DE20117618U1 - Dacheindeckungsplatte oder -matte - Google Patents

Dacheindeckungsplatte oder -matte

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DE20117618U1 DE20117618U DE20117618U DE20117618U1 DE 20117618 U1 DE20117618 U1 DE 20117618U1 DE 20117618 U DE20117618 U DE 20117618U DE 20117618 U DE20117618 U DE 20117618U DE 20117618 U1 DE20117618 U1 DE 20117618U1
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    • E04D13/1407Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof for flat roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Gebrauchsmusteranmeldung Dacheindeckungsplatte oder -matte
Klöber GmbH & Co.KG
Scharpenberger Str. 72-90
D-58256 Ennepetal
VGN 265 098 24184DE drg/pie/sc 26. Oktober 2001
Dacheindeckungsplatte oder -matte
Dacheindeckungsplatten oder -matten bilden die sogenannte Dachhaut. Zur Realisierung einer Dachdurchführung sind hinsichtlich der Profilstruktur mit den umgebenden Dacheindeckungsplatten bzw. -matten kompatible auf eine Querungsmöglichkeit der Dachhaut eingerichtet. Es kann sich hier um die unterschiedlichsten Durchgangsvorrichtungen handeln:
Durchgangsvorrichtungen in Form eines Dunstrohres, für einen Antennenmast etc. sind markterhältlich und überdies dokumentiert durch Prospekt „TOPSTAR", Klöber, Impressum: 4./08.94/HT/LA.
Um Antennenmasten unterschiedlichen Durchmessers abzudecken, ist ein Haubenteil einer domgeführten, neigungsausrichtbaren Durchgangstülle gestuft. Um zum tragfähigen Querschnitt zu gelangen, werden die zu engen Rohrabschnitte entfernt. Es liegt entsprechend sägefähiges Hart-Kunststoffmaterial zugrunde.
Der DE-AS1111 264 ist eine aus gummielastischem Werkstoff bestehende Durchgangstülle an Kabeldosen bekannt.
Der US-PS 2,690,470 lässt sich eine Durchgangstülle entnehmen, die bezüglich eines dichtenden Kabeldurchtritts auf eine Zwillingsführung hin ausgebildet ist. Zugleich ist dort auch eine Einzelführung beschrieben.
Die US-PS 4,111,189 befasst sich mit der Versorgung eines Wohnraumes mit Sonnenenergie mittels Solarkollektors. Ein der kombinierten Warmwasser- und Stromversorgung dienender Solarkollektor ist der DE-OS 41 20 943 entnehmbar.
VGN 265 098 24184DE drg/pie/sc 22. Oktober 2001
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dacheindeckungsplatte oder -matte zu Dachdurchführungszwecken baulich einfach und gebrauchsvorteilhaft auszubilden.
In Lösung stellt die Erfindung folgende Merkmalskombination vor:
Eine Dacheindeckungsplatte oder -matte mit einer im Wesentlichen ovalen Öffnung, deren Längserstreckung in Neigungsrichtung des Daches verläuft, und mit einem gummielastischen Einsatzstück, welches die Öffnung randseitig abdichtend verschließt, wobei aus einer freigespannten, membranartigen Basisebene ein oval-trapezförmiger Sockel sich nach dachauswärts erstreckt, von welchem mindestens eine konusförmige Durchgangstülle abragt.
In Lösung stellt die Erfindung überdies folgende Merkmalskombination vor:
Eine Dacheindeckungsplatte oder -matte mit einer im Wesentlichen ovalen Öffnung, deren Längserstreckung in Neigungsrichtung des Daches verläuft, und mit einem gummielastischen Einsatzstück, welches die Öffnung randseitig abdichtend verschließt, wobei aus einer freigespannten, membranartigen Basisebene ein oval-trapezförmiger Sockel sich nach dachauswärts erstreckt, von welchem mindestens zwei konusförmige Durchgangstüllen abragen.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine baulich einfache, gebrauchsvorteilhafte Dacheindeckungsplatte oder -matte für Dachdurchführungszwecke erzielt. Das gummielastische Einsatzstück bildet das Herzstück für die entsprechende Durchgangsvorrichtung. Es ist als solches universal verwendbar, also dem unterschiedlichsten Bautyp bzw. Eindeckungsmaterial zuführbar. Zweckmäßig wird auf Weich-PVC, beispielsweise EPDM, zurückgegriffen. Das ergibt nicht nur die erwähnte randseitige Abdichtung, sondern führt auch zu einer solchen VGN 265 098 24184DE drg/pie/sc 22. Oktober 2001
im Durchführbereich. Von besonderem Vorteil ist die Maßnahme, von der membranartigen Basisebene einen oval-trapezförmigen oder runden (bei Einzelführung) Sockel nach dachauswärts ausgehen zu lassen. Ein solcher tafelbergartiger Sockel bietet eine ausgezeichnete Manövrierbasis; die konusförmigen Durchgangstüllen können außer aus ihrer eigenen Beweglichkeit heraus auch auf der Basis abschüssig gestellt werden. Die Durchgangstüllen einer im Wesentlichen ovalen Öffnung zuzuordnen mit Längserstreckung in Neigungsrichtung des Daches, verhindert die Bildung einer breiten Schikane für die Fließwasser des Daches. Der ovale Grundriss in Darbietung der engeren Kehre führt vielmehr zu einer Strömungsteilenden Funktion.
