DE2016231B2 - Landwirtschaftliches bestellgeraet - Google Patents

Landwirtschaftliches bestellgeraet

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DE2016231B2 DE19702016231 DE2016231A DE2016231B2 DE 2016231 B2 DE2016231 B2 DE 2016231B2 DE 19702016231 DE19702016231 DE 19702016231 DE 2016231 A DE2016231 A DE 2016231A DE 2016231 B2 DE2016231 B2 DE 2016231B2
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Fritz 4571 Andorf; Köckerling Friedrich 4831 Verl Bentlage
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Gebr. Köckerling Maschinenfabrik, 4831 Verl
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein landwirtschaftliches Bestellgerät, das als ein in beiden Fahrtrichtungen arbeitsfähiger Pflugnachläufer ausgebildet ist.
Derartige in beiden Fahrtrichtungen arbeitsfähige Bestellgeräte als Pflugnachläufer haben den Vorteil, daß nach dem Pflügen eines Streifens an jedem Wendepunkt ein platzraubendes Kehren des Bestellgerätes entfällt. Es ist bekannt, ein solches Bestellgerät mit einem Rahmen auszustatten, auf dem sowohl Krümelwalzen als auch eine Sä- bzw. Düngeeinrichtung mit Auslauftrichter angeordnet sind, wobei die Krümelwalzen an beiden Stirnseiten vorgesehen sind und der Antrieb der Sä- bzw. Düngeeinrichtung von einer am Boden sich abwälzenden Walze abgeleitet ist und die Säwelle mit gleicher Drehrichtung in beiden Fahrtrichtungen umläuft. Dieses vorbekannte Gerät arbeitet mit Drillscharen, die einerseits platzraubend angeordnet sind und dadurch einen verhältnismäßig großen Reihenabstand zwischen benachbarten Säreihen bedingen und andererseits beim Rillenziehen das furchenbildend verdrängte Erdreich seitlich aufhäufeln. Auch kann es dabei in nachteiliger Weise vorkommen, daß die Drillschare nicht tief genug in das Erdreich eindringen ίο und dadurch das Saatgut auf der Erdoberfläche liegt.
Aufgabe der Erfindung ist es. ein hin- und herfahrendes landwirtschaftliches Bestellgerät derart auszubilden, daß in einem Arbeitsgang sowohl ausreichend tiefe Rillen gebildet werden als auch nach dem Säen bzw. Düngen das Saatgut bzw. der Dünger in der Rillentiefe angedrückt wird.
Gemäß der Erfindung wi:d diese Aufgabe bei einem landwirtschaftlichen Bestellgerät, das als ein in beiden Fahrtrichtungen arbeitsfähiger Pflugnachläufer ausgebildet ist sowie in einer gemeinsamen Rahmenkonstruktion die Sä- bzw. Düngeeinrichtung und an beiden Stirnseiten des Rahmens Krümelwalzen aulweist und der Antrieb der Sä- bzw. Düngeeinrichtung mit Auslauftrichtern von einer am Boden sich abwälzenden Walze abgeleitet ist und die Säwelle mit gleicher Drehrichlung in beiden Fahrtrichtungen umläuft, dadurch gelöst, daß die Sä- bzw. Düngeeinrichtung zwischen zwei zwischen den Krümelwalzen vorgesehenen Rillenwalzen angeordnet ist. die jeweils aus mehreren im axialen Abstand zueinander einstellbaren, auf einer Welle nebeneinander einzeln festlegbar angeordneten und mit die Arbeitstiefe begrenzenden Stützschultern versehenen Packerringen besieht, daß die jeweils einem Auslauftrichter zugeordneten Packerringe in einer Spur laufen und daß die Säwelle von einer Rillenwalze unter Zwischenschaltung einer Freilaufkupplung angetrieben ist.
Das erfindungsgemäße Bestellgerät hat in technisch einfacher Weise mehrere unterschiedliche Arbeiten ausführende Einrichtungen in einem Gerät vereinigt, so daß mit diesem Gerät der Boden in sehr vorteilhafter Weise in einem Arbeitsgang bearbeitet und bestellt werden kann. Die einer Krümelwalze zum Auflockern nachgeschaltete Rillenwalze besonderer Formgebung zieht die Saatrillen in geringen Abständen voneinander in störungsfreier Arbeit als rotierendes Werkzeug, wobei die Saatrillen unter Bodenschluß gut verdichtet werden, während zwischen den Saatrillen der Boden zur notwendigen Wasserversorgung der Saat locker bleibt.
