DE20023310U1 - Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr - Google Patents
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Abstract
Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons (20) eines Güterzuges im kombinierten Schienenverkehr mit Transportgutbehältern wie Containern, Sattelschlepperaufliegern (30), LKW- Anhängern, Wechselbehältern oder anderen Behältern aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladegut jeweils auf einzelnen, speziellen, unabhängig voneinander beweglichen Schlitten (1) befestigbar ist, welche mittels eines am Bahnsteig (50) oder auf einem Steuerwagen angeordneten Prozeßleitsystems (60) automatisiert oder teilautomatisiert, mit Hilfe geeigneter Antriebseinheiten (80) über bahnsteigfeste Laufbahnen (52) auf die Schienenwaggons (20) verschiebbar sind.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung und einen Schlitten zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw . Anspruchs 14.
- Die Erfindung befaßt sich mit einem Be- und Entladesystem für den kombinierten Verkehr von Schienenwaggons und Trägern von Gütertransporten, wie LKW (Sattelschlepper), Container-Schifte, Schüttguttransporter etc. Die Erfindung befaßt sich weiterhin mit der automatisierten, gleichzeitigen Verladung von mehreren oder allen fahrbaren Transportgutbehältern auf Schienenwaggons beziehungsweise mit der Umladung von Transportgutbehältern von einem Schienenwaggon eines ersten Zuges auf einen anderen Schienenwaggon eines zweiten Zuges.
- Zu den Transportgutbehältern zählen LKW-Sattelschlepper-Anhänger (im weiteren auch als Trailer oder Sattelschlepperauflieger bezeichnet), LKW-Anhänger, Standard-Container, Wechselbehälter, spezielle Schüttgutbehälter und alle weiteren Transportgutbehälter, welche sich zum Transport auf Schienenwaggons eignen.
- Die Be- und Entladung von Schienenwaggons läßt sich je nach Art des Transportgutes in die diskontinuierliche Beladung mit vereinzelten Gegenständen und in die kontinuierliche Beladung mit Flüssigkeiten oder Schüttgut unterscheiden.
- Im diskontinuierlichen Fall findet die Beladung des Transportgutes heutzutage unter Verwendung von Kränen, Gabelstaplern und Verladepersonal statt, welche die einzelnen Container auf die Schienenwaggons heben bzw. in geschlossene Waggons transportieren. Für LKW existieren Sonderlösungen, wie beispielsweise die Verladung von Sattelschlepper-Anhängern (Trailer) auf Schienenwaggons durch spezielle Stapler bzw. Kräne oder der Transport kompletter LKW ('rollende Autobahn') auf speziellen Schienenwaggons.
- Die kontinuierliche Beladung einzelner Schienenwaggons mit Schüttgut und mit Flüssigkeiten geschieht durch spezielle Abfüllanlagen, unter denen die Waggons einzeln positioniert werden.
- Sowohl die kontinuierliche als auch die diskontinuierliche Beladung von Waggons von Güterzügen nimmt in der Regel pro Schienenwaggon mindestens ca. fünf Minuten und für einen Zug mit beispielsweise vierzig Waggons dementsprechend mindestens drei Stunden Zeit in Anspruch. Eine standardisierte Lösung zur automatisierten, parallelen und gleichzeitigen Be- oder Entladung mehrerer oder alter Waggons eines Güterzuges innerhalb weniger Minuten existiert zur Zeit nicht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr der eingangs genannten Art anzugeben, welche die Be- und Entladung eines, mehrerer oder aller Schienenwaggons eines Güterzuges mit diskreten Transportgutbehältern innerhalb einer kurzen Zeitspanne (innerhalb weniger Minuten) ermöglicht.
- Des weiteren soll ein dementsprechender Schlitten für ein System zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr angegeben werden.
- Diese Aufgabe wird bezüglich der Einrichtung in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Diese Aufgabe wird bezüglich des Schlittens in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 14 angegebenen Merkmale gelöst.
