DE2003019C - L Leucyl L leucyl L valyl L phenylalaninol und dessen pharmako= logisch vertragliche Saureadditions= salze - Google Patents
L Leucyl L leucyl L valyl L phenylalaninol und dessen pharmako= logisch vertragliche Saureadditions= salzeInfo
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Description
IO Methyl-i.-leucyi-i.-leticyl-i.-valyli
-phenylalanin (Hydrochloride
Alhyl-i.-leucyl-i .-leucyl-i.-valyli.-phenylalanin
(Hydrochlorid)
Aihyl-i.-leucyl-i.-leucyl-i.-valyli.-t
>rosin (Hydrochlorid)
Löslichkeit
in W a-.ser
in W a-.ser
ι ■ .,)
bei 25 C
bei 25 C
ι -Leucyl-i -leucyl-i -valyi-i.-p'iienylalaninol
(Hydrochlorid)
2.37
1.24
l.fö
1.24
l.fö
7.42
Darüber hinaus sind die Phenylalaninolverbindungen stabiler und besitzen eine längere Wirkungsdauer
im Vergleich zu den Tetrapeptidestern.
Die antihypertensive Wirkung der Phenylalaninolverbindungen
der Erfindung wurde durch die Hemmaktivität auf Renin bestimmt. Die PhenyialaninolverbinJungen
zeigten, wenn variierende Mengen hiervon in eine 0,5 ml aus einem gewöhnlichen Kaninchen
hergestelltes Ren η-Substrat und 0.02 ml aus Kaninchenniere nach dei Methode von G ο 1 d b la t t und
Haas hergestelltes Renin enthaltende Salzlösung (2,7 ml; pH - 5.0) 5 Minuten bei 370C inkubiert
wurden, gegenüber Renin die in Tabelle II aufgeführten Hemmwirkungen.
| Verbindung |
Menge der
inkubierten Verbindung (mg) |
Hemm
wirkung ("„) |
| i.-Leucyl-i.-leueyl-i.-valy;- i.-pehnylalaninol (Hydrochlorid) |
0 0,25 0,5 1,0 2,0 5,0 |
0 33,8 37,9 51,5 67,6 90,5 |
45 B e i s ρ i e
(1) Zu einer Lösung von 2,3 g (60 mMol) Natriumborhydrid in 70 ml 50°/oigem Äthanol wurde tropfenweise
einer Lösunq von 3,34 g (6 mMol) Athyl-i -leucyli.-lcucyl-i.-valyl-i-phenylalaninathydrochlorid
während 60 Minuten bei 8 bis 12°C tropfenweise zugegeben.
Nach 3stündigem Rühren bei Zimmertemperatur wurde die Lösung mit 120 ml Äthanol vermocht
und. weiterhin 4 Stunden gerührt. 10 ml Chlorwasser-
säure-Äthanollösung (4,9 mMol HCl/ml) wurden zu
der Lösung gegeben. Die Lösung wurde unter verminet rtem Druck konzentriert. 100 ml Wasser wurden zu
dem Rückstand gegeben. Die wäßrige Lösung wurde auf einen pH-Wert von 9 mittels Kaliumcarbonat
gebracht und mit Chloroform extrahiert. Die Chloroformschicht wurde nit einer mit Natriumchlorid
gesättigten wäßrigen Lösung gewaschen. Die Lösung w.:rde getrocknet und unter vermindertem Druck
konzentriert.
Der so erhaltene Rückstand wurde mit Äther gewaschen, getrocknet und aus Äthanol umkristallisiert,
wobei l,K3g i.-Leucyl-t.-leucyl-i.-valyl-i.-phenylalaninol
erhalten wurden, l'p. 205 bis 206°C; färb-
lose Körnchen; Ausbeute 64,0°,0: [\j?·5 -37,6
(C 1, Essigsäure).
(2)0,3 g(1,1 mMol) i.-Leucyl i.-leueyl-i -\alyl-i.-phenyialaninol
wurden in 50 ml Äthanol aufgelöst. 0.5 ml Chlorwasserstoff-Äthanollösung (4,9 niMolHClml)
wurden zu der Lösung ö^gebcn. Nach dem StehenlasMLMi
für 15 Minuten bei Zimmenemperatur wurde die Lösung unter vermindertem Druck eingeengt. Der
no erhaltene Rückstand wurde mit Äther gewaschen,
getrocknet und aus einer Mischung von Äthanol und Äther urnknstallisiert, wobei 0.44 g i.-Leucyl-i.-leucyl-
!-valyl-i.-phenylala-inol-hydrochiorid erhalten wurden.
Fp. - 239,5 bis 240,5"C; farblose Nadeln; Ausbeute
78.0°,V. IM?5 ■- 35,5 (C - 0,48; Essigsaure).
Analyse auf C„H45N4O,CI:
Re rech net:
Re rech net:
C - 60,87: H - 8,84; N -=- 10,92; Cl 6,91:
gefunden: so
C =- 60,46: H 8,78; N 10.76; Cl --= 7,24.
