DE2004508B - Fördervorrichtung zum Fördern eines Schüttgut-Wasser-Gemisches unter Druck - Google Patents

Fördervorrichtung zum Fördern eines Schüttgut-Wasser-Gemisches unter Druck

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DE2004508B
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Der Anmelder Ist
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nenwand gebildete Prallfläche zum Abbremsen Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die genann-
des Schüttgutes und eine Auslaßöffnung für das io ten Mängel zu beseitigen und eine Verbindung zwiabgebremste Gut aufweist, dadurch ge- sehen dem Prallbehälter und der Fördereinrichtung kennzeichnet, daß das Einlaßrohr (46) in vorzuschlagen, auf Grund derer ein Anheben und/ einem am Prallbehälter (18) vorgesehenen Schlitz oder Senken der mit dem Prallbehälter verbundenen (48) vertikal auf und ab bewegbar und die Prall- Fördereinrichtung ohne die Verwendung flexibler fläche, sei es als Teil der Behälterinnenwand selbst 15 Schlauchglieder möglich ist
oder sei es als zusätzliche besondere Wand (50), Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
so angeordnet ist, daß das abgebremste Gut vom daß das Einlaßrohr in einem am Prallbehälter vorge-Schlitz (48) ferngehalten ist. sehenen Schlitz vertikal auf und ab bewegbar und die
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, da- Prallfläche, sei es als Teil der Behälterinnenwand durch gekennzeichnet, daß bei tangentialer Ein- 20 selbst oder sei es als zusätzliche besondere Wand, so mündung des Einlaßrohres (46) in den zyliii- angeordnet ist, daß das abgebremste Gut vom Schlitz drischen ausgebildeten Prallbehälter (18) die be- ferngehalten ist.
sondere Wand (50) in das Behälterinnere ragt und Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfinden Schlitz (48) seitlich begrenzt. dung ist vorgesehen, daß bei tangentialer Einmün-
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, 25 dung des Einlaßrohres in den zylindrisch ausgebildedadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßrohr (46) ten Prallbehälter die besondere Wand in das Behälterin an sich bekannter Weise drehbar im Schlitz (48) innere ragt und den Schlitz seitlich begrenzt. Schließgelagert ist. Hch ist vorgesehen, daß das Einlaßrohr in an sich be-
4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1,2 kannter Weise drehbar im Schlitz gelagert ist.
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaß- 30 Von Vorteil bei dieser Ausführungsform ist es, rohr (46) eine Kugeldrehverbindung (74) an- wenn am Einlaßrohr eine Kugeldrehverbindung angeordnet ist, die mittels Rollen (66) auf Schienen geordnet ist, die mittels Rollen auf Schienen am (68) am Schlitz (48) verschieblich ist. Schlitz verschieblich ist.
5. Fördervorrichtung nach einem der An- Schließlich ist es noch von Vorteil, wenn zum Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum 35 heben und Absenken des mit dem Einlaßrohr ν erhun-Anheben und Absenken des mit dem Einlaßrohr denen Förderrohres eine Winde auf dem Prallbehälter (46) verbundenen Förderrohres (28) eine Winde angeordnet ist.
(56) auf dem Prallbehälter ^8) angeordnet ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt 40 F i g. 1 die Fördervorrichtung in der Gesamtan-
sieht,
F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Fördervorrichtung nach F i g. 1 und
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung zum F i g. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in
Fördern eines Schüttgut-Wasser-Gemisches unter 45 Fig.2.
