DE2004456B2 - Stapelbarer kasten aus faltbarem blattmaterial - Google Patents

Stapelbarer kasten aus faltbarem blattmaterial

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DE2004456B2 DE19702004456 DE2004456A DE2004456B2 DE 2004456 B2 DE2004456 B2 DE 2004456B2 DE 19702004456 DE19702004456 DE 19702004456 DE 2004456 A DE2004456 A DE 2004456A DE 2004456 B2 DE2004456 B2 DE 2004456B2
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Alfred Leonard Bristol Chidgey (Grossbritannien)
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    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D21/00Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
    • B65D21/02Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together

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Description

ilen (2. 100) verbundene, um ihn begrenzende '
Geraden nach innen abgeknickte, einander gejienüberliegende Seileuwände (136) sowie eine
dazu reclnwinkliu verlaufende, ebenfalls nach innen abgeknickte' dritte Seitenwand (118) auf- =5 Die Erfindung betrifft einen aus faltbarem Blattweist, die an ihren Enden je eine ihr «csienüber material bestehenden, zu mehreren zu einem haltbanach innen abgeknickte Lasche (128) besitzt, die reu Stapel stapelbaren Kasten mit einem Boden und mit einer der erstgenannten Wände (136) ver- Seiteinsänden. die am oberen Rand einen nach oben bindbar ist. wobei die erstgenannten Wände (136 ragenden Vorsprung aufweisen, dem je eine Ausneh- und 128) an ihren aufcwiando .toßenden Enden 30 mung am Boden entspricht. Durch die französische einen Vorsprung (152) aufweisen. Patentschrift 1549 560 sind rechteckige Kästen die-
■1. Kasten nach Anspruch 3, ·_ idurch uekenn- scr Art bekannt, bei denen jede der Schmalseiten in zeichnet, daß sich an die Außenlüngsränder der ihrer Mitte einen nach oben ragenden, zur Schmalerstgenannten Wände (13<>) eir- um diese Ränder seile parallelen Vorsprung aufweist, dem eine schlilziimkniekbarcs Wandsiück (138) anschließt, das 35 förmige Öffnung im Boden derart entspri-ht. daß so nach innen umgeknickt ist. daß die Verbin- beim Aufeinanderstapeln mehrerer Kästen jeweils ein dung der genannten Lasche (128) mit der Wand Vorsprung eines Kastens in die ■ chlilzförmige Off-(136) dadurch erfolgt, daß sie zwischen dieser nung des darauf gestapelten Kastens eingreift.
Wand (136) und dem WaiuKtück (138) einge- Es ist verhältnismäßig schwielig, beim Stapein des schlossen ist. * 40 einen Kastens die Vorsprünge eines Kastens in die
5. Kasten nach Anspruch 4. dadurch «ckenn- schlitzförmigen öffnungen des anderen Kastens m
zeichnet, daß sich an den Außenrand (122) der Eingriff zu bringen. Wenn man aber, um das zu er-
zwischen den genannten Wänden (136) sich er- leichtern, die schlitzförmigen Öcfnungen größer
streckenden dritten Wand (118) ein um diesen macht als die Vorsprünge, können sich d:; Kästen
Rand (122) nach innen umgeknicktes Wandstück 45 gegeneinander derart Virschieben, daß eine nur sehr
(,120) anschließt, das mit einer Lasehe (134) an beschränkte Anzahl von Kästen aufeinandergestapeU
dem Boden (100) angeklebt ist. deren Enden werden kann.
dann die auf dem Boden (100) aufliegenden La- Es sind auch stapelbare Kästen bekannt, bei denen sehen (140) halten, die an den Enden der erstge- clL beim Aufeinanderstapcln in entsprechende Öftnannten Wände (136) vorgesehen sind. 50 nuncen eingreifenden Vorsprünge aus zusätzlichen
(\ Kasten nach einem der Ansprüche? bis 5. Teilen bestehen (britische Patentschrift 910 844. dadurch gekennzeichnet, daß eine der dritten Sei- französische Patentschrift 1 221 861. deutsche Palenwand ^118") gegenüberliegende vierte Seiten- tentschrift ^52 616) oder bei denen die Wandstärke wand (102) seitliehe Laschen besitzt, die so nach stellenweise verschieden groß ist (USA.-Patentschrift innen abgeknickt sind, daß sie zwischen den erst- 55 3 355 054).
uenannlcn. einander ueccnüberliegenden Wänden Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber ein aus
(136) und dem genannten Wandstück (138) ein- einem faltbaren Blattmaterial bestehender Kasten,
geschlossen sind, und an seinem oberen Rand der keine zusätzlichen Teile aufweist und ohne weite-
(106) einen nach innen umgeknickten, bis zum res leicht stapelbar ist.
