an den oberen Seiten angeordnet sind. Dadurch ist es möglich, die Eingriffsbauteil von unten in die Aufnahmeabschnitte zu drücken oder die Kompressionsplatte 2 von oben auf die Eingriffsbauteile 12, 14 zu drücken, da die geneigte Fläche der Zähne die Verriegelungsplatte 2 in eine Richtung entgegen der Trinkkraft drücken wird. Anders gesagt wirkt der Verriegelungsmechanismus mit diesem Aufbau in nur einer Richtung, derart, dass eine Bewegung der Kompressionsplatte in den 3 und 4 nach oben nicht möglich ist und eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung gestattet ist. Auf diese Weise kann ein Nutzer die Kompressionsplatte auf die in dem Gepäckstück unterzubringenden Gegenstände drücken und die Verriegelungsmechanismen 6, 8 bzw. die Verriegelungsplatten 20 von diesen werden über die Zähne der Eingriffsbauteile 12, 14 gleiten.
  • Andererseits verhindern die Verriegelungsmechanismen 6, 8 eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung, sodass ein Kompressionszustand beibehalten wird. Um die Verriegelung der Verriegelungsmechanismen 6, 8 zu lösen, weist die Verriegelungsplatte 20 eine Öffnung 22 auf, mittels derer ein Greifelement oder einer Ziehschlaufe in der Form einer Textilschlaufe 26 befestigt ist. Ein Nutzer kann diese Textilschlaufe 26 zum Ziehen der Verriegelungsplatte 20 in einer Richtung entgegen der Drängkraft und weg von den Eingriffsbauteilen 12, 14 verwenden, sodass ein Eingriff zwischen der Verriegelungsplatte 20 und den Eingriffsnuten 15 oder Zähnen gelöst wird und die Kompressionsplatte von den Eingriffsbauteilen 12, 14 entfernt werden kann.
  • 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kompressionsplatte 2. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind Gurtbänder 78, 80, 82 auf den Rahmen 70 gespannt. Diese Gurtbänder 78, 80, 82 fügen der Kompressionsplatte dadurch zusätzliche Struktur hinzu, dass sie eine Deformierung eines Gewebes 76 in großem Ausmaß verhindern. Die Gurtbänder 78, 80, 82 sind an einer Seite der Kompressionsplatte vorgesehen, die den in dem Gepäckstück zusammenzudrückenden Gegenständen zugewandt ist. Die Gurtbänder 78, 80, 82 sind in einer Art und Weise an die Auskleidung 76 genäht, wie sie in 2 durch die strichlierten Linien dargestellt ist. Als Material für die Gurtbänder 78, 80, 82 wird ein Gewebe verwendet, das dicker als das Auskleidungsmaterial ist, um eine zusätzliche Stabilität vorzusehen. Es ist zu beachten, dass die in 2 gezeigte Struktur die gegenüberliegende Seite der Kompressionsplatte 2, wie sie ihren 1 gezeigt ist, bilden kann. Dadurch ist eine Verwendung des vorstehend beschriebenen Faches in der Kompressionsplatte 2 in einem Kompressionszustand, bei dem die Kompressionsplatte gegen die in dem Gepäckstück aufzubewahrenden Gegenstände drückt, immer noch möglich. Es ist zu beachten, dass das Fach, wie es hier beschrieben ist, zwischen der Auskleidung 72 und der Auskleidung 76 ausgebildet ist.
  • 4 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Tragsystems gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel. Das Tragsystem 10 weist einen Koffer 10 und eine Kompressionsplatte 2, wie sie vorstehend beschrieben ist, auf. Der Koffer 10 weist einen Basisabschnitt 50 auf, der einen Innenraum zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen aufweist. Bei diesem Ausführungsbeispiel bildet der Basisabschnitt 50 eine äußere Schale des Koffers 10. Der Basisabschnitt 50 weist einen Montagebereich von Rädern 52, 54 auf. Des Weiteren weist der Koffer 10 eine Stützvorrichtung 40 auf, die den Basisabschnitt steifer macht und es gestattet, ein vergleichsweise weiches Material für die Außenschale zu verwenden. Die Stützvorrichtung 40 weist einen steifen Wannenabschnitt 44 zum Versteifen des Basisabschnitts in dem Montagebereich der Räder 52, 54 auf. Des Weiteren weist die Stützvorrichtung 40 einen Griffverstärkungsabschnitt 42 zum Aufnehmen eines teleskopierbaren Griffs des Koffers auf. Der Griffverstärkungsabschnitt 42 ist durch parallele Röhren 46, 48, wobei in jeder eine an den Griff gekoppelte teleskopierbare Stange gleitbar aufgenommen werden kann, an den steifen Wannenabschnitt 44 gekoppelt. An dem Wannenabschnitt ist das Eingriffsbauteil 12 befestigt, wohingegen das Eingriffsbauteil 14 an dem Griffverstärkungsabschnitt 42 befestigt ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Ende der Eingriffsbauteile 12, 14 an die jeweiligen Enden der Stützvorrichtung 40 genietet. Die freien Enden 12a, 14a von beiden Eingriffsbauteilen sind von dem Basisabschnitt 50 weg orientiert. Die Stützvorrichtung 40 ist an einer Seite an dem Basisabschnitt 50 befestigt, die die hintere Seitenwand des Koffers bildet, und derart, dass zumindest der Griff, der in dem Griffaufnahmeabschnitt untergebracht ist, von der Rückseite des Koffers zugänglich ist. Folglich bildet die Stützvorrichtung 40 ein Innengestell des Gehäuses 10.
