DE2018656B2 - Hydraulische bremse - Google Patents

Hydraulische bremse

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DE2018656B2
DE2018656B2 DE19702018656 DE2018656A DE2018656B2 DE 2018656 B2 DE2018656 B2 DE 2018656B2 DE 19702018656 DE19702018656 DE 19702018656 DE 2018656 A DE2018656 A DE 2018656A DE 2018656 B2 DE2018656 B2 DE 2018656B2
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fluid
cavitations
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DE19702018656
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DE2018656A1 (de
Inventor
Gerhard 2330 Eckernförde MoIt
Original Assignee
Zöllner & Co, 2300 Kiel
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/04Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders with blades causing a directed flow, e.g. Föttinger type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Bremse kreisenden Wassers hat sich dann wahrschein-
lieh der örtlich auftretende Unterdruck erhöht, der wahrscheinlich zur Kavitationsbildung beigetragen
Bei einer bekannten Betriebsart von hydraulischen hat. Bei dem erfindungsgemäßen Betrieb von Flüssig-Bremsen, wie insbesondere Wasserbremsen, wird die keitsbremsen konnte auch nach langen Betriebszeiten Flüssigkeit über Rohre und Kanäle in das Innere der eine unverhältnismäßig viel geringere Abnutzung im Bremse geführt. Dort wird die Flüssigkeit vom Lauf- 20 Inneren der Bremse beobachtet werden. Andererseits rad erfaßt und durch die Zentrifugalkraft an den wurde bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die stö-Umfang des Laufrades getrieben. Infolge der ellipti- rende Schallbildung vermieden. Es ist auch anzunehschen oder kreisrunden Schaufelform wird die Flüs- men, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine sigkeit in die Schaufeln des Stators geschleudert, die bessere Kühlung im Bremssystem eintritt. Weiter ebenfalls eint elliptische oder kreisrunde Form besit- 25 kann angenommen werden, daß infolge des Eindrükzen. Die Flüssigkeit wird umeelenkt und mit vermin- kens des Flüssigkeits-Luft-Gemisches die Bildung derter Geschwindigkeit in das Laufrad geführt. Der
art entsteht ein Wasserrir.g innerhalb der hydraulischen Bremse, dessen in bezug auf diesen Wasserring
radial gemessene Stärke sich bei einer bestimmten 30 Kavitation führt.
Drehzahl nach der von der Bremse aufgenommenen Die Erfindung betrifft weiterhin eine Flüssigkeits-
Leistung einstellt. Bei gleichmäßig aufgenommener Leistung ist die Ringstärke nahezu konstant, während andererseits die Menge der in die Bremse eingeführten Flüssigkeit gleich der am Umfang des Schaufelsy- 35 ist.
stems aus der Bremse abgeführten Flüssigkeitsmenge Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand
ist. Bei relativ hohen Drehzahlen kann sich dann bei
bestimmten Leistungen ein verhältnismäßig dünner
Wasserring ergeben. Das heißt, daß die radial in bezug auf den Flüssigkeitsring gemessene Stärke ver- 40
hältnismäßig gering ist. Andererseits ist dann die Geschwindigkeit der Flüssigkeit am Umfang der Beschaufelung außerordentlich groß, so daß Kavitationen an der Bremse auftreten. Die Gefahr von Kavitationen ist um so größer, je mehr die Kanalführung 4: werden kann. Das Preßluft-Wasser-Gemisch teilt sich bzw. die Ausbildung der Schaufeln der Art der Strö- nach dem Eintritt in die Bremse in die beiden wexemmung entspricht. Weiterhin ist die Bildung von Kavitationen mit einer Schallbildung innerhalb der
ausgeprägter laminarer Strömungen in der Besch;i\ifelung verhindert wird, an deren Stelle nunmehr eine turbulente Strömung tritt, die nicht so leicht zu einer
bremse zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens und besteht dabei darii., daß an die Wasserzuführungsleitung eine Luftdruckleitung angeschlossen
des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert, das eine Wasserbremsc im Schnitt zeigt.
Das Wasser wird über das Einlaßregulierventil 1 und das Wasserzuleitungsrohr 2 in das Innere der Wasserbremse gedrückt.
An dem Wasserzuleitungsrohr 2 ist ein Preßluftanschluß 3 angebracht, durch den Preßluft eingedrückt
Bremse verbunden, die eine erhebliche Belästigung
liehen Strömungswege 4 und 5.
Die Wasserbremse besteht normalerweise aus dem Stator 6 mit halbelliptischer oder halbkreisförmiger
beim Betrieb ergibt. 50 Beschaufelung 9 und dem Rotor, der ebenfalls eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ka- halbelliptische oder halbkreisförmige Beschaufelung vitation im Inneren der Flüssigkeitsbremse mit mög- trägt.
liehst einfachen Mitteln zu vermeiden. Die Erfindung Bei der dargestellten Sonderform der Bremse ist
betrifft einmal ein Verfahren zum Betrieb einer Flüs- der Rotor 7 — in an sich bekannter Weise — mit sigkeitsbreiiise mit laufend zugeführter Flüssigkeit 55 viertelelliptischer Beschaufelung ausgeführt, während und besteht dabei darin, daß mit der Flüssigkeit Luft der Statorleitring 11 die Umlenkung des Wassers vom eingeführt wird. Dies kann in einfacher Weise bei P'.otor 7 in die Statorbeschaufelung 9 übernimmt, einer Wasserbremse dadurch erreicht werden, daß in Das Wasser wird von dem Rotor 7 erfaßt und in-
die Wasserzuführungsleitung Preßluft eingedrückt folge der Zentrifugalkraft an dessen Umfang getriewird. Das Wasser-Luft-Gemisch tritt gemäß der Er- 60 ben. Infoige der elliptischen Ausbildung der Schaufindung mit einem Überdruck in die Bremse ein; das fein 8 des Rotors und des Leitringes 11 wird das Wasser wird als schwerer Bestandteil des Gemisches Wasser in die Schaufeln 9 des Stators 6 geschleudert, wiederum durch die Zentrifugalkraft in die kreis- Das Wasser wird umgelenkt und mit verminderter runde oder elliptische Bahn der Schaufeln gedrückt, Geschwindigkeit in das Laufrad zurückgeführt. Es so daß sich wiederum ein Wasserring mit einer be- 65 bildet sich dabei ein Wasserring 10, dessen radial gestimmten der Leistung und der Drehzahl entspre- messene Stärke mit α bezeichnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Betrieb einer Flüssigkeits^ bremse mit laufend eingeleiteter Flüssigkeit, d a durch gekennzeichnet, daß mit der Flüssigkeit Preßluft eingeführt wird.
2. Flüssigkeitsbremse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an die Wasserzuführungsleitung (2) eine Luftdruckleitung (3) angeschlossen ist
chenden Stärke bildet. Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß sich beim derartigen Einleiten eines Flüssigkeits-Luft-Gemisches unter Überdruck Kavitationen nicht ergeben. Dies ist offen!, ar darauf zurückzuführen, daß beispielsweise das Wasser-Luft-Gemisch sich ständig in einem Überdruck befindet und daß dadurch die Kavitation vermieden wird. Bei der bisher bekannten Betriebsart von Flüssigkeitsbremsen konnten sich offensichtlich Betriebszustände ergeben, bei denen im Inneren der Bremse ein Unterdruck entstand, der offenbar dann im Zusammenhang mit der Temperaturerhöhung zu den Kavitationen
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