DE2018495B2 - Verriegelungssystem fuer kernreaktoren - Google Patents
Verriegelungssystem fuer kernreaktorenInfo
- Publication number
- DE2018495B2 DE2018495B2 DE19702018495 DE2018495A DE2018495B2 DE 2018495 B2 DE2018495 B2 DE 2018495B2 DE 19702018495 DE19702018495 DE 19702018495 DE 2018495 A DE2018495 A DE 2018495A DE 2018495 B2 DE2018495 B2 DE 2018495B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuel
- cassette
- gripping
- fuel assembly
- locking system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 97
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 15
- 230000000712 assembly Effects 0.000 claims description 13
- 238000000429 assembly Methods 0.000 claims description 13
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 4
- 238000003776 cleavage reaction Methods 0.000 claims description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 3
- 230000007017 scission Effects 0.000 claims description 3
- 239000012636 effector Substances 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 238000011161 development Methods 0.000 claims 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 claims 1
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 6
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 6
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000009416 shuttering Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000007740 vapor deposition Methods 0.000 description 1
- 238000011179 visual inspection Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C19/00—Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
- G21C19/02—Details of handling arrangements
- G21C19/10—Lifting devices or pulling devices adapted for co-operation with fuel elements or with control elements
- G21C19/105—Lifting devices or pulling devices adapted for co-operation with fuel elements or with control elements with grasping or spreading coupling elements
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
- Y02E30/30—Nuclear fission reactors
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High Energy & Nuclear Physics (AREA)
- Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)
Description
dung aufweisenden Verriegelungssyslems sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Mehrere Ausführungsbeispiele des die Erfindung aufweisenden Verriegelungssystems und ihre Vorteile
sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zJ.gt
Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch einen Teil
eines Leichtwassersiedereaktors und den Wechsel einer Brennstoffkassette,
F i g. 2 eine Seitenansicht einer Ausführung des oberen Teils der Brennstoffkassette,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Handgriffs des Brennstabbündels der Brennstoffkassette in F i g. 2,
F i g. 4 eine obere Ansicht von vier Brennstoffkassetten nach F i g. 2 mit im voraus bestimmter Drehorientierung
im Verhältnis zueinander und zu einem die Kassettenoberteile umgebendes Kerngitter,
F i g. 5 a in teilweiser Seitenansicht die C-reifanordnung
eines Greiforgans mit den unteren Schenkeln in zusammengeklappter Endlage und eingeführt in den
oberen Teil einer Brennstofflcassette,
F i g. 5 b in lotrechtem Teilschnitt das Betätigungsgerät des Greiforgans,
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie XII-XII in Fig. 5 b,
F i g. 7 das Greiforgan beim Hantieren einer kompletten Brennstoffkassette,
F i g. 8 das Greiforgan mit den unteren Schenkeln in herausgeklappter Endlage, eingeführt in den oberen
Teil einer Brennstoffkassette,
F i g. 9 das Greiforgan beim Hantieren eines Brennstabbündels,
Fig. 10 das Absetzen einer Brennstoff kassette mit
falscher Drehorientierung,
Fig. 11 pinen Schnitt XVII-XVII in Fig. 5a und
Fig. 12 eine Greiforgan-Mantelrohr-Kombination als Alternative zu der in Fi g. 11 gezeigten.
Der in F i g. 1 schematisch gezeigte Reaktor 3 ist ein Leichtwassersiedereaktor mit Zwangsumwälzung
und interner Dampfabscheidung. Der Reaktor 3 ist von einem primären Sicherheitsbehälter 5 aus Beton
umgeben. Der Sicherheitsbehälter 5 ist als ein Teil der Baukonstruktion ausgeführt, die auch einen über
dem Reaktor 3 angeordneten Schacht 6 und ein Brennstoffbecken 7 eti'hält, das normalerweise von
dem Schacht durch bei 61 liegende Tore getrennt ist.
Der Kirn 1 des Reaktors 3 ist von einem Moderatorgefäß
2 umgeben, an dem ein Kernüberbau mit Dampf- und Feuchtigkeitsabscheider normal befestigt
ist.
Das Moderatorgefäß 2 wiederum ist von einem Reaktordruckgefäß 8 mit Bodenteil 9 umgeben. Von
dem Oberteil des Reaktordruckgefäßes 8 geht eine Anzahl Dampfleitungen 10 aus. Zwischen dem
Moderatorgefäß 2 und dem Reaktordruckgefäß 8 ist ein Rückstromraum, von dem das Umwälzwasser
durch mehrere Stutzen 11 zu nicht gezeigten Umwälzpumpen
abgeleitet wird, von denen das Wasser durch mehrere Stutzen 12 zurückgeführt wird. Wenn
man es wünscht, können auch reaktorinternc Umwälzpumpen angcwei'dct werden. Durch das Bodenteil
9 hindurch gehen eine Menge vertikaler, paralleler Rohre, und zwar Durchführiingsrohre 13 für
nicht gezeigte Antrieb.sanordnungen für Stcucrstäbe.
Die oberen Enden der Durchführiingsrohre oder Stcucrantricbsstiitzen 13 liegen auf demselben Niveau
und tragen gleich lange Stcuerr.tableitrohrc 17.
Jede Antriebsanordnung hat einen elektrischen Motor,
Schraube und Mutter für die normale Betätigung des zugehörigen Steuerstabes und ist mit einer
Schnellahschaliungsfunkiion versehen.
