DE2010342C - Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE2010342C
DE2010342C DE19702010342 DE2010342A DE2010342C DE 2010342 C DE2010342 C DE 2010342C DE 19702010342 DE19702010342 DE 19702010342 DE 2010342 A DE2010342 A DE 2010342A DE 2010342 C DE2010342 C DE 2010342C
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DE
Germany
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housing
light
disc
lens
parts
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DE19702010342
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English (en)
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DE2010342B2 (de
DE2010342A1 (de
Inventor
Friedrich 4780 Lippstadt Kunze
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Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Original Assignee
Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
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Publication date
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Description

Voraussetzung für eine gute Schweißung ist, insbe-
■ 50 sondere bei Anwendung des Spiegelschweißverfah
rens, eine gute Aufnahme der beiden za verschweißenden Teile, da beim Zusammenpressen der beiden aufgeweichten Schweißflächen ein gewisser Druck notwendig ist. Aufnahmen mit einer ungünstig an-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehr- 55 geordneten und ausgebildeten Auflagefläche können kammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei auf Grund der dem Kunststoff eigenen Elastizität der die aus transparentem Kunststoff bestehende einen an den einzelnen Stellen der Schweißnaht un-Lichtscheibe mit dem einzelne Kämmen badenden terschiedlichen Anpreßdruck hervorrufen. Um dieses Gehäuseteil aus Kunststoff mittels Schweißen, vor- zu verhindern, ist bei einer bevorzugten Ausfübzugsweise Spiegelschweißen, verbui den ist und den 60 rungsform des Erfindungsgedankens das Gehäuse an einzelnen Kammern verschiedenartig gefärbte Licht- seinem Außenrand, vorzugsweise unterhalb der Scheibenabschnitte zugeordnet sind. xußen umlaufenden Schweißstelle, mit einer uml?u-
Bei den bekannten Mehrkammerleuchten dieser fenden Schulter versehen, die beim Schweißvorgang Art ist die Lichtscheibe einteilig hergestellt, oder die als Auflagefläche dient. Damit diese Schulter bdm verschiedenartig gefäiötea Lichtscheibenabschnitte 65 Einbau der Leuchte in die Karosseriswandung nicht sind zu einer Einheit zusammengefügt Derartige stört, sind an der Gehäuseseitenwand mehrere auf Lichtscheiben sind fiächenmäßig sehr groß bei einer dem Umfang verteilte und etwa über die gesamte Gemeist geringen Bauhöhe. Eine solche Form ist sehr häusetiefe verlaufende Rippen angeordnet, die von
20!0 342
der GehüseseitcHwandung aus bis zu dem äußeren Schweißstcmpel ist der Form der Schweißnaht ange-
Rand der schulterförrnigen Auflageflache hin keilför- pußi und wird zum Erweichen des Schweißguics zwi-
mig ansteigen. ^hcn (jje zu verschweißenden Teile gefahren. Der
Di Zih i ih
g g ^hcn (jje zu versche g
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs- Schweißsicinpel wird wegen seiner symmetrischen
beispie! der Erfindung, und zwar zeigt 5 Ausbildung seiner beiden Schweißflachen ais
Fig. I eine Ansicht von vorn auf die Licht- Schweißspiegel bezeichnet,
scheibe der Leuchte und Die die Lichtscheibenteile tragenden Stirnflächen
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie A-A, wäh- Jl der Stege weisen an ihren Längskanten 13 verlau
rcnd fen(|e Leisten 14 auf, die die benachbarten Li-hl
Fig.3 eine rückwärtige Ansicht des Gehäuses to scheibenränder, wie z.B. die beiden mit 15 und ifc
zeigt. bezeichneten, aneinanderstoßend zusammenhalten.
Das in die Karosseriewandung versenkt cingc- Am Außenrand des Gehäuses ist direkt unterhall,
setzte Gehäuse aus Kunstotoff ist durch doppelwan- der Schweißstelle 17 eine umlaufende Schulter 18 an
dige Stege 9 in mehrere Kammern 5, 6, 7, 8 kreuzför- geordnet. Diese Schulter dient als Auflagefläche des
mig aufgelegt und jede Kammer von einem separat 15 Gehäuses in der Schweißaufnahme,
mit dem Gehäuse verschweißten Lichtscheibenteil I, Unterhalb der Schulter 18 sind an der Gehäuse
2, 3, 4 abgedeckt. Die Stirnfläche 11 der Stege 9 bil- seitenwandung 19 mehrere auf dem Umfang des Gc
det zusammen mit dem umlaufenden Gehäuserand häuses verteilte Rippen 20 angeordnet, deren Stärke
12 die Auflagefläche der Lichtscheibenteile. zur Schulter 18 hin keilförmig ansteigt.
Beim Schweißen werden die Auflagefläche 12, 11 ao Die zum Gehäuseboden 10 hin offenen Stege 9 und die umlaufende, zu verschweißende Kante der weisen zwischen ihren beiden Wandungen Querstege Lichtscheibenteile durch einen erwärmten Stempel 21 auf, die dem Gehäuse eine größere Steifigkeit geaufgeweicht und anschließend zusammengepreßt Der ben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