Die Gegenstände der weiteren Ansprüche sind nachstehend in Bezug zu dem Gegenstand des Anspruchs 1 erläutert, können aber auch in ihrer unabhängigen Formulierung von Bedeutung sein. So ist weiter so vorgegangen, dass das Einsatzstück ein selbsttragender Hohlkörper ist mit im Wesentlichen einheitlicher Wandungsstärke. Auch ist auf ausreichende Schnittfähigkeit geachtet. Die angesprochene selbsttragende Eigenschaft liegt auch noch vor, wenn die Höhe des Sockels einem Drittel bis einem Achtel, bevorzugt einem Fünftel der Durchgangstüllen entspricht. Letztere ragen quer zur Erstreckungsebene der Dacheindeckungsplatte oder -matte ab und sind praktisch greifbar freiragend. Es kann eine streng rechtwinklige Ausrichtung der Durchgangstüllen zur Erstreckungsebene vorliegen oder aber auch eine leicht konvergierende. Ersteres begründet im Verein mit der Konizität raumsparende Stapelbarkeit. Zur Erhöhung der selbsttragenden Erstreckung der Durchgangstüllen kann es überdies vorteilhaft sein, wenn diese gestufte Konusabschnitte aufweisen. Die außenseitige Stufenschulter kann dabei sogar als Schnittlehre dienen. Der konische Verlauf ist zudem im Sinne einer lochmembranartigen, ringförmigen Spanndichtung nutzbar. Weiter ist vorgesehen, dass zwischen zwei oder neben einer
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durchmessergroßen Durchgangstüllen bzw. -tülle zum Durchtritt einer Zuleitung und/oder einer Ableitung eines Solarkollektors eine durchmesserkleinere Durchgangstülle für ein Kabel liegt. Eine solche durchmesserkleinere Durchgangstülle kommt gut im Zwickelbereich zwischen zwei naheliegenden kreisrunden Wurzelbereichen querschnittsgrößerer Dacheindeckungstüllen unter. Endlich besteht noch eine Ausgestaltung von sogar eigenständiger Bedeutung darin, dass der Wurzelrand der beiden durchmessergrößeren Durchgangstüllen zusammenfällt mit der Kurvenrandkante des Sockels. Das ergibt eine über Totpunkt gehende Schaltwirkung, die die aus ihrer normalen geometrischen Achse getretene Durchgangstülle in der Kippstellung festhält. Das hat den Gebrauchsvorteil, dass man die noch nicht anzuschließende Durchgangstülle einfach beiseite kippt. Man erhält so einen größeren Sicht- und Hantierraum für die Durchgangsbestückung der anderen Durchgangstülle.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Einsatzstück in Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu,
Fig. 3 den Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2, vergrößert,
Fig. 4 das Einsatzstück einer Dacheindeckungsplatte zugeordnet, und zwar in perspektivischer Wiedergabe, in die Neigungsschräge eines Daches gebracht,
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Fig. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in Fig.4, das Einsatzstück ungeschnitten belassen,
Fig. 6 eine Darstellung wie Fig. 5, jedoch bei definierter Kippverlagerung der beiden Durchgangstüllen zueinander, nun bei mitgeschnittenem Einsatzstück,
Fig. 7 eine Variante des Einsatzstückes in Seitenansicht, Fig. 8 die Draufsicht hierzu,
Fig. 9 das Einsatzstück einer Dacheindeckungsmatte zugeordnet (verwendet ist die Grundversion des Einsatzstückes),
Fig. 10 in perspektivischer Darstellung ein dachseitig befestigter Solarkollektor als Durchgangsvorrichtung.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäß ausgebildete Dacheindeckungsplatte 1, wohingegen Fig. 9 die Dacheindeckungsmatte 2 wiedergibt.