Boiien (100) reichenden Teil (102) und daran So Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
eine am Boden (100) angeklebte Lasche (108) gelöst, daß bei einem Kasten der eingangs erwähnten
aufweist. Art der Vorsprung an zwei Ecken der Wände liegt
7. Kasten nach Anspruch 1 oder 2. dadurch ge- und aus einem Stück bestehend um die Ecke verkennzeichnet, daß er aus einem einen Boden (2) läuft und daß jede der Ausnehmungen an einer der mit nach oben umknickbaren Randteilen (4.6. 8) 05 genannten Ecken des Bodens vorgesehen ist und der bildenden Teil (A). einen dazu rechtwinkligen. Form des Vorsprung entspricht. Vorzugsweise sind Wände (10. 12. 14) bildenden Teil (B) und einem die Wände des Kastens um einen kleinen Winkel in drei Seiten des letztgenannten Teils (Z?) einge- nach innen geneigt.
004
25
Der kasten und die Art der Verwenduni;, z.B. in (,mßküchen. bei denen Mahlzeiten voruepackt werden, stellt einen großen Voneil iiegenüher dem bekannten System dar. bei dem Küsten in einem relativ schweren Aluminiuinbehähnis unier;>ebraclH sind, da- mit Schienen ausgerüstet ist und "aus denen die k;Men einzeln heraugezoj.cn werden. Nur drei oder \ier Kästen '-;:w. Tablette können zur Zeit verabreicht werden. Solche Kästen und Behältnisse müssen ferner zum Wiedergebrauch gewaschen werden. Die eiilndungsgemäßen Kästen und Behältnisse sind billiger, leichter, können in größerer Zahl getrauen werden und können nach Gebrauch we»<'eworfen werden.
i vr Kasten gemäß der Erfindung kann beispielsv.eie auch auf Sportplätzen, für Gartenpartys u.dsl. so-.·. io in Schulen und Krankenhäusern Verwendung fiiiJeii. Die Kästen können auch für den Transport zerbrechlicher Gegenstände \ erwendet werden.
Die Zeichnung zeigt Auslührimgsbeis; icle der IZrfindung. Hs ze'mt
I-'ig. 1 einen Zuschnitt zur Herstellung eines Kasu-iis in einem ersten Alisführungsbeispiel,
I ι g. 2 den in F i g. 1 gezeigten Zuschnitt im teileefah·.!en Zustand. ""
I ig. 3 ein Schaubild des teilweise fertiggestellten Kastens.
I 1 g. 4 ein Schaubild des fertigen Kastens,
Γ i g. 5 ein Schaubild als Einzelheit, das zwei a-'.feinandergestapelte Kästen zeigt,
1- i g. 6 ein Schaubild eines Kastens in einem zweiten Ausführunszsbeispiel.
!ig. 7 ein Schaubild in auseinandergezogener Darstellung des in F i g. 6 gezeigten Kastens, wobei die verschiedenen Einzelteile gezeigt sind, aus denen der Kasten hergestellt ist,
F i g. 8 Jn Schaubild auf eine Ecke des Kastens von unten mit abgenommenem Boden.
Fig. 9 ein Schnitt an der Linie IV-IV der Fi». 1,
Fig. 10 ein Schaubild, das einen Teil zweier Kästeii zeigt, die aufeinandergestapelt sind,
F i g. 11 ein Schaubild der gleichen Teile der in Fig. 5 gezeigten Kästen mit Blickrichtung von: Inneren her und
Fig. 12 ein Schaubild eines Stapels Kästen im gebrauchsfertigen Zustand.