Druck, bestehend aus einem Förderrohr mit anschlie- In F i g. 1 ist in einer Gesamtansicht die mit dem
ßendem Einlaßrohr, das in einen Prallbehälter mün- Bezugszeichen 10 versehene Fördervorrichtung zum det, wobei der Prallbehälter eine von der Behälterin- Fördern von unter Wasser lagerndem Schüttgut darnenwand gebildete Prallfläche zum Abbremsen des gestellt. Die auf der Oberfläche eines Sees, Flusses Schüttgutes und eine Auslaßöffnung für das abge- 50 od. dgl. schwimmende Vorrichtung 10 weist zahlbremste Gut aufweist. reiche Luftkammern oder Pontons 12 auf, die nach
Bei einer bekannten Fördervorrichtung ist der Art des Baukastenprinzips mit ihren Stirnseiten anein-Prallbehälter durch flexible Schlauchglieder mit einer andergefügt sind. Auf diese Weise entsteht durch die von Rohren gebildeten, das Schüttgut, z. B. Sand oder Verbindung der einzelnen Pontons 12 ein Schwimm-Kies, vom Grund eines Sees, Flusses od. dgl. an die 55 körper 14, der zur Erhöhung der Tragkraft weiterer, Wasseroberfläche transportierenden Fördereinrich- rechtwinklig zu den Pontons 12 angeordnete (gestritung verbunden. Die flexiblen, zwischen dem Prallbe- chelt dargestellte) Pontons 16 aufweist, welche z. B. hälter und der an sich starren Fördereinrichtung an- eine zweite, nicht dargestellte Pontonreihe mit der ergeordneten Schlauchglieder dienen dazu, die Rohre sten von den Pontons 12 gebildeten Reihe verbinden, der Fördereinrichtung um eine bestimmte Höhe im 60 Der Schwimmkörper 14 trägt an seiner Oberseite Wasser anheben zu können, um etwaigen Hindernis- einen Prallbehälter 18, in den das durch eine Fördersen ausweichen zu können oder um einen am unteren einrichtung 20 geförderte Schüttgut mit hoher GeEnde der Fördereinrichtung angeordneten Saugkopf schwindigkeit gelangt.
aus der durch die Förderung des Schüttgutes am Fluß- Die Fördereinrichtung besteht, wie aus F i g. 1 er-
boden entstandenen Grube herausziehen, so daß dann 65 sichtlich, aus einer im Bereich des Prallbehälters 18 die rohrförmige Fördereinrichtung gefahrlos ver- angeordneten Motorpumpe 22, welche über einen schwenkt werden kann. Ferner ist es bekannt, ein Saugkorb 24 Wasser in eine Druckleitung 26 fördert, durch eine Winde mit Seilzug verschwenkbares För- von wo es zu einem am unteren Ende der Förderein-
richtung 2G angeordneten, jedoch nicht dargestellten Förderkopf geleitet wird. Durch diesen Förderkopf wird das zu fördernde Schüttgut, z. B. durch Unterdruck, aufgenommen und zusammen mit Wasser über eine mit dem Prallbehälter 18 verbundene Förderleitung 28 nach oben transportiert.
Am unteren Ende der Fördereinrichtung 20, und zwar vorzugsweise im Bereich des (nicht dargestellten) Forderkopfes ist ein Seil 30 befestigt, dessen anderes Ende auf einer motorisch betriebenen Seilwinde 32 aufgewickelt ist. Diese Seilwinde wird von einem auf dem Schwimmkörper 14 angeordneten Bock 34 getragen.
Auf der der Seilwinde 32 abgewandten Seite des Prallbehälters 18 ist ein Förderband 36 vorgesehen, durch welches das aus dem Prallbehälter 18 austretende Schüttgut aufgenommen wird. Auf diesem Förderband erfolgt eine Entwässerung des Schüttgutes. Das durch das Förderband 36 entwässerte Schüttgut, z. B. Kies oder Sand, wird auf ein weiteres Förderband 38 gegeben, durch welches es ans Ufer transportiert wird, um dort entweder sofort auf Lkw's verladen oder zur späteren Abholung gelagert zu werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird der Prallbehälter 18 von einem Bock 40 getragen. Der Bock 40 stützt as eine den Prallbehälter 18 aufnehmende Bodenplatte 42 ab. An dem unterhalb der Platte 42 gelegenen Abschnitt der Förderleitung 28 ist eine Konsole 44 befestigt, welche mit ihrem freien Ende die Motorpumpe 22 aufnimmt.