' labil und führt leicht zu Verwerfungen oder Verwin- PatcntansprUche: düngen des umlaufenden Auflagerandes, der mit dem Gehäuse zu verschweißen ist. Eine mit derartigen
1. Mehrkammerleuchte, insbesondere für Fehlern behaftete Lichtscheibe läßt sich oft nur stel· Kraftfahrzeuge, bei der die aus transparentem 5 lenweise mit dem Gehäuse verschweißen, wodurch Kunststoff bestehende Lichtscheibc mit dem ein- weder die gewünschte Festigkeit noch die erforderzclne Kämmens bildenden Gehäuseteil aus Kunst- liehe Dichtigkeit erreicht werden, oder die Lichtstoff mittels Schweißen, vorzugsweise Spiegel- scheibe muß mit großer Kraft gegen dos Gehäuse ge· schweißen, verbunden ist und den einzelnen preßt werden, wodurch jedoch verbleibende Span-Kammern verschiedenartig gefärbte Lichtschei- »o nungen in die Lichtscheibe gebracht werden, benabschnitte zugeordnet sind, dadurch ge- Aufgabe der Erfindung -ist es nun, die Lichtkennzeichnet, daß die Lichtscheibe aus scheibe und das Gehäuse so auszubilden, daß die anmehreren, jeweils einzelne Kammern abdecken- gezogenen Nachteile beseitigt werden und da& Herden Teilen (1, 2, 3, 4) besteht und daß die die stellverfahrcn der aus unterschiedlich eingefärbten Gehäusekammern (5, 6, 7, 8) bildenden Trenn- 15 Kunststoffen abgespritzten Lichtscheibe vereinfacht stege (9) doppelwandig und zum Gehäuseboden wird.
(10) hin offen ausgeführt sind und die breit ge- Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß
haltene Stirnfläche (11) der Stege zusammen mit die Lichtscheibe aus mehreren, jeweils einzelne Kam-
dem umlaufenden Gehäuserand (12) eine in einer mern abdeckenden Teilen besteht und daß die die
Ebene liegende Auflagefläche bildet, auf der je- 20 Gehäusekammern bildenden Trennstege doppelwan-
der Lichtscheibenteil separat aufgeschweißt ist. dig und zum Gehäuseboden hin offen ausgeführt sind
2. Mehrkampfrleuchte nach Anspruch 1, da- und die breit gehaltene Stirnfläche der Stege /usamdurch gekennzeichnet, daß an den Längskanten men mit dem umlaufenden Gehäuserand eine in (13) der Stegstirnseite parallel verlaufende Lei- einer Ebene liegende Auflagefläche bildet, auf der jesten (14) angeformt sind, zwischen denen die be- aj der Lichtscheibenteil separat aufgeschweißt ist. nachbarten Ränder (15 und K) einzelner Licht- Bei einer solchen Ausführung einer Mehrscheibenteile aneinanderstoßend eingesetzt sind. kammerleuchte sind die einzelnen Lichtscheibenteile
3. Mehrkammerleuchte nach Anspruch 1, da- verhältnismäßig klein und daher sehr verwindungsdurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse am steif und formstabil. Außerdem kann jeder einer Außenrand, vorzugsweise unteriialb der Schweiß- 30 Kammer zugeordnete Teil der Lichtscheibe gleich in stelle (17) zwischen Gehäuse und Lichtscheibe, der gewünschten Farbe abgespritzt werden, und zwar, eine umlaufende Schulter (18) aufweist, die beim da kein An- oder Zusammenspritzen von mehreren Schweißvorgang als Auflagefläche dient. Teilen erfolgt, vollautomatisch.
4. Mehrkammerleuchte nach Ansprach 3, da- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Erdurch gekennzeichnet, daß an der Gehäuseseite/i- 35 findungsgedankens sind an den Längskanten der wand (19) mehrere auf dem Umfang verteilte und Stegstirnseiten parallel verlaufende Leisten angeetwa über die gesamte Gehäusetiefe verlaufende formt, zwischen denen die benachbarten Ränder einRippen (2·) angeordnet sind, die von der Gehäu- zeher Lichtscheibenteile aneinanderstoßend eingesewandung aus bis zu dem äußeren Rand der setzt sind. Diese Leisten bilden die Aufnahme der schulterförmigen Auflagefläche (18) hin keilför- 40 Lichtscheibenteile ira Gehäuse und sorgen für ein mig ansteigen. lückenloses Aueinanderliegen der benachbarten
5. Mehrkamnierleuchte nach Anspruch 1, mit Lichtscheibenteile.
einer kreuzförmigen Steganordnung, dadurch ge- Damit die zum Gehäusebaden offenen Stege die
kennzeichnet, daß zwischen den beiden Siegwän- Foimsteif'gkeit nicht vermindern, sind nach einer den Verbindungsstege (21) angeordnet sind. 45 weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
zwischen den beiden Stegwänden Verbindungsstege angeordnet. Hierdurch ergibt sich ein besonders formsteiffcs Gehäuse.
DE19702010342 1970-03-05 Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired DE2010342C (de)

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DE2010342A1 DE2010342A1 (de) 1971-09-23
DE2010342B2 DE2010342B2 (de) 1972-12-07
DE2010342C true DE2010342C (de) 1973-06-28

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