LU505727B1 - Gepäckstück, Handgepäckstück - Google Patents

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LU505727B1
LU505727B1 LU505727A LU505727A LU505727B1 LU 505727 B1 LU505727 B1 LU 505727B1 LU 505727 A LU505727 A LU 505727A LU 505727 A LU505727 A LU 505727A LU 505727 B1 LU505727 B1 LU 505727B1
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LU
Luxembourg
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piece
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luggage
linear guide
lid
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LU505727A
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English (en)
Inventor
Günter Libuda
Original Assignee
PULL UP CASE GmbH
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    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0018Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C7/0022Rigid or semi-rigid luggage comprising an integrated expansion device
    • A45C7/0031Rigid or semi-rigid luggage comprising an integrated expansion device telescopic
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
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    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Es wird ein Handgepäckstück (1) mit einem, insbesondere quaderförmigen, Gehäu- sekörper (2) und mit einem Frontdeckel (3) beschrieben, der um eine Achse (4) zu einer Seite (5) schwenkbar ausgebildet ist, wobei ein oberer Deckel (6) ausgebildet ist, an dem vertikal beabstandete Fächer (7, 8, 9, 10) im Gehäusekörper aufgehängt sind, wobei die Fächer in ihrer Höhe flexibel und komprimierbar ausgebildet sind, und der Deckel an einem Linearführungsmodul (23) angeordnet ist, das mit einer Linear- führung (11) mit Arretierungsmechanik (12) in vertikaler Richtung in mindestens zwei Positionen arretierbar ausgebildet ist, so dass die Fächer in der Höhe in einer ersten Position komprimiert und einer zweiten Position expandiert ausgebildet sind, wobei die erste Position eine geschlossene Fächerposition mit kleiner, minimaler Höhe (Hmin) der Fächer und die zweite Position eine geöffnete Fächerposition mit großer, maximaler Höhe (Hmax) der Fächer ist.

Description

Pull Up Case GmbH 7. Dezember 2023 LUS05727
Gepäckstück, Handgepäckstück
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gepäckstück, ein Handgepäckstück, ein
Linearführungsmodul, ein Verfahren zur Handhabung und zur Herstellung dafür.
Gepäckstücke sind bekannt. Gepäckstücke sind als Aufgabegepäckstücke, in Form von Koffern bekannt, die insbesondere als Freigepäck bestimmte
Maximalmaße oder Maximalgewichte aufweisen müssen, um in Flugzeugen von Fluggesellschaften mitgenommen zu werden.
Diese Koffer weisen gewöhnlich zwei über die Stirnfläche zu öffnende Halb- schalen auf. Das darin zu transportierende Gepäck muss in diesen Halb- schalen beladen und entladen werden, wenn die Kofferschalenhälften groß- flächig aufgeklappt sind. Um den Koffer auf zwei oder vier Rollen aufrecht zu schieben, wird der Koffer ein oder eher mehrmalig rechtwinklig geschwenkt.
Dabei können die einzelnen im Koffer zu transportierenden Gegenstände vermischt und durcheinandergewirbelt werden. Auch beim Transport des
Koffers von der Abgabe ins Flugzeug und wieder bis zum Ausgabeband am
Reiseziel wird der Koffer einige Male gedreht.
Es sind auch Gepäckstücke als Handgepäck in Form von Handgepäckkof- fern und Rücksäcken bekannt. Handgepäckkoffer werden in Regel genauso wie große Freigabe-Gepäckkoffer geöffnet und geschlossen.
Rucksäcke werden in Regel von oben befüllt oder sind mittel Deckeln ver- schlieBbar. Die zu transportierenden Objekte werden übereinandergestapelt,
so dass diese dann wieder am Reiseziel im Hotelzimmer wieder entnommen 10505727 werden müssen, um zu dem jeweiligen Kleidungsstück oder Objekt zu kom- men. Sollten zu wenige Objekte transportiert werden, liegt ein Durcheinander vor. Handgepäckstücke sind im Passagierraum eines Flugzeuges mitnehm- bar, wenn Sie bestimme Maximalmaße und Maximalgewichte einhalten. Sol- che Handgepäckstücke sind für ein maximales Gesamtgewicht von bis zu ca. kg ausgelegt. 10 Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Gepäckstück, ein Handgepäckstück, ein Li- nearführungsmodul, ein Verfahren zur Handhabung und zur Herstellung da- für bereitzustellen, so dass Ordnung von Objekten bei der Lagerung im Ge- päckstück geschaffen und auch während einer Reise beibehalten wird, die
Objekte leicht direkt zugänglich sind und das Gepäckstück möglichst leicht ist.
Die Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildende
Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Eine Lösung der Aufgabe umfasst also, ein Gepäckstück, insbesondere ein
Handgepäckstück, mit einem, insbesondere quaderfôrmigen, Gehäusekôrper und mit einem Frontdeckel zu schaffen, der um eine Achse zu einer Seite schwenkbar ausgebildet ist, wobei ein oberer Deckel ausgebildet ist, an dem vertikal beabstandete Fächer im Gehäusekôrper aufgehängt sind, wobei die
Fächer in ihrer Höhe flexibel und komprimierbar ausgebildet sind, und der
Deckel an einem Linearführungsmodul angeordnet ist, das mit einer Linear- führung mit Arretierungsmechanik in vertikaler Richtung in mindestens zwei
Positionen arretierbar ausgebildet ist, so dass die Fächer in der Höhe in einer ersten Position komprimiert und einer zweiten Position expandiert ausgebil- det sind, wobei die erste Position eine geschlossene Facherposition mit klei- ner, minimaler Höhe (Hmin) der Fächer und die zweite Position eine geöff- nete Facherposition mit großer, maximaler Höhe (Hmax) der Fächer ist.
