DE200430C - - Google Patents

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DE200430C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200430 — KLASSE Hd. GRUPPE 18,
Dampfkolben für schwungradlose Dampfpumpen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft jene Art von Dampfpumpen oder ähnlichen Maschinen (direkt wirkende), bei welchen der Hub des Dampfkolbens nicht durch eine Kurbel mit zugehörigem Gestänge, sondern durch den im schädlichen Raum des Dampfzylinders komprimierten und als Dampfkissen wirkenden Dampf bestimmt wird.
Bei den bisher ausgeführten Einrichtungen
ίο dieser Art führen vom Schieberspiegel nach jedem Zylinderende je zwei Kanäle, von denen der eine ganz am Ende des Zylinders, der andere ein gewisses Stück vor demselben mündet. Der erste Kanal dient bekanntlich nur für Dampfeintritt, wenn der Kolben am Ende seines Hubes angelangt ist und die Mündung des zweiten Kanals verdeckt, während der zweite Kanal für Ein- und Austritt des Dampfes dient, solange der Kolben
2ö ihn nicht verdeckt.
Der schädliche Raum an jedem Zylinderende wird daher durch den erst erwähnten Kanal vergrößert und die Herstellung des Zylinders bedeutend erschwert.
Diese Nachteile werden dadurch zu vermeiden gesucht, daß die ganz am Ende des Zylinders einmündenden Kanäle fortgelassen werden und nur die vor dem Zylinderende mündenden Kanäle bestehen bleiben. Damit nun, wenn der Dampfkolben ans Ende seines Hubes gekommen ist und-dadurch der Dampf-· kanal verdeckt ist, Dampf hinter den Kolben gelangen kann (sobald der Dampfschieber den Kanal geöffnet hat), wird derjenige Teil des Kolbenringes, welcher den Kanal verdeckt (oder auch ein besonderes Schlußstück), so ausgeführt, daß er etwas zurückfedern kann und den Dampf frei hinter den Kolben treten läßt.
Sobald der Kolben sich dann so weit bewegt hat, daß der Dampfkanal frei wted, legt sich das ventilartig wirkende Stück des Kolbenringes (oder das besondere Schlußstück) wieder an die Zylinderwandung an.
In den Fig. 1 und 2 ist die Erfindung dargestellt.
A ist der Dampfkolben, B und B1 sind die Dampfkanäle, C und C1 die Schlußstücke, welche durch die Federn D bzw. Z)1 an die Zylinderwandung gedrückt werden.
Bewegt sich nun z. B. der Kolben von oben nach unten, dann beginnt die Kompression unter dem Kolben, sobald die Kante E1 des Schlußstückes C1 die untere Kante des Dampfkanals S1 erreicht hat, worauf der Kolben noch so weit nach unten weitergeht, als der steigende Druck des komprimierten Dampfes dies gestattet. Sobald dann vom Schieberkasten her Dampf in den Kanal B1 gelangt, drückt dieser das Schlußstück C1 zurück, wodurch der Dampf ungehindert zwischen Schlußstück und Zylinderwand hindurch hinter den Kolben treten und ihn zurückbewegen kann.
Derselbe Vorgang wiederholt sich, wenn der Kolben die obere Totpunktlage durchläuft, wobei dann das Schlußstück C in Wirksamkeit tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampf kolben für schwungradlose Dampfpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ende des Kolbenhubes den Dampfaustrittskanal zur Hubbegrenzung mittels Kompression verdeckende Teil des Kolbenringes federnd eingerichtet oder ein besonderes federndes Schlußstück (C, C1J im Kolben vorgesehen ist, um den eintretenden Frischdampf hinter den Kolben gelangen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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