Der obere Endabschnitt der vertikalen Förderleitung 28 ist rechtwinklig in Richtung zum Prallbehälter 18 abgebogen. Dieses abgewinkelte Ende der Förderleitung 28 ist als ein Einlaßrohr 46 ausgebildet, das in einen am Prallbehälter 18 vorgesehenen, vertikalen Schlitz 48 hineinragt. Die Schlitzbreite und der Außendurchmesser des Einlaßrohres 46 sind so bemessen, daß ein ausreichender Spielraum zwischen diesen beiden Teilen vorhanden ist. Neben der in Fig. 3 dargestellten linken Wand des Einlaßrohres 46 ist eine als Prallfläche wirkende Wand 50 im zylindrischen Prallbehälter 18 angeordnet. Die Wand 50 ragt dabei um ein geringes Maß weiter in das Innere des Prallbehälters 18 hinein als das Einlaßrohr 46. Das obere Ende des Prallbehälters 18 ist von einer Deckplatte 52 verschlossen, auf der eine durch einen Motor 54 angetriebene Seilwinde 56 befestigt ist. Auf die Trommel der Seilwinde 56 sind zwei Seile 58 aufgewickelt. An den unteren freien Enden der Seile 58 ist mittels ösen 60 eine Kreisringplatte 62 befestigt, durch deren Mittelöffnung 64 das Einlaßrohr 46 hindurchragt. Am äußeren Umfang der Ringplatte 62 (in F i g. 2 links und rechts) sind je ein Paar Führungsrollen 66 angeordnet, welche in vorzugsweise U-förmigen Schienen 68 geführt sind. Die Schienen 68 sind mit ihren Enden an der Deckplatte 52 und der Bodenplatte 42 befestigt.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, bildet die Kreisringplatte 62 mit einem das Einlaßrohr 46 haltenden Profilflansch 70 mittels dazwischen angeordneter Kugeln 72 eine Kugeldrehverbindung 74. Diese Kugeldrehverbindung gewährleistet, daß das Einlaßrohr 46 mittels des fest angeordneten Profilflansches 70 um die Ringplatte 62 verschwenkt werden kann.
Der Schlitz 48 ist in seinem unteren, der Platte 42 zugeordneten Bereich durch eine Wand 76 geschlossen. Dadurch kann das mit Wasser vermischte, von der Förderleitung 28 in den Prallbehälter 18 geför-
derte Schüttgut nicht aus dem Schlitz 48 herauslaufen, sondern das »Gemisch« strömt über eine seitliche am Prallbehälter angeordnete Auslaßöffnung 78 und über eine Rinne 80 zum Förderband 36.
Ist die Vorrichtung im Betrieb, dann gelangt das geförderte Schüttgut aus dem Einlaßrohr 46 in den Prallbehälter 18. Die Fördergeschwindigkeit des Schüttgutes ist verhältnismäßig hoch, so daß das in den Prallbehälter 18 einströmende Schüttgut gegen die Innenwand des Behälters 18 stößt und entsprechend der zylindrischen Form des Behälters 18 umgelenkt wird. Um ein Zurückströmen des Schüttgutes in das Einlaßrohr 46 zu verhindern, bildet die Wand 50 als Prallfläche eine wirksame Endbarriere, gegen die das umgelenkte Schüttgut prallt, um anschließend nach unten auf den Boden des Prallbehälters 18 zu fallen. Von dort gelangt das mit Wasser vermischte Schüttgut, wie bereits erwähnt, über die Auslaßöffnung 78 und die Rinne 80 zum Förderband 36.
Durch den im Verlauf der Förderung des Schüttgutes sich immer tiefer in den Flußgrund einarbeitenden Förderkopf entsteht allmählich eine Grube, aus welcher dann der Förderkopf, wenn die Ergiebigkeit der Förderstelle nachgelassen hat, herausgezogen werden muß.
Das Anheben des Förderrohres 28 erfolgt mittels der Seilwinde 56. Durch das Hochziehen der Seile 58 wird die mit diesen verbundene Kreisringplatte 62 mittels der Rollen 66 nach oben bewegt, wobei gleichzeitig auch der das Einlaßrohr 46 tragende Profilflansch 70 mit der Kugeldrehverbindung 74 nach oben bewegt wird. Eine durch dieses Anheben leicht hervorgerufene Querbewegung der Kreisringplatte 62 wird durch die von den Schienen 68 geführten Führungsrollen 66 verhindert. Das Anheben des Förderrohres 28 mittels der Seilwinde 56 ist dann beendet, wenn der am unteren Ende der Fördereinrichtung 20 angeordnete Förderkopf aus der Grube herausgezogen ist.