Die Spaltzone 1 ist aus vertikalen Kerneinheilen 18 aufgebaut, zahlenmäßig gleich mit der Anzahl
Steuerstableilrohre 17. Jede 'Kerneinheit 18 enthält vier Brennstoffkassetten 19 mit im wesentlichen quadratischem
Querschnitt, sie stehen auf einer Kassettenaufstellungsplatte 16; die im oberen Ende jedes
ία Steuerstableitrohres 17 angeordnet ist. Die Brennstoffkassetten
19 werden an ihrem oberen Ende von einem Kerngitter 15 geführt (F i g. 4). Ein Steuerstab
arbeitet in dem kreuzförmigen Spalt, der aus den vier Kassetten 19 gebildet wird, beim Hereinschieben aufwärts
und beim Herausziehen abwärts.
Nach Abschalten des Reaktors zwecks Brennstoffwechse!
wird der Reaktor 3 ge'/.jhlt, z. B. auf unter
60c C, und der Druck wird dabei aif Atmosphärendruck
gesenkt. Das öffnen des Reaktors wird damit
zo begonnen, daß Strahlungsabschirmungsblöcke im
Schacht 6 über dem Reaktor 3 abgehoben und ein halbsphärischer Deckel, der den oberen TeP des
Sicherheitsbehälters 5 bildet, gelöst und ebenso wie die Strahlenabschirmungsblöcke auf einen vorbereiteten
Platz in der Reaktorhalle abgestellt wird.
Der Deckel des Reaktordruckgefäßes 8 hat nur einen Rohranschluß, nämlich für die Zuführung von
Kühlwasser in den Druckgefäßdeckel beim Notkühlen. Dieses Rohr wird abmontiert, wonach Durchführungen
in einer permanentmontierten Dichtung zwischen dem Flansch des Reaktordruckgefäßes 8 und
dem Sicherheitsbehälter S abgedichtet werden.
Nachdem eine Verbolzung zwischen dem Reaktordruckgefäß 8 und seinem Deckel gelöst worden ist,
kann der Deckel von einem Reaktorhallenlaufkran angehoben und hinter die bereits abgehobenen Strahlenabschirmungsblöcke
gesetzt werden.
Der Schacht 6 über dem Reaktordruckgefäß 8 wird mit Wasser gefüllt, und die Tore (bei 61) zum
Brennstoffbecken 7 werden geöffnet. Der Kernüberbau 4 wird von dem Moderatorgefäß 2 gelöst und
unter Wasser zu einem Abstellplatz in dem wassergefüllten Raum gegenüber dem Brennstoffbecken 7
transportiert.
Das Herausnehmen und Einsetzen von Brennstoff kann danach begonnen werden. Die Operationen
werden von Hand von einer Bedienungsplattform aus gesteuert, die aus eiiier Laufbrücke 62 und Laufkatze
63 besteht, die in gewünschte Positionen über dem Reaktorkern 1 und dem Brennstoffbecken 7 gebracht
werden können.
Auf der Laufkatze 63 befindet sich eine Teleskopzylinderanordnung 64 mit Aufzugmaschinerie. Die
Teleskopzylinoeranordnung 64 ist drehbar und an ihrem
unseren Ende mit einem Hantierungswerkzeug 67 zum Hantieren von Brennstoffkassetten 19 versehen.
Das Hantierungswerkzeug 67 wird in der gezeigten Ausführung mittels eines Druckluftzylinders pneumatisch
betätigt (s. F i g. 5 b). An Stelle dos Druckluftzylinders kann natürlich auch ein hydraulischer
Zylinder, ein Elektromagnet oder eine Gewindespindel und Mutter verwendet werden. Die Aufzugmaschineric
ist mit einer belastungsabtastendcn Anordnung versehen, die das Heben abbricht, wenn die
Hubkraft zu groß wird, falls sich eine Brennstoffkassette verklemmt. Genauso wird das Einsetzen unterbrochen,
w ;nn das Absetzen zu früh erfolgt, falls eine
Brennstoffkassette nicht wie vorgesehen heruntergeht.
Damit das Personal nicht unbeabsichtigt zu hoher Bestrahlungsdosis ausgesetzt wird, wird das Heben
unterbrochen, wenn der Bedienende eine Brennstoffkassette im Wasserbecken zu hoch hebt.
Alle Funktionen werden von einem Steuerpult auf der Laufkatze 63 gesteuert, und der Bedienende kann
die EJewegungen des Hantierungswerkzeuges visueii überwachen, teils durch Beobachtungsluken im Boden
und teils durch eine Fernsehausrüstung.
Die Brennstoffkassetten 19 werden von dem Reaktor 3 aus so hoch gehoben, daß sie frei über die
Schwelle 65 im Transportkanal 66 zum Brennstoffbecken 7 gehen. Danach wird die Laufkatze 63 mit
der unter ihr im Wasser hängenden Brennstoffkassette 19 zu zu diesem Raum dirigiert. Die Wasserschicht
über der Spitze der Brennstoffkassette 19 muß dabei über etwa 3 m sein, um einen ausreichenden
Strahlungsschutz zu gewähren.
Das Brennstoffbecken 7 ist mit nichtrostendem Blech verkleidet, und in dem Becken befinden sich
außerdem Positionen für len Wechsel von Brennstabbündeln
in den Mantelrohren sowie für visuelle Inspektion der Mantelrohre, ehe neue Brennstabbündel
in diese eingesetzt werden. Außerdem sind Abstellpositionen für Steuerstäbe vorhanden.