Dei in F i g. 1 bis 5 gezeigte Kasten als erstes Ausfühiungsbeispiel der Erfindung wird aus dem in Fig. i gezeigten Zuschnitt hergestellt. Dieser Zuschnitt weist ein rechteckiges bodcnbildendcs Stück s° 100 auf. mit dem zwei Paare gegenüberliegender seitenwandbildender Teile schwenkbar verbunden sind, nämlich einem Paar an den längeren Seiten des Bodens und dem anderen Paar an den kürzeren Seiten des Bodens.
Eine der längeren Wände ist durch ein erstes Wandstück 102 gebildet, das mit dem Boden schwenkbar verbunden ist, sowie durch ein zweites Wandstück 104, das an der Faltlinic 106 mit dem freien Ende des ersten Wandstücks schwenkbar vcrbunden ist. Ein Flansch 108 ist an der Faltlinie 110 schwenkbar mit dem freien Ende des zweiten Wandstücks 104 verbunden. Zwei seitliche Laschen 112 sind mit dem ersten Wandstück 102 schwenkbar verbunden. Ferner erhcii?n zwei L-förmige Schnitte 114 die Höhe des Wandstücks 102 an seinen Enden und verringern die Gesamtlänge des zweiten Wandstücks 104. Die Wandstücke 102 und 104 haben die gleiche Höhe ;:u beiden Seiten der Faltlinie 106. so daß das Wandsiück 104 auf das Wandstück 102 mngefuhet und der Flansch 108 mit dem Boden über der entsprechenden Fläche 116 verklebt werden kann.
Die andere Längswand weist ebenfalls ein erM.es Wandstück 118. das mit dem Boden schwenkbar verbunden ist. ein zweites Wandstück, das an der Faltlinie 122 mit dem freien Ende des Wandstücks 118 schwenkbar \erbunden ist. und einen Flansch 124 auf. der an der Faltlinie 126 entlang mit dem freien Ende des zweiten Wandslüeks schwenkbar verbunden ist. Mit dem ersten Wandstück Π8 sind seitliche Laschen 128 schwenkbar verbunden. L-förmige Schnitte 130 erhöhen die Höhe des ersten Wandstücks llf> an seinen Enden und verringern die Gesamthöhe des zweiten W andstücks 120 im Bereich der FaHlinie 122. Feiner ist cine Sduvachlinie 132 im zweiten Wandstück 120 vorgesehen. Die Wan.dstücke 118 und 120 haben die gleiche Höhe zu beiden Seiten der Faltlinie 122, so daß das Wandstück 12(1 auf das Wandstück 118 umgefaltet wc,den kann und der Flansch 124 mit dem Boden über der entsprechenden Fläche 134 verklebt werden kann.
Die Wände der beiden kürzeren Seiten sind identisch ausgebildet. Die jeweilige Wand weist ein erstes Wandstück 136, das schwenkbar mit dem Boden '.'erblinden ist. ein zweites Wandstück 138, das mit dem freien Ende des ersten Wandstücks schwenkbar verbunden ist, und einen Flansch 140 auf. der mit dem freien Ende des zweiten Wandstücks schwenkbar verbunden ist. Die Wandstücke 136. 138 haben die gleiche Höhe zu beiden Seiten der FaHlinie. an der sie miteinander verbunden sind, so daß das Wandstück 138 auf das Wandstück 136 umgefaltei werden kann, wobei der Flansch 140 am Boden 100 anliegt. Zusätzlich haben das erste Wandstück und das zweite Wandstück Ausschnitte 142 an ihren Enden, die an die seitlichen Laschen 128 angrenzen. Diagonal führende Schwachlinien 144 erstrecken sich über die Wandstücke 138 und die Flansche 140.
Dreieckige Ausnehmungen 1.46 sind im Boden 100 in der Nähe der Ecken zwischen dem Wandstück 118 und den Wandstücken 136 vorgesehen, liegen aber im Abstand von den Seiten des Bodens 100, und zwar um ein Maß. das jeweils deich der Breite der Flansche 140 und 124 ist.
