DE2010647B2 - Elektronenblitzgerät mit einer photoelektrischen Meßeinrichtung für die reflektierte Lichtmenge - Google Patents
Elektronenblitzgerät mit einer photoelektrischen Meßeinrichtung für die reflektierte LichtmengeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenblitzge
rät mit einem durch eine Spannungsquelle aufladbarer Kondensator, der über eine Elektronenblitzröhre ent
ladbar ist, mit einer photoelektrischen Meßeinrichtung für die von dem zu beleuchtenden Objekt reflektierte
Lichtmenge und mit einer von der pbctoelektrischer Meßeinrichtung gesteuerten Schaltvorrichtung, die der
Entladungsvorgang des Kondensators beim Erreichen einer vorgegebenen Lichtmenge beendet.
Derartige Elektronenblitzgeräte sind ganz allgemein bekannt. Bei ihnen besteht eine Schwierigkeit darin
daß die einzelnen Bereiche des zu beleuchtenden Objektes je nach dem, ob sie heller oder dunkler sind, das
Blitzlicht mehr oder weniger stark reflektieren. Vor allem bei sehr kontrastreichen Objekten ergibt sich ein
dann nicht mehr tragbarer Fehler, wenn einfach das gesamte vorn Objekt reflektierte Licht als Maß für die
Steuerung des Beleuchtungsvorganges herangezogen wird.
Wenn andererseits nur das von einem kleinen Bereich des Objektes reflektierte Licht für den Steuerungsvorgang
verwendet wird, treten erbebliche Überoder Unterbelichtungen auf, wenn der reflektierende
Objektbereich gerade sehr dunkel bzw. sehr hell im Vergleich zum übrigen Objekt ist.
Dieses Problem ist nicht neu. Es tritt insbesondere auch bei Lichtbildkameras eirerseits mit Integralmessung
und andererseits mit Selektivmessung auf und ist auch dort keineswegs befriedigend gelöst worden.
Aus der DT-PS 12 16 099 ist ein Kamera-Belichtungsmesser bekannt, bei dem der öffnungswinkel der in einen Lichtleiter eintretenden Lichtstrahlen an den Bildwinkel des Aumahmeobjektivs der Kamera angepaßt wird. In dem deutschen Gebrauchsmuster 18 88415 wird ein ähnlicher Belichtungsmesser beschrieben, bei welchem der Bildwinkel veränderbar ist und die mit einer Änderung des Bildwinkels einhergehende Änderung des erfaßten Lichtstromes kompensiert wird. Bei den bekannten Geräten ist gemeinsam, daß das Licht jeweils nur aus einem einzigen Raumwinkel gemessen wird, was die genannten Nachteile mit sich bringt.
Aus der DT-PS 12 16 099 ist ein Kamera-Belichtungsmesser bekannt, bei dem der öffnungswinkel der in einen Lichtleiter eintretenden Lichtstrahlen an den Bildwinkel des Aumahmeobjektivs der Kamera angepaßt wird. In dem deutschen Gebrauchsmuster 18 88415 wird ein ähnlicher Belichtungsmesser beschrieben, bei welchem der Bildwinkel veränderbar ist und die mit einer Änderung des Bildwinkels einhergehende Änderung des erfaßten Lichtstromes kompensiert wird. Bei den bekannten Geräten ist gemeinsam, daß das Licht jeweils nur aus einem einzigen Raumwinkel gemessen wird, was die genannten Nachteile mit sich bringt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Elektronenblitzgerät mit einer photoelektrischen Meßeinrichtung
für die reflektierte Lichtmenge der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß
die Steuerung des Blitzvorganges besser auf die HeII-Dunkel-Verteilung des zu beleuchtenden Objektes abgestimmt
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß die photoelektrische Meßeinrichtung ein mit
einer photoelektrischen Wandleranordnung zusammenwirkendes Objektivsystem enthält, das gleichzeitig
Licht aus mindestens zwei unterschiedlich großen Raumwinkeln aufnimmt, von denen ein kleinerer
Raumwinkel im wesentlichen im Zentrum eines größeren Raumwinkels liegt, und daß die photoelektrische
Meßeinrichtung das in dem kleineren Raurnwinkei aufgenommene Licht niit einem größeren Faktor bewertet,
als das in dem größeren Raumwinkel aufgenommene Licht.