  • Ein Deckel 60 des Koffers ist schwenkbar vorgesehen und an den Basisabschnitt 50 gekoppelt. Der Deckel 60 weist eine Innentasche 62 auf, die über einen Reißverschluss 64 zugänglich ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Deckel auch mittels eines Reißverschlusses (nicht gezeigt) an dem Basisabschnitt 50 schließbar.
  • Eine innere Auskleidungstasche 30, die einen Innenraum 32 zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen in dem Koffer ausbildet, ist in dem Basisabschnitt 50 derart vorgesehen, dass die Stützvorrichtung 40 von dieser abgedeckt ist. Die innere Auskleidungstasche 30 weist zwei Öffnungen 34, 36 an Positionen auf, die es ermöglichen, die Eingriffsbauteile 12, 14 durch diese hindurch zu führen.
  • Die Kompressionsplatte 2 ist an die Form der inneren Auskleidungstasche 30 angepasst. Um die in der Auskleidungstasche 30 untergebrachten Gegenstände, insbesondere Kleidungsstücke, zu komprimieren, werden die aus den Öffnungen 34, 36 ragenden Eingriffsbauteile 12, 14 zuerst in die Verriegelungsmechanismen 6, 8 der Kompressionsplatte 2 eingeführt. Anschließend wird die Kompressionsplatte durch den Nutzer in Richtung der Gegenstände, die in der Auskleidungstasche 30 untergebracht sind, gedrückt, um diese zu komprimieren. Die Wechselwirkung zwischen den Verriegelungsmechanismen 6, 8 und den Eingriffsbauteilen 12, 14 führt zu einem Zustand, in dem die Kompressionsplatte 2 an die Gegenstände gedrückt verbleibt, selbst wenn der Nutzer aufhört, eine Druckkraft auf die Kompressionsplatte 2 auszuüben. Auf diese Weise werden die Gegenstände in dem Koffer zusammengedrückt und sicher aufbewahrt. Um die Kompressionsplatte zu entfernen und Zugang zu den Gegenständen zu erhalten, kann der Nutzer die Zugschlaufen 26 ziehen, wodurch der Eingriff der Verriegelungsmechanismen 6, 8 gelöst wird.
  • Abschließend wird darauf hingewiesen, dass Begriffe wie „aufweisen” oder dergleichen nicht dazu gedacht sind, die Verwendung von zusätzlichen Elementen oder Schritten auszuschließen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass „ein” eine Mehrzahl nicht ausschließt. außerdem können Merkmale, die in Verbindung mit den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen beschrieben sind, wie auch immer gewünscht miteinander kombiniert werden. Es ist ebenfalls zu beachten, dass die Bezugszeichen in den Ansprüchen nicht als den Schutzbereich der Ansprüche einschränkend aufzufassen sind. Darüber hinaus ist zu beachten, dass, obwohl zumindest ein Ausführungsbeispiel in der vorstehenden Zusammenfassung und detaillierten Beschreibung dargelegt wurde, eine große Anzahl an Abwandlungen existiert.
  • Es ist ebenfalls zu beachten, dass das Ausführungsbeispiel oder die Ausführungsbeispiele nur Beispiele sind und nicht dazu gedacht sind, den Schutzumfang, die Anwendbarkeit oder den Aufbau in irgendeiner Art und Weise einzuschränken. Vielmehr versehen die vorstehende Zusammenfassung und detaillierte Beschreibung Fachleute mit einem geeigneten Plan zum Umsetzen eines Ausführungsbeispiels, wobei verstanden werden sollte, dass verschiedene Änderungen der Funktion und Anordnung von Elementen, die in einem Ausführungsbeispiel beschrieben sind, vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen und deren rechtlichen Äquivalenten dargelegt ist.