Der erste Schritt im Herstellen des Kastens besteht darin, daß die Wandstücke 104 und 120 umgefaltet werden und die Flansche 108 und 124 mit den Flächen 116 bzw. 134 des Bodens verklebt werden. Dabei ist der Zuschnitt immer noch fach, se daß dann, wenn der Hersteller Zuschnitte anlielern will, die vom Kunden fertiggestellt werden sollen, die Zuschnitte entweder in der in F i g. 1 gezeigten Form oder in der teilweise vo.geformten Form geliefert werden können, wie sie in F ig. 2 gezeigt ist. Falls die Lieferung in der in F i g. 1 gezeigten Form vorgesehen ist. kann ein selbstklebcndcs Mittel auf die Flächen 116 und 134 und gegebenenfalls auch auf die Flansche 108 und 124 aufgegeben sein, ehe die Zuschnitte zum Versand gelangen.
Um den Kasten aus dem Zuschnitt fertigzustellen, werden die beiden Längswände aufgerichtet, und die seitlichen Laschen 112 und 128 werden nach innen gefaltet, um an den Faltlinicn zwischen den Wandstücken 136 und dem Boden 100 zu liegen. Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, haben die Wandsiücke 102 und 118 nach oben konvergierende Sei-
ten, so daß dann, wenn die seitlichen Laschen 112 und 128 in Kontakt mit dem Boden 100 gebracht werden, die Wände relativ zum Kasten nach oben und nach innen schräggestellt sind.
Sodann wird das jeweilige Wandstück 136 aufgerichtet, um in Anlage an den angrenzenden Seitenlaschen 112 und 128 zu gelangen. Es ist also dadurch nach oben und nach innen relativ zum Boden schräggestellt. Die Wandstücke 138 werden dann in den Kasten hineingefaltet, um die seitlichen Laschen zwischen den Wandstücken 138 und 136 einzufangen. Die Flansche 140 werden relativ zum Kasten nach innen gefaltet und liegen auf dem Boden 100 auf. Die Seiten der Flansche 140 liegen auch an den Enden der Flansche 124 und 108 an, was dazu beiträgt, die Wandstückc 138 in der eingefalteten Lage zu halten.
Wegen der nach oben konvergierenden Anordnung der beiden Längswände ist die größte Länge der Wandstücke 138 größer als der Abstand zwischen den oberen Rändern der Längswände. Deshalb ist die diagonal liegende Schwachlinie 144 in den Wandstücken 138 vorgesehen, um deren Ausbiegen zu ermöglichen und deren Einführen in den Kasten zu erleichtern. Ferner gestattet die Schwachlinic 132 im Wandstück 120. daß sich dieses Wandstück nach innen relativ zum Kasten ausbiegen kann, wenn die Wand in die aufrechte Lage gebracht wild. Die angrenzenden Enden 148 der Wandstücke 138 können also zwischen den seitlichen Laschen 128 und den Rändern 150 des Wandstücks 120 eingeschlosser: werden. Damit werden die Wandstücke 138 in der richtigen Lage gehalten. Außerdem wird dadurch verhindert, daß die Ausnehmungen 146 teilweise durch die Flansche 140 abgedeckt werden. Der obere Rand der jeweiligen seitlichen Lasche 128 ist mit einer Aussparung 154 versehen, um zusammen mit dem angrenzenden L-förmigen Schnitt 130 einen aufrecht stehenden Vorsprung 152 in der Ecke des Kastens zu bilden. In der aufgerichteten Lage des Ka stens führt der jeweilige Vorsprung 152 teilweise durch den Ausschnitt 142 in der kürzeren Wand, um damit nach oben über die Höhe der angrenzenden Wände hinweg vorzuspringen und sich seitlich um die Ecke herum zu erstrecken.
Die nach oben gerichtete Schrägstellung der Seiten der Wandstücke 102 und 118 ist so eingerichtet, daß der entstehende Überhang der Seitenwände die Vorsprünge 152 in eine Flucht mit den Ausnehmungen 146 bringt (d.h. in eine Lage senkrecht darüber). Wie in Fia. 5 gezeigt ist, können also zwei gleiche Küsten aufeinandergestapelt werden, wobei die Vorsprünge des unteren Kastens sich in die Ausnehmungen 146 des oberen Kastens erstrecken. Die oberen Ränder der Seitenwände zwischen den Vorsprüngen bilden einen Sitz für den Boden des darüberliegenden Kasiens. Jede beliebige Anzahl von Kästen läßt sich auf diese Weise übereinanderstapeln.