Die Erfindung beruht dabei auf dem einfachen Gedanken, daß zwar im Einzelfall nicht genau vorauszusehen
ist, welcher Teil des Objektes hell und welcher dunkel ist, daß aber im allgemeinen der Photographierende
den Bildausschnitt so wählen wird, daß der für ihn wichtige Teil im wesentlichen in der Mu.te des Bildes
und damit auch im Zentrum des Beleuchtungskegels zu liegen kommt Wenn also gemäß der Erfindung das von
dem wichtigen zentralen Objektbereich reflektierte Licht bei der Auswertung der Lichtmengenmessung
mit einem größeren Faktor bewertet wird als das übrige Licht, so wird in besonderem MaOe die Reflexion
des wichtigeren Objektteiles berücksichtigt, dabei aber auch der Gesamtwert des von dem ganzen Objekt zurückgeworfenen
Lichtes angemessen in Betracht gezogen.
Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, dal die Lichtmessung auch bei bewegten Objekten oder anderweitig
ungleichförmiger Beleuchtung durch den Wegfall von Mehrfachmessungen und deren Auswertung
ganz erheblich erleichtert oder gar überhaupt erst ermöglicht wird. Sie ist in gleicher Weise auch bei Stroboskopen,
Lasern u. dgl. anwendbar.
Die Bewertung der Lichtmengen aus den verschiedenen Raumwinkcln kann nach Ausgestaltungen der Erfindung
durch unterschiedliche optische Abschwächung im optischen Teil der Meßeinrichtung erfolgen, in photoelektrischen
Wandlern unterschiedlicher Empfindlichkeit oder aber in einer an die Wandler angeschlossenen
Rechenschaltung mit Hilfe von Additionen, Substraktionen. Divisionen oder Multiplikationen bzw.
einer Kombination dieser Rechenarten.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Unteransprüchen. Im folgenden
wird die Erfindung an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 7-wei mit einem photoetektrischen Wandler zusammenarbeitende Linsen unterschiedlichen öffnungswinkels,
F i g. 2 eine mit einem Wandler zusammenarbeitende Linse, die drei Zonen unterschiedlicher Brennweite aufweist,
F i g. 3 eine Anordnung gemäß Fig.!, die zwei getrennte
Lichtleiter enthält,
F i g. 4 eine Anordnung ähnlich F i g. 2 mit einem gemeinsamen Lichtleiter und einer bifokalen Linse,
F i g. 5 eine Anordnung ähnlich Fig. 1, die zwei photoelektrische
Wandler verwendet,
F i g. 6 eine Anordnung gemäß F i g. 3 mit zwei getrennten Wandlern,
Fig. 7 bis 12 verschiedene Rechenschaltungen der
Meßeinrichtung,
Fig. 13 ein Schaltbild einer Schwellwertschaltung zur Blitzbegrenzung und
F i g. 14 eine perspektivische Ansicht eines automatischen Elektronenblitzgerätes mit einem hinsichtlich seiner
Aufnahmerichtung unabhängig von der Abstrahlrichtung des Blitzes einstellbaren photoelektrischeri
Wandler.
F i g. 1 zeigt einen photoelektrischen Wandler 2201. der mit zwei Linsen 2202 und 2203 von unterschiedlichem
öffnungswinkel für in Richtung der Pfeile einfallendes
Licht versehen ist.
In F i g. 2 ist ein photoelektrischer Wandler 2301 mit einer Linse 2302 versehen, die drei Linsenzonen mit
jeweils verschiedenen Brennweiten aufweist.
