DE20087C - Vorwärmer für Dampfkessel - Google Patents

Vorwärmer für Dampfkessel

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Publication number
DE20087C
DE20087C DENDAT20087D DE20087DA DE20087C DE 20087 C DE20087 C DE 20087C DE NDAT20087 D DENDAT20087 D DE NDAT20087D DE 20087D A DE20087D A DE 20087DA DE 20087 C DE20087 C DE 20087C
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DE
Germany
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steam
preheater
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DENDAT20087D
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English (en)
Original Assignee
C. ABEL in Frankfurt a. O
Publication of DE20087C publication Critical patent/DE20087C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/28Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In das Gefäfs A wird auf die zwei auf den Boden aufgenieteten Träger ein zweites Gefäfs B derart gestellt, dafs zwischen Mantel und Böden beider Gefäfse ein Raum D verbleibt; in das Gefäfs B wird dann in derselben Weise das Gefäfs C hineingebracht. Die Oberkanten der drei Gefäfse liegen in derselben Höhe und werden durch den gemeinsamen Deckel G derart geschlossen, dafs dieser an den oberen Winkelring des Gefäfses A angeschraubt wird, auf die oberen Winkelringe der Gefäfse B und C jedoch, unter Einlage einer Verpackungsmasse, nur aufgeprefst wird.
Es entstehen so die drei Hohlräume D E und F. Der Raum E wird durch zwei Winkeleisen α α, welche an das Gefäfs C angenietet sind und bis an das Gefäfs B reichen, ohne hier jedoch befestigt zu sein, derart in zwei Theile getheilt, dafs unten beide Räume mit einander verbunden sind. Durch den Deckel G führt in den Raum E das Dampfrohr b. Der Raum F ist oben durch die Oeffnung c mit dem Raum E, unten durch das Rohr d, sowie oben durch das gebogene weite Rohr / mit dem Raum D verbunden. Ein Ueberlaufrohr e führt von dem Raum F in den unteren Raum E und von hier ein U-förmig gebogenes Rohr g in Freie.
Durch den Hahn h und die Brause i wird unmittelbar vor c Wasser in den Raum F eingespritzt, k ist das Rohr für den abziehenden Dampf, / ein Wasserstandsapparat, m ein Rohr, welches zur Entnahme des heifsen Wassers dient, η eine Reinigungsschraube, 0 ein Ablafshahn, p ein Schlammloch und endlich q eine zwischen dem Rohr / und der Oeffnung c in den Raum F hineinragende Scheidewand.
Die Reinigung des Vorwärmers kann erfolgen, wenn der Deckel G entfernt wird und die Rohre d und g herausgeschraubt werden. Jedes Gefäfs steht dann lose in dem anderen und läfst sich leicht herausheben und reinigen.
Die Benutzung des Vorwärmers ist nun folgende: Durch den Hahn h wird derselbe so weit mit Wasser gefüllt, bis in den Räumen F und D, welche durch das Rohr d mit einander communiciren, dasselbe bis zur normalen Höhe gestiegen ist. Hierauf wird der Hahn h soweit geschlossen, dafs nur annähernd so viel Wasser durch die Brause i ausströmt, wie durch Rohr m entnommen wird. Durch das Rohr b tritt Dampf (Abdampf von Hochdruckmaschinen) in den Raum E ein, welcher sich so weit an den Gefäfswänden von B und C abkühlt, dafs die im Dampf enthaltenen Fetttheile zum gröfsten Theil sich niederschlagen. Diese Fetttheile und das Wasser aus dem condensirten Dampf entweichen durch das Rohr g. Der nicht condensirte Dampf tritt durch die Oeffnung c in den Raum F, wird hier mit dem zuströmenden Wasser aus i gemischt und gelangt, indem die condensirten und eingespritzten Wassermassen in dem Gefäfs F zurückbleiben, zu einem kleinen Theil unter der Scheidewand q hinweg und durch das Rohr/ in den ringförmigen Raum D, giebt hier durch Bestreichen der Wände und der Wasseroberfläche in D noch einen Theil seiner Wärme ab und strömt schliefslich durch Rohr k ins Freie.
Im Raum E (Fettabscheidungsraum) erwärmt demgemäfs der Dampf das Wasser, ohne mit diesem in directe Berührung zu kommen, und wird gleichzeitig gereinigt. Im Raum F tritt der Dampf in directe Berührung mit dem eingespritzten Wasser, und auf dem Boden dieses Gefäfses findet Schlamm- und Kesselsteinausscheidung statt. In den Raum D endlich tritt durch d das gereinigte Wasser ein und wird durch m aus demselben entnommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein leicht zu reinigender Vorwärmer zur möglichst hohen Ausnutzung des Abdampfes von Hochdruckmaschinen, bei welchem der Abdampf durch drei in einander geschobene Gefäfse derart geleitet wird, dafs im Hohlraum des mittleren Gefäfses der Dampf entfettet, im inneren Gefäfs das Wasser geklärt und das gereinigte, und stark vorgewärmte Wasser aus dem äufseren Gefäfs abgezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20087D Vorwärmer für Dampfkessel Active DE20087C (de)

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