DE201639C - - Google Patents
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- DE201639C DE201639C DENDAT201639D DE201639DA DE201639C DE 201639 C DE201639 C DE 201639C DE NDAT201639 D DENDAT201639 D DE NDAT201639D DE 201639D A DE201639D A DE 201639DA DE 201639 C DE201639 C DE 201639C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C7/00—Optical parts
- G02C7/16—Shades; shields; Obturators, e.g. with pinhole, with slot
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Ophthalmology & Optometry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
IAlSLRLlCHtS
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - .M 201639 KLASSE 3Od. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 13. Oktober 1906 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schütze der Augen von Automobilisten,
Motorradfahrern usw. gegen Regen, Schmutz, Staub und gegen das Eindringen von Mücken oder anderen Fremdkörpern in
die Augen.
Die Vorrichtung der Erfindung, welche
hauptsächlich zur Anwendung kommt, wenn das Automobil o. dgl. mit großer Geschwindigkeit
fährt, ist an den gewöhnlichen Auto-. mobilbrillen anbringbar.
Auf der Zeichnung, welche Ausführungen der Erfindung darstellt, ist Fig. 1 eine Vorderansicht
der Schutzvorrichtung der Erfindung, die Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Die in den Fig. I und 2 der Zeichnung dargestellte Ausführungsform zeigt die Schutz-
>. vorrichtung der Erfindung an einer Automobilbrille. Die Schutzbrille besteht hierbei
aus zwei undurchsichtigen Zylindern α bekannter
Art, deren Achsen der Entfernung der beiden Augen voneinander entsprechen. Die beiden Zylinder werden zusammen vereinigt
und dieselben können entweder, wie bei der dargestellten Ausführungsform,, konvergieren
oder parallel zueinander angeordnet sein. Der hintere Teil der genannten Zylinder
legt sich an das Gesicht des Automobilisten an, wie dies bei den gewöhnlichen Automobilbrillen
der Fall ist, wobei ein Rand b aus Leder oder geeignetem Stoff und zur Befestigung
der Schutzvorrichtung elastische Bänder o. dgl. c vorgesehen sind.
Der vordere Teil eines jeden Rohres wird gemäß der vorliegenden Erfindung teilweise
durch einen undurchsichtigen Schirm d verschlossen, welcher die obere Hälfte des Zylinders
verdeckt und die untere Hälfte frei läßt (s. Fig. ι und 2). Die Zylinder α sind
in der unteren Hälfte ausgeschnitten, so daß der Rand a' eines jeden Zylinders um
einen bestimmten Betrag hinter der Unterkante d' der Schirme d liegt.
Ein jeder Zylinder besitzt in seinem Innern einen zweiten undurchsichtigen Schirm e,
welcher dieselben Abmessungen wie der Schirm d besitzt und parallel oder schräg zu
dem Schirm d angeordnet sein kann. Weiterhin ist in dem unteren Teile und in geringem
Abstande hinter dem Schirm e eine Glasscheibe
f befestigt, welche bezüglich zu der Achse des Zylinders α entweder rechtwinklig
oder schräg verläuft. Zwischen der Oberkante f, dieser Glasscheibe und der Unterkante
e' des Schirmes e verbleibt ein bestimmter freier Raum, so daß das an dem Punkte g in
der Fig. 2 gedachte Auge ein freies Gesichts-
feld hat. Dieses offene Gesichtsfeld wird durch den Winkel e', g,f bestimmt, welcher
bei schlechtem Wetter hinreichend groß ist; bei gutem Wetter und mäßiger Fahrgeschwindigkeit
ist außerdem noch der durch die Glasscheibe verdeckte Gesichtswinkel f, g, a'
benutzbar, da dann die Glasscheibe/ klar bleibt.
Die Schutzvorrichtung funktioniert beispielsweise bei Regenwetter wie folgt:
Der Regen, welcher in der durch den Pfeil ι angedeuteten Richtung oder in einer
anderen mehr oder weniger schrägen Richtung gegen den Schirm d anschlägt, wird
durch den Schirm aufgehalten. Der Regen fließt alsdann in Form von Tropfen an dem
Schilde d und bis zu dem unteren Rande d' desselben herab. Wenn der Regentropfen
von dem Rande d' infolge seines Eigengewichtes herunterfällt, schlägt er gegen die
Fläche/auf. Der Regentropfen wird hierbei
in der durch den Pfeil 2 angedeuteten Richtung bewegt, wobei der Pfeil die Resultierende
von den beiden Bewegungen darstellt, die der Tropfen durch Eigengewicht und Windgeschwindigkeit
einnehmen würde. Der Regentropfen fließt alsdann an der Fläche der Glasscheibe f herab und gelangt in den
unteren Teil des Zylinders, von wo er durch die zu diesem Zwecke vorgesehenen Löcher h
entweichen kann.
In dem äußerst seltenen Falle, wo der Regentropfen in der durch den Pfeil 3 angedeuteten
Richtung in das Innere des Zylinders geführt wird, wird der Regentropfen durch den undurchsichtigen Schirm e aufgehalten
und gleitet bis zu dem unteren Rande e' desselben. Da die in dem Gesichtswinkel
befindliche Luft wie ein Gegendruck wirkt, fällt der Tropfen von dem Rande e' infolge
seines Eigengewichtes nach der· Vorderfläche der Glasscheibe, um an dieser herabzugleiten
und schließlich aus den öffnungen h auszufließen.
In dem noch selteneren Falle, wo der Regentropfen durch den Spalt e',f hindurchgeht,
besitzt derselbe so wenig Eigengeschwindigkeit, daß er das Auge des Automobilisten
nicht mehr erreichen kann.
Der Staub, welcher ebenso wie Insekten oder andere Fremdkörper in das Innere der
Zylinder α eintritt, wird durch die Glasscheiben
/ aufgehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung an Schutzbrillen für Automobilfahrer o. dgl. aus zwei Zylindern mit undurchsichtiger Wandung bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Hälfte der Zylinderöffnungen mit je einem undurchsichtigen Schirm (d) verschlossen ist, während im Innern eines jeden Zylinders ein zweiter den oberen Rohrteil ebenfalls verdeckender undurchsichtiger Schirm (e) und etwas hinter demselben in dem unteren Rohrteil eine durchsichtige Scheibe ff) angebracht sind, welche beide in einer zweckmäßig schrägen, nach außen gerichteten Stellung derart befestigt sind, daß die Unterkante fe'J des oberen Schirmes (e) und die Oberkante ff J der Scheibe ffJ eine spaltartige öffnung für das unbedeckte Gesichtsfeld fe', g,f) freilassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201639C true DE201639C (de) |
Family
ID=464186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201639D Active DE201639C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201639C (de) |
-
0
- DE DENDAT201639D patent/DE201639C/de active Active
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