DE200419C - - Google Patents

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DE200419C
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solenoid
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iron core
lever arm
actual tool
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/064Means for driving the impulse member using an electromagnetic drive

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200419 -. KLASSE &7b. GRUPPE
JOH.TREUHEIT und MATH. HAMMES in MALSTATT-BURBACH.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schlagwerkzeug mit zwei ineinander hin- und herbewegten Solenoiden, das sich von den bekannten Schlagwerkzeugen mit Solenoidenantrieb, bei denen die Umschaltung des Stromes durch die Hin- und Herbewegung selbst erfolgt, dadurch unterscheidet, daß die Umschaltung dennoch unabhängig ist von der Hubhöhe des Werkzeugs.
ίο Dieses wird dadurch erreicht, daß ein das eigentliche Werkzeug tragender Eisenkern in dem einen hin- und herbewegten Solenoid nur durch elektromagnetische Kupplung gehalten wird, so daß das Solenoid seinen ganzen Hub ausführen und die Umschaltung auch dann bewirken kann, wenn das eigentliche Werkzeug an der Ausführung seines ganzen Hubes durch Auftreffen auf den zu bearbeitenden Stoff gehindert ist.
ao Durch diese besondere Arbeitsweise des Werkzeugs eignet es sich besonders als Stampfer für Gießereien,-da hier Bedingung für vorteilhaftes Arbeiten ein elastischer Stoß von voller Stärke bei weitgehend wechselnder Hubhöhe ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des Schlagwerkzeugs,
Fig. 2 und 3 eine Ansicht des bewegten Werkzeugteils und
Fig. 4 und 5 eine Ansicht der Steuerhebel.
Das Solenoid α und der das eigentliche Werkzeug tragende Eisenkern b sind in dem Solenoid c verschiebbar.
Die beiden Stampfer g und k sind durch Federn / miteinander verbunden; der Stampfer k sitzt an dem Eisenkern b.
An den inneren Enden der die Stampfer tragenden Teile sind ferner die Steuernocken e und / befestigt, die durch Schlitze des an dem Solenoid α befestigten Rohres m je nach einer Seite hindurchreichen und mit zwei zum Umschalten des Stromes dienenden Hebeln d und h (Fig. 4 und 5) zusammen arbeiten.
Wird bei der Aufwärtsbewegung des stampfenden Teiles der obere wagerechte Hebelarm d von dem Steuernocken e getroffen und nach oben bewegt, so erfolgt hierdurch die Umschaltung des Stromes in einem der Solenoide, während die Stromzufuhr des anderen Solenoids, wie bekannt, keine Unterbrechung erfährt.
Bei Drehung des Hebelarms d wird der andere Hebelarm h in die wagerechte Lage gebracht, so daß nun der Steuernocken f diesen Hebelarm bei der Abwärtsbewegung treffen muß, und zwar auch dann, wenn das Stampferende k vorzeitig, also vor Vollendung des ganzen Hubes auf den zu bearbeitenden Stoff trifft.
In diesem meist zutreffenden Falle bleibt der untere Teil k stehen, der obere Teil g aber bewegt sich, angetrieben durch die
Hülse nt, weiter, bis der Steuernocken f den unteren, in wagerechter Lage befindlichen Hebelarm h trifft und dieser durch Drehung die Umschaltung des Stromes bewirkt. Das Solenoid geht wieder nach oben und das Spiel beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlagwerkzeug mit
    hin- und herbewegten
    zwei ineinander Solenoiden, dadurch gekennzeichnet, daß ein das eigentliche Werkzeug tragender Eisenkern in dem einen hin- und herbewegten Solenoid nur infolge elektromagnetischer Kupplung gehalten wird, so daß das Solenoid seine Bewegung fortsetzen und die Umschaltung auch dann bewirken kann, wenn das eigentliche Werkzeug durch Auftreffen auf einen zu bearbeitenden Stoff an einer weiteren Bewegung gehindert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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