In den Fi g. 2 und 3 ist eine Brennstoffkassette 19 gezeigt. Die Oberplatte 110 ist mit einem Brennstoffkassetten-Handgriff
124, im folgenden Handgriff genannt, und vier paarweise angeordneten Leitfedern
131 versehen, die das Brennstabbündel in das Mantelrohr 112 führen. An den Schenkeln des Handgriffes
124 sind, wie aus F i g. 3 hervorgeht, über der
Oberplatte 110 Befestigungsanschläge 130 für die Leitfedern 128 angeordnet, die die Brennstoffkassette
19 in das Kerngitter 15 leiten. Von dem Querstück des Handgriffes 124 ragt, im wesentlichen winkelrecht
zur Längenachse der Brennstoffkassette 19. ein zentraler Sperranschlag 120 heraus, und auf der anderen
Seite des Handgriffes 124 ragen zwei symmetrisch angeordnete Sperranschläge 121 heraus, und
zwar in entgegengesetzter Richtung im Verhältnis zu dem zentralen Sperranschlag 120 (s. Fig. 3 und 4).
Die Sperranschlage 120 und 121 geben dem Hantierungswerkzeug 67. das unten näher beschrieben wird,
nur unter Voraussetzung von richtiger Drehorientierung zwischen dem Hantierungswerkzeug 67 und
dem Handgriff 124. d. h. der Brennstoffkassette 19. eine Möglichkeit, in den Handgriff 124 zu greifen.
Fig. 12 zeigt noch eine Veränderung "der Brennstoffkassette
19. In dieser Ausführung sind keine Sperranschläge an dem Handgriff 124. sondern die
Brennstoffkassette wird gegenüber dem Hantierunsswerkzeug 67 eindeutig drehgesichert, indem drei in
dem Mantelrohr 112 angeordnete Greiflöcher 129 zur Anwendung kommen. Ein Greifloch liegt wie
vorher in einer Ecke des Mantelrohrquerschnittes, und die beiden anderen Greiflöcher 129 liegen in den
beiden Wänden, die die diagonal gegenüberliegende Ecke bilden. Um alle Möglichkeiten einer falschen
Drehorientierung des Brennstoffbündels im Verhältnis zu dem umgebenden Kern auszuschließen, kann
es in diesem Fall zweckmäßig sein, mit mechanischen Mitteln zu verhindern, daß ein Brennstabbündel mit
falscher Drehorientierung in ein Mantelrohr mit drei Greiflöchern eingesetzt wird.
Fi g. 5 a bis 9 und 11 zeigen eine Ausführung des
Hanticriirsgswcrkzeiiges 67. und dessen Funktion, uik
Fig. 10 und 12 zeigen etwas veränderte Ausfiili
rungsformen. In den F i g. 5 a und 7 bis 9 ist dci Griffteil der Brennstoffkassettc 19. d. h. dessen oberstcs
Ende, nur schematisch angedeutet, um die Funktion des Hanticrungswcrk/cuges 67 anschaulicher zi
machen. Somit sind z. B. die Sperranschläge 120 und 121 in diesen Figuren nicht ausgezeichnet. Diese Anschläge
findet man jedoch in F ig. II. die den Schniti
ίο XVU-XVII in F ig. 5 a zeigt.
Das Hantiertingswerkzeug 67 enthält ein scherenähnliches
Greiforgan 68 mit einem einfachen Greifarm 69 und einen gabelförmigen Greifarm 70. die
im folgenden Schenkel genannt werden und die aiii einem horizontalen Achszapfen auf solche Weise
schwenkbar angeordnet sind, daß der einfache Schenkel 69 auf einer Drehebene zwischen den Gabelklauen
an dem gabelförmigen Schenkel 70 hin- und herbewegt werden kann. Die oberen Enden dei
Schenkel sind über je einen kurzen Gelenkarm 72 gelagert mit gleichen Abständen zueinander, mit einet
Führungsstange 73 von einem Betätigungsgerät 74 verbunden. Eine Schiene 75 auf jeder Seite der Drehebene
der Schenkel hält den Abstand zwischen dem Achszr.pfen 71 und dem Gerät 74 konstant.
Die Schenkel 69 und 70 haben an ihrem unteren Ende teils nach außen gerichtete erste Hakenorganc
76 bzw. 77 zum Eingreifen in die Greiflöcher 129 im Mantelrohr 112 von innen nach außen, teils entgcgengerichtete
zweite Haken 78 bzw. 79 zum Eingreifen von außen nach innen in den Handgriff 124 de«
Brennstabbündels. Die Schenkel 69 und 70 sind an ihrem unteren Teil für das gleichzeitige Eingreifen
teils der ersten Hakenorgane 76 bzw. 77 von innen nach außen in die Greiflöcher 129. teils von dritten
Flaken 80 bzw. 81 zum Eingreifen von außen nach innen in den Handgriff 124 der Brennstoffkassettc 19
ausgebildet. Der einfache Schenkel 69 trägt somit die Haken 76. 78 und 80. während der gabelförmige
Schenkel 70 den einfachen Haken 77 und die doppelten Haken 79 und 81 trägt. Die beiden Gabelklauen
des gabelförmigen Schenkels 70 sind somit vereinigl in Haken 77. aber auch über einen verbindenden Teil
82 in einem Bereich zwischen dem Achszapfen 71 und dem Anschlußpunkt der Gelenkarme 72. Da dei
verbindende Teil 82 ausgelassen werden kann und der einfache Haken 77 wie ein in seitlicher Richtung
doppelter Haken (s. Fig. 12) geformt werde- kann, kann der gabelförmige Schenkel 70 aus zwei getrennton
Schenkelhälften bestehen — von denen die eine das Spiegelbild der anderen ist —. die beiderseits de=
einfachen Schenkels 69 angeordnet sind.