In F i g. 3 ist ein photoelektrischer Wand er 2401 hinter
zwei Lichtleitern 2402 und 2403 angeordnet, die als Faser-Optik ausgebildet oder aus einem transparenten
Material hergestellt sein können. Vor jedem Lichtleiter ist eine Linse 2406 bzw. 2407 von unterschiedlichem
öffnungswinkel 2404 und 2405 und gegebenenfalls von unterschiedlicher optischer Abschwächung angeordnet.
Die Anordnung gemäß F i g. 4 entspricht etwa derjenigen nach F i g. 3. Es ist jedoch nur ein einziger Lichtleiter
2502 vorgesehen, vor dem eine bifokale Linse 2506 iicgt, deren beiden Teile 2507 und 2508 unterschiedliche
Krümmung und somit unterschiedliche öffnungswinkel und gegebenenfalls unterschiedliche optische
Abschwächung haben.
F i g. 5 zeigt eine optische Einrichtung mit zwei photoelektrischen
Wandlern 2601 und 2602, die mit zwei Linsen 2603 und 2604 von unterschiedlicher Brennweite
und unterschiedlichem Öffnungswinkel versehen sind.
Die Einrichtung gemäß F i g. 6 tPtspricht weitgehend
derjenigen nach F i g. 5. Es sind zwei photoelektrische Wandler 2701 und 2702 mit gleichen Öffnungswinkeln
hinter einem optischen System angeordnet, das aus zwei Linsen 2705 und 2706 mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln
2703 und 2704 und aus zwei Lichtleitern 2707 und 2708 besteht.
Die F i g. 7 bis 12 zeigen besonders vorteilhafte Rechenschaltungen.
In F i g. 7 werden in einer Rechenschaltung 2803 die beiden Teilströme zweier parallel
geschalteter photoelektrischer Wandler 2801 und 2802, die hier durch zwei Photodioden gebildet sind, addiert.
Eine Schaltung 2804 enthält die üblichen elektrischen Schaltelemente eines automatischen Elektronenblitzgerätes
mit Lichtmessung.
Die Anordnung nach F i g. 8 entspricht derjenigen nach F i g. 7, jedoch sind zwei photoelektrische Wandler
2901 und 2902 als Photowiderstände ausgebildet, die das aufgenommene Licht zugleich auch integrieren.
Der ohmsche Widerstand der Photowiderstände entspricht dabei während der Blitzdauer in jedem Augenblick
der empfangenen und integrierten Lichtmenge. Die Photowiderstände leiten ihr Ausgangssignal an
eine Lichtdosierungsschaltung 2903 weiter.
In F i g. 9, die der F i g. 8 entspricht, sind zwei Photowiderstände
3001 und 3002 in Serie an eine Steuerschaltung 3003 angeschlossen.
Das Schaltbild nach Fig. 10 ähnelt demjenigen der F i g. 9. Ein Unterschied besteht insoweit, als das Signal
des einen von zwei Photowiderständen 3101 und 3102, velche in Serie an eine Rechenschaltung 3103 angeschlossen
sind, dieser Rechenschaltung 3103 noch einmal unmittelbar zugeführt wird. Ein Schaltkreis 3104
enthält wieder die übrigen elektronischen Elemente.
Die F i g. 11 entspricht im wesentlichen der F i g. 7,
jedoch enthält die Rechenschaltung hier einen Spannungsteiler, der aus zwei Potentiometern 3203 und
3204 und zwei Festwiderständen 3205 und 3206 besteht.
Auf diese Weise sind zwei photoelektrische Wandler 3201 und 3202 getrennt regelbar. Das Ausgangssignal
der Rechenschaltung wird wiederum einer Rechenschaltung 3207 zugeführt.