Die dem Auslauftrichter der Sä- bzw. Düngeeinrichtung nachgeschaltete Rillenwalze drückt das Saatgut im Boden an: die dieser Rillenwalze nachgeschaltete Krümelwalze lockert die Oberfläche des Bodens auf und deckt die Saat mit Boden zu, so daß durch das Andrücken der Saat und die Deckschicht ein einwandfreies Säen und die Wasserversorgung des Saatgutes gewährleistet ist. Die Säeinrichtung besitzt eine das Saatgut dosiert an die Bodenrillen abgebende, von den Packerringen der Rillenwalze durch Bodenabwälzung mittelbar angetriebene und in beiden Gerätefahririchtungen in derselben Drehrichtung umlaufende Säwelle unter Zwischenschaltung einer Freilaufkupplung.
Wenn auch durch die DT-PS 82 115 eine Rillenwalze mit Packerringen und einer nachgeschalteten breiten Druckwalze in einem gemeinsamen Rahmen oder durch die OE-PS 93 891 jeweils eine Drill- bzw. Druckwalze vor- bzw. hinter einer Drillschar lange vorbekannt gewesen sind, so erhielt der Fachmann aus dem
h-kannten Stande der Technik keine Anregung im VOr Γ vorliegenden Erfindung, da es sich um ^"'!geräte mit beschränkter Arbeitsweise handelte •Se eilt auch für die Offenbarung der DT-PS ΐ bei der ein Antrieb der Säwalze von der ,älze aus unter Zwischenschaltung eines Fre.lauerfolgte Um eine Arbeitsweise gemäß dem ,Icerät nach der vorliegenden Erfindung zu r£h η müssen die verschiedensten Einzelgeräte unter A rfwendung erheblicher Rüstzeit kombiniert werden. . ο A Beweine" bevorzugten Ausführungsform der ErJn- λ hesitzt die Welle der die Säwelle antreibenden dung bes,m bewegungsstarr verbundenes Antnebs-
Λ das über ein Übertragungszahnrad und Reib-Nockenräder e.ne an der Säwelle bewegungs-•tiete Antriebsscheibe antreibt. Dabei kann es vorteilhaft sein, daß die eine bewegungsmäßi- _...:..„uan nhprtrnpiinsszahnrad una
Welle, wie Keil- oder Mehrkantwe.le
Ein derartiges Getriebe gewährleistet ein einwand-.reies Arbeiten der Säwelle, wobei die Drehgeschwindigkeit der Säwelle verändert werden kann.
Das Bestellgerät gemäß der Erfindung zeigt einen kompakten Aufbau und ermöglicht in beiden Fahrtrichtungen eine gleichbleibende, sehr gute Arbeitsqualität. Das Gerät ist kostensparend aufgebaut und erfordert in vorteilhafter Weise keine Montage- oder Rüstzeiten.
Bei den bisher bekannten Bestellgeräten war ein so rationelles Arbeiten nicht möglich, da diese in ungünstiger Weise zueinander angeordnet sind und für verschiedene Arbeiten wieder umgerüstet werden —.w^.fiir oewisse Arbeiten, die mit dem erfindungsgeallein erfolgen können, sind
der
Fi ig2ereineeSDrauf sieht auf dasselbe Beste.lgerä, !' \ eine Seitenansicht einer Säeinr.chtung dessel-'Ä'tes mit Säwellenantrieb, teilweise
Draufsicht im Schnitt auf den Säwellenperspektivische Ansicht des Säwel.enan-
Stirnseiten dieses Rahmens Rahmens 15 hinausragen. Es ist bevorzugt, diese beiden Rahmen 16 und 17 mit ihren Krümelwalzen 18 lösbar und höhenverstellbar an dem Rahmen *5, beispielsweise durch Steckbolzen 19, zu befestigen. Jede Krümelwalze besitzt beispielsweise eine in dem Rahmen 16 oder 17 drehbar gelagerte Welle 20, an der beispielsweise mehrere in Wellenachsrichtung im Abstand nebeneinander angeordnete Walzensterne 21 als Krümelwerkzeuge bewegungsstarr befestigt sind.
