DE201236C - - Google Patents

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DE201236C
DE201236C DENDAT201236D DE201236DA DE201236C DE 201236 C DE201236 C DE 201236C DE NDAT201236 D DENDAT201236 D DE NDAT201236D DE 201236D A DE201236D A DE 201236DA DE 201236 C DE201236 C DE 201236C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/023DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having short-circuited brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201236-KLASSE 21 rl GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
nach Patent 193220.
Zusatz zum Patente' 193220 vom 12. April 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1905 ab. Längste tauen 11. April 1920.
In der Patentschrift 193220, Kl. 21 d, ist ein Verfahren beschrieben, bei welchem in der Ankerwicklung verlaufende Ströme zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen herangezogen. werden. Dort ist als Ausführungsbeispiel eine Schaltung angegeben, gemäß welcher durch einen zweiten Bürstensatz eine bestimmte elektromotorische Kraft am Stromwender abgegrenzt und dieser elektromotorisehen Kraft eine weitere elektromotorische Kraft entgegengeschaltet wird, so daß die algebraische Summe dieser beiden elektromotorischen Kräfte einen der Veränderung der Drehzahl gegenüber einem Normalwert proportionalen Strom dem Anker zuführt oder entnimmt, derart, daß das Hauptfeld der Maschine in der gewünschten Weise geändert wird.
In gewissen Fällen ist es nun erwünscht, eine besondere Quelle elektromotorischer Kraft (Batterie) zu vermeiden. Dies läßt sich u. a. erreichen, wenn man anstatt durch Anlegen einer, elektromotorischen Kraft an den zweiten Bürstensatz und Zuführung eines zusätzlichen Erregerstromes in den Anker die Erregung des Ankers im Sinne des durch den Hilfsbürstensatz fließenden Stromes durch zusätzliche Erregung von außen verändert. Der zweite Bürstensatz kann in diesem Fall auf sich selbst oder über Widerstände kurzgeschlossen werden. Das zusätzliche Feld kann bei einer zweipoligen Maschine zweckmäßig durch eine zweite Nebenschlußwicklung auf dem Ständer hervorgerufen werden, deren Achse senkrecht zur Verbindungslinie der kurzgeschlossenen Bürsten steht, während die eigentliche, ebenfalls im Nebenschluß liegende Feldwicklung etwa in der Richtung der Verbindungslinie der kurzgeschlossenen Bürsten und etwa senkrecht zur Verbindungslinie der den Arbeitsstrom führenden Bürsten steht. Die Erregung der zusätzlichen Nebenschlußwicklung kann dann so gewählt werden, daß bei normaler Drehzahl und bei normaler Belastung der Maschine kein oder nahezu kein Feld in der Richtung senkrecht zur Verbindungslinie der kurzgeschlossenen Bürsten vorhanden ist und somit auch von diesen Bürsten kein oder nahezu kein Strom geführt wird. Steigt aber die Drehzahl der Maschine und wächst somit auch der Hauptstrom, so überwiegt das Anker querfeld dasjenige der zusätzlichen Nebenschlußwicklung, und es fließt durch die kurzgeschlossenen Bürsten ein Strom, der das eigentliche Erregerfeld schwächt. Bei sinkender Drehzahl tritt umgekehrt Verstärkung des Hauptfeldes ein. Durch geeignete Abmessungen kann also bewirkt werden, daß die
Spannung bei wechselnder Drehzahl konstant bleibt.
Von anderen, äußerlich ähnlichen Anordnungen, z. B. den in der Elektrotechnischen Zeitschrift 1905, S. 393 ff. beschriebenen, unterscheidet sich die oben erläuterte vorteilhaft dadurch, daß bei normaler Drehzahl kein oder fast kein Strom zwischen den kurzgeschlossenen Bürsten fließt, der Anker also ganz wie ein gewöhnlicher Anker nur in der Richtung der Arbeitsbürsten beansprucht wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Wie im Hauptpatent sind mit f die Hauptfeldwicklung, mit a die Arbeitsbürsten und mit b die kurzgeschlossen gezeichneten Hilfsbürsten bezeichnet. Mit Hilfe der Nebenschlußfeldwicklung c, welche etwa senkrecht zur Verbindungslinie der Hilfsbürsten b angeordnet ist, wird das Ankerquerfeld in Richtung der Feldwicklung c bei normaler Drehzahl aufgehoben, so daß dann kein oder fast kein Strom durch die Bürsten b fließt. Die als Ausführungsbeispiel beschriebene und gezeichnete Maschine ist nicht mit einer Maschine zu verwechseln, deren wirksames Hauptfeld durch die zwischen den Hilfsbürsten fließenden Ströme erzeugt wird. Während dort die Richtung des Hauptfeldes mit der Drehrichtung wechselt, bleibt das Hauptfeld bei der neuen Maschine gleichgerichtet, da es von einer besonderen Feldwicklung f in gewöhnlicher Weise hervorgerufen wird, deren Amperewindungszahl diejenige des Stromkreises der Bürsten b, b überwiegt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen nach Patent 193220, Kl. 21 d, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromotorische Kraft, welche der am Strom-· wender mittels der Hilfsbürsten (b, b) abgegrenzten Spannung entgegengeschaltet wird und einen Ankerstrom entstehen läßt, der ein das Hauptfeld beeinflussendes Ankerfeld hervorbringt, durch Induktion mittels einer Hilfsfeldwicklung (c) im Anker selbst hervorgerufen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die (z. B. als Nebenschlußwicklung ausgeführte) Hilfsfeldwicklung (c) etwa in der gleichen Achse mit den Arbeitsbürsten (a, a) liegt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbürsten (b, b) auf sich selbst oder über Widerstände geschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001752B (de) * 1942-03-03 1957-01-31 Aeg Gleichstrom-Querfeldmaschine

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