An weiteren physikalisch-chemischen Kenndaten v>urden für i.-Leuc\l-i.-lcucyl-i- valyl-i.-phenylalaninol
(Verbindung A) und i.-leucyl-L-leucyl-L-valyl-L-phenylalan.inol-hsdrochlorid
(Verbindung B) die Rf-Werte der Dünnschichtchromatographie (7,5 · 2,5 c/rr Silicagel
G) gemessen.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 111
zusammengestellt;
Lüsungsmittelsystem
(Rf) Verbindung A ! Verbindung H
CCI^-Äthylacetat-Methanol
(5:5: 2 Vol./Vol.)
(5:5: 2 Vol./Vol.)
CHC13-Methanol(4: 1.
Vol./Vol.)
Vol./Vol.)
C HCI3-Essiesäure-Metha"iol
(95 : 3 : 10, Vol./Vol.) . . . .
(95 : 3 : 10, Vol./Vol.) . . . .
| 0,54 | 0.54 |
| 0,79 | 0,94 |
| 0,45 | 0,10 |
Claims (1)
- Tabelle IPatentanspruch:! -Leucyl-i.-leucyl-i.-valyl-i -phenylalaninol und dessen ph.irmakologiseh verträglichen Säureadditionssal/e.Die I-.rfindung betrifft i-Leucvi-i -leueyl-i.-valyl- ^-pheinl.iianinoi und dessen pharmakologisch verträglichen SäureadditionsKilzeDie gewünschten Phenylalaninolverbindungen werden durch Reduktion eines Esters \on i.-Leiicyl-L-leucyl-i -\alyl-i -phenylalaninin hergestellt. In erster Lime sind die niedriger molekularen Alkylester. z. B. Metlnl-. Äthyl-. Propylester. dafür geeignet. Die Ausgangs-Tetrapeptidester können nach einer üblichen Methode hergestellt werden (vgl. zum Beispiel japanische Patentschrift 2821 1967)/ Die Reduktion diener F:.ster erfolgt in üblicher Weise. Im Fall der Wrwendung von Natnumborhvdrid wird vorzugsweise wäßriges Methanol oder wäßriges Äthanol als Lösungsmittel verwendet. Vorzugsweise werden etwa 5 bis 15 Niöl. insbesondere etwa 10 Mol Natriumborhydrid je Mol Ausgangs'.etrapeptidester eingesetzt. Die Reaktion kann im allgemeinen in einen-, breiten Temperaturbereich, λ B. von 10 bis 40'C durchgeführt werden.Das so erhaltene t.-Leücy'-t -leucyl-L-valyl-i -phenylalaninol sann leicht in seine pharmakologisch ,erträglichen Säureadditionssalze e.itsprechend einer konventionellen Arbeitsweise überfuhrt werden. Bevorzugte Beispiele für ein solches SaI/ sind das Hydrochloric!, Hydrobromid. Nitrat, Sulfat, Succinat. Citrat.Die Phenylalaninolverbindungen der F.rfindung h'nd :!s antihypertensive Mittel insbesondere zur Verhü lung von Nierep-Hypertension und als diagnostisches Hilfsmittel he: der Nieren-Hypertension brauchbar.Insbesondere hemmen die Phenylalaninolvcrbindungen die enzymatische Wirkung von Renin (einem aus der Niere abgesondertem Enzym) auf Angiotensmogen, welches im Blutplasma vorkommt und ein Vorläufer von Angiotensin I ist (Angiotensin I wird durch ein Enzym in Angiotensin II, ein blutdruckerl'ohendes Mittel, umgewandelt). Die Ester von ι -I.euevl-i.-leucyl-i.-valyl-i -tyrosin (vgl. japanische Patentschrift 2821/1967) und die Tetrapeptidester, die als Ausgangsmaterial der Erfindung verwendet werden, hemmen zwar ebenfalls Renin. f:s wurde jedoch gefunden, daß die oben beanspruchten Phenylalaninolverbindungen vorteilhaftere Eigenschaften im Vergleich zu den Tetrapeptidestern besitzen. Beispiels weise zeichnen sich die Phenylalaninolverbinduncen durch eine verminderte Toxizität und erhöhte Löslichkeit in wäßrigem Lösungsmittel im Vergleich zu den Tetrapeptidestern aus, wobei die hemmende Wirkung der Phenylalaninolverbindungen gleich oder geringfügig schwächer als diejenige der Tetrapeptidester ist. Insofern sind die Phenylalaninolverbindungci zur parenteralen Anwendung geeigpeter. Die Löslichkeit der Phenylalaninolverbindungen ist in Tabelle I im Vergleich mit denjenigen der Tetrapeptidester vviedcr-Verhindungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP548969 | 1969-01-25 | ||
| JP44005489A JPS4818221B1 (de) | 1969-01-25 | 1969-01-25 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2003019A1 DE2003019A1 (de) | 1970-08-06 |
| DE2003019C true DE2003019C (de) | 1973-05-30 |
Family
ID=
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