Fig. 12 zeigt eine selbsttätige Lichtdosierungsvorrichtung,
die mit zwei photoelektrischen Wandlern 3301 und 3302 ausgerüstet ist. Beide Wandler haben
ihren eigenen Integrationsschaltkreis, der aus zwei Kondensatoren 3303 und 3304 besteht. Die Klemmenspannung
der Kondensatoren liegt dabei an zwei Spannungsteilern, die aus zwei veränderlichen Widerständen
3305 und 3306 und einem Festwiderstand 3307 gebildet sind. Die an dem Festwiderstand 3307 abfallende
Spannung liegt an einem Schwellwertverstärker, der sich zusammen mit den anderen elektronischen EIementen
der Lichtdosierungsvorrichtung in einem Schaltkreis 3308 befindet.
Ein solcher Schwellwertverstärker, wie er hier und zusammen mit den übrigen Rechenschaltungen Verwendung
findet, kann mit einem Schwellwertdetektor und anderen Bauelementen versehen sein, welche die
Lichtdosierung sicherer und genauer machen und eine vielseitigere Verwendung eines damit ausgestatteten
Elektronenblitzgerätes erlaubt.
In dem Schaltbild nach Fig. 13 sind zwei Zenerdiöden
3401 und 3402 als Schwellwertglied vorgesehen. Die Gesamtspannung der Zenerdioden bestimmt dabei
die Versorgungsspannung eines Phototransistors 3403. Die Spannung an der Zenerdiode 3402 legt den Spannungswert
fest, welcher an einem Integrationskondensator 3404 herrschen muß, damit ein Thyristor 3405
zündet.
Da in solchen Vorrichtungen Nichtlinearitätsfehler vorliegen können, die auf Spannungsschwankungen an
den Zenerdioden 3401 und 3402 und auf Verzögerungen beim Einschalten des Thyristors 3405 und eines
Blitzbegrenzungsschalters 3407 zurückzuführen sind, ist ein diese Fehler kompensierendes Ausgleichselement
vorgesehen. Dieses besteht aus einem Widerstand 3406, an dem eine dem Nichtlinearitätsfehler proportionale
Spannung entsteht, so daß diese Fehler ausgeglichen werden.
Ein durch Widerstände 3409, 3410 und 3411 bzw. durch Widerstände 3410 und 3411 gebildeter Spannungsteiler
stellt sicher, daß die Betriebsspannung der Vorrichtung von einer willkürlich erfolgten Einstellung
des Elektronenblitzgerätes auf unterschiedliche Kondensatorentladungsspannungen unabhängig ist. Ist ein
Umschalter 3408 geöffnet, so bestimmen die Widerstände 3409, 3410 und 3411 die Spannung eines Zündkondensators
3412 entsprechend der vollen Leistung des Blitzlichtgerätes. Ist der Umschalter 3408 geschlossen,
so bestimmen die Widerstände 3410 und 3411 die Spannung des Zündkondensators entsprechend einer
Teilleistung.
Zuweilen ist es erforderlich, indirekt zu blitzen, d. h
das Blitzlicht nicht unmittelbar auf das Objekt, sondern auf eine Zimmerdecke oder -wand zu richten. In diesem
Falle empfängt der photoelektrische Wandler bei den bisher bekannten Elektronenblitzgeräten mit Lichtmessung
das von der Zimmerdecke bzw. der Zimmerwand nicht jedoch das von dem zu beleuchtenden Objekt reflektierte
Licht. Demzufolge kann die Beleuchtung des Objektes auch nicht durch das von ihm reflektierte
Licht gesteuert werden. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist hier gemäß F i g. 14 mindestens ein photoelektrischer
Wandler 3601 vorgesehen, dessen Arbeitsrichtung einstellbar ist. Hierzu dient ein Lichtleiter 3602,
der in einem Schlitz 3603 verschwenkbar ist. Zum direkten Blitzen wird der Lichtleiter 3602 in die ausgezeichnet
dargestellte Lage geschwenkt, so daß er das von einer üblichen Linse 3604 abgestrahlte Licht des
Elektronenblitzgerätes nach Reflexion aus der durch den ausgezO'genen Pfeil dargestellten Richtung empfängt.