In dem in F i g. 6 bis 11 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der jeweilige Kasten aus drei Teilen, nämlich einem Bodenteil A und zwei wandbildenden Teilen B und C. Der Bodenteil A weist eine rechteckige bodenbildende Fläche 2 mit Seitenstücken auf, die damit schwenkbar verbun den sind. Dazu gehören ein Vorderstück 4, ein Hiuterstückö und Endstücke 8, die jeweils mit der bodenbildenden Fläche 2 an Faltlinien entlang verbunden sind. Die bodenbildende Hache weist zwei drei eckige Ausnehmungen 9 in den Ecken am Hinterstück 6 auf.
Der wandbildcnde Teil B ist in einer starren Konstruktion vorgesehen und besteht aus einem vorderen Wandstück 10, einem hinteren Wandstück 12 und Endwandstücken 14, die miteinander verbunden sind, um einen Rahmen zu bilden. Dabei ist ein nach innen gerichteter durchgehender waagerechter pcripherer Flansch vorgesehen, der aus einem Vordcrstück 16, einem Hinterstück 18 und Endstücken 20 besteht. Die jeweilige Ecke zwischen den Vorderstücken 16 und den Endstücken 20 ist mit einem waagerechten Steg 22 versehen. Ebenso ist die jeweilige Ecke zwischen dem Hinterstück 18 und den Endstücken 20 mit einem waagerechten Steg 24 verschen. Der Rand der Stege 24 ist gegen die Wandstücke 14 unter einem etwas anderen Winkel schräggestellt, als das die Ränder der Stege 22 sind.
Der wandbildcnde Teil C besteht aus einem Streifen aus drei Wandstücken, die hintereinander weg schwenkbar miteinander verbunden sind, nämlich einem hinteren Wandslück 26 und zwei Endwandstücken 28. die an Faltlinicn 30 entlang mit dem Wandstück 26 verbunden sind. Die Wandstücke 26 und 28 sind jeweils mit einem Flansch 32 versehen, der an ächwachstellen entlang mit den unteren Seiten der Wandstücke verbunden ist. Die Wandstücke 28 sind an ihren freien Enden mit Laschen 34 und Ausschnitten 36 versehen, von denen jeweils ein Schlitz 38 wegführt. Der Tpü C ist ferner mit zwei Ausnehmungen 42 versehen, die sich vom Boden des Zuschnitts aus über die Faltlinien 30 hinweg erstrecken, um teilweise im Wandstück 26 und teilweise in den Wandstücken 28 zu liegen. Ein Schlitz 44 erstreckt sich über die jeweilige Faltlinie 30 oberhalb der Ausnehmung 42 hinweg. Der obere Rand des Zuschnitts ist so ausgebildet, daß er zwei Vorsprünge 46 bildet, die sich ebenfalls über die Faltlinie 30 hinweg erstrecken. Der Rest des oberen Randes bildet eine Schulter zum Tragen eines entsprechenden Kastens, der draufgesetzt wird.
Der Kasten wird dadurch zusammengesetzt, daß die Wandstücke 4.6 und 8 mit den Innenseiten der Wandstücke 10. 12 bzw. 14 verbunden werden, bcispielsweise mittels eines Klebers oder sonstwie. Der Teil 6 wird in den Teil B eingesetzt, indem die Enden der Wandstückc 28 zusammengeführt wenden und dafür gesorgt wird, daß die Stege 22 in die Schlitze 44 eingreifen. Die freien F.nden der Wandstücke 2Ϊ werden dann nach außen geführt, so daß die Schlitze 36 über die Stege 24 greifen und die Seiten dei Schlitze 38 an den beiden Seiten der Stege 24 angrei fen. In dieser Lage liegen die Laschen 34 an der In nenseite der Wand 10 an. Die Flansche 32, die be reits waagerecht nach außen gefaltet worden sind überbrücken den Zwischenraum zwischen den unte ren Rändern der Wände des Kastens und den unte ren Rändern der Wandstücke 26 und 28 des Strei fens, außer in dem Bereich der Faltlinie 30. In diesel Bereichen sind L-förmige Hohlräume 50 durch dl Wände 12 und 14 des Kastens, durch die waage"ech ten Flanschabschnitte 18 und 20 und die Wand stücke 26 und 28 gebildet, wie das am besten au F i g. 8 zu ersehen ist. Die Hohlräume 50 fallen mi
S5 den dreieckigen Ausnehmungen 9 zusammen.