Die Führungsstange 73. die die Bewegung von'
Gerät 74 zu dem Greiforgan 68 überträgt, befinde!
sich in Fig. 5a in einer unteren Endlage, in eier üu·
Greiforgan 68 am meisten zusammengeklappt ίςί
Alle Haken der Schenkel 69 und 70 können η 11:1 r.vischen
den Hebeösen 125 der Brennstoffkanal·: 1?
abgesenkt werden, wie in Fi g. 5 a gezeigt ist. Im seiben
Takt, wie die Führungsstange 73 nach oben geführt wird, wird der untere Teil des Greiforgans 6f
mehr und mehr herauigeklappt. Tn F i g. 7 ist gezeigt
wie die dritten Haken~80 und 81 an den vertikaler Seiten des Handgriffes 124 liegen und die ersten Haken
76 und 77 die BrennstoffkasseHe 19 an der Greiflöchern 129 ergreifen. Wie man sieht, besteht
wenn die Brennstoffkassette 19 an dem Hantierungswerkzeug hängt, normalerweise ein gewisser Spiel-
raum zsvischen der Unterseite des Handgriffes 124
und der nach orten gewandten Schulter der dritten Haken 80 und 81. was bedeutet, daß der Handgriff
124 erst von diesen Haken angehoben wird, wenn das Mantelrohr 112 beim Heben der Brennstofl'kasselte
v) klemmen und durch das Ziehen verlängert oder sogar reißen sollte.
In F i g. 8 hat die Führungsstange 73 eine obere Endlage, und der untere Teil des Greiforgans 68 ist soweit
wie möglich aufgeklappt. Die zweiten Haken 78 ■nd 79, in entgegengesetzter Richtung wie die ersten
•nd die dritten, sind in dieser Lage bereit, um den
Handgriff 124 der Brennstoffkassette 19 zu greifen. In dieser aufgeklappten Lage befinden sich die ersten
Haken 76 und 77 außerhalb des Mantelrohres 112. Eine Verschiebung der Führungsstange nach unten
bringt die zweiten Haken 78 und 79. wie aus Fig. 9
ersichtlich, zum Eingreifen in die Seiten des Handgriffes 124, gleichzeitig werden die ersten Haken 76
und 77 mit ihren Rückseiten zuerst gegen das Mantelrohr 112 geführt.
Der Griffwechsel zwischen Eingreifen der Greiforgane in den Handgriff 124 und eine komplette
Brennstoffkassette 19 oder ein Mantelrohr 112 ist kennzeichnend für das Hantierungswerkzeug 67.
Wenn der Handgriff 124 keine glatten Seiten hat. sondern mit Sperranschliigen 120 und 121 versehen
ist, muß das Greiforgan 68 im Verhältnis zum Handgriff 124 um eine halbe Umdrehung gedreht werden,
oder umgekehrt, damit ein Griffwechsel geschehen kann. Die Brennstoffkassettc 19 in Fig. 8 und 9 ist
also 180 um ihre Längsachse gedreht im Verhältnis zu der in den F i g. 5 a und 7 gezeigten Lage.
Jeder der Haken 76, 77, 78, 79. 80 und 81 ist mit einer Sperrklauc 83 versehen, die das Greiforgan 68
daran hindert, während eines Transportmanövers die Last zu verlieren. Die Sperrklaucn 83 verhindern
auch ein Falschmanövrieren des Greiforgans, d. h. das Lösen des Eingriffs des Greiforgans 68 ehe die
Last auf ihren Platz gesetzt worden und das Greiforgan 68 so weit gesenkt worden ist. daß die Sperrklauen
83 freigehen.
Sowohf an dem einfachen Schenkel 69 als an dem
gabelförmigen Schenkel 70 ist eine Führungsplatte 84 bzw. 85 festgeschraubt. Die Führungsplatten 84 und
85 haben teils je einen Führungsnocken 86 bzw. 87 zum Führen des Greiforgans 68 im Verhältnis zum
Handeriff 124 K F ic. 5 a) beim Lösen von einem !Eingriff in eine komplette Brennstoffkassette 19. teils
je einen Führungsnocken 88 bzw. 89 zum Steuern des Greil'onians 68 im Verhältnis zum Handgriff 124
(s. Fi e. S) beim Lösen des Eingriffs von einem
Brennstabbündel. Durch den Führungsnocken ist es für die Sperrklauen 83 unmöglich, in den Handgriff
einzuhaken und irrtümlich die Last wieder anzuhehen.
wenn das Greiforgan 68 nach Absetzen der Last
wieder hoehcezogen wird.
Das Betätigungsgerät 74 besteht in der gezeigten Ausführung (Fi e. 5 b) aus einem Druckluftzylinder,
dessen kolben mit dem oberen Ende der Führung*- stance 73 fest verbunden ist. Der Kolben hat eine
obere Endlage, in der das Greiforgan 68. wie in F i 2. S iezeiat. am weitesten aufgeklappt ist. und eine
untere Endlage, in der der Greifer, wie in F i g. 5 a
aezeist ist. am meisten zusammengeklappt ist. Obwohldas
Betätigungsgerät 74 also nur zwei Arbeitslagen hat. bekommt das Greiforgan 68 vier Arbeitslaaen.
wie aus den Fig. 5 a. 7.8 und 9 hervorgeht.