Es wird also ein komprimierbares und expandierbares, mobiles Fächerregal LUS05727 geschaffen, ähnlich eines mobilen Wandschranks.
Dadurch wird eine Ordnung geschaffen, die durch die Facher wahrend des
Transports für die Objekte beibehalten wird, durch die Komprimierung und
Expansion der Fächer könnten die Objekte im expandierten Zustand der Fa- cher leicht erreicht werden und auch leicht direkt eingesetzt werden. Durch die Kompression sind die Objekte sicher gelagert und der Platzbedarf des
Gepäckstücks ist minimiert.
Weiterbevorzugt ist das Handgepäckstück mit zwei Schultergurten als Ruck- sack ausgebildet. Das Rucksack-Gepäckstück ist dadurch leicht transportier- bar. Ferner kann somit auf der Reise jederzeit zum richtigen Objekt gegriffen werden, ohne den Inhalt darüber erst ausleeren zu müssen, wie es bei her- kômmlichen Rucksäcken der Fall ist.
Um die Schultern bei längeren Reisen und höherem Gewicht zu entlasten und das Gewicht auf den Rücken und das Becken zu verschieben, ist das
Gepäckstück mit einem Beckengurt, insbesondere mit einem höhen verstell- baren Brustgurt ausgebildet ist und weiter bevorzugt ist ein ergonomisches
Rückenkissen an der äußeren Rückwand des Gehäusekörpers ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist das komprimierte Gepäckstück in der maximalen Größe eines zulässigen Handgepäckstücks zur Mitnahme im Passagierraum in
Flugzeugen gemäß den Richtlinien von Fluggesellschaften, also insbeson- dere mit den Maßen 55cm x 40cm x 25cm, ausgebildet. Somit lässt es sich kostengünstig und schnell auf entferntere Reisen im Flugzeug mitnehmen.
Gegebenenfalls, bei Wegfall von schwerem Gepäck am Gepäckabgabe- schalter ist somit der Einstieg und der Ausstieg aus dem Flugzeug schneller möglich, da die Abgabezeiten und Abholzeiten an der Gepäckausgabe elimi- niert werden.
Gemäß einer weiterbevorzugten Ausführungsform ist das komprimierte Ge- päckstück in der maximalen Größe eines zulässigen kleinen
Handgepäckstücks für den Passagierraum in Flugzeugen gemäß den Richtli- | LU505727 nien von Fluggesellschaften, also insbesondere mit den Maßen 40cm x 30cm x 25cm, ausgebildet. Somit kann das Gepäckstück auch gemäß den noch strengeren und zumeist sogar kostenlos geduldeten Bestimmungen von ins- besondere Billig-Flug-Fluggesellschaften im Passagierraum in Flugzeugen mitgenommen werden.
Um die Ordnung der Objekte noch besser zu gewährleisten und zu sichern ist, zumindest in einem Fach eine Schublade eingeschoben, wobei die
Schublade in der geschlossenen, ersten Position des Deckels von dem dar- überliegenden Boden des Fachs durch dessen Gewichtskraft und die vari- able Höhe des Fachs klemmbar ist und die Schublade in der offenen, zwei- ten Position des Deckels lose und frei herausnehmbar ist.
Um das Gepäckstück leicht und kostengünstig herzustellen, umfasst die Ar- retierungsmechanik zwei parallele Teleskopstangensysteme und der Deckel ist Jeweils an einer inneren Teleskopstange des Teleskopstangensystems angeordnet.
Um einen einfachen, schnellen Zugang zum Gepäckstück und den Fächern zu schaffen ist, der Frontdeckel nach hinten um eine obere Achse zur Rü- ckenseite des Gehäusekôrpers schwenkbar ausgebildet ist.
Damit das Gepäckstück auch an der Innenseite mit Taschen leicht zu ergrei- fende Objekte aufnehmen kann, ist der Frontdeckel nach vorne um eine un- tere, vordere Kante am Boden des Gehäusekôrpers schwenkbar ausgebildet.
Dabei sind insbesondere an der Innenseite Taschen zur Unterbringung von
Gegenständen vorgesehen sind.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform, um Materialressourcen und Gewicht einzusparen, ist der Deckel ein äußerer, das Gepäckstück ab- schlieBender, Deckel.
Damit das Gepäckstück kompakt einheitlich abgeschlossen, insbesondere mittels eines Reisverschlusses abschließbar ist, ist der Deckel ein innerer
Deckel im Gehäuseraum, der vom Frontdeckel im geschlossenen Zustand LUS05727 überdeckt ausgebildet ist.
Gemäß einer weiterbildenden Ausführungsform ist das Gepäckstück mit ei- 5 nem Trolleygriff und mit einer arretierbaren Linearführung ausgebildet, wobei die Linearführung konzentrisch zur Linearführung des höhenverstellbaren und arretierbaren Deckels ausgebildet ist, wobei mindestens zwei Räder am
Boden befestigt, weiterbevorzugt vier Räder, die um 360° um eine vertikale
Achse zum Boden schwenkbar, ausgebildet sind.
Somit wird ein Gepäckstück mit Trolleyfunktion mit möglichst wenig Bauteilen und somit möglichst leicht und mit reduzierbarem Gepäckraumbedarf ge- schaffen.
Um die Handhabung möglichst einfach, verständlich und sicher zu gewähr- leisten, weist die Linearführung mit der Arretierungsmechanik für den Deckel einen separaten Deckelbtätigungsknopf auf, der von einem Trolley-Betäti- gungsknopf der Arretierungsmechanik des Trolleygriffs verschieden ist.
