DE201450C - - Google Patents

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DE201450C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/40DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits
    • H02K23/44DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits having movable, e.g. turnable, iron parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht darin, daß durch Ablenkung bzw. Kurzschließen von Kraftlinien außerhalb des Ankerbereiches das Ankerfeld geschwächt und im umgekehrten Sinne wieder gestärkt wird unter Vermeidung einer Veränderung des Luftspaltes zwischen Anker und Magnetpol, so daß also der gleiche Effekt erzielt wird wie bei. den bekannten getrennt von der Maschine angeordneten Regelwider ständen.
Durch die Verlegung der Ablenkung von Kraftlinien außerhalb des Ankerbereiches wird erreicht, daß, wie bei vorgeschalteten Widerständen, die Anzahl der Kraftlinien, die durch den Anker gehen, vermehrt 'oder vermindert werden kann, ohne daß eine Verschiebung des Kraftlinienfeldes eintritt, die Funkenbildung und dadurch Zerstörung des Stromwenders zur Folge hat und gleichzeitig eine Verstellung der Bürsten nötig macht.
Vorliegende Einrichtung ist für kleine zweipolige Motoren besonders geeignet, bei denen wegen der niedrigen Marktpreise keine Anordnung für die Verstellung der Bürsten vorhanden ist, und somit eine durch Verschiebung des Ankerfeldes eintretende Funkenbildung nicht beseitigt werden kann;
Gemäß der Erfindung werden z. B. bei zweipoligen Motoren, wie die beiliegende Zeichnung in einem Längsschnitt (Fig. i) und einem Querschnitt (Fig. 2) des Motors erkennen läßt, die Magnetpole seitlich über den Anker hinaus verlängert und bilden in dieser Verlängerung die Magnetschenkel a1, a%. Über diese sind die in einem Hohlring c steckenden Segmente δ1, δ2 aus magnetisierbarem Stoff drehbar — außerhalb des wirksamen .Ankerbereiches — angeordnet, und zwar derart, daß die Segmente beim Verdrehen des Ringes c sich den gegenüberliegenden Magnetschenkeln a1, a2 allmählieh nähern oder von- ihnen entfernen und somit einen Teil der Kraftlinien des Magnetfeldes kurzschließen, wodurch das Ankerfeld schwächer oder stärker erregt wird und der Motor dadurch langsamer oder schneller läuft. In der Zeichnung ist d das Magnetfeld und e der Anker.
Die magnetische Geschwindigkeitsregelung gestattet eine ganz allmähliche Regelung, während bei Anwendung von Regelwiderständen diese nur stoßweise geschehen kann.
Die erläuterte Einrichtung läßt sich ohne weiteres auch für Dynamomaschinen zur Regelung der Spannung verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur magnetischen Regelung der Geschwindigkeit von Elektromotoren und der Spannung elektrischer Stromerzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetpole seitlich über den Anker hinaus verlängert sind und über den Verlängerungen drehbare Segmente o. dgl. aus magnetisierbarem Stoffe angeordnet sind, zum Zwecke, außerhalb des wirksamen Ankerbereiches nach Bedarf einen mehr oder weniger großen Teil der Kraftlinien des Feldes vom Anker ablenken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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