Natürlich kann das Betäligungsgerät auch aus einem hydraulischen Zylinder bestehen oder aus einem
Elektromagneten, der eini· feste Spule hat und dessen
Anker mit der Führunesstange 73 verbunden ist, oder /. B. aus einer motorgetriebenen Schraube mit
einer auf der Schraube beweglieh angeordneten Mutter, die mit der Führungsstangc 73 verbunden ist.
Das Betätigungsgerät 74 ist mit einem umgebenden. rohrförmigen Gehäuse 90 fest verbunden, das an
einem oberen Ende mit einem nach außen gehenden Flansch 91 und einer Deckplatte 92 versehen ist.
Zentral von der Deckplatte 92 geht eine Stange 93, die nach oben hin mit einem Stabmagneten 94 abschließt.
Der Flansch 91 und die Deckplatte 92 haben an ihren Außenkanten zwei diametral entgegengerichtete
und axial verlaufende Nuten 95. Ein den Flansch 91 umgebendes, ringförmiges Gehäuse 96
hat einen unteren, nach innen gehenden Flansch 97 und zwei Führungsleisten 98. Das ringförmige Gehäuse
96 ist fest verbunden mit dem unteren Ende der Teleskopzylinderanordnung 64. und die Führungsleisten
98 bilden zusammen mit den Nuten 95 eine lockere Drehsicherung für das Flantierungswerkzeug
67 im Verhältnis zu der Tcleskopzylindcranordnung 64. Um die kleine Drehbewegung, die zwischen
diesen Organen zugelassen ist. zu erleichtern, ist zwischen den Flanschen 91 und 97 ein Axiallager 99 angeordnet.
Dadurch können, wenn die Brennstoffkassette 19 mit einer unbedeutend fehlerhaften Drehorientierung
in den Kern heruntergesenkt werden sollte, die Leitfedern 128 der Brennstoffkassette diese
durch Steuerung zu dem Kerngitter 15 in die richtige Lage drehen.
Zwischen dem ringförmigen Gehäuse 96 und der Teleskopzylinderanordnung 64 ist eine Zwischenwand
50 mit einem zentralen Loch 51 angeordnet. An den Kanten dieses Loches sind in Reihe geschaltete
Zungenrclais 52 angebracht. Wenn beim Absetzen einer Brennstoffkassette in dem Kern das Hantierungswerkzeug
67 unzulässig schräg steht, weicht der Magnet 94 so weit von seiner normalen, zentralen
Lage zwischen den Zungen relais 52 ab. daß diese den Strom zu dem Aufzug abschalten und das Absetzen
unterbrechen. Die Zungcnrelais 52 unterbrechen den Strom zu dem Aufzug auf dieselbe Weise, wenn
eine Brennstoffkassette bei normalem Einsetzen seine Bodenlage erreicht hat und das Hantierungswerkzeug
67 und der Stabmagnet 94 im Verhältnis zu den Zuneenrelais 52 nach oben geschoben wird. Einer
der Schenkel des Greiforgans 68. vorzugsweise der einfache Schenkel 69. ist mit einem Stoppansehlaii
\ersehen. In den F ι g. ς a und 11 wird ein Stopjansehlag
in Form eines winkelrecht zur Drehebene der Schenkel angeordneten Stiftes 53 gezeigt und ir.
Fig. 10 ein Stoppanschlag in Form einer aus der Dreheb-ne der Schenkel herausragenden Nase 54.
Der Stoppanschlag (53 oder 54) und die nach oben aerichtete Sperrfläche 55 des Kerngitters 15 bilden
zusammen einen ersten Teil in einem Verriegelungssystem, das verhindert, daß eine Brennstoffkassette
beim Einsetzen in den Kern falsch orientiert wird. Der zweite Teil des Verriegelungssystems besteht wie
angesehen darin, daß das Greiforgan 68 und die Brennstoffkassette 19 so ausgeführt sind, daß die
Brennstoffkassette 19 nur unter der Vr.raussetzuns
ergriffen werden kann, wenn diese und das Greiforgan 68 im wesentlichen die richtige Drehorientieruns
im Verhältnis zueinander haben. Bei der Ausführuno
209 509/326
nach Fig. 12 ist dieses dadurch möglich, daß das
Greiforgan 68 mit einem Haken 76 und zwei Haken 77 und das Mantelrohr 112 mit drei entsprechenden
Greiflöchern 129 versehen ist. Der Handgriff 124 kann dabei glatte Seiten haben.
Wenn das Greiforgan 68 dagegen einen Haken 76 und einen c'nzigen Haken 77 hat und das Mantelrohr
112 zwei dwsen Haken entsprechende Greiflöcher
129 (s. Fig. II), sind auf dem Handgriff 124 der zentrale Sperranschlag 120 und die symmetrisch gelegenen
und entgegengerichteten Sperranschläge 121 Ungeordnet. Bei richtiger Drehorientierung zwischen
Greiforgan 68 und Brennstoffkassette 19 können, wie 6us Fig. 11 hervorgeht, die Haken 80 und 81 die
Sperranschläge 120 und 121 passieren, und das Eingreifen kann erfolgen. Ist dagegen das Greiforgan 68
falsch ausgerichtet, hindern die Sperranschläge 120 Und 121 die Haken 80 und 81 daran, die obere Fläche
des Handgriffes 124 zu passieren. Das Ergreifen der Brennstoffkassette 19 ist infolgedessen unmöglich.