Bevorzugt ist die Linearführung des Trolleygriffs als einteiliges oder mehrteili- ges Teleskopschienensystem ausgebildet. Somit ist die Linearführung kos- tengünstig mit möglichst vielen Standard-Bauteilen herstellbar.
Ein weiter bevorzugtes Gepäckstück mit minimalem Bauteilaufwand weist eine Linearführung auf, die als dreiteiliges Teleskopschienensystem ausge- bildet ist, wobei der Deckel an dem oberen Ende der mittleren Teleskop- schienen und der Trolleygriff an den oberen, innersten Teleskopschiene an- geordnet sind, weiter bevorzugt ist die Linearführung mit zwei parallelen mehrteiligen Teleskopschienensystemen ausgebildet. Ein Teleskopschienen- system umfasst zum einen eine Linearführung und zum anderen mindestens eine Arretierungsmechanik die jeweils mit einem Betätigungsknopf in Wirk- verbindung steht.
Weitere besondere Ausführungsformen und Vorteile sind in der dazugehöri- LUS05727 gen Beschreibung unten näher dargestellt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines geöffneten expandierten Ge- päckstücks als Handgepäck,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines geöffneten expandierten Ge- päckstücks mit gefüllten Schubladen in Fächern,
Fig. 3 eine linke Seitenansicht des Gepäckstücks,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Gepäckstücks,
Fig. 5 eine rechte Seitenansicht des Gepäckstücks,
Fig. 6 einen Ausschnitt der Vorderansicht mit erhobenen Schultergur- ten,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht in transparenter Form eines ge- schlossenen komprimierten Gepackstucks,
Fig. 8 und 9 perspektivische Ansichten gemäß Fig.1 und 2 mit ausgezoge- nem Trolleygriff,
Fig.10,11 und 13 ein Linearführungsmodul in drei verschiedenen Modi,
Fig. 12 und 14 einen Querschnitt einer Verriegelungsmechanik des Linear- führungsmoduls und
Fig. 15 bis 19 eine alternative Verriegelungsmechanik für den Deckel. LUS05727
Ausführungsformen der Erfindung
Die Fig 1 zeigt das Gepäckstück 1 als Handgepäckstück, mit einem, insbe- sondere quaderfôrmigen, Gehäusekôrper 2 und mit einem Frontdeckel 3, der um eine Achse 4 zu einer Seite 5, hier der Rückseite 5, schwenkbar ausge- bildet ist, wobei ein oberer Deckel 6 ausgebildet ist, an dem vertikal beab- standete Fächer 7, 8, 9, 10 im Gehäusekôrper aufgehängt sind. Die Fächer 7-10 sind aus einem Textilgewebe bevorzugt hergestellt, wobei die Böden 27, 28, 29 aus einem harteren Werkstoff hergestellt sein können. Auch der
Deckel 6 ist vorzugsweise aus einem leichten Hartkunststoff hergestellt. Die
Fächer sind in ihrer Höhe flexibel und komprimierbar ausgebildet. Der Deckel ist mit einer Linearführung 11 mit Arretierungsmechanik 12 in vertikaler Rich- tung bezüglich des Bodens 10 des Gehäusekörpers 2 in mindestens zwei
Positionen arretierbar ausgebildet, so dass die Fächer in der Höhe in einer ersten Position komprimiert und einer zweiten Position expandiert ausgebil- det sind, wobei die erste Position eine geschlossene Fächerposition mit klei- ner, minimaler Höhe (Hmin) der Fächer und die zweite Position eine geöff- nete Fächerposition mit großer, maximaler Höhe (Hmax) der Fächer ist.
Die Fig. 2 zeigt das Gepäckstück 1, wobei in den Fächern 7, 8, 9 eine Schub- lade 17, 18, 19 eingeschoben ist, wobei die Schublade in der geschlossenen, ersten Position des Deckels von dem darüberliegenden Boden 26, 27, 28 des Fachs durch dessen Gewichtskraft und die variable Höhe des Fachs klemmbar ist und die Schublade in der offenen, zweiten Position des Deckels lose herausnehmbar ist.
Die Fig. 1, 2 zeigt das Gepäckstück 1, wobei der Frontdeckel 3 nach hinten um eine obere Achse 4 zur Rückenseite 5 des Gehäusekörpers 2 schwenk- bar ausgebildet ist.
Gemäß einer alternativen nicht gezeigten Ausführungsform ist der Frontde- LUS05727 ckel nach vorne um eine untere, vordere Achse am Boden 20 des Gehäuse- kôrpers schwenkbar ausgebildet ist, wobei insbesondere an der Innenseite
Taschen zur Unterbringung von Gegenständen vorgesehen sind.
Das Handgepäckstück kann entweder als Rucksack, wie es in Fig.3, 5 und 6 explizit gezeigt ist, oder als Handgepäck-Trolleykoffer, wie es in Fig. 8 und 9 gezeigt ist, oder als Kombination aus Handgepäck-Rucksack und Handge- päck-Trolley also als Handgepäck-Trolleykoffer mit Rucksackfunktion ausge- bildet sein.
Die Fig. 8 zeigt das Gepäckstück 1, dass die Linearführung 11 und die Arre- tierungsmechanik 12 zwei parallele Teleskopstangensysteme 21, 22 sind.
Der Deckel 6 ist jeweils an einer inneren Teleskopstange des Teleskopstan- gensystems 21, 22 angeordnet.
Die Fig 1-3 zeigen keine Schultergurte, diese sind der Einfachheit weggelas- sen oder bei alternativen Ausführungsformen nicht notwendig.
Die Fig. 3-6 zeigen das Gepäckstück 1 mit zwei Schultergurten 13, 14 als
Rucksack ausgebildet. Das Rucksack-Gepäckstück 1 hat mittig an der obe- ren Kante der Rückseite 5 eine Halteschlaufe 30 ausgebildet.