Die in Fahrtrichtung nach links vorn liegende Krürneleinrichtung 10 besitzt beispielsweise eine Krümelwalze 18, und die in Fahrtrichtung hintere Krümeleinrichtung t4 zeigt zwei im parallelen Abstand hintereinander angeordnete Krümelwalzen 18, deren Wab.ensterne 20 gegeneinander seitenversetzt vorgesehen sind, so daß beispielsweise die hinteren Walzensterne 21 zwischen die davor angeordneten Walzensterne fassen (F i g. 2). Beide Krümeleinrichtungen 10 und 14 können auch nur mit einer oder mit zwei bzw. mehreren Krümelwaizen 18 ausgestattet sein.
Anstelle der als Sternwalzenkrümler ausgebildeten Krümeleinrichtungen 10 und 14 lassen sich auch Draht-, Schrägstab-, Zahnstab-, Wendelstabwalzen od. dgl. (nicht dargestellt) vorsehen.
Die beiden beiderseits der Sä- bzw. Düngeeinrichtung angeordneten Rillenwalzen 11 und 13 sind identisch ausgebildet und weisen jeweils um eine in dem Rahmen drehbar gelagerte Welle 22 mehrere nebeneinander im axialen Abstand zueinander einstellbar und einzeln festlegbar angeordnete Packerringe 23 mit eckigem, vorzugsweise trapezförmigen oder bogenförmigen, wie teilkreisformigen Querschnitt auf; diese Packeninge 23 sind jeweils mit die Arbeitstiefe begrenzenden umlaufenden Stützschultern 24 versehen, und mittelbar, beispielsweise über radiale Streben 25 mit der Welle bewegungsstarr verbunden; die Stützschultern 24 ragen jeweils beiderseits über den Querschnitt der Packerringe 23 seitlich hinaus.
Die Packerringe 23 beider Rillenwalzen 11 und sind in Fahrtrichtung hintereinander fluchtend und
einstellbar vorgesehen.
Die Säeinrichtung 12 weist eine das Saatgut dosiert an die Bodenrillen abgebende, von den Packerringen der Rillenwalzen 11 oder 13 durch Bodenabwälzung mittelbar angetriebene und in beiden Gerätefahrtrichtungen in derselben Drehrichtung umlaufende Säwelle auf. Durch denselben Drehsinn in beiden Fahrtrichtungen kann der Saatmechanismus mit bekannten Dosierelementen ausgerüstet werden, die bei nur drei Säwellendrehzahlen die gröbsten und feinsten in der Landwirtschaft üblichen Samen in präzisen Mengen gleichmäßig ausbringen. Die Säwelle ?6 erstreckt sich beispielsweise unterhalb und in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Auslauf eines das Saatgut aufnehmenden Trichters 27 und ist auf ihrem Umfang mit gleichmäßig verteilt vorgesehenen Mitnehmermulden 28 ausgestattet; die Säwelle 26 wirkt beispielsweise mit einer sie unten teilweise umfassenden Saatgutleitfläche zusammen, auf die das Saatgut fällt, von der Säwelle durch ihre Mulden 28 mitgenommen wird und nach einer gewissen Säwellendrehung von der Leitfläche nach unten hin in die Bodenrillen fallen kann. Um das nach unten fallende Saatgut einwandfrei in die Bodenrillen einbringen zu können, ist jedem Packerring 23 ein mit einer gewissen Länge nach unten hin gerichteter Auslauftrichter 30 zugeordnet, der sich jeweils zwischen den in Fahrtrichtung hintereinander liegenden fluchtenden Packerringen 23 der beiden
Rillenwalzen 11 und 13 erstreckt.
Die Welle 22 einer Rillenwalze 11 oder 13 weist ein bewegungsstarr verbundenes Antriebszahnrad 31 auf, das mit einem über Nockenräder 32, 33, 34 mit einer an der Säwelle 26 bewegungsstarr befestigten Antriebsscheibe 35 bewegungsmäßig verbundenen Übertragungszahnrad 36 kämmt.
Das Übertragungszahnrad 36 und die Antriebsscheibe 35 sind in einem in einem Geräteseitenbereich angeordneten Getriebekasten 37 drehbar gelagert und in Gerätefahrtrichtung im Abstand hintereinander angeordnet.