Um den ersten Teil des Verriegelungssystems nälier
zu beschreiben, wird auf F i g. 4 verwiesen, die einen Teil des Kerngitters li.; von oben zeigt. Das
Kerngitter 15 ist aus flachen Schienen aufgebaut, die Init horizontaler Hauptrichtung hochkant gestellt
lind und einander rechtwinklig kreuzen. Jede der dadurch gebildeten Kerngittermaschen nimmt vier
Brennstoffkassetten 19 auf, deren Leitfedern 128 teils gegen die vertikalen Seiten der Schienen, teils
fegen die vertikalen Zwischenwände 56 laufen, die ton der Mitte jeder Maschenseite herausragen.
Aus dem rechten Teil der Fig. 10 ist der Niveauunterschied
zwischen der Oberseite 55 des Kerngitlers 15 und dem oberen Teil der Brennstoffkassette
19 ersichtlich, wenn die Brennstoffkassette auf ihrem Platz im Kern steht. Die linke Brennstoffkassette
wird mit falscher Drchorienticrung herabgesenkt, dadurch stößt der Stoppanschlag 54 gegen das Kerngit
ter 15 und der Magnetschalter, d. h., der Stabmagnei 94 und die Zungenrelais 52, unterbricht den Slroir
zur Aufzugmaschine. Das Greiforgan 68 kann in dieser Lage nicht geöffnet werden. Das Entsprechende
geschieht, wenn der Stoppanschlag anstatt in Forir einer Nase 54, in Form eines quergehenden Stifles 52
ausgeführt ist. Dies wird unmittelbar deutlich, wenn
ίο man sich Fig. Il verkleinert vorstellt und überlageri
von einer der vier Brennstoffkassettenpositionen in Fig. 4. Wie daraus hervorgeht, ist nur eine Drehorientierung
je Position möglich, nämlich die gezeigte In den übrigen drei Drehorientierungen stößt dei
Stift 53 gegen das Kerngitter 15, so daß die Brennstoffkassette hängenbleibt, das Heruntersetzer unterbrochen
wird und das Greiforgan 68 nicht geöffnet werden kann. Die Brennstoffkassette muß dann
hochgezogen und richtig gedreht werden, wonach das
ao Hantierungswerkzeug nach erneutem Heruniersenkcn die Brennstoffkassette auf dem vorgesehenen Plat7
und mit richtiger Drehorientierung absetzen kann.
Der Stoppanschlag hat auf3er der bereits genannten Funktion eine weitere Aufgabe zu erfüllen. Wenn
beim Hantieren von leeren Mantelrohren, d. h. von Brennstoffkassetten, deren Brcnnstabbündel herausgezogen
worden sind, das Mantelrohr heruntergesenkt worden ist, so daß es in einer Abstellposition
steht, ist kein Handgriff (124) vorhanden, durch den das Greiforgan 68 den Stabmagneten 94 im Verhältnis
zu den Zungenrelais 52 so verschiebt, daß das Heruntersenken abgebrochen wird. Diese Funktion
wird dabei von dem Stoppanschlag (53 oder 54) übernommen, der gegen die obere Kante einer Hebeöse
125 läuft und den Magnetschalter dazu bringt, den Strom zu der Aufzugmaschine zu unterbrechen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verriegelungssystem für Kernreaktoren, das kassettenposition eines Kernreaktors eingesetzt werverhindert,
daß Brennstoffkassetten mit falscher 5 den können.
Drehorientierung in eine Brennstoffkassettenposi- Bei Leichtwasserreaktoren haben die Brennstoff-
tion eines Kernreaktorkerns eingesetzt werden kassetten gewöhnlich einen im wesentlichen quadrati-
können, dadurch gekennzeichnet, daß sehen Querschnitt und sind von mit Wasser gefüllten
einmal jede Brennstoffkassette (19) einen Griff- Spalten umgeben. Viel Wasser in den Spalten zwi-
teil (120, 121, 124; 129) hat, der einen Eingriff io sehen den Brennstcffkassetten führt zu kräftigen Spit-
eines Greiforgans (68) für Brennstoffkassetten zen in der Leistungsdichte der nächstliegenden
nur unter der Voraussetzung zuläßt, daß das Brennstäbe, somit besonders der Eckstäbe, was nicht
Greiforgan (68) und die Brennstoffkassette (19) zulässig ist. Bei üblichen Konstruktionen, bei denen
zueinander eine im wesentlichen vorgegebene Steuerstäbe in den Wasserspalten zwischen den Kas-
Drehorientierung haben, und daß zum anderen 15 setten laufen, sind die Spalte unvermeidlich, aber die
das Greiforgan (68) mindestens einen Stoppan- Leistuungsspitzen können begrenzt werden, indem
schlag (53, 54) hat, der beim Kassetteneinsetzen man den Anreicherungsfaktor in den Außenstäben,
bei falscher Drehorientierung des Greiforgans mit besonders in den Eckstäben, verringert. Werden je-
daranhängender Brennstoffkassette gegen an der doch die Brennstoffkassetten von verschieden breiten
vorgesehenen Brennstoffkassettenposition in der 20 Wasserspalten umgeben, muß für einen optimalen
Spaltzone angeordnete Sperrflächen (55) stößt Leistungsausgleich auch der Anreicherungsfaktor so
und dadurch das öffnen des Greiforgans verhin- variiert werden, daß zumindest die Eckstäbe ver-
dert. schiedene Anr/rcherungsfaktoren haben. Die Brenn-
2. Verriegelungssystem nach Anspruch 1 für Stoffkassetten müssen deshalb eine im voraus be-Brennstoffkassetten
von einem im wesentlichen 25 stimmte Drehorientierung zum Zentrum der Spaltzopolygonalen,
vorzugsweise quadratischen Quer- ne haben, und bei einer Brennstoffkassette mit quaschnitt,
dr.iurch gekennzeichnet, daß der Griffteil dratischem Querschnitt ist also nur eine Lage von
aus einem diagonal über den Brennstoffkassetten- vier möglichen zugelassen. Eine falsche Drehorientiequerschnitt
laufenden Biennstoffkassettenhand- rung führt zu einem größeren Risiko eines Durchgriff
(124) besteht, der mit mindestens einem 30 brennens des am meisten belasteten Brennstabs, d. h.