Die Fig. 4 und 6 zeigen das Rucksack-Gepäckstück 1 mit einem Beckengurt 15. Die Fig.7 zeigt das Gepäckstück 1 mit einem höhen verstellbaren Brust- gurt 16 ausgebildet. Ferner zeigen die Fig. 4 und 6 ein ergonomisches Rü- ckenkissen 26 an der äußeren Rückwand, der Seite 5, des Gehäusekörpers 2 ausgebildet.
Das Gepäckstück ist in der maximalen Größe eines zulässigen Handgepäck- stücks zur Mitnahme im Passagierraum in Flugzeugen gemäß den Richtli- nien von Fluggesellschaften, also insbesondere mit den Maßen 55cm x 40cm x 25cm, ausgebildet.
Alternativ ist das Gepäckstück in der maximalen Größe eines zulässigen klei- LUS05727 nen Handgepäckstücks im Passagierraum in Flugzeugen gemäß den Richtli- nien von Fluggesellschaften, also insbesondere mit den Maßen 40cm x 30cm x 25cm, ausgebildet.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist der Deckel ein innerer Deckel im Gehäuseraum ist, der vom Frontdeckel im geschlossenen Zustand über- deckt ausgebildet ist.
Bevorzugt ist das Gepäckstück mit einem Trolleygriff 31 und mit einer arre- tierbaren Linearführung ausgebildet ist, wobei die Linearführung konzentrisch zu einer gesamten oder zu Teilen einer Linearführung des höhenverstellba- ren und arretierbaren Deckels 6 ausgebildet ist. Somit werden Bauteile ein- gespart und das Gepäckstück ist leichter im Gewicht. Der Linearführung kommt somit eine Doppelfunktion zu, die sowohl dem Trolleygriff 31 als auch der vertikalen Verstellung des Deckels 6 dient. Für einen Trolleykoffer sind mindestens zwei Räder am Boden befestigt, weiterbevorzugt vier Rädern, die um 360° um eine vertikale Achse zum Boden schwenkbar, ausgebildet sind.
Mit vier Rändern ist keine Gewichtskraft, sondern es sind nur noch Zug- und
Druckkräfte zum Bewegen des Trolleys notwendig.
Um die Handhabung einfach, stabil und wiederholgenau zu gestalten, ist ein
Betätigungselement 33, 34 zur Festlegung der Position des Deckels 6 vorge- sehen, und ein Trolley-Betätigungsknopf 32 ist zur Arretierung des Trolleyg- riff ausgebildet. Der Trolley-Betätigungsknopf 32 ist vom Betatigungselement 33, 34verschieden.
Wie in den Fig. 11 und 13 gezeigt ist, ist das LinearfUhrungsmodul 23 mit ei- ner Teleskop-Linearführung als dreiteilige Teleskopschienen 35, 36, 37 aus- gebildet. Der Deckel 6 ist an dem oberen Ende der mittleren Teleskopschie- nen lösbar anordenbar, wie in den Figuren 10-14 dargestellt. Der Trolleygriff 31 ist an den oberen, innersten Teleskopschienen 37 angeordnet. Die Line- arführung ist mit zwei parallelen Teleskopschienensystemen 21, 22 ausgebil- det, wie Fig. 8 bis 13 zeigen.
Die Fig. 10 bis 13 zeigen das Linearführungsmodul 23, wobei der Deckel an dem oberen Ende des mittleren Teils 36 des Teleskopschienensystems mit- tels des Betätigungselements 33 lösbar ausgebildet ist.
Die Fig. 10 bis 13 zeigen das Linearführungsmodul 23 für ein Gepäckstück mit einer Linearführung 11, die als dreiteiliges Teleskopschienensystem aus- gebildet ist, wobei am Ende der dritten kleinsten, inneren Teleskopschiene 37 ein Trolleygriff 31 angeordnet ist, mit einem Trolley-Betätigungsknopf 32 zur Betätigung einer Arretierungsmechanik des dritten, inneren und insbe- sondere des zweiten, mittleren, Teils 36 des Teleskopschienensystems, wo- bei ein Deckelbetätigungsknopf als Betätigungselement 33 zur Festlegung der Position des Deckels 6 am Deckel ausgebildet ist.
Ist das Gepäckstück als Handgepäckstück ausgebildet, so ist mit dem Trol- ley-Betätigungsknopf 32 die Arretierung vom mittleren und oberen Teil 36, 37 des Teleskopschienensystems lösbar und arretierbar ausgebildet ist. Der De- ckel weist mindestens einen Deckelbetätigungsknopf als Betätigungselement 33 mit einer Arretierungsmechanik 12 auf, mittels der der Deckel vom oder am Ende des zweiten mittleren Teils 36 des Teleskopschienensystems von einem, dort am Ende befestigten Verbindungsträger 39 lösbar ausgebildet ist.
Wie in der Fig. 10-13 gezeigt, ist am oberen Ende des ersten Paares der Te- leskopschienen 35 ein Tellerelement 38 angeordnet, auf dem der Deckel 6 im geschlossenen Zustand des Linearführungsmoduls 23 aufliegt. Am unte- ren Ende des ersten Paares der Teleskopschienen ist eine Basisstrebe 48 angeordnet. Das Tellerelement 38 hält zusammen mit der Basisstrebe 48 die beiden Teleskopschienen des Teleskopschienensystems parallel und in Po- sition. Wenn der Deckel 6 mit dem Verbindungsträger 39 über einen Verrie- gelungsbolzen 41 verrastet ist, kann der Deckel 6, wie in der Fig. 11 gezeigt ist, weg vom Tellerelement 38 nach oben mittels des mittleren Teils 36 des
Teleskopschienensystems bewegt werden.
Die Fig. 12 zeigt die Arretierungsmechanik 12 im Querschnitt in der Stellung LUS05727 des Deckels 6 gem. Fig. 10, wobei der Verriegelungsbolzen 41, derart ver- rastet ist, so dass das Tellerelement 38 mit dem Deckel 6 verbunden ist.
Die Fig. 13 zeigt den Deckel 6 auf dem Tellerelement 38 aufliegend und das
Teleskopschienensystem vollständig ausgezogen, wie das Gepäckstück beim Fortbewegen als Trolley-Koffer gezogen wird.
Die Fig. 14 zeigt die Arretierungsmechanik im Querschnitt des Deckels gem.
Fig. 10, jedoch ist hier durch Druckbetätigung des Betätigungselements 33 die Arretierungsmechanik entriegelt, so dass der Deckel 6 wie in der Fig. 11 gezeigt in eine expandierte Position Il überführbar ist.
Das Handgepäckstück 1 ist ausgelegt und charakterisiert, dass mit diesem
Handgepäckstück 1 gewöhnliche Koffergegenstande mit einem Gesamtge- wicht bis zu ca. 8 bis 10 kg transportiert werden kénnen.
Fur den Trolleygriff wird keine weitere separate Linearfuhrung mit Arretie- rungsmechanik benétigt, da dieser mit dem dritten Teil 37 konzentrisch im
Teil 36 des Teleskopschienensystems zumindest an zwei parallelen Tele- skopschienensystempaare integriert ausgebildet ist.
Gemäß einer weiterbevorzugten Ausführungsform, um Gepackstuck stabil und gleichzeitig äußerst leicht zu bauen, ist zumindest eine Seite aus Folien- laminat aus gewebtem Polypropylen-Werkstoff hergestellt wobei besonders bevorzugt alle Seiten mit einer Hôhenkante des Gepäckstücks aus geweb- tem Polypropylen-Werkstoff hergestellt sind, wobei weiterbevorzugt der Bo- den und der Deckel aus gewebtem Polypropylen-Folienwerkstoff, insbeson- dere durch ein Tiefziehverfahren, hergestellt ist. ;
Es wird hier auch ein Verfahren zum Offnen und SchlieBen eines oben dar- gestellten Gepäckstücks 1 beschrieben, wobei mit einem Trolley-Betäti- gungsknopf 32 in oder an einem Trolleygriff 32 an einem Ende eines dritten
Teils 37 eines Teleskopschienensystems die Arretierung innerhalb einer
Linearführung 21 zumindest eines zweiten Teils 36 des Teleskopschienen- LUS05727 systems geöffnet und verriegelt wird und mit Hilfe eines separaten Betâti- gungsknopfs als Betätigungselement 33 eine offene oder geschlossene Posi- tion des Deckels am oberen Ende des ersten oder zweiten Teils 35, 36 des
Teleskopschienensystems festgelegt wird und die Linearführung derart aus- gebildet ist, dass das dritte Teil 37 des Teleskopschienensystems konzent- risch im zweiten Teil 36 des Teleskopschienensystems und dieses wiederum konzentrisch im ersten Teil 35 des Teleskopschienensystems geführt wird.
Somit ist das Gepäckstück 1 leicht und Objekte können durch eine vertikale
Öffnung des Deckels leicht erreicht werden.
Es wird ein Verfahren zum Herstellen eines Linearführungsmoduls 23 für ein
Gepäckstück 1 beschrieben, mit einer Linearfuhrung, die als mehrteilige Te- leskopschienen ausgebildet sind, wobei ein dreiteiliges Teleskopschienen- system mit konzentrisch angeordneten Teleskopschienen bereitgestellt wird, wobei an das Ende des zweiten Teils 36 der Teleskopschienen ein Deckel
Gangeordnet wird, und an das Ende des dritten Teils 37 Teleskopschienen- systems ein Trolleygriff 31 mit einem Trolley-Betätigungsknopf 32 und Arre- tierungsmechanik im zweiten Teil 36 des Teleskopschienensystems montiert wird. Somit wird ein leichtes Linearführungsmodul 23 für ein Gepäckstück ge- schaffen, welches dann wiederum leichter als herkömmliche Gepäckstücke ähnlicher Bauart ist.
Gemäß einem weiterbildenden Verfahren wird ein Betätigungselement 33 mit einer Verriegelungsmechanik für den Deckel 6 montiert.
Die Fig. 10 bis 14 zeigen eine erste Variante einer Arretierungsmechanik 12, die eine Verriegelungsmechanik ausbildet. Hier ist das Betätigungselement 33 als Druckknopf mit einer speziellen Verriegelungsmechanik ausgebildet.
Auf eine einfache Druckbetätigung des Betätigungselements 33 wird der De- ckel 6 zusammen mit dem Verbindungsträger 39 von dem Tellerelement 38 gelöst, so dass aus der Position | gem. der Fig. 10 die Position Il gem. der
Fig. 11 bei Zugbelastung auf den Trolleygriff 31 erreicht wird.
Wird dagegen in der Position | gem. der Fig. 10 das Betätigungselement 33 LUS05727 doppelt oder mehrfach mit einer Druckbetatigung beaufschlagt, so wird der
Verbindungstrager 39 von dem Deckel 6 durch einen entsprechenden Rück- zug des Verriegelungsbolzens 41 gelöst, so dass auf Zugbeaufschlagung auf den Trolleygriff 31 das Teleskopschienensystem gem. Fig. 13 vollstandig ausgezogen wird und der Deckel 6 also in der Position | mit komprimierten
Fächern im Gepäckstück verbleibt.
Die Fig. 15 bis 19 zeigen eine zweite bevorzugte Variante der Arretierungs- mechanik 12. Bei dieser Variante ist die Verriegelungsmechanik einfacher mit weniger Bauteilen ohne Einsatz einer vorgespannten Feder, wie bei der oben beschriebenen Variante erforderlich.
Die Fig. 15 zeigt eine Explosionsansicht der Arretierungsmechanik 12. Die
Verriegelungsmechanik umfasst das Betatigungselement 33 in der Form ei- nes Drehschalters, der formschlüssig an einer Welle 43 mit einem Bund 53 montiert ist. Der Bund 53 tragt den Deckel 6, wenn der Drehalter am Verbin- dungstrager 39 verrastet aufliegt, wie in der Fig. 18 in der Draufsicht gezeigt ist und entsprechend der Fig. 11 den Deckel 6 in Position II halt.
In der Position | des Deckels 6 liegt der Bund 53 mit der Welle 43 und dem
Drehschalter auf einem formschlüssigen Boden 54 einer Bohrung 45 mit
Spielpassung im Tellerelement 38 auf.
Die Fig. 16 zeigt an der Welle 43 formschlüssig am unteren Ende, dem Ende gegenuberliegend zum Drehschalter einen Doppelhebel 42 angeordnet. Die
Funktion des Doppelhebels wird durch die Fig. 19 klarer dargestellt.
In der Fig. 16 ist eine Explosionsansicht mit der Verriegelungsmechanik ge- zeigt, die den Drehschalter als Betatigungselement 33, eine Welle 43 und den Doppelhebel 42 umfasst. Der Doppelhebel 42 umfasst zwei um 180° von einer Wellenbuchse 47 abstehende beabstandete, in einer Linie ausgerich- tete Hebel 46.
An einer Unterseite des Tellerelements 38 mittig zu einer mittig angeordne- LUS05727 ten Bohrung 45 ist der in Fig. 16 dargestellte Doppelhebel 42 angeordnet.
Der Doppelhebel 42 ist in der Fig. 15 vom Tellerelement 38 verdeckt. In die
Bohrung 45 wird die Welle 43 gesetzt.
Auf das Tellerelement 38 wird der Deckel 6 gesetzt. Formschlüssig auf den
Deckel 6 ist der Verbindungstrager 39 gesetzt. Der Verbindungstrager 39 ist länglich ausgebildet. Mittig weist der Verbindungstrager 39 ein Langloch 49 auf das mit einer Spielpassung den Drehschalter als Betätigungselement 33 in einer parallelen Ausrichtung passieren lässt. Der Verbindungstrager 39 weist an seinen beidseitigen Enden spiegelbildlich zum Langloch 49 zwei
Bohrungen 52 auf, damit davon oberhalb die dritten Teile 37 des Teleskop- schienensystem formschlüssig verschiebbar sind. Der Verbindungstrager 39 sitzt formschlüssig auf den Enden der zweiten Teile 36 des Teleskopschie- nensystems auf. Das Tellerelement 38 ist ähnlich wie der Verbindungstrager 39 langlich ausgebildet und sitzt auf den ersten Teilen 35 des Teleskopschie- nensystems auf. Hierzu sind zwei Bohrungen 50, 51 ausgebildet, die form- schlüssig auf den ersten Teilen 35 des Teleskopschienensystems aufliegen und fur die zweiten Teile 36 des Teleskopschienensystems eine Spielpas- sung fur einen Durchgang aufweisen.
Die Fig. 17 zeigt einen Ausschnitt der Arretierungsmechanik 12 mit dem De- ckel 6, wobei der Drehschalter parallel zum Langsloch 49 gedreht ist, so dass bei Zugbeaufschlagung auf den Trolleygriff 31, die in Fig. 13 darge- stellte Position erreicht wird und der Deckel in Position | bleibt.
Die Fig. 18 zeigt einen Ausschnitt der Arretierungsmechanik 12 mit dem De- ckel 6, wobei der Drehschalter um ca. 15° bis 30° gedreht ist, so eine form- schlüssige Halterung am Verbindungstrager 39 erzielt wird, die dazu führt, dass bei Zugbeaufschlagung auf den Trolleygriff 31 die Position II mit dem
Deckel 6 gem. Fig. 11 erreicht wird. Die Fig. 18 zeigt eine besondere Ausfüh- rungsform des Drehschalters. Der Drehschalter hat an seinen Flügelenden längliche Zylinder am Längselement des Drehschalters aus Gründen der verbesserten Ergonomie ausgebildet. Entsprechend ist das Langloch 49 mit LUS05727 zwei abgesetzten Kreisen 59 am jeweiligen Ende ausgebildet.
Die Fig 19 zeigt, wie der Doppelhebel 42 zum einen einen Drehwinkel fur den
Drehschalter 33 formschlüssig zwischen zwei ausgebildeten Flanken 57, 58 begrenzt und zum anderen dazu dient, den Deckel 6 an dem Tellerelement 38 sicher zu befestigen.
Damit der Deckel 6 von dem Tellerelement 38 gelöst wird, wird der Doppel- hebel 42 von dem Drehschalter 33 um ca. 20° gedreht, so dass der Doppel- hebel durch eine formschlüssige Öffnung 58 mit Spielpassung im Tellerele- ment das Tellerelement 38 passieren kann. So kann der Deckel in die Posi- tion Il gezogen werden. Mit der ca. 20° Drehung des Drehschalters verriegelt dieser das Langloch 49 im Verbindungstrager 39, wie in der Fig. 18 gezeigt ist, so dass der Verbindungsträger 39 zwischen dem Deckel 6, dem Bund 53 und dem Drehschalter 33 geklemmt ist.
Somit ist eine einfache Verriegelungsmechanik geschaffen, und das Gewicht des Linearführungssystem wird niedrig gehalten.