Die eine bewegungsmäßige Verbindung zwischen Übertragungszahnrad 36 und Antriebsscheibe 35 schaffenden Nockenräder 32, 33, 34 lagern auf einer gemeinsamen, an einem abklappbar und/oder lösbar mit dem Getriebekasten 37 verbundenen Deckel 38 drehbar gehaltenen Welle 39, vorzugsweise einer Keilwelle oder einer Mehrkantwelle.
Auf dieser Welle 39 sind beispielsweise drei Nockenräder 32, 33, 34 in Wellenlängsrichtung verschiebbar angeordnet, von denen ein Nockenrad 32 mii dem Übertragungszahnrad 36 und die beiden anderen Nockenräder 33, 34 mit der Antriebsscheibe 35 bewegungsmäßig verbunden sind, wobei sich diese beiden Nockenräder 33, 34 beiderseits der Antriebsscheiben-Drehachse erstrecken.
Die Drehebene dieser Nockenräder 32, 33, 34 erstreckt sich im rechten Winkel zu der Drehebenc des Übertragungszahnrades 36 und der Antriebsscheibe 35.
Das Übertragungsrad 36 und die Antriebsscheibe 35 sind jeweils mit auf mehreren verschieden großen Durchmessern angeordneten Eingriffsöffnungen 40 ausgestattet, die umlaufende unterschiedlich große Lochreihen bilden. In diese Eingriffsöffnungen 40 fassen mantelseitig vorspringende Nocken 41 der Nockenräder 32, 33, 34 ein und übertragen somit ihre von dem Übertragungszahnrad 36 erhaltende Drehbewegung auf die Antriebsscheibe 35. Die Eingriffsöffnungen 40 sind zum eingriffseitigen Ende hin erweitert ausgebildet und die Nocken 41 zeigen eine kegel- oder kegelstumpfförmige Ausführung, wobei die Kegelform der Nocken 41 in Richtung Übertragungszahnrad- bzw. Antriebsscheibenmitte hin geneigt ist.
Die im Durchmesser unterschiedlich großen Lochreihen ermöglichen eine Veränderung der Säwellendrchgcschwindigkeit. Durch Verschieben der Nockcnrädcr 32, 33, 34 auf ihrer Welle 39 können sie in andere Lochreihen einfassen, so daß sich das Übersetzungsverhältnis verändert.
Es ist bevorzugt, die Eingriffsöffnungen 40 des Übertragungszahnrades 36 innerhalb einer mit dem Zahnrad 36 verbundenen Scheibe 42 vorzusehen; diese Scheibe 42 ist bewegungsstarr mit dem Zahnrad 36 verbunden oder bildet mit demselben ein einteiliges
ίο Werkstück aus Metall oder Kunststoff. Die Antriebsscheibe 35 läßt sich direkt mit Eingriffsöffnungen 40 ausstatten und besteht aus Metall oder Kunststoff.
Um in beiden Fahrtrichtungen des Bestellgerätes eine gleiche Drehrichtung der Säwelle 26 zu erhalten, sind die beiden mit der Antriebsscheibe 35 bewegungsmäßig verbundenen Nockenräder 33, 34 jeweils mit einer Freilaufkupplung (nicht dargestellt) auf der Welle 39 gelagert; die Freilaufkupplungen sind in entgegengesetzten Riehtungen sperrend bzw. entsperrend ausgebildet. so daß bei einer Fahrtrichtung ein Nockenrad 33 oder 34 als Antriebsmittel wirkt und das andere Nockenrad 34 oder 33 freiläuft und bei der entgegengesetzten Fahrtrichtung das bisher freilaufende Nockenrad 34 oder 33 zur Drehwellenbcwegung dient. Durch diese Nockenräder 33, 34 wird in beiden Fahrtrichtungen des Gerätes ein gleicher Drehsinn der Säwelle 26 erreicht. Zum Verändern der Säwellendrehgeschwindigkeit werden die Nockenräder 33,34 oder 32,33,34 in andere Lochreihen ihrer zugeordneten Getriebemittel 35, 36 eingesetzt; um die Nockenräder 32, 33, 34 dazu verschieben zu können, wird der ihre Welle 39 drehbar haltende Deckel 38 abgeklappt. Nach der Nockenradverschiebung fassen die Nockenräder 32, 33, 34 in die jeweiligen Lochreihen ein, und der geschlossene Deckel 38 hält sie in dem Eingriff lagemäßig sicher f.st.
Anstelle der Nockenräder 32, 33, 34 lassen sich auch Reibräder vorsehen, die dabei zur Änderung dct Säwellendrehzahl stufenlos auf der Welle 39 verschieb bar und in der jeweils eingestellten Lage festsct/bai sind.
Das als Pflugnachläufer ausgebildete Bcstcllgcrät laß sich mit einem jeweils an den beiden die Kriimclcinrich tungen 10 und 14 haltenden Rahmen 16 und Ii angeordneten Anschlußteil 43 wie Fanghaken od. dg' an ein Zugfahrzeug anhängen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Landwirtschaftliches Bestellgerät, das als ein in beiden Fahrtrichtungen arbeitsfähiger Pflugnachläufer ausgebildet ist sowie in einer gemeinsamen Rahmenkonstruktion die Sä- bzw. Düngeeinrichtung und an beiden Stirnseiten des Rahmens Krümelwalzen aufweist und der Antrieb der Sä- bzw. Düngeeinrichtung mit Auslauftrichtern von einer am Boden sich abwälzenden Walze abgeleitet ist und die Säwelle mit gleicher Drehrichtung in beiden Fahrtrichtungen umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Sä- bzw. Düngeeinrichtung (12) zwischen zwei zwischen den Krümelwalzen (10, 14) vorgesehenen Rilienwalzen (11, 13) angeordnet ist, die jeweils aus mehreren im axialen Abstand zueinander einstellbaren, auf einer Welle (22) nebeneinander einzeln festlegbar angeordneten und mit die Arbeitstiefe begrenzenden Stützschultern (24) versehenen Packerringen (23) besteht, daß die jeweils einem Auslauftrichter (30) zugeordneten Packerringe (23) in einer Spur laufen und daß die Säwelle (26) von einer Rillenwalze (11 oder 13) unter Zwischenschaltung einer Freilaufkupplung angetrieben ist.
2. Bestellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (22) der die Säwelle (26) antreibenden Rillenwalze (11 oder 13) ein bewegingsstarr verbundenes Antriebszahnrad (31) besitzt, welches ein Überlragungszahnrad (36) und über Reib- oder Nockenräder (32, 33. 34) eine an der Säwelle (26) bewegungsstarr befesiigte Antriebsscheibe (35) antreibt.
3. Bestellgerät nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadi'rch gekennzeichnet, daß die eine bewegungsmäßige Verbindung zwischen Überlragungszahnrad
(36) und Antriebsscheibe (35) bewirkenden Nockenräder (32, 33, 34) auf einer gemeinsamen, an einem abklappbar und/oder lösbar mit dem Getriebekasten
(37) verbundenen Deckel (38) drehbar gelagerten Welle (39), Wie Keil- oder Mehrkantwelle, angeordnet sind.
4. Bestellgerät nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit der Antriebsscheibe (35) verbundenen Nockenräder (33, 34) jeweils mit einer Freilaufkupplung ausgestattet sind, die in entgegengesetzten Drehrichtungen wirkend, je nach Fahrtrichtung des Gerätes eines der beiden Nockenräder (33, 34) als Antriebsmittel vorsehen.
DE19702016231 1970-04-04 1970-04-04 Landwirtschaftliches Bestellgerät Expired DE2016231C3 (de)

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DE2016231C3 DE2016231C3 (de) 1977-12-22

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2685398C1 (ru) * 2018-11-19 2019-04-17 Федеральное государственное бюджетное научное учреждение "Всероссийский научно-исследовательский институт орошаемого земледелия" (ФГБНУ ВНИИОЗ) Комбинированное устройство для рыхления почвы и ленточного внесения удобрений в гребне

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2685398C1 (ru) * 2018-11-19 2019-04-17 Федеральное государственное бюджетное научное учреждение "Всероссийский научно-исследовательский институт орошаемого земледелия" (ФГБНУ ВНИИОЗ) Комбинированное устройство для рыхления почвы и ленточного внесения удобрений в гребне

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