Sperranschlag versehen ist. eines Durchbrennens der Stabhülse auf Grund von
3. Verriegelungssystem nach Anspruch 2, da- plötzlich verschlechtertem Wärmeübergang, z. B.
durch gekennzeichnet, daß aus dem Brennstoff- durch Schichtsieden. Um zu verhindern, daß Brennkassettenhandgriff
(124) zentral und im wesentli- Stoffkassetten mit falscher Drehorientierung in den
chen winkelrecht zur Längsachse der Brenn- 35 Reaktorkern eingesetzt weroju, ist eine Kontrolle
Stoffkassette (19) ein erster Sperranschlag (120) beim Einsetzen nicht ausreichend, sondern ein meherausragt
und daß zwei symmetrisch angeordne- chanisches Sperrsystem ist erforderlich.
te Sperranschläge (121) in im wesentlichen entge- Aus der französischen Patentschrift I 546 968 ist
gengesetzter Richtung zu dem ersten Sperran- im Hinblick auf die Ansprüche 2 und 3 eine Brennschlag
(120) aus dem Brennstoffkassettenhand- 40 Stoffkassette mit einem quadratischen Querschnitt
griff (124) herausragen. bekannt, die einen diagonal über den Brennstoffkas-
4. Verriegelungssystem nach Anspruch 1 für settenquerschnitt laufenden Brennstoffkassettenhand-Brennstoffkassetten
mit einem Mantelrohr, da- griff aufweist, aus dem zwei symmetrisch angeordnedurch
gekennzeichnet, daß der Griffteil aus drei te Anschläge im wesentlichen winkelrecht zur Längs-In
dem Mantelrohr (112) angeordneten Greiflö 45 achse der Brennstoffkassette herausragen.
ehern (129) besteht. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
5. Verriegelungssystem nach Anspruch 4 für gründe, ein Verriegelungssystem der eingangs be-Brcnnstoffkassetten,
bei denen das Mantelrohr schriebenen Art zu schaffen, das als ein rnechanieinen
im wesentlichen polygonalen, vorzugsweise sches Sperrsystem ausgebildet ist.
quadratischen Querschnitt hat, dadurch gekenn- 50 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gezeichnet, daß das eine Greifloch (129) in einer löst, daß einmal jede Brennstoffkassette einen Griff-Ecke des Mantelrohres (112) angeordnet ist und teil hat. der einen Eingriff eines Greiforgans für tlie beiden anderen in Wänden, die die gegen- Brennstoffkassetten nur unter der Voraussetzung zutiberliegende Ecke bilden. läßt, daß das Greiforgan und die Brennstoffkassette
quadratischen Querschnitt hat, dadurch gekenn- 50 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gezeichnet, daß das eine Greifloch (129) in einer löst, daß einmal jede Brennstoffkassette einen Griff-Ecke des Mantelrohres (112) angeordnet ist und teil hat. der einen Eingriff eines Greiforgans für tlie beiden anderen in Wänden, die die gegen- Brennstoffkassetten nur unter der Voraussetzung zutiberliegende Ecke bilden. läßt, daß das Greiforgan und die Brennstoffkassette
6. Verriegelungssystem nach einem der An- 55 zueinander eine im wesentlichen vorgegebene Drehsprüchc
2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß das orientierung haben, und daß zum anderen das Greif-Greiforgan
(68) einen schcrcnähnlichcn Greifer organ mindestens einen Anschlag hat, der beim Kasmit
einem einfachen Greifarm (69) und einem ga- setteneinsetzen bei falscher Drehorientierung des
bclförmigen Greifarm (70) mit zwei parallelen Greiforgans mit claranhängcndcr Brennstoffkassette
Gcbelklauen hai und daß der Sloppansehlag (53. 60 gegen an der vorgesehenen Brennstoffkassettcnposi-54)
an einem der Greifarme angeordnet ist. tion in der Spaltzone angeordnete Sperrflächen
7. Verriegelungssystem nach einem der An- stößt und dadurch das Öffnen des Greiforgans verspriiehe
I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hindert.
Speriflächen (55) auf einem an dem oberen Ende Auf diese Weise eiliält man mit einfachen mecha-
cler Spaltzone befindlichen Kerngitter (15) an- 65 nischen Mitteln ein Verriegelungssystem, das das
geordnet sind. Einsetzen von Brennstoffkassetten mit falscher Drch-
orientierung in den Kern unmöglich macht.