Wenn nun die Vorrichtung 10 an eine andere Förderstelle gebracht wird, ist es notwendig, um eine Beschädigung der weit in die Tiefe des Flusses oder Sees hinunterragenden Fördereinrichtung 20 zu verhindern, diese nach oben in Richtung zum Schwimmkörper 14 hin zu verschwenken. Diese Verschwenkbewegung der Fördereinrichtung 20 erfolgt über die Seilwinde 32, durch welche das Seil 30 aufgewickelt wird. Die Schwenkbewegung der Fördereinrichtung 20 bewirkt eine Verdrehung des Einlaßrohres 46 um seine Längsachse. Die Drehbewegung wird auf den Profilflansch 70 übertragen, welcher auf Grund der Kugeldrehverbindung 74 nun auf der Kreisringplatte 62 abrollt, die ihrerseits dagegen in ihrer Position verharrt. Gleichfalls mit dieser, durch die Seilwinde 32 hervorgerufenen Schwenkbewegung der Fördereinrichtung 20 wird die mittels der Konsole 44 an der Förderleitung 28 befestigte Motorpumpe 22 ebenfalls verschwenkt.
Auf Grund der Kugeldrehverbindung 74 ist es möglich, das mit Spiel in den Schlitz 48 hineinragende Einlaßrohr 46 zu verschwenken, wobei weiterhin neben dieser Schwenkbewegung auch, gegebenenfalls gleichzeitig eine Auf- und Abbewegung des Einlaßrohres 46 und damit der Fördereinrichtung 20 entlang des Schlitzes 48 möglich ist.
In der Zeichnung ist das Einlaßrohr 46 tangential in den Prallbehälter 18 eingeführt. Die Einführung des Rohres 46 kann auch etwa zentral erfolgen, wobei sich
die Achsen des Rohres 46 und des Behälters 18 etwa rechtwinklig schneiden. Da in diesem Falle das mit Wasser vermischte Schüttgut etwa senkrecht auf die gegenüberliegende Wand des Prallbehälters auftrifft und dann nach unten absinkt, kann eventuell die Wand 50 entfallen. Die Funktion der Wand SO wird hier von der dem Einlaßrohr 46 gegenüberliegenden Behälterwand übernommen.
Γ.
Der Prallbehälter 18 kann auch einen eckigen, vorzugsweise rechteckigen Querschnitt haben. Immer wenn dem Einlaßrohr 46 eine Behälterwand in entsprechendem Abstand senkrecht gegenüberliegt und als Prallfläche wirkt, kann keine kreisförmige Bewegung des Schüttgutes im Behälter 18 entstehen. Die als besondere Prallfläche wirkende Wand 50 kann also dann entfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

derrohr mittels eines Drehgelenkes, z.B. an eine Patentansprüche: Pumpe, anzuschließen. Von Nachteil bei den bekannten Ausführungsfor-
1. Fördervorrichtung zum Fördern eines men ist es, daß die die Anhebung der Fördereinrich-Schüttgut-Wasser-Gemisches unter Druck, beste- 5 rung bewirkenden, flexiblen Schlauchglieder sehr starhend aus einem Förderrohr mit anschließendem ken Verschleißerscheinungen ausgesetzt sind und des-Einlaßrohr, das in einen Prallbehälter mündet, wegen verhältnismäßig oft ausgetauscht werden müswobei der Prallbehälter eine von der Behälterin- sen.

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0034289B1 (de) * 1980-02-15 1984-01-25 Schüttgutfördertechnik AG Vorrichtung zum Fördern von schüttfähigem Gut, insbesondere unter Wasser lagerndem Sand, Kies o. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0034289B1 (de) * 1980-02-15 1984-01-25 Schüttgutfördertechnik AG Vorrichtung zum Fördern von schüttfähigem Gut, insbesondere unter Wasser lagerndem Sand, Kies o. dgl.

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