Claims (16)

  1. Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die im Innenraum eines Gepäckstücks, bspw. eines Koffers, untergebracht sind, wobei die Kompressionsplatte aufweist eine Stützstruktur, die einen Stützbereich definiert, und zumindest einen Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Fixieren eines Eingriffsbauteils des Gepäckstücks an der Stützstruktur.
  2. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 1, wobei der Verriegelungsmechanismus angepasst ist, um eine Reibschlussverbindung, insbesondere einen formschlüssigen Eingriff, mit dem Eingriffsbauteil zu schaffen.
  3. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 2, wobei der Verriegelungsmechanismus einen Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen des Eingriffsbauteils, wobei der Aufnahmeabschnitt eine Stützfläche aufweist, und ein Rastbauteil aufweist, das beweglich in Richtung zu und weg von der Stützfläche angeordnet ist, wobei das Rastbauteil vorzugsweise mittels einer Vorspanneinrichtung in Richtung der Stützfläche vorgespannt ist.
  4. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 3, wobei das Rastbauteil zumindest teilweise translatorisch beweglich in dem Aufnahmeabschnitt angeordnet ist.
  5. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 4, wobei das Rastbauteil in zwei Führungsnuten geführt ist, die in dem Aufnahmeabschnitt auf gegenüberliegenden Seiten des Rastbauteils als ausgebildet sind.
  6. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 5, wobei die Führungsnuten im Wesentlichen gerade sind.
  7. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 4, wobei das Rastbauteil eine Öffnung zum Befestigen eines Greifelements, vorzugsweise ein Riemen oder eine Zugschlaufe, an dem Rastbauteil derart aufweist, dass das Rastbauteil durch Ziehen des Greifelements in eine Freigabeposition beweglich ist.
  8. Gepäckkompressionsplatte nach Anspruch 1, wobei das Eingriffsbauteil Eingriffsnuten aufweist und an einem Ende an einer Stützstruktur des Gepäckstücks, vorzugsweise an einem Gepäckstückgestell, befestigbar ist und dieses an seinem anderen Ende in den Aufnahmeabschnitt einsetzbar ist, und wobei das Rastbauteil angepasst ist, um mit den Nuten des Eingriffsbauteils in Eingriff zu gelangen.
  9. Koffer mit einem Basisabschnitt, der einen Innenraum zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen definiert, wobei der Basisabschnitt vorzugsweise einen ersten äußeren Schalenabschnitt des Koffers bildet, und zumindest einem Eingriffsbauteil, das an dem Basisabschnitt montiert ist und angepasst ist, um an die Gepäckkompressionsplatte gekoppelt zu werden.
  10. Koffer nach einem der Ansprüche 9 und 10, wobei das Eingriffsbauteil eine Eingriffsausnehmung aufweist.
  11. Koffer nach Anspruch 11, wobei das Eingriffsbauteil einen gezahnten Abschnitt aufweist.
  12. Koffer nach Anspruch 12, wobei das Eingriffsbauteil aus Kunststoff hergestellt ist.
  13. Koffer nach Anspruch 9, ferner mit einer Stützvorrichtung, die an dem Basisabschnitt montiert ist, wobei zumindest ein Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an der Stützvorrichtung montiert ist.
  14. Koffer nach Anspruch 13, wobei die Stützvorrichtung einen steifen Wannenabschnitt aufweist, um den Basisabschnitt zumindest teilweise zu versteifen, insbesondere in einem Montagebereich von Rädern, wobei ein Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an dem steifen Wannenabschnitt montiert ist.
  15. Koffer nach Anspruch 14, wobei die Stützvorrichtung ferner einen Griffverstärkungsabschnitt zum Aufnehmen eines teleskopierbaren Griffs des Koffers aufweist, wobei ein Eingriffsbauteil von dem zumindest einen Eingriffsbauteil an dem Griffverstärkungsabschnitt montiert ist.
  16. Tragsystem mit einem Koffer mit einem Basisabschnitt, der einen Innenraum zum Aufnehmen von zu transportierenden Gegenständen definiert, wobei der Basisabschnitt vorzugsweise einen ersten äußeren Schalenabschnitt des Koffers bildet, zumindest einem Eingriffsbauteil, das an dem Basisabschnitt montiert ist und angepasst ist, um an die Gepäckkompressionsplatte gekoppelt zu werden, und einer Gepäckkompressionsplatte zum Zusammendrücken von Gegenständen, die im Innenraum des Koffers untergebracht sind, wobei die Kompressionsplatte aufweist eine Stützstruktur, die einen Stützbereich definiert, und zumindest einen Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Fixieren des Eingriffsbauteils des Gepäckstücks an der Stützstruktur.
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