D : vorteilhaften Weiterbildungen des die Erfiii-
D : vorteilhaften Weiterbildungen des die Erfiii-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE05575/69A SE328350B (de) | 1969-04-21 | 1969-04-21 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2018495A1 DE2018495A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE2018495B2 true DE2018495B2 (de) | 1972-02-24 |
Family
ID=20266756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702018495 Withdrawn DE2018495B2 (de) | 1969-04-21 | 1970-04-17 | Verriegelungssystem fuer kernreaktoren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2018495B2 (de) |
| FR (1) | FR2039335B1 (de) |
| GB (1) | GB1300759A (de) |
| SE (1) | SE328350B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3534158A1 (de) * | 1985-09-25 | 1987-04-02 | Grs Ges Reaktorsicherheit | Ueberwachungseinrichtung |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4041348A1 (de) * | 1990-12-21 | 1992-06-25 | Siemens Ag | Kernreaktorelement, insbesondere steuerelement |
| FR2851762B1 (fr) * | 2003-02-28 | 2006-02-10 | Ecl | Pince de manutention d'une machine de service de cellules d'electrolyse pour la production d'alumunium |
| CN100404406C (zh) * | 2006-03-29 | 2008-07-23 | 中山市三和建材有限公司 | 混凝土管桩模具吊运用自动挂钩装置 |
| FR2998822B1 (fr) * | 2012-12-04 | 2015-02-20 | Commissariat Energie Atomique | Systeme de prehension et de verrouillage/deverrouillage, application a la manutention de porte echantillon de materiaux nucleaires |
| CN108492895B (zh) * | 2018-03-09 | 2024-05-14 | 西南交通大学 | 一种燃料组件格架防钩挂力学试验装置 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1293632A (fr) * | 1961-04-06 | 1962-05-18 | Saint Gobain Nucleaire | Pince de sécurité pour le transport de charges |
| FR1501800A (fr) * | 1966-08-26 | 1967-11-18 | Commissariat Energie Atomique | Dispositif pour l'extraction et le remplacement d'éléments de combustible dans une pile piscine |
| DE1764176B1 (de) * | 1968-04-18 | 1971-05-13 | Siemens Ag | Ladegeraet fuer Brennelemente und Regelstaebe in einem Kernreaktor |
-
1969
- 1969-04-21 SE SE05575/69A patent/SE328350B/xx unknown
-
1970
- 1970-04-17 DE DE19702018495 patent/DE2018495B2/de not_active Withdrawn
- 1970-04-20 GB GB08721/70A patent/GB1300759A/en not_active Expired
- 1970-04-21 FR FR707014434A patent/FR2039335B1/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3534158A1 (de) * | 1985-09-25 | 1987-04-02 | Grs Ges Reaktorsicherheit | Ueberwachungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2039335B1 (de) | 1973-08-10 |
| GB1300759A (en) | 1972-12-20 |
| SE328350B (de) | 1970-09-14 |
| FR2039335A1 (de) | 1971-01-15 |
| DE2018495A1 (de) | 1970-11-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2400805C3 (de) | Bohrgestängelagereinrichtung | |
| DE1960213A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Brennstoffwechsel in einem Kernreaktor | |
| DE1926293B2 (de) | Abstelleinrichtung zum senkrechten lagern von bohrrohr- und schwerstangenzuegen | |
| DE1065103B (de) | Kontrollstabeinheit fuer Kernreaktoren | |
| EP0191886A2 (de) | Vorrichtung zum Vermauern grossformatiger Mauerkunststeine in einem klimatisierbaren Gebäude | |
| CH675747A5 (en) | Remote-controlled attachment of drill-string pipes to drive coupling | |
| DE3013697C2 (de) | ||
| DE2018495B2 (de) | Verriegelungssystem fuer kernreaktoren | |
| DE1284076B (de) | Verfahren zum Errichten eines Gebaeudes | |
| CH656171A5 (de) | Verfahren zum zusammenbau und ausschalen einer deckenschalung fuer betonierarbeiten sowie ausruestung zur durchfuehrung des verfahrens. | |
| DE2018430C3 (de) | Hantierungswerkzeug mit einem scherenähnlichen Greif organ für eine Kernbrennstoffkassette | |
| DE2909793A1 (de) | Montagehilfsgeraet fuer kreuzfoermige steuerstaebe von siedewasserkernreaktoren | |
| DE2018495C (de) | Verriegelungssystem fur Kernreaktoren | |
| DE2818292C2 (de) | ||
| DE2843308C2 (de) | Kernkraftwerksanlage | |
| DE102013010455B4 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Sicherheitsplattform | |
| EP4392630A2 (de) | Gerüstriegel | |
| DE1960212C (de) | Verfahren und Anordnung zum Um setzen einer Kerneinheit eines Kern reaktors | |
| DE3810359C2 (de) | Kraftfahrzeug-Drehleiter mit Fahrkorb, insbesondere Feuerwehrdrehleiter | |
| EP4004311A1 (de) | Verfahren zur errichtung eines aufzugs und aufzug | |
| DE3439653C1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Bohrstranges mit einem Rohr od.dgl. | |
| CH627961A5 (en) | Shuttering for producing monolithic unitised units of reinforced concrete | |
| DE8806348U1 (de) | Verschalung für Baugruben | |
| DE1960212A1 (de) | Verfahren und Werkzeug zum Umsetzen einer Kerneinheit eines Kernreaktors | |
| DE19605968C2 (de) | Spannbare Schalungsschablone zum Betonieren von Gießereipfannen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |