DE2018992C - Lastfahrzeug mit absenkbarer Ladefläche - Google Patents
Lastfahrzeug mit absenkbarer LadeflächeInfo
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- DE2018992C DE2018992C DE2018992C DE 2018992 C DE2018992 C DE 2018992C DE 2018992 C DE2018992 C DE 2018992C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lastfahrzeug, dessen Ladefläche zwischen den einzeln oufgehlingicn
Hinterrädern als Ganzes auf den Erdboden absenkbar 1st.
Bei bekannten Fahrzeugen dieser Art ist die Breite des Ladegutes durch den Raum zwischen den von
der zulässigen Fahrzeugbreite in ihrer Lage abhängigen Fahrzeugrädern begrenzt. Diese Breitenbeschränkung
ist oft nachteilig,
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Lastfahrzeug zu schaffen, bei dem das Absenken
der Ladefläche durch das Auseinanderrücken der Hinterräder ermöglicht wird und somit eine breitere
Ladefläche geschaffen werden kann.
Gemäß der Erfindung ist als Lösung vorgesehen, daß jedes Hinterrad an einer Koppel aufgehängt ist,
deren Enden an je eine um eine lotrechte Achse schwenkbare Kurbel angelenkt fet, wobei jede Anlenkstelle
in einer der beiden Schwenkstellungen wechselweise im wesentlichen in der Verbindungslinie
der beiden Achsen liegt, während die andere Anlenkstelle auf der Innenseite dieser Verbindungslinie bzw. bei der anderen Schwenkstellung die andere
Anlenkstelle auf der Außenseite dieser Verbindungslinie liegt. Vorzugsweise ist das eine Ende der Koppel
gegenüber einem im wesentlichen in der genannten Verbindungslinie liegenden Teil derselben um etwa
die Länge einer Kurbel nach außen gekröpft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß
der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein Lastfahrzeug gemäß der Erfindung in
Seitenansicht und
Das Lastfahrzeug weist einen durch ein Paar Räder 1 getragenen Antriebsteil 2 mit Motor und
Führerhaus sowie einen daran befestigten Rahmen auf, der im wesentlichen aus zwei von Rädern 5 getragenen
Längslrägern 6 besteht, an denen mittels einer Absenkvorrichtung 3 eine Ladefläche 4 befestigt
ist. An den Längsträgern sind mittels lotrechter Bolzen 7 und 8 zwei Kurbeln 9 bzw. 10 angelenkt,
deren Enden mittels Bolzen 11 bzw. 12 mit den Enden einer Koppel 13 gelenkig verbunden werden. Die Bolzen?
und 8 bilden Achsen und liegen in einer zur Fahrzeug-Mittelachse parallelen Ebene. Die Kurbeln
9 und 10 und somit die Abstände zwischen den Bolzen 7 und 11 bzw. 8 und 12 sind gleich. Der
Abstand der Bolzen 7 und S voneinander ist gleich der Summe des senkrechten Abstandes der Bolzen
Il und 12 und des Abstandes der Bolzen 7 und Il voneinander. Die Koppel 13 ist nach außen hin in
solchem Maße abgekröpft, daß dann, wenn der IiIngero, nicht abgekröpfte Teil der Koppel 13 in Fahrt-
richtung liegt, entweder die eine Kurbel 9 —s, oberen
Teil der F i g. 2 — oder die andere Kurbel 10 — s. unteren Teil der Fig, 2 — rechtwinklig zur
Fahrtrichtung steht, An einem Ansatz 17 der Koppel 13 ist ein Träger 18 für das Lager des Laufrudes5
to ungelenkt, dessen anderes Ende mittels einer Feder
19 an der Koppel 13 aufgehängt ist. Die Längsträger 6 weisen an ihrem hinteren Ende je einen Fuß
20 auf, der senkrecht verlängerbar ist. Durch diese Füße ist der Rahmen hinten so weit anhebbar, duß
iS die Räder 5 vom Erdboden freikommen. Die während der Fahrt zum Teil unter der Ladefläche liegenden
Laufräder sind nach außen schwenkbar, so daß die Ladefläche mittels einer nicht näher erläuterten
Absenkvorrichtung 3 bis auf den Erdboden ab-
ao gesenkt werden kann. Das Fahrzeug hat nun die
Arbeitsstellung erreicht und kann ebenerdig bc- oder
entladen werden. .
Die Fahrtstellung kann durch Anheben der Ladefläche 4 mittels der Absenkvorrichtung 3, Einschwcnkcn
der Laufräder 5, Absenken der Längsträger 6 mittels der Füße 20 erreicht werden.
Claims (2)
1. Lastfahrzeug, dessen Ladefläche zwischen den einzeln aufgehängten Hinterrädern uls Ganzes
uuf den Erdboden absenkbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Hinterrad (5)
an einer Koppel (13) aufgehängt ist, deren Enden an je einer um eine lotrechte Achse (7 bzw. 8)
schwenkbaren Kurbel (9 bzw. 10) angelenkt sind, wobei jede Anlenkstelle (11 bzw. 12) in einer der
beiden Schwenkstellungen wechselweise im wesentlichen in der Verbindungslinie der beiden
Achsen (7 bzw. 8) liegt, während die andere Anlenkstelle (12) auf der Innenseite dieser Verbindungslinie
bzw. bei der anderen Schwenkstellung die andere Anlenkstelle (11) auf der Außenseite
dieser Verbindungslinie liegt.
2. Lastfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet, daß das eine Ende der Koppel (13)
gegenüber einem im wesentlichen in der genannten Verbindungslinie liegenden Teil derselben um
etwa die Länge einer Kurbel (9 bzw. 10) nach außen gekröpft ist.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018218330A1 (de) | 2018-10-26 | 2020-04-30 | Audi Ag | Kraftfahrzeug |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018218330A1 (de) | 2018-10-26 | 2020-04-30 | Audi Ag | Kraftfahrzeug |
| DE102018218330B4 (de) | 2018-10-26 | 2021-03-25 | Audi Ag | Kraftfahrzeug |
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