DE200469C - - Google Patents

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DE200469C
DE200469C DENDAT200469D DE200469DA DE200469C DE 200469 C DE200469 C DE 200469C DE NDAT200469 D DENDAT200469 D DE NDAT200469D DE 200469D A DE200469D A DE 200469DA DE 200469 C DE200469 C DE 200469C
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cinematograph
phonograph
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das durch Patent 177685 geschützte Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von sprechenden lebenden Bildern mittels eines Phonographen und eines Kinematographen ist gemäß vorliegender Erfindung dahin weiter ausgebildet, daß der Gang der beiden Apparate unter Vermittlung eines Differentialgetriebes geregelt wird.
Es ist zwar bereits bekannt, einen synchronen Gang zweier Maschinen unter Vermittlung eines Differentialgetriebes herbeizuführen, doch besteht die Erfindung darin, daß dieses an sich bekannte Differentialgetriebe mit dem von Hand, durch einen Motor oder in anderer Weise angetriebenen Kinematographen auf mechanischem Wege gekuppelt ist, daß dagegen der Phonograph unter Einschaltung einer auf elektrischem Wege mit dem Phonographeri in synchronem Gang erhaltenen Hilfsantriebseinrichtung auf das Differentialgetriebe einwirkt, um zu vermeiden, daß Ungleichmäßigkeiten im Gange des Phonographen und somit in der Vorführung der sprechenden lebenden Bilder eintreten, was der Fall sein würde, wenn das Differentialgetriebe auf mechanischem Wege auch mit dem Phonographen verbunden wäre. Das Differentialgetriebe ist zweckmäßig wieder zu einer Anzeigevorrichtung ausgebildet, so daß auch hier z. B. bei Antrieb des einen Apparates von Hand jederzeit festgestellt werden kann, 35
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welcher der beiden Apparate voreilt oder zurückbleibt bzw. wie groß das Maß der Nichtübereinstimmung des Ganges beider Apparate ist.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Auf der Achse des mit dem Sprechapparat A synchron laufenden Motors B ist ein Kegelrad α und auf der Achse X, die mittels der Zahnräder al, a1 mit der Achse des Kinematographen C in Verbindung steht, das Kegelrad b befestigt. Zwischen die beiden Räder a, b greifen die Kugelräder d, d, die in einem lose drehbaren Gehäuse e gelagert sind. Letzteres trägt einen Zeiger/", der sich vor einer Skala g vorbeiführen kann.
Nimmt man nun an, daß der Motor B in Ruhe ist, und dreht man die Kurbel c des Kinematographen, so dreht sich die Welle X allein und der Zeiger f in derselben Richtung wie die Welle X.
Steht hingegen der Kinematograph still und setzt man dann den Motor B in Umdrehung, nachdem die Verbindungen vorerst derart hergestellt worden sind, daß dieser Motor sich in einer Richtung bewegt, die derjenigen der Achse X entgegengesetzt ist, so dreht sich der Zeiger/ ebenfalls in entgegengesetzter Richtung. Dreht man jedoch die Kurbel c des Kinematographen C derart, daß die Welle X sich mit derselben Geschwin^
digkeit bewegt wie der Motor B, so bleiben die Zahnräder d des Differentialgetriebes stehen (d. h. sie drehen sich nur um ihre eigene Achse, ohne eine Bewegung · des sie umgebenden Gehäuses mit Zeiger herbeizuführen), und dieser Stillstand des Zeigers f hält so lange an, so lange die Geschwindigkeiten beider Apparate einander gleich sind.
Es genügt also, die Geschwindigkeit der
ίο Kurbel des Kinematographen derart zu erhöhen oder zu verringern, daß der Zeiger sich stets mit dem Merkzeichen der Skala g deckt, um hierdurch die Gewißheit zu haben, daß ein vollkommener Synchronismus zwischen dem Gang des Sprechapparates und dem des Kinematographen besteht.
Wie ersichtlich, hat bei dieser Einrichtung der Motor B nur minimale Arbeit zu leisten, so daß der Stromverbrauch ein sehr geringer ist; deshalb genügt hierzu auch die elektrische Energie, die von einigen galvanischen Dauerelementen erzeugt wird, wie sie beispielsweise bei elektrischen Klingelwerken benutzt werden. Die Einrichtung kann also überall sehr leicht benutzt werden.
Anstatt daß das Differentialgetriebe einen beweglichen Zeiger besitzt, der einem feststehenden Merkzeichen o. dgl. gegenüberliegt, kann man das Getriebe auch mit einem Daumen oder Stift ausrüsten, der über eine Anzahl Lamellen oder Kontakte schleifen kann, wodurch die Möglichkeit gegeben wird, einen größeren oder kleineren Widerstand in den Stromkreis des den Kinematographen antreibenden Elektromotors einzuschalten. Unter diesen Bedingungen würde der Synchronismus zwischen dem den Kinematographen antreibenden und dem den Phonographen in Bewegung setzenden Motor auf selbsttätigem Wege, d. h. automatisch hergestellt werden können.
Ferner könnte man den erwähnten, von dem Differentialgetriebe getragenen Daumen oder Stift rechts und links von seiner Ruhelage auf einen Kontakt einwirken lassen, um dadurch eine Glühlampe, eine elektrische Klingel oder allgemein irgendeine Anzeigevorrichtung in Tätigkeit zu setzen. Selbstverständlich würden in diesem Falle zwei sichtbare oder hörbare Signale vorhanden sein, wobei sich diese Signale durch ihre Farbe bzw. die Stärke oder die Art des erzeugten Tones usw. voneinander unterscheiden können. Auf diese Weise erhält man davon Kenntnis, welcher Handgriff zu verrichten ist, um den tadellosen Gang der beiden Apparate zu sichern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Aufnahme und Wiedergäbe von sprechenden lebenden Bildern mittels eines Phonographen und eines Kinematographen nach Patent 177685, dadurch gekennzeichnet, daß das an sich für die Erzielung eines Synchronganges zweier Alaschinen bekannte Differentialgetriebe mit dem von Hand, Motor o. dgl. angetriebenen Kinematographen auf mechanischem Wege gekuppelt wird, daß dagegen der Phonograph unter Einschaltung einer auf elektrischem Wege mit dem Phonographen in synchronem Gang ,erhaltenen Hilfsantriebsvorrichtüng auf das Differentialgetriebe einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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