Zum indirekten Blitzen wird der Lichtleiter 3602 in die gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt, so daß
er Licht aus der durch den gestrichelten Pfeil dargestellten Richtung empfangen kann.
Die Arbeitsrichtung des photoelektrischen Wandlers ist somit von der Abstrahlungsrichtung des Blitzes unabhängig.
Die Einstellung des Lichtleiters kann von Hand erfolgen oder aber auch selbsttätig gesteuert
sein. Werden mehrere photoelektrische Wandler verwendet, die nach verschiedenen Raumrichtungen orientiert
sind, so kann die Auswahl einer geeigneten Arbeitsrichtung der photoelektrischen Wandler jeweils
durch Auswahl eines oder mehrerer dieser Wandler auf elektrischem, optischem oder mechanischem Wege erfolgen.
Die restlichen, nicht benötigten photoelektrischen Wandler können abgedeckt oder abgeschaltet
werden. Diese Auswahl kann wiederum von Hand oder selbsttätig erfolgen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Elektronenblitzgerät mit einem durch eine Spannungsquelle aufladbaren Kondensator, der
über eine Elektronenblitzröhre entladbar ist, mit einer photoelektrischen Meßeinrichtung für die von
dem zu beleuchtenden Objekt reflektierte Lichtmenge und mit einer von der photoelektrischen
Meßeinrichtung gesteuerten Schaltvorrichtung, die den Entladungsvorgang des Kondensators beim Erreichen
einer vorgegebenen Lichtmenge beendet, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrische
Meßeinrichtung ein mit einer photoelcktrischen Wandleranordnung (2201; 2701, 2702) zusammenwirkendes
Objektivsystem (2202. 2203; 2705, 2706) enthält, das gleichzeitig Licht aus mindestens
zwei unterschiedlich großen Raumwinkeln (2703, 2704) aufnimmt, von denen ein kleinerer
Raumwinkel (2704) im wesentlichen im Zentrum eines größeren Raumwinkels (2703) liegt, und daß
die photoelektrische Meßeinrichtung das in dem kleineren Raumwinkel (2704) aufgenommene Licht
mit einem größeren Faktor bewertet, als das in dem größeren Raumwinkel (2703) aufgenommene Licht.
2. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivsystem mindestens
zwei im Strahlengang nebeneinander angeordnete Linsen (2202, 2203) unterschiedlicher
Brennweite aufweist.
3. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivsystem eine Linse
(2302) mit mindestens zwei Linsenzo^ien unterschiedlicher
Brennweite aufweist.
4. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen bzw. Linsenzonen
unterschiedliche optische Abschwächung besitzen.
5. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Linsen
bzw. Linsenzonen und der photoelektrischen Wandleranordnung Lichtleiter (2402, 2403; 2502) unterschiedlicher
optischer Abschwächung angeordnet sind.
6. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen, Linsenzonen
bzw. Lichtleiter auf einen gemeinsamen photoelektrischen Wandler (2201) einwirken.
7. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen,
Linsenzonen bzw. Lichtleiter auf getrennte photoelektrische Wandler (2601, 2602; 2701, 2702) einwirken.
8. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Wandler
(3001, 3002) eine unterschiedliche Bewertung vornehmen.
9. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Wandler
(2801, 2802) an eine Rechenschaltung (2803) angeschlossen sind, die eine unterschiedliche Bewertung
vornimmt.
10. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen
Wandler (3201, 3202) getrennt einstellbar sind.
11. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem photoelektrischen Wandler der Wand
leranordnung ein Integrator nachgeschaltet ist.
12. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprü ehe 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß minde
stens ein photoelektrischer Wandler (2901, 2902 der Wandleranordnung als Integrator ausgebilde
ist.
13. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprü ehe 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die pho
toelektrischen Wandler (3001, 3002) der Wandler anordnung in Serie geschaltet sind.
14. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprü ehe 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die pho
toelektrischen Wandler (2901, 2902; 3101, 3102) de Wandleranordnung parallel geschaltet sind.
Applications Claiming Priority (7)
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |