DE2002165B2 - Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sind - Google Patents
Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sindInfo
- Publication number
- DE2002165B2 DE2002165B2 DE19702002165 DE2002165A DE2002165B2 DE 2002165 B2 DE2002165 B2 DE 2002165B2 DE 19702002165 DE19702002165 DE 19702002165 DE 2002165 A DE2002165 A DE 2002165A DE 2002165 B2 DE2002165 B2 DE 2002165B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- urgency
- program
- requirements
- data processing
- processing system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F9/00—Arrangements for program control, e.g. control units
- G06F9/06—Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
- G06F9/46—Multiprogramming arrangements
- G06F9/48—Program initiating; Program switching, e.g. by interrupt
- G06F9/4806—Task transfer initiation or dispatching
- G06F9/4812—Task transfer initiation or dispatching by interrupt, e.g. masked
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Software Systems (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer And Data Communications (AREA)
- Programmable Controllers (AREA)
Description
Es ist bereits bekannt, bei programmgesteuerten Datenverarbeitungsanlagen Unterbrechungen des gerade
abgewickelten Programms vorzusehen. Solche Programmunterbrechungen empfehlen sich aus verschiedenen
Gründen. Sie können z. B. dazu dienen, di; Simultanverarbeitung mehrerer Programme zu
ermöglichen (s. »Elektronische Rechenanlagen«. 1961, S. 54 bis 60). Die Programmunterbrechungen
finden dabei nach einem vorgegebenen Schema statt. Handelt es sich um eine Datenverarbeitungsanlage
mit Real-Zeit-Betrieb, so werden solche Programmunter'urechungen
auch durch die Dringlichkeit bestimmt, die jeweils Anforderungen haben, die auf
eine Inanspruchnahme der Datenverarbeitungsanlage gerichtet sind und die unter anderem auch von peripheren
Einrichtungen geliefert werden (s. Prozeßrechner 303, Beschreibung, S. 31 bis 33). Die Berücksichtigung
von Anforderungen unterschiedlicher Dringlichkeit zur Unterbrechung des jeweils laufenden
Programms kann in verschiedener Weise stattfinden, z. B. mit Hilfe von Einrichtungen, die die
Priorität dieser Anforderungen berücksichtigen (s. deutsche Oftenlegungsschrift 1 449 568) oder mit
Auswahlsehnltungen, die den Vorrang solcher Anforderungen berücksichtigen (s, deutsche Offenlegungsschrift
1449 537, deutsche Auslegeschrift
2 002465
1 292 890). Es kann auch vorgesehen werden, dasjenige Programm, welches ein anderes Programm
unterbrochen hat, seinerseits abermals durch ein anderes Programm auf Grund einer Anforderung von
noch höherer Dringlichkeit zu unterbrechen usf. (s. deutsche Auslegeschrift 1 200 581). Hierbei wird
jeweils ein Vergleich der Dringlichkeit der beteiligten Programme durchgeführt. So ist es bekannt
(s. deutsche Auslegeschrift 1202 034), bei einer Datenverarbeitungsanlage, die mindestens ein Verarbeitungswerk
und einen Speicher aufweist, mit verschiedener Dringlichkeit versehene Programme abschnittsweise
mit Hilfe einer Dringlichkeitssteuereinrichtung abzuwickeln. Diese Dringlichkeitssteuereinrichtung
weist Eingänge für Anforderungen unterschiedlicher Dringