DE201430C - - Google Patents

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DE201430C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 201430 KLASSE 65 ö. GRUPPE
ALFRED MEHLHORN und PH. von KLITZING
in KIEL
Verfahren zum Entleeren von U-förmigen Schwimmdocks. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Art der Bedienung von U-förmigen Schwimmdocks, bei welchen im Bodenponton von den Wasserräumen besondere Räume abgeteilt sind, in denen die eingeschlossene Luft durch eindringendes Wasser komprimiert wird, und die entweder keinerlei Verbindung mit irgendwelchen anderen Räumen haben oder auch mit weiteren Luftkompressionsräumen
ίο auf dem Dock selbst oder außerhalb desselben verbunden sein können, so daß in diesen gleichfalls die eingeschlossene Luft komprimiert wird. Wenn bei derartigen Docks in der Weise verfahren wird, daß die Seitenkasten von selbst leerlaufen, indem nur aus den Wasserräumen im Bodenponton gepumpt wird, so ergibt sich der Übelstand, daß sofort beim Beginn des Pumpens die sämtlichen Wandungen dieser Räume den vollen Druck der ganzen Wassersäule erfahren, die in gänzlich gesenktem Zustande darauf ruht. Durch das vorliegende neue Verfahren soll dieser Ubelstand vermieden werden, sobald es sich um das Heben des gänzlich unbelasteten oder nur wenig belasteten Docks handelt. Zu diesem Zweck soll nicht aus den Wasserräumen gepumpt werden, in welchen keine Luft komprimiert wird, sondern es soll entweder durch Pumpen oder durch Hinzufügen von besonders erzeugter Druckluft von dem Wasser gefördert werden, durch welches eine Kompression von Luft bewirkt wird, d. h. also aus den Luftkompressionsräumen.
Die Erfindung möge an einem auf der beiliegenden Zeichnung als Beispiel dargestellten 40
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Schwimmdock erläutert werden, bei welchem im Bodenponton ein Raum u angenommen ist, in dem in bekannter Weise durch eindringendes Wasser die eingeschlossene Luft komprimiert wird. Die Wasserräume neben Raum u stehen hierbei in offener Verbindung mit den Seitenkastenräumen, was. aber natürlich für die Erfindung nicht Bedingung und daher ohne Einfluß auf sie ist.
Wird bei einem Dock dieser Art der Raum u so groß angenommen, daß die in letzterem eingeschlossene Luft in ganz versenktem Zustande bis auf ein Volumen komprimiert wird, welches nahezu genügt, um das Gewicht des leeren Docks zu tragen, so daß also der Wasserspiegel in den Seitenkasten nur wenig unter dem äußeren Niveau liegt, so ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei unbelastetem oder nur wenig belastetem Dock eine geringe Entlastung desselben genügt, um den Wasserspiegel in den Räumen b und c bis zur Höhe des äußeren Niveaus zu heben und ein selbsttätiges Ausfließen des Wassers herbeizuführen. Diese Entlastung wurde bisher bei den bekannten Verfahren bei selbsttätigem Leerlaufen der Seitenkasten dadurch herbeigeführt, daß aus den Wasserräumen im Bodenponton gepumpt wurde. Aus den vorstehend angegebenen Gründen genügt bei unbelastetem Dock natürlich gleichfalls die Förderung eines nur geringen Wasserquantums, um das Wasser aus den Seitenkasten zum selbsttätigen Auslaufen zu veranlassen, aber es ergab sich dabei, wie bereits oben erwähnt, eine erhebliche Belastung sämtlicher Wandungen der Wasser-
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räume im Bodenponton. Diese läßt sich vermeiden, wenn das vorliegende neue Verfahren eingeschlagen und die zum Entlasten des Docks erforderliche geringe Wassermenge nicht aus den Wasserräumen im Bodenponton entnommen wird, sondern von dem Wasser in dem Raum u, zu welchem Zweck natürlich die in diesem vorhandenen Wassereinströmungsöffnungen vorher abgeschlossen werden
ίο können. Ist auf diese Weise nun ein solches Wasserquantum gefördert worden, daß der Wasserspiegel nur wenig über das äußere Niveau gehoben ist, so steigt von da ab, wie ohne weiteres zu übersehen, das Dock in unbelastetem oder nur ganz wenig belastetem Zustande, d. h. also auch unter Umständen mit einem ganz kleinen Fahrzeug belastet, von selbst weiter, bis die Decke des Bodenpontons austaucht, indem die Seitenkasten selbsttätig leerlaufen.
Auf die Tragweite der Erfindung hat es keinen Einfluß, ob ein oder mehrere Räume angeordnet sind, in denen die Luft komprimiert wird, und ob, der volle Wasserdruck zum Komprimieren der Luft benutzt wird, oder ob dieser Druck auf irgendeine Weise vermindert wird, um etwa eine luftdichte Nietung unnötig zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Entleeren von U-förmigen Schwimmdocks, bei welchen im Bodenponton von den Wasserräumen ein Raum oder auch mehrere Räume abgeteilt und so eingerichtet sind, daß durch in sie eindringendes Wasser Luft komprimiert wird, . dadurch gekennzeichnet, daß beim Entleeren des unbelasteten oder, nur wenig belasteten Docks nur aus dem vorher abzuschließenden Raum bzw. Räumen im Bodenponton, in welche das die Luftkompression erzeugende Wasser eindringt, ein Fördern von Wasser in solchem Maße stattfindet, daß die Seitenkasten von selbst leerlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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