Beide Grundkörper 1,2 sind im Wesentlichen rechteckigen Grundrisses und weisen eine parallel zur längeren Seite ausgerichtete, ovale Öffnung 3 auf.
Die Ausrichtung der ovalen Öffnung 3 ist so, dass ihre Längserstreckung, respektive längere Oval-Achse x-x in Neigungsrichtung eines Daches verläuft.
Die Öffnung 3 dient zur die Dachhaut querenden Durchführung einer Durchgangsvorrichtung 4 (vergl. Fig. 10). Das geschieht in abdichtender Weise. Hierzu dient ein gummielastisches Einsatzstück E.
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Das Einsatzstück E besteht aus Weich-PVC. Es ist durch Klebung, thermisch oder Anspritzen (Zwei-Komponenten-Spritzverfahren) der aus Hart-PVC bestehenden Dacheindeckungsplatte 1 zugeordnet. Gleiches gilt im Hinblick auf die Dacheindeckungsmatte 2, bspw. bestehend aus einem konturierten oder glatten Metall- oder Kunststoffflächengebilde, bei Metall z. B. Blei. Bezüglich der nicht glatten Version kann beispielsweise eine Noppen- oder Rippenkonturierung Anwendung finden.
Hier wie dort ist das Einsatzstück E der Öffnung 3 in randseitiger Abdichtung zugeordnet. Es kommt zu einem stabilen Rand verschluss. Zur exakten Positionierung des Einsatzteiles E bildet die Oberseite eines unterbrechungsfrei durchlaufenden Randes 5 der Öffnung 3 eine ebenflächige Auflageschulter 6 aus. Die entsprechende Überlappung respektive Tragbreite ist etwa fingerkuppengroß. Ihr Umriss entspricht dem ovalen Umriss des gummielastischen Einsatzstückes E.
Der von der Auflageschulter 6 getragene Rand 7 ist die abdichtend wirkende Peripherie einer freigespannten Basisebene 8 des Einsatzstückes E.
Die in der geschilderten Weise randfixierte, membranartige Basisebene 8 setzt sich dachauswärts gerichtet in eine freistehende Höhlungs-Struktur fort. Bestandteil derselben ist zunächst ein oval-trapezförmiger Sockel 9. Der steht wie eine Insel oder wie ein Tafelberg in einer traufseitig ausstreichenden Vertiefung 10 der Dacheindeckungsplatte 1.
Vom parallel zur Basisebene 8 ausgerichteten Plateau 11 des Sockels 9 gehen sodann aufwärts ragende Vorsprünge aus. Es handelt sich um Durchgangstüllen 12. Die sind gleich mitangeformt und endseitig durch eine Flachdecke 13
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geschlossen. Die lässt sich bei Zuordnung der Durchgangsvorrichtung 4 öffnen, bspw. durch einen Schnitt.
Die paarig angeordneten, relativ nahe aneinander fußenden Durchgangstüllen 12 sind konusförmiger Gestalt. Eine solche Gestalt würde auch bei einer Einzelführung angewandt werden. Die Konen bzw. Konusabschnitte sind gestuft. Es kann eine gleichmäßige oder zunehmende Verjüngung vorliegen. Die Stufen tragen das Bezugszeichen 14.
Die Durchgangstüllen 12 sind in ihrer Höhe in drei im Wesentlichen gleiche Konus- oder Kegelstumpf abschnitte unterteilt. Der tiefste Konusabschnitt beginnt basismäßig noch innerhalb der Vertiefung 10 der Dacheindeckungsplatte 1.
Dabei sind die Verhältnisse so, dass die Höhe y des Sockels 9 einem Drittel bis einem Achtel, bevorzugt einem Fünftel der Höhe der Zwillings-Durchgangstüllen 12 entspricht. Die Trapezschräge bzw. Abhang des Sockels weist einen Neigungswinkel Alpha von ca. 45° auf.
Wie Fig. 7 entnehmbar, können die Durchgangstüllen 12 hinsichtlich ihrer geometrischen Längsmittelachse quer zur Erstreckungsebene der Dacheindekkungsplatte 1 oder der Dacheindeckungsmatte 2 abragen, also bspw. streng rechtwinklig zum Plateau 11 ausgerichtet sein. Wie aber beispielsweise Fig. 5 verdeutlicht, ist auch eine leichte Konvergenz dieser geometrischen Längsmittelachsen anwendbar, d. h,. die beiden Durchgangstüllen 12 neigen einander ihrem Zwischenraum 15 zu. Demgemäß sind die in Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 bzw. der Dacheindeckungsmatte 2 first- und traufseitig liegenden Partien weniger steil zur Dachneigungsebene ausgebildet. Der Neigungswinkel der Durchgangstüllen 12 liegt durchschnittlich bei 80°. VGN 265 098 24184DE drg/pie/sc 22. Oktober 2001
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Die zum abgedichteten Durchtritt einer Zuleitung 16 und einer Ableitung 17 der in Fig. 10 dargestellten Durchgangsvorrichtung 4 dienenden, gleich lang ausgebildeten Durchgangstüllen 12 sind, wie den Zeichnungen entnehmbar, noch um eine zusätzliche Durchgangstülle 18 ergänzt. Durch diese ist ein bspw. zur Vorrichtung 4 gehörendes Kabel 19 hindurchgeführt. Die ist deutlich durchmesserkleiner ausgelegt und nimmt ebenfalls in abdichtender Weise das Kabel 19 auf. Die Standhöhe der gleichfalls vom Plateau 11 freistehend abragenden Durchgangstülle 18 entspricht im Wesentlichen der Höhe eines Konusabschnitts der durchmessergrößeren Durchgangstüllen 12. Sie (18) fußt im zwickeiförmigen Flächenbereich des Plateaus 11, befindet sich also noch im ovalen Umriss desselben. Selbstredend können beidseitig die Zwickel 20 mit je einer durchmesserkleineren Durchgangstülle 18 versehen sein. Andererseits kann im nicht genutzten Zwickel 20 aber auch ein Anspritzpunkt liegen.
Sowohl das im Zwickel 20 zweier durchmesser großer Durchgangstüllen 12 zugehende Kabel 19 als auch die Zuleitung 16 und die Ableitung 17 stehen in Verbindung mit einem Solarkollektor 21, welcher über Halterungen oberhalb der Dachhaut fixiert ist. Entsprechende Trageinrichtungen sind bekannt und sollen hier nicht ausführlicher erläutert werden.
Solche Solarkollektoren 21 lassen sich für eine kombinierte Warmwasser- und Stromerzeugung einsetzen.
Fig. 6 zeigt die Erlangung einer selbsthaltenden Kippstellung der hörnerartigen, durchmessergrößeren Durchgangstüllen 12. Das Verkippen hat den Vorteil einer bequemeren Montage. Die nicht gerade zu bestückende Durchgangstülle lässt sich gleichsam beiseite halten. Dargestellt ist eine Klappstellung beider Durchgangstüllen 12. Diese Wirkung beruht auf einer totpunktartigen Überschnappstellung zwischen dem im Sockel-Plateau 11 wurzelnden, querschnitts VGN 265 098 24184DE drg/pie/sc 22. Oktober 2001
größten Konusabschnitts der entsprechenden Durchgangstülle 12 und der Einklappbewegung der traufseitigen und firstseitigen Abhangpartie des ovaltrapezförmigen, hohlen Sockels 9, welcher gelenkbildend in der Basisebene 8 wurzelt. Der diesbezügliche Totpunkt trägt das Bezugszeichen a. Der plateauseitige Totpunkt ist mit b bezeichnet. Die zwischen diesen Punkten a, b, errichtete Gerade ist die Totpunktlinie T-T. Über diese wechselt ein Schaltpunkt c, der in Grundstellung die Konstellation eines nach unten offenen Kniehebels zeigt, gebildet von der Basisebene der durchmessergrößeren Durchgangstülle 12 und dem first- wie traufseitigen Abhang des Sockels 9, auf die andere Seite der Totpunktlinie T-T. Der Sockel 9 stellt hierzu ein ausreichend nutzbares Manövrierfeld. Hinzu kommt auch noch der Raum der Öffnung 3. Umgeschaltet, ist der Kniehebel nach oben hin offen.
Je nach verwendetem Material kann sich die in Kipplage gebrachte Durchgangstülle 12 nach einer Zeit in kriechender Weise selbst wieder zurückstellen in die Ausgangsstellung oder die Rückklappbewegung wird willensbetont in schnäpperartiger Wirkung vorgenommen.
Es wird auch genügend Federkraft bzw. eine ausreichende Gegenkraft aufgebracht, da der Wurzelrand der beiden durchmessergrößten Durchgangstüllen 12 auf einem großen Winkelbereich zusammenfällt mit der first- bzw. traufseitigen Kurvenrandkante 22 des Sockels 9. Die gemeinsame Kurvenrandkante 22 geht über 180°, also den Halbkreis des Wurzelrandes der durchmessergrößeren Durchgangstüllen 12, die sich als Wurzelrand ab diesem Winkel zwickelformend über die restlichen 180° fortsetzen.
Der aus der Zeichnung ersichtliche, den Rand 7 peripher übergreifende Aufwurf &Ggr; existiert aus einer thermischen Sicke, die Material der Dacheindec
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kungsplatte 1 dort spannklemmend aufwirft. So entsteht eine vorteilhafte, den Rand 7 gleichsam greifende Nut.
Auch die Decke der kleineren Durchgangstülle 18 lässt sich in der geschilderten Weise kappen. Andererseits kann aber auch eine Sollbruchstelle berücksichtigt sein, die durch den Kabel- oder Rohrstoß das erstrebte Öffnen der Tüllen 12,18 ermöglicht.
Die in Fig. 9 dargestellte Version ist unterseitig der Dacheindeckungsmatte 2 mit den üblichen Klebehilfen versehen, die eine Schutzabdeckung aufweisen. Die Klebeschicht trägt dabei das Bezugszeichen 23, der Abdeckstreifen das Symbol 24.
Trotz auffallenden Weichheitsgrades ist das Einsatzstück E durch seine Polydirektiononalität der recht dünnen, einheitlichen Wandungsdicke als Gesamt-Hohlkörper mit Flansch sprich Basisebene 8 selbsttragend. Er kollabiert auch bei hoher natürlicher Erwärmung nicht.
Die dichtende Anlage der Tüllen 12,18 kann mittels Schellen verstärkt werden.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
VGN 265 098 24184DE dre/pie/sc 22. Oktober 2001
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Claims (8)

1. Dacheindeckungsplatte (1) oder -matte (2) mit einer im Wesentlichen ovalen Öffnung (3), deren Längserstreckung in Neigungsrichtung des Daches verläuft, und mit einem gummielastischen Einsatzstück (E), welches die Öffnung (3) randseitig abdichtend verschließt, wobei aus einer freigespannten, membranartigen Basisebene (8) ein ovaltrapezförmiger Sockel (9) sich nach dachauswärts erstreckt, von welchem mindestens eine konusförmige Durchgangstülle (12) abragt.
2. Dacheindeckungsplatte (1) oder -matte (2) mit einer im Wesentlichen ovalen Öffnung (3), deren Längserstreckung in Neigungsrichtung des Daches verläuft, und mit einem gummielastischen Einsatzstück (E), welches die Öffnung (3) randseitig abdichtend verschließt, wobei aus einer freigespannten, membranartigen Basisebene (8) ein ovaltrapezförmiger Sockel (9) sich nach dachauswärts erstreckt, von welchem mindestens zwei konusförmige Durchgangstüllen (12) abragen.
3. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (E) ein selbsttragender Hohlkörper ist mit im Wesentlichen einheitlicher Wandungsstärke.
4. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (y) des Sockels (9) einem Drittel bis einem Achtel, bevorzugt einem Fünftel der Höhe der Durchgangstüllen (12) entspricht.
5. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangstüllen (12) quer zur Erstreckungsebene der Dacheindeckungsplatte (1) oder der Dacheindeckungsmatte (2) abragen.
6. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangstüllen (12) gestufte Konusabschnitte aufweisen.
7. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei durchmessergroßen Durchgangstüllen (18) zum Durchtritt einer Zuleitung (16) und einer Ableitung (17) eines Solarkollektors (21) eine durchmesserkleinere Durchgangstülle (18) für ein Kabel (19) liegt.
8. Dacheindeckungsplatte oder -matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Wurzelrand der beiden durchmessergrößeren Durchgangstüllen (12) zusammenfällt mit der Kurvenrandkante (22) des Sockels (9).
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2759652A1 (de) * 2013-01-23 2014-07-30 Monier Roofing Components GmbH Durchgangsdachpfanne
DE102005041681B4 (de) * 2005-04-23 2017-12-28 Adalbert Sobczynski Abdeckelement für Gebäudedächer und Gebäudedach
EP4023959B1 (de) 2021-01-05 2023-07-12 SL Rack GmbH Abdeckvorrichtung

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