- Mit Hilfe der Erfindung können alle Schienenwaggons (Schienengüterwaggons) eines Güterzuges mit diskreten Transportgütern gleichzeitig, parallel und automatisiert innerhalb weniger Minuten be- oder entladen werden. Die Vorteile der Erfindung liegen neben dieser drastischen Verkürzung der Be- und Entladezeiten in Bezug auf eine herkömmliche Güterverladung durch Portalkräne, eine Verbringung auf Spezialzüge oder der Verladung von Sattelschlepperaufliegern bzw. Containern durch Spezialverlademittel in einer Vereinfachung des Gesamtverladesystems mit all seinen Komponenten, verbunden mit einer Erhöhung der Systemzuverlässigkeit und einer deutlichen Reduktion der Gesamtsystemkosten. Der die Transportgüter aufnehmende Zug kann unter der Oberleitung be- und entladen werden. Ein zusätzliches Aufteilen des Zuges in mehrere bei der Verladung parallel anzuordnende Teilzüge, bedingt durch die begrenzte maximale Reichweite der Verlademittel, ist nicht mehr nötig.
- Durch die Benutzung einfacher, robuster und passiver Schienenwaggons sind keine Zulassungsprobleme bei den unterschiedlichen Bahnbetriebsgesellschaften zu erwarten.
- Stationäre Antriebe und eine bahnhofsfest installierte Leittechnik (Prozeßleitsystem) erlauben eine Vereinfachung des Betriebs-, Wartungs- und Sicherheitskonzepts. Die Möglichkeit, die Laufbahnen für die Tragrollen bzw. Kugeln der Schlitten bahnhofseitig als Netz zu verlegen, gestattet neben der Verladung im Sinne eines Taktschiebeverfahrens – ein Bahnhof mit zwanzig Verladepositionen ist geeignet, einen Zug mit zwanzig, vierzig, sechzig oder gar achtzig Schienenwaggons zu beladen – auch den Betrieb der Verladeeinrichtung als Schlittenfördersystem. Dies ist insbesondere auch im Rahmen von Hafenanlagen bei der Entladung von Schiffen mit Transportgutbehältern (Ladegutanteilen), die dem Schienenverkehr, dem kombinierten Verkehr oder direkt dem Straßenverkehr zuzuführen sind, von Vorteil.
- Es wird weiterhin die Möglichkeit eröffnet, ein System zu realisieren, in dem zugseitig Standardwaggons mit Standardkupplungen und -puffer ohne zusätzliche zugseitige Energieversorgung oder Prozeßleittechnik zum Einsatz kommen. An den Transportgutbehältern (Verladegütern), wie Sattelschlepperauflieger, Containern, Schüttgut- oder Tankbehältern, sind keine zusätzlichen, und speziellen Anbauten oder Anpaßstücke anzubringen, was sich einerseits günstig auf die Kostenkalkulationen der Anwender und Betreiber auswirkt, andererseits aber die Kundenakkzeptanz steigert.
- Bahnsteigseitige Positionsprobleme, insbesondere im Falle von Sattelschlepperaufliegern oder Containern, entfallen. Durch die universelle Einstellbarkeit der Schlitten-Querbarre zur Arretierung der Längsträger der Trailer (Aufliegerlängsträger) besteht keine Beschränkung mehr auf einzelne Sattelschlepperauflieger-Typen. Durch die Ausbildung der Schlitten als Grundelement eines Schlitten-Baukastensystems das, durch Kombination mit Hilfs- oder Adaptivmodulen wie Bodenplatten, Seitenwänden, Haltevorrichtungen, Einrastvorrichtungen oder anderen Aufsetzschnittstellen, erweiterbar ist, ist es möglich, alle derzeit eingesetzten Behältnisse des Transportwesens dem kombinierten Verkehr zugänglich zu machen. Zukünftige anders gestaltete Behältnisse können durch den Einsatz von weiteren Adaptivmodulen dann ebenfalls verladen und transportiert werden.
- Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
-
1 einen Schlitten mit geladenem Sattelschlepperauflieger in abgesenkter Stellung auf einem Schienenwaggon in Seitenansicht, -
2 einen Schlitten in Seitenansicht, Aufsicht und Schnitt, -
3 einen Schienenwaggon in Seitenansicht und Aufsicht, -
4 einen Bahnsteig mit Schlitten und Schienenwaggons in Aufsicht. - In
1 ist ein Schlitten1 (Transportschlitten) mit geladenem Sattelschlepperauflieger30 (LKW-Sattelauflieger, allgemein Transportgutbehälter) in abgesenkter Stellung auf einem Schienenwaggon20 in Seitenansicht dargestellt. Mit den Ziffern31 bzw.33 sind die Räder bzw. die Längsträger des Trailers bezeichnet. - In
2 ist ein Schlitten1 (Transportschlitten) in Seitenansicht und Aufsicht dargestellt. Die Schlitten1 bestehen aus einer Rollbahn2 , auf welche rollende Transportgutbehälter wie z.B. Sattelschlepperauflieger30 geschoben werden können. Tragrollen3 – vorzugsweise um 90° drehbar – oder geführte Kugeln ermöglichen ein einfaches Verschieben der Schlitten1 auf bahnsteigfesten Laufbahnen52 (Rollbahnen). Umrandungen4 der Schlitten (stehende Außenbleche) sorgen für eine seitliche Arretierung der Trailer bzw. des Transportgutbehälters und für die Biegesteifigkeit der Schlitten1 . - Im Falle von Sattelschlepperaufliegern
30 als Transportgutbehälter ermöglicht eine vertikal in einer Führung6 auf dem Schlitten verfahrbare Schlitten-Querbarre8 eine Unterstützung und Arretierung der Trailer direkt an den Längsträgern33 der Trailer30 . Mit den Ziffern5 bzw.7 sind Arretierkeile der Schlitten bzw. freie Innenprofile der Schlitten bezeichnet. - In
3 ist ein Schienenwaggon in Seitenansicht und Aufsicht dargestellt. Die Schienenwaggons20 sind starre, standardisierte Güterwaggons. Die Gestaltung der Querschnitte erfolgt dementsprechend, daß die Schlitten1 mit dem Profil7 der Unterseite exakt auf Längsträgern22 der Schienenwaggons aufsetzen können und somit eine Zentrierung und Arretierung der Schlitten1 erfolgt. - Spezielle elektrische oder hydraulische und im Bedarfsfall auch durch mechanische Elemente wie Spindeln oder Hebelanordnungen unterstützte Hubvorrichtungen
21 nehmen die Tragrollen3 bzw. Kugeln der Schlitten1 dergestalt auf, daß ein Überrollen der Schlitten vom Bahnsteig50 auf den Schienenwaggon20 auf einer horizontalen Ebene über Waggonlaufbahnen23 erfolgt und danach der Schlitten1 so abgesenkt wird, daß das freie Innenprofil7 der Schlitten auf die Außenkontur der Längsträger22 aufsitzt und sich selbst zentriert. Mit den Ziffern24 bzw.70 sind die Drehgestelle des Schienenwaggons bzw. das Verladegleis (Bahngleis) bezeichnet. - In
4 ist ein Bahnsteig50 mit mehreren Schlitten1 (Transportschlitten) in Aufsicht dargestellt. Mit Hilfe von4 wird die Be- und Entladung der Güterzüge näher beschrieben. Die Be- und Entladung der Güterzüge mit den diskreten Transportgutbehältern (Transportgütern) besitzt einen einheitlichen prinzipiellen Ablauf. Das diskrete Transportgut wird dabei vollständig unabhängig von der Anwesenheit der Schienenwaggons20 und des Güterzuges auf dem speziellen Schlitten1 (Rollschlitten) befestigt. Im Falle von Containern und ähnlichen Stahlbehältern dienen Eckzapfen zur Befestigung der Container auf den Schlitten1 , im Falle von Sattelschlepperaufliegern (LKW-Trailern) dienen hierzu die spezielle Schlitten-Querbarre8 an den Längsträgern der Trailer, sowie eine Umschließung der Räder31 des Sattelschlepperaufliegers30 durch die Umrandung4 und spezielle Arretierkeile5 der Schlitten1 . - Diese Beladung der Schlitten