Die vorangehend beschriebenen Varianten des Systems, des Verfahrens und der Vorrichtungen dienen lediglich dem besseren Verständnis der Struk- tur, der Funktionsweise und der Eigenschaften der vorgestellten Lösung; sie schränken die Offenbarung nicht etwa auf die Ausfuhrungsbeispiele ein. Die
Fig. sind schematisch, wobei wesentliche Eigenschaften und Effekte zum
Teil deutlich vergrößert dargestellt sind, um die Funktionen, Wirkprinzipien, technischen Ausgestaltungen und Merkmale zu verdeutlichen. Dabei kann jede Funktionsweise, jedes Prinzip, jede technische Ausgestaltung und jedes
Merkmal, welches / welche in den Fig. oder im Text offenbart ist/sind, mit al- len Ansprüchen, jedem Merkmal im Text und in den anderen Fig., anderen
Funktionsweisen, Prinzipien, technischen Ausgestaltungen und Merkmalen, die in dieser Offenbarung enthalten sind oder sich daraus ergeben, frei und beliebig kombiniert werden, so dass alle denkbaren Kombinationen der be- schriebenen Lösung zuzuschreiben sind. Dabei sind auch Kombinationen zwischen allen einzelnen Ausführungen im Text, das heißt in jedem Abschnitt LU505727 der Beschreibung, in den Ansprüchen und auch Kombinationen zwischen verschiedenen Varianten im Text, in den Ansprüchen und in den Fig. um- fasst.
Die vorstehend erläuterten System-, Vorrichtungs- und Verfahrensdetails sind zwar im Zusammenhang dargestellt; es sei jedoch darauf hingewiesen, dass sie auch unabhängig voneinander sind und auch frei miteinander kom- binierbar sind. Die in den Fig. gezeigten Verhältnisse der einzelnen Teile und
Abschnitte hiervon zueinander und deren Abmessungen und Proportionen sind nicht einschränkend zu verstehen. Vielmehr können einzelne Abmes- sungen und Proportionen auch von den gezeigten abweichen.
Auch die Ansprüche limitieren nicht die Offenbarung und damit die Kombina- tionsmöglichkeiten aller aufgezeigten Merkmale untereinander. Alle aufge- zeigten Merkmale sind explizit auch einzeln und in Kombination mit allen an- deren Merkmalen hier offenbart
Alle Figuren zeigen lediglich schematische nicht maßstabsgerechte Darstel- lungen. Im Übrigen wird insbesondere auf die zeichnerischen Darstellungen für die Erfindung als Wesentlich verwiesen.

Claims (18)

Pull Up Case GmbH LUS05727 ANSPRUCHE
1. Gepäckstück (1), insbesondere Handgepäckstück, mit einem, insbesondere quaderférmigen, Gehäusekôrper (2) und mit einem Frontdeckel (3), der um eine Achse (4) zu einer Seite (5) schwenkbar ausgebildet ist, wobei ein oberer Deckel (6) ausgebildet ist, an dem vertikal beabstandete Facher (7, 8, 9, 10) im Gehäusekôrper aufgehängt sind, wobei die Fächer in ihrer Höhe flexibel und komprimierbar ausgebildet sind, und der Deckel an einem Linearfüh- rungsmodul (23) angeordnet ist, das mit einer Linearführung (11) mit Arretie- rungsmechanik (12) in vertikaler Richtung in mindestens zwei Positionen arre- tierbar ausgebildet ist, so dass die Fächer in der Höhe in einer ersten Position komprimiert und einer zweiten Position expandiert ausgebildet sind, wobei die erste Position eine geschlossene Facherposition mit kleiner, minimaler Höhe (Hmin) der Fächer und die zweite Position eine geöffnete Facherposition mit großer, maximaler Höhe (Hmax) der Fächer ist.
2. Handgepäckstück (1) mit einem, insbesondere quaderförmigen, Gehäusekôr- per (2) und mit einem Frontdeckel (3), der um eine Achse (4) zu einer Seite (5) schwenkbar ausgebildet ist, wobei ein oberer Deckel (6) ausgebildet ist, an dem vertikal beabstandete Fächer (7, 8, 9, 10) im Gehäusekörper aufgehängt sind, wobei die Fächer in ihrer Höhe flexibel und komprimierbar ausgebildet sind, und der Deckel an einem Linearführungsmodul (23) angeordnet ist, das mit einer Linearführung (11) mit Arretierungsmechanik (12) in vertikaler Rich- tung in mindestens zwei Positionen arretierbar ausgebildet ist, so dass die Fä- cher in der Höhe in einer ersten Position (I) komprimiert und einer zweiten Po- sition (Il) expandiert ausgebildet sind, wobei die erste Position eine geschlos- sene Fächerposition mit kleiner, minimaler Höhe (Hmin) der Fächer und die zweite Position eine geöffnete Fächerposition mit großer, maximaler Höhe (Hmax) der Fächer ist.
3. Handgepäckstück nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gepäckstück mit zwei 10505727 Schultergurten (13, 14) als Rucksack-Gepäckstück ausgebildet ist.
4. Handgepäckstück, nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Gepäckstück mit ei- nem Trolleygriff (31) und mit einer arretierbaren Linearführung ausgebildet ist, wobei die Linearführung konzentrisch zu der Linearführung (11) des höhen- verstellbaren und arretierbaren Deckels ausgebildet ist, wobei mindestens zwei Rädern am Boden befestigt, weiterbevorzugt vier Rädern, die um 360° um eine vertikale Achse zum Boden schwenkbar, ausgebildet sind.
5. Handgepäckstück nach Anspruch 4, wobei ein Betätigungselement (33) zur Festlegung der Position (I, Il) des Deckels vorgesehen ist, und ein Trolley-Be- tätigungsknopf (32) zur Arretierung des Trolleygriffes (31) ausgebildet.
6. Handgepäckstück nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Linearführung als drei- teilige Teleskopschienen ausgebildet ist, wobei der Deckel an dem oberen Ende des mittleren Teils (36) der Teleskopschienen angeordnet oder anorden- bar ist und der Trolleygriff an dem oberen, innersten Teil (37) der Teleskop- schienen angeordnet ist, weiter bevorzugt ist die Linearführung mit zwei oder mehreren parallelen mehrteiligen Teleskopschienensystemen ausgebildet.
7. Handgepäckstück nach Anspruch 6, wobei der Deckel an dem oberen Ende des mittleren Teils des Teleskopschienensystems mittels des Betätigungsele- ments lösbar ausgebildet ist, und mit dem Trolley-Betätigungsknopf die Arre- tierung vom mittleren und oberen Teil des Teleskopschienensystems lösbar und arretierbar ausgebildet ist, wobei das Betätigungselement insbesondere als Drehschalter, weiterbevorzugt als Druckknopf, ausgebildet ist.
8. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 6, wobei das Gepäckstück mit einem Beckengurt (15), insbesondere mit einem höhen ver- stellbaren Brustgurt (16) ausgebildet ist, weiter bevorzugt ein ergonomisches Rückenkissen an der äußeren Rückwand des Gehäusekörpers ausgebildet ist.
9. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 6, wobei das | LU505727 Gepäckstück für ein maximales Gesamtgewicht von bis zu ca. 10 kg ausge- legt und ausgebildet ist.
10. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 6, wobei das Gepäckstück in der maximalen Größe eines zulässigen Handgepäckstücks zur Mitnahme im Passagierraum bei Fluggesellschaften mit den maximalen Maßen 55cm x 40cm x 25cm, ausgebildet ist.
11. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 6, wobei das Gepäckstück in der maximalen Größe eines zulässigen kleinen Handgepäck- stücks im Passagierraum bei Fluggesellschaften mit den maximalen Maßen 40cm x 30cm x 25cm, ausgebildet ist.
12. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 11, wobei in mindestens einem Fach eine Schublade eingeschoben ist, wobei die Schub- lade in der geschlossenen, ersten Position des Deckels von dem darüberlie- genden Boden des Fachs durch dessen Gewichtskraft und die variable Höhe des Fachs klemmbar ist und die Schublade in der offenen, zweiten Position des Deckels lose herausnehmbar ist.
13. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 11, wobei der Frontdeckel nach hinten um eine obere Achse (4) zur Rückenseite des Ge- häusekörpers schwenkbar ausgebildet ist.
14. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 11, wobei der Frontdeckel nach vorne um eine untere, vordere Achse am Boden (20) des Gehäusekörpers schwenkbar ausgebildet ist, wobei insbesondere an der In- nenseite Taschen zur Unterbringung von Gegenständen vorgesehen sind.
15. Handgepäckstück nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 14, wobei zu- mindest eine Seite aus Folienlaminat aus gewebtem Polypropylen-Werkstoff hergestellt ist, wobei besonders bevorzugt alle Seiten mit einer Höhenkante des Gepäckstücks aus gewebtem Polypropylen-Werkstoff hergestellt sind,
wobei weiterbevorzugt der Boden und der Deckel aus gewebtem Polypropy- LU505727 len-Folienwerkstoff, insbesondere durch ein Tiefziehverfahren, hergestellt ist.
16. Linearführungsmodul für ein Handgepäckstück nach einem der Ansprüche 3 bis 15, mit einer Linearführung, die als dreiteiliges Teleskopschienensystem ausgebildet ist, wobei am Ende der dritten kleinsten, inneren Teleskopschiene ein Trolleygriff angeordnet ist, mit einem Trolley-Betätigungsknopf zur Betäti- gung einer Arretierungsmechanik des dritten, inneren und insbesondere des zweiten, mittleren, Teils des Teleskopschienensystems, wobei ein Betäti- gungselement zur Festlegung der Position des Deckels am Deckel ausgebil- det ist.
17 Verfahren zum Öffnen und Schließen eines Gepäckstücks, insbesondere ei- nes Handgepäckstücks nach einem der Ansprüche 3 bis 15, wobei mit einem Trolley-Betätigungsknopf in einem Trolleygriff an einem Ende eines dritten Teils eines Teleskopschienensystems die Arretierung innerhalb einer Linear- führung zumindest eines zweiten Teils des Teleskopschienensystems geöffnet und verriegelt wird und mit Hilfe eines separaten Betätigungselements eine of- fene oder geschlossene Position des Deckels am oberen Ende des ersten oder zweiten Teils des Teleskopschienensystems festgelegt wird und die Line- arführung derart ausgebildet ist, dass das dritte Teil des Teleskopschienen- systems konzentrisch im zweiten Teil des Teleskopschienensystems und die- ses wiederum konzentrisch im ersten Teleskopschienensystems geführt wird.
18. Verfahren zum Herstellen eines Linearführungsmoduls für ein Gepäckstück, insbesondere eines Handgepäckstücks nach einem der Ansprüche 1 bis 15, mit einer Linearführung, die als mehrteilige Teleskopschienen ausgebildet sind, wobei ein dreiteiliges Teleskopschienensystem mit konzentrisch ange- ordneten Teleskopschienen bereitgestellt wird, wobei an das Ende des zwei- ten Teils der Teleskopschienen ein Deckel angeordnet wird, und an das Ende des dritten Teleskopschienensystems ein Trolleygriff mit Druckknopf und Arre- tierungsmechanik im zweiten Teleskopschienensystem montiert wird.
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