Die Kästen werden übereinandergestapelt, inder ein Kasten auf den anderen gesetzt wird. Dabei lief der Boden 2 des jeweiligen Kastens auf der Schulte
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auf, die durch den oberen Rand des Teils C des dar- Gefahr aufgerichtet werden können. Für viele Fälle
unter befindlichen Kastens gebildet ist. Die Winkel- hat sich ein Unterschied von etwa 2 mm als zufrie-
vorsprünge des darunter befindlichen Kastens greifen denstellend erwiesen.
außerdem in die Ausnehmungen 9 im Boden 2 des Die beschriebenen Kästen werden aus Pappe
darüber befindlichen Kastens ein. 5 od. dgl. gefertigt, sie können aber auch aus Kunst-
Dio Kästen in dem einen wie in dem anderen Aus- stoff gefertigt sein. In diesem Fall können sie gegebc-
führungsbeispiel können in einem oder mehreren Sta- ncnfalls in die gewünschte Form einstückig geformt
pein bequem in einem Pappegehäuse od. dgl. unter- werden. Die Kästen können gegebenenfalls Wände
gebracht werden, das mit einer öffnung versehen ist, nur an drei Seiten haben.
um einen ganzen Stapel oder einen Teil eines Stapels io Die beschriebenen Kästen eignen sich besonders gleich herausziehen zu können. Tn Fi g. 12 ist ein au- für zerbrechliche Gegenstände, und ein besonderes ßeres Behältnis bzw. Gehäuse 52 gezeigt, das eine Gebrauchsgebiet liegt im Bereich von Großküchen, Endöffnung hat, welche mittels Klappen verschließ- bei denen Mahlzeiten vorgepackt werden, beispielsbar ist, die mit dem Rand schwenkbar verbunden weise zum Verbrauch durch Fluggäste in Flugzeusind. Die untere Klappe 54 wird zunächst hochgefal- 15 gen. In diesem Fall können die Nahrungsmittel und tct. Dann werden die Seitenklappen 56 und 58 einge- Gerätschaften, die zum Essen erforderlich sind, in faltet, und zwar die Klappe 56 zuerst, wobei eine La- die Kästen gelegt werden, die in der beschriebenen sehe 60 an der Klappe 58 in einen Schlitz 62 in der Weise übereinandcrgestapelt werden. Der Stapel wird Klappe 56 eingreift. Dann wird die obere Klappe 64 dann in das äußere Behältnis 52 geschoben, das dann nach unten gefaltet, und deren Lasche 66 wird durch 20 geschlossen wird. Eine entsprechende Anzahl gefüllübereinanderliegende Schlitze 68 in den Seitenklap- ler Behältnisse wird dann an Bord des Flugzeuges pen eingeschoben. Die Lasche 66 wird in der fast genommen, und wenn die Mahlzeiten verabreicht senkrechten Lage gehalten, indem sie zwischen der werden sollen, werden von der Hostess alle Kästen Seitenklappe 56 und den Stapelkästen eingeschlossen des Stapels oder ein Teil der Kästen des Stapels aus ist. Ein C-förmiger Schlitz 70 in der Seitenklappe 58 25 dem Behältnis gezogen. Jedem Passagier wird ein gebildet eine Zunge 72, mit deren Hilfe das Behältnis fülltet Kasten gereicht, und zwar beginnend mit dem aus einem Stapel entsprechender Behältnisse heraus- obersten im Stapel. Wenn die Mahlzeit beendet ist, gezo^,:n werden kann. Wenn die Kästen zur Auf- werden die Kästen zusammen mit eventuell nicht genahme von Nahrungsmitteln vorgesehen sind, wird der gessenem Essen in den Stapel zurückgesetzt und in Behälter vorzugsweise aus Pappe hergestellt, wobei 30 das äußere Behältnis eingeschoben, das danach zueine äußere Beschichtung mit Aluminiumfolie oder sammen mit dem Inhalt am Ende der Reise weggeeinem sonstigen undurchlässigen Film vorgesehen ist, worfen wird.
so daß Fremdgerüche von der Pappe nicht absorbiert Ein wichtiges Merkmal, das in beiden Ausfüh- und auf die Nahrungsmittel übertragen werden. Das rungsbeispielen vorhanden ist, besteht darin, daß dargestellte Behältnis ist besonders für Fälle geeig- 35 mindestens ein Teil einer Wand niedriger als die annet, bei denen es Regen ausgesetzt ist. da die Klappe deren Bereiche ist. Es ist besonders wichtig, wenn 64 die Gefahr stark verringert, daß Regen in das der Kasten in der Form eines Tabletts für Essen VerBehältnis gelangt. wendung findet, und zwar für den Fall, wenn das Es-
Wie bereits in Hinsicht auf das erste Ausführungs- sen direkt vom Tablett aus gegessen werden soll. Es
beispiel festgestellt worden ist, kann der vom Her- 40 ist für den Essenden unbequem, über eine hohe
steller angefertigte Zuschnitt im ungefalteten oder im Wand des Tabletts hinweg essen zu müssen. Wenn
teilgefaltcten Zustand vorgesehen sein, in beiden Fäl- jedoch eine niedrige Wand um das ganze Tablett
len aber ist er flach. Der Begriff »Zuschnitt« soll an bzw. um den Kasten herum vorgesehen wäre, wirde
dieser Stelle jede flache Ausgangsform bezeichnen, nicht nur die Größe des Verpackungsgutes unmäßig
aus der der Kasten nachher angefertigt werden kann. 45 eingeengt, das von dem Kasten im Stapel aufgenom-
Der Zuschnitt kann beispielsweise in einer solchen men werden könnte. Ein gleicher Vorteil läßt sich
Gestalt vorgesehen sein, daß die angeklebten Seiten- mit Hilfe von Kästen gemäß der Erfindung erreichen,
wände auf den Boden flach eingefaltet sind, anstatt wenn zwei gegenüberliegende Wände eine geringere
flach am Boden zu liegen, wie das dargestellt ist. In Höhe haben. Wenn Vorsprünge nur an zwei Ecken
diesem Fall kann es sich als erforderlich erweisen, 50 vorgesehen sind, kann die gegenüberliegende Wand
daß das zweite Wandstück eine etwas kleinere Höhe ganz weggelassen werden, anstatt nur eine geringe
als das erste Wandstück hat, so daß die Wände ohne Höhe zu haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 setzten, aus drei der Länge der entsprechenden Patentansprüche: Wände (12. 14) angepaßten Teilen (26, 28) bestehenden, am unteren linde nach außen abge-
1. Aus faltbarem Malimater'.al bestehender, zu knickte Laschen (32; aufweisendenLängsstreifen mehreren zu einem haltbaren Stapel stapelbarer 5 (C) besteht, der an seinen Ecken die Vorsprung Kasten mit einem !joden und Seitenwinden, dl·: (46) besitzt, wobei der zweitgenannte Teil (B) des am oberen Rand einen nach oben rauenden Vor- Kastens an seinem oberen Ende einen waagesprung aufweisen, dem je eine Ausnehmung am rechten Flansch (20) besitzt und sowohl den erst-Boden entspricht, dadurch ge kenn zeich- uenannten Teil (A) des Kostens als auch den net, daß der Ve-·-.rung (46, 152) an zwei Ek- io darin eingesetzten unteren Rand der Längsstreiken der Wände {iu. 28) lieut und aus einem fen (C) umfaßt.
Stück bestehend um die Ecke verläuft und daß X. Kasten nach Anspruch 7. dadurch gekenn-
jede der Ausnehmungen (9, 146) an einer der ge- zeichnet, daß die Höhe der Längsstreifen (C) grö-
nannteu Ecken des Bodens (2. 10«) vorgesehen .'k-r ist als die !lohe des erstgenannten Teils (A)
ist und der Form des Vorsprung einspricht. 15 des Kastens und in den Ecken der Längsstreifen
2. Kasten nach Anspruch L dadurch uckenn- (C) waagerechte Schlitze (44) in der Höhe des 7ciclmet, dal1, die Wände des Kastens um einen Flansche"^ (20) des erstgenannten Teils (A) vorgekleinen Winkel 1 ach innen geneigt sind. sehen sind.
3. Kasten nach Anspruch 1 oder?., dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten zwei mit dem Bo- »o
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