1 kann dabei sowohl direkt auf einem Bahnsteig50 neben dem Verladegleis70 durchgeführt werden als auch an anderen Orten, z. B. nahegelegenen Produktionsstätten, Abfüllanlagen, Terminalkränen, Kaianlagen etc. Vor der Verladung der Schlitten1 auf die Schienenfahrzeuge werden alle Schlitten auf bestimmte Positionen, die Laufbahnen52 , auf dem Bahnsteig50 positioniert. Die Laufbahnen52 selbst können auf dem Bahnsteig ein Laufbahnen-Netz bilden, das es erlaubt, die beladenen bzw. leeren Schlitten1 auf dem Bahnsteig50 zu verschieben, so daß eine Verschiebung der Schlitten1 am Bahnsteig zu beliebigen Verlade- und Beladepositionen möglich ist und derart ein Schlittenfördersystem gebildet wird. - Wie erwähnt, erfolgt die Verladung und Arretierung der Güter auf den speziellen Schlitten
1 unabhängig von der Anwesenheit eines Zuges am Verladegleis70 oder an beliebigen anderen Orten. Anschließend werden die Schlitten1 in Verladeposition am Bahnsteig gebracht. - Nach Einlaufen des Transportzuges erfolgt eine Positionierung des Zuges mit den einzelnen Schienenwaggons
20 relativ zu den Verladepositionen der Schlitten1 . Die erforderliche Genauigkeit der Positionierung der Schienenwaggons20 beträgt ungefähr 0,2m. Diese Genauigkeit kann durch Hilfsmittel, wie feste Anschläge, Sensorik etc. bewerkstelligt werden. - Das Verladen der Schlitten
1 auf die Schienenwaggons20 (Schienengüterwaggons) erfolgt wahlweise gleichzeitig für mehrere oder alle Schlitten1 oder direkt nacheinander, automatisiert oder teilautomatisiert mittels eines Prozeßleitsystems60 (zur Steuerung des Be- und Entladevorganges) und mit Hilfe geeigneter Antriebseinheiten80 (inertialfestes Antriebssystem) für die Schlitten1 , welche die Verschiebung der Schlitten über die Laufbahnen52 und Waggonlaufbahnen23 bewirken. Die hydraulisch oder elektrisch angetriebenen Hubvorrichtungen21 heben die Schlitten1 dabei während des Be- und Entladevorgangs auf Bahnsteigniveau an. Bei dieser Ausführungsform, bei dem die Energieversorgung für den erforderlichen Schiebemechanismus und das An triebssystem80 bahnsteigfest angeordnet sind, enthält der fahrende Zug keine für die Bewegung der Schlitten aktiven Komponenten. - Alternativ hierzu fahren die Schlitten
1 durch eigenen Antrieb vom Bahnsteig50 auf die Schienenwaggons20 . - Die Einkopplung benötigter Energien zu den Schienenwaggons
20 erfolgt über Bahnsteigkontakte oder über ein Energiekabel, das über den Zug verlegt ist und mittels einer elektrischen Steckverbindung mit dem Bahnsteig50 verbindbar ist. - Nach dem Verladen der Schlitten
1 auf die Schienenwaggons20 erfolgt eine Absenkung und Selbstzentrierung und Arretierung der Schlitten1 durch die Hubvorrichtungen21 . Anschließend erfolgt das Auslaufen des beladenen Zugs. - Der Entladevorgang erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Des weiteren können parallel beladene Schlitten angehoben und von einem Schienenwaggon
20 eines ersten Zuges direkt zu einem parallel stehenden Schienenwaggon20 eines zweiten Zuges verschoben werden. - Der be-/entladene bzw. der umgeladene Zug verläßt den Bahnsteig
50 und die beladenen Schlitten1 werden in Abwesenheit eines Zuges entladen oder am Bahnsteig50 umpositioniert.
Claims (17)
- Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons (
20 ) eines Güterzuges im kombinierten Schienenverkehr mit Transportgutbehältern wie Containern, Sattelschlepperaufliegern (30 ), LKW- Anhängern, Wechselbehältern oder anderen Behältern aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladegut jeweils auf einzelnen, speziellen, unabhängig voneinander beweglichen Schlitten (1 ) befestigbar ist, welche mittels eines am Bahnsteig (50 ) oder auf einem Steuerwagen angeordneten Prozeßleitsystems (60 ) automatisiert oder teilautomatisiert, mit Hilfe geeigneter Antriebseinheiten (80 ) über bahnsteigfeste Laufbahnen (52 ) auf die Schienenwaggons (20 ) verschiebbar sind. - Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die speziellen Schlitten (
1 ) mit Rollbahnen (2 ) zum Befahren und Abstellen von LKWs, Sattelschlepperaufliegern (30 ) aller Art oder LKW-Anhängern, mit Umrandungen (4 ) zur Erzielung einer ausreichenden Biegesteifigkeit und zur seitlichen Arretierung des Ladeguts, mit Arretierkeilen (5 ) zur Fixierung bereifter Ladegüter und mit einer Führung (6 ) einer Schlitten-Querbarre (8 ) zur Arretierung der Längsträger von Anhängern bzw. Sattelschlepperaufliegern (30 ) oder LKWs versehen sind. - Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die speziellen Schlitten (
1 ) mit Tragrollen (3 ) zum Verschieben der Schlitten versehen sind. - Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollen (
3 ) drehbar, insbesondere um 90° drehbar, sind. - Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die speziellen Schlitten (
1 ) mit geführten Kugeln zum Verschieben der Schlitten ausgestattet sind. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die speziellen Schlitten (
1 ) durch eigenen Antrieb vom Bahnsteig (50 ) auf den Schienenwaggon (20 ) fahren. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die speziellen Schlitten (
1 ) hinsichtlich ihres Antriebes passiv ausgebildet sind und daß die Energieversorgung für den erforderlichen Schiebemechanismus und das Antriebssystem (80 ) bahnsteigfest angeordnet sind, so daß der fahrende Zug keine für die Bewegung der Schlitten aktiven Komponenten enthält. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkopplung benötigter Energien über Bahnsteigkontakte zu den Schienenwaggons (
20 ) erfolgt. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkopplung benötigter Energien über ein Energiekabel erfolgt, das über den Zug verlegt ist und mittels einer elektrischen Steckverbindung mit dem Bahnsteig (
50 ) verbindbar ist. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (
1 ) derart ausgebildet sind, daß sie als Grundelement für ein Schlitten-Baukastensystem dienen, das durch Kombination mit Hilfs- oder Adaptivmodulen, wie Bodenplatten, Seitenwände, Haltevorrichtungen, Einrastvorrichtungen oder anderen Aufsetzschnittstellen, geeignet ist, alle Behältnisse des Transportwesens dem kombinierten Verkehr zugänglich zu machen. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenwaggons (
20 ) derart ausgebildet sind; daß sie Rahmenkon struktionen enthalten, die aus Längsträgern (22 ), Waggonlaufbahnen (23 ) und Drehgestellen (24 ) gebildet sind und daneben mit Hubvorrichtungen (21 ) versehen sind, die die Schlitten (1 ) während des Be- und Entladevorgangs auf Bahnsteigniveau anheben und durch Absenken auf den Schienenwaggons (20 ) eine Selbstzentrierung und Arretierung der Schlitten (1 ) über ihr freies Innenprofil (7 ) gegenüber der Außenkontur der Längsträger (22 ) erlauben. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtungen (
21 ) der Schienenwaggons (20 ) elektrisch oder hydraulisch angetrieben und im Bedarfsfall auch durch mechanische Elemente wie Spindeln oder Hebelanordnungen unterstützt sind. - Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnen (
52 ) am Bahnsteig (50 ) in Form eines Netzwerkes verlegt sind, so daß eine Verschiebung der Schlitten (1 ) am Bahnsteig zu beliebigen Verlade- und Beladepositionen möglich ist und derart ein Schlittenfördersystem gebildet wird. - Schlitten für ein System zur Be- und Entladung von Schienenwaggons (
20 ) eines Güterzuges im kombinierten Schienenverkehr mit Transportgutbehältern, wie Containern, Sattelschlepperaufliegern (30 ), LKW-Anhängern, Wechselbehältern oder anderen Behältern aller Art, insbesondere mit einer Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem: – die Verladung und Arretierung der Güter auf dem Schlitten (1 ) unabhängig von der Anwesenheit eines Zuges am Verladegleis (70 ) oder an beliebigen anderen Orten erfolgt, – der Schlitten (1 ) in Verladeposition am Bahnsteig (50 ) bringbar ist, bevor und/oder wenn – der Zug einläuft und positioniert wird, – die Be- und Entladung des Schlittens (1 ) gleichzeitig oder nacheinander oder zykliert für alle Schienenwaggons (20 ) eines Bahnsteiges (50 ) erfolgen kann, – der Schlitten (1 ) auf dem Schienenwaggon (20 ) durch Absenken selbstzentrier- und arretierbar ist. - Schlitten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass parallel beladene Schlitten (
1 ) anhebbar und auf den Bahnsteig (50 ) verschiebbar sind. - Schlitten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass parallel beladene Schlitten (
1 ) anhebbar und von einem Schienenwaggon (20 ) direkt zu einem parallel stehenden Schienenwaggon (20 ) eines zweiten Zuges verschiebbar sind. - Schlitten nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die beladenen Schlitten (
1 ) in Abwesenheit eines Zuges entladen oder am Bahnsteig (50 ) umpositionierbar sind, wenn der be-/entladene bzw. der umgeladene Zug den Bahnsteig (50 ) verlässt und/oder verlassen hat.
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DE20023310U DE20023310U1 (de) | 1999-06-25 | 2000-01-27 | Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr |
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DE10003315A DE10003315B4 (de) | 1999-06-25 | 2000-01-27 | Einrichtung und Verfahren zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr |
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DE20023310U1 true DE20023310U1 (de) | 2004-02-26 |
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Family Applications (1)
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DE20023310U Expired - Lifetime DE20023310U1 (de) | 1999-06-25 | 2000-01-27 | Einrichtung zur Be- und Entladung von Schienenwaggons für den kombinierten Schienenverkehr |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE20023310U1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102005008688B3 (de) * | 2005-02-25 | 2006-08-03 | Windhoff Bahn- Und Anlagentechnik Gmbh | Anordnung zum Be-und Entladen eines LKW-Aufliegers auf ein oder von einem Schienenfahrzeug |
US10583847B2 (en) | 2015-03-11 | 2020-03-10 | Kaessbohrer Transport Technik Gmbh | Raisable carrying device |
CN113941756A (zh) * | 2020-07-15 | 2022-01-18 | 华东交通大学 | 一种货运火车侧墙自动化拆解方案 |
-
2000
- 2000-01-27 DE DE20023310U patent/DE20023310U1/de not_active Expired - Lifetime
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---|---|---|---|---|
DE102005008688B3 (de) * | 2005-02-25 | 2006-08-03 | Windhoff Bahn- Und Anlagentechnik Gmbh | Anordnung zum Be-und Entladen eines LKW-Aufliegers auf ein oder von einem Schienenfahrzeug |
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R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040401 |
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R150 | Term of protection extended to 6 years |
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