DE201254C - - Google Patents

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DE201254C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/12Arrangements of bearings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 201254 KLASSE 21 e. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Vorrichtung an Elektrizitätszählern nach Ferrarisschem Prinzip.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1906 ab.
Allgemein verwendet man für elektrische Meßgeräte, namentlich Elektrizitätszähler, Unterlager, die aus Edelsteinpfannen bestehen. Damit nun diese Lager'' bei dem Transport der Apparate nicht beschädigt werden, pflegt man sie, abgesehen von der Arretierung der beweglichen Teile," derart federnd anzuordnen, daß sie bei heftigen Stößen ausweichen. Andererseits ist nun allgemein bekannt, daß die
ίο leicht beweglichen Anker von Elektrizitätszählern im Betriebe in Schwingungen versetzt werden. Diese Schwingungen können, hervorgerufen durch örtliche Verhältnisse, zeitweise oder, hervorgerufen durch Wechselwirkungen zwischen den beweglichen und den festen Teilen eines Zählers, dauernde sein. Das letztere trifft ausnahmslos auf Ferrariszähler mit Scheibenanker zu. Die Folge dieser Schwingungen des beweglichen Systems ist nun, daß der Druck, den das Unterlager zu erleiden hat, periodisch vergrößert und verkleinert wird. Der mittlere Druck auf das Spurlager wird also als ein Teil der zu überwindenden mechanischen Reibung anzusehen sein; der andere Teil dagegen wäre im Oberlager und in dem anzutreibenden Zählwerk zu suchen.
In dem Patent 105845 ist eine Vorrichtung an elektrischen Meßgeräten beschrieben, welche dazu dient, die durch mechanische Reibung entstehenden Fehler zu verringern. Wesentlich für diese Vorrichtung ist, daß eine Feder, welche das Spurlager trägt, durch einen besonderen Elektromagneten in dauernde Schwingungen versetzt und so ein zwangsweises, periodisches Emporschleudern des beweglichen Systems bewirkt wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet im Gegensatz dazu eine Vorrichtung an Elektrizitätszählern nach Ferrarisschem Prinzip zur Verringerung der Reibungsfehler, bei welcher ein Unterlager verwendet wird, das durch den Anker selbst in Schwingungen versetzt wird. Zu diesem Zwecke wird das Fußlager mechanisch mit einer Feder verbunden, welche bei nach unten schwingendem Anker nachgibt, so daß also der Lagerdruck nicht vergrößert wird. Um nun den Lagerdruck bei nach oben schwingendem Anker noch zu verkleinern, kann zweckmäßig die Schwingungsweite der Feder durch einen oder mehrere Anschläge so abgekürzt werden, daß sich das Spurlager bereits in Ruhe befindet, bevor der Anker seine Schwingung nach oben beendet hat, also ein Abheben des Lagerzapfens von der Lagerpfanne eintritt. Das Abkürzen der Schwingungsweite hat die weitere Folge, daß die Feder einen Teil ihrer kinetischen Energie an den Anker abgibt und so die Schwingung desselben nach oben unterstützt. Diese Schwingungen übertragen sich nun auch auf das Oberlager und das Zählwerk und verkleinern somit auch hier die Reibungsarbeit. Durch passende Wahl der Federn, Schwingungsweite und Zahl können die durch mechanische Reibung entstehenden Fehler praktisch vollständig . aufgehoben werden.
In der Zeichnung stellt α den Anker eines Ferrariszählers, b eine Spannungsspule desselben, c ein federndes Organ, beispielsweise
(2. Auflage, ausgegeben am 20. Mär\ igog.l
eine Blattfeder, dar, welche das Spurlager d des beweglichen Systems trägt; e bedeutet eine nach verschiedenen Richtungen einstellbare Schraube und f schließlich den verstellbaren Befestigungspunkt der Feder. Durch β und f läßt sich sowohl die Länge der Feder als ihre Schwingungsweite regulieren.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung an Elektrizitätszählern nach F er rar is schem Prinzip, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Fußlager mechanisch verbundene Feder von dem Anker des Zählers beim Betrieb in Schwingungen versetzt wird, zu dem Zwecke, die durch mechanische Reibung entstehenden Fehler zu verringern.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder, die an einem Ende befestigt ist, und deren Schwingungszahl durch Veränderung der Federlänge einstellbar ist.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Blattfeder und einen verstellbaren Anschlag der Feder, durch den ihre Aufwärtsbewegung begrenzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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