DE2010963C - Zahnrad oder zahnstangenformiges Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnradern - Google Patents
Zahnrad oder zahnstangenformiges Werkzeug zum Bearbeiten von ZahnradernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein vorstehend genanntes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnrädern
durch Abwälzen, das mit vom Kopf zum Fuß der Zähne in den Zahnflanken verlaufenden Nuten versehen
ist, denen Stege benachbart sind, die auf den aufeinanderfolgenden Zähnen gegeneinander versetzt
angeordnet sind.
Die Erfindung bezieht sich sowohl auf zahnradartige als auch zahnstangenartige gerad- oder schrägverzahnte Werkzeuge; es wird auf einen Stand der
Technik Bezug genommen, wie er z. B. in der deutschen Auslegeschrift 1 802 228 beschrieben ist.
Bei der spanlosen Bearbeitung mit einem Werkzeug, wie es oben geschildert ist, können sich auf den
Werkstiickzahnflanken wellenförmige Markierungen ergeben. Die Höhe der Wellen beträgt je nach Zahnteilung
und Anpreßkraft 0,(X)I bis 0,002 mm. Im abgeschwächten
Maße können diese Wellen auch beim Zahnradschaben auftreten. Aufgabe der Erfindung
ist, die Welligkeit der Zahnoberflache zu vermeiden oder mindestens zu mildern.
Der Erfinder hat gefunden, daß die Welligkeit darauf zurückzuführen ist, daß die Flächenpressung der
Stege und damit die Verformung der Werkstückoberfläche beim Abwälzen verschieden ist. as
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird daher dadurch gelost, daß die Summe der Breiten
der Stege in Längsrichtung der Zähne mindestens auf der Mehrzahl di' nach der gleichen Seite gewendeten
Zahnflanken (links bzw. rechts) gleich ist. Die Flächenpressung der zu einer Zahnflanke gehörenden
Stege wird du;ch diese Mai3nahnr\ auf die einzelnen
Werkslückzahnflanken bezogen, vergleichmäßigt.
Eine in dieser Hinsicht optimale Wirkung wird erzielt, wenn die Stege aller nach der gleichen Seite gerichteten
Werkzeugzahnflanken gleich sind; doch wird die Welligkeit bereits gemildert, wenn die Stege auf
der Mehrzahl der Zähne gleich sind.
Eine noch bessere Wirkung hat eine solche Ausgestaltung
der Erfindung, daß die Summe der Breiten der Stege mindestens auf der Mehrzahl der Flanken
beider Seilen (links und rechts) der Zähne gleich ist.
Die Erfindung ist an Hand der Fig. 1 und 2 erläutert.
Es zeigt
Fig. I einen Ausschnitt eines Werkzeugs nach der
Erfindung von der Seite,
F i g. 2 abgewickelt die Draufsicht auf die Zähne eines Werkzeugs nach der Erfindung.
Fig. I zeigt 5 Zähne 125 bis 129 eines zahnradartigen
Werkzeugs, dessen Zahnflanken mit einer Anzahl von vom Zahnkopf 131 zum Zahnfuß 132 verlaufenden
Nuten 133 verschen sind (in Fig. 2 ist ein
Zahn 130 mehr als in Fig. 1 dargestellt). Die Nuten 133 bilden Stege 134. Mit diesen Stegen, die auf den
aufeinanderfolgenden Zahnen versetzt oder gestaffelt angeordnet sind, wie es mit den Bezugsz.ffern 34 ,j
bis; 134 e verdeutlicht ist, wird das Werkstuckmaterial
an der Zahnoberfläche verdichtet. Die Summe de Breiten 150 bis 157 der Stege bilden die auf die betreffende
Werkstüekzahnflanke einwirkende Werkzeugzahnflanke.
Werkstück und Werkzeug werden mit einer bestimmten Kraft aufeinander gedruckt.
Bei der Gestaltung der Werkzeuge wurde bisher außer Acht gelassen, daß sich die Summe der Stege
durch die Staffelung ändern kann. Auf der unteren Seite der Fig. 2 ist das Werkzeug nach der ErImduni>
mit gestrichelten Linien zu einem Werkzeug ergänzt, bei dem die Erfindung nicht verw.rklicht i>t.
Beispielsweise der Zahn 128 dieses ergänzten Werkzeuges weist 8 volle Stege pro Zahnseite auf, wahrend
der Zahn 126 nur wenig mehr als 7 Stege hat Der Zahn 128 wirkt bei einer gegebenen Anpreßkraft mil
einer kleineren Flächenpressi.ng auf das Werkstuck ein als beispielsweise der Zahn 126. Zahn jl28 verformt
das Werjcstückmaterial also weniger als beispielsweise
Zahn 126. Wird das Werkzeug dagegen so gestaltet, daß stets die gleiche Anzahl Stege auf die
Werkstückoberfläche einwirkt, wie mit dem stark ausgezogenen
Teil der F i g. 2 gezeigt ist (vergleiche z. B. die Zähne 128 und 126), dann erzeugen alle Werkzeugzähne
gleiche Flächenpressungen und verformen das Werkstückmaterial gleichermaßen.
Die gewollte Wirkung tritt um so mehr ein, je gleichförmiger die Flächenpressung ausgeübt wird.
Die optimale Wirkung wird erzielt, wenn alle Zahnflanken des Werkzeugs die gleiche Flachenpressung
ausüben. Von dieser Wirkung entfernt man sich um so mehr, je weniger Zähne mit gleichen Gesamtstegbreiten
versehen sind.
Claims (2)
1. Zahnrad- oder zahnstangenförmiges Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnrädern durch Abwälzen,
das mit vom Kopf zum Fuß der Zähne in den Zahnflanken verlaufenden Nuten versehen
ist, denen Stege benachbart sind, die auf den aufeinanderfolgenden Zähnen gegeneinander versetzt
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Summe der Breiten (151 bis 157) der Stege (134) in Längsrichtung der Zähne
■ mindestens auf der Mehrzahl der nach der gleichen Seite gewendeten Zahnflanken (links bzw.
rechts) gleich ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Breiten der
Stege mindestens auf der Mehrzahl der Flanken beider Seiten (links und rechts) der Zähne
gleich ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010963C true DE2010963C (de) | 1972-02-10 |
Family
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