DE200422C - - Google Patents

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DE200422C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/16Drill collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200422 KLASSE 5 a. GRUPPE
ERNST HÄNCHEN in PENZIG, O.-L
glatten kegelförmigen Teiles.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1907 ab.
Die bekannten Meißel für Tiefbohrungen sind gewöhnlich zwecks Befestigung an der Schwerstange mit einem zylindrischen oder kegelförmigen Gewindezapfen versehen, an welchen sich ein zylindrischer Bund mit ebener Anlagefläche für die Verbindungsmuffe anschließt.
Bei diesen Meißeln kommt es nun oft vor, daß durch die Druckwirkung der Schläge
ίο bzw. Massenwirkung der Schwerstange und des Gestänges der Meißelzapfen dicht über dem Bunde abbricht. Anderseits bietet die ebene Anlagefläche keine Sicherung gegen ein Lockern und Losdrehen des Meißels, was daher gleichfalls sehr oft eintritt. >
Um nun beide Übelstände möglichst zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung das Bohrgestänge oder die Muffe mit glatten Kegelflächen versehen, welche sich an den in bekannter Weise unterhalb des zylindrischen ' Gewindezapfens des Meißels vorgesehenen glatten kegelförmigen Teil anschmie-' gen. Durch eine solche Ausführung der Meißel- und Schwerstangenbefestigung wird nicht nur die Festhaltung selbst gesichert, sondern auch die Bruchgefahr wesentlich vermindert.
Es sind zwar Meißel mit kegelförmigem Gewinde und glatten kegelförmigen Teilen vor oder hinter dem Gewinde bekannt. Abgesehen davon, daß die kegelförmigen Teile unterhalb des Gewindes gewöhnlich nur zur Verstärkung oder zu anderen Nebenzwecken dienen, ist es bei diesen bekannten Ausführungen schon aus technischen Gründen nicht möglich, auch bei entsprechender Ausführung des Bohrgestänges eine so sichere Anlage der Kegelflächen zu erzielen, daß eine Druckaufnahme durch sie stattfindet. Die eigentliche Befestigung geschieht bei diesen bekannten Ausführungen lediglich durch das Gewinde und allenfalls eine radiale Paßfläche.
Die Zeichnung zeigt die Meißelbefestigung nach der Erfindung in Fig. 1 und 2 in zwei Ausführungen in Ansicht.
Der Meißel α hat am Kopfe einen glatten kegelförmigen Teil b, an welchen sich ein zylindrischer Gewindezapfen c anschließt.
In bekannter Weise ist der Meißel mit einer Bohrung d für die Wasserführung versehen.
Der untere Teil e- der Schwerstange ist mit zylindrischem Muttergewinde und einer kegelförmigen Ausbohrung versehen, welche dem Kegel b des Meißels entspricht (Fig. 1).
Beim Einschrauben des Meißels legen sich die Kegelflächen des Meißels und der Schwerstange dicht aufeinander, so daß sie einesteils die Druckwirkungen völlig aufnehmen können, und andernteils gegen Lockerungen bremsend wirken. Die Verbindung zwischen Meißel und Bohrstange kann auch durch eine Doppelmuffe bewirkt werden. Diese Muffe hat dann, wie Fig. 2 veranschaulicht, außer der kegelförmigen Bohrung für den Meißel noch eine gleiche Bohrung für die Bohr- oder Schwerstange. Eine solche Muffe
bietet gleichzeitig auch eine Sicherheit gegen die ebensooft eintretenden und gefürchteten Schwerstangenzapfenbrüche.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Meißel- und Schwerstangenbefestigung für Tiefbohrungen unter Benutzung eines am Schaft unterhalb des zylindrischen Gewindezapfens vorgesehenen glatten kegelförmigen Teiles, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestänge oder die Muffe mit entsprechenden glatten kegelförmigen Ausbohrungen versehen ist, die den kegelförmigen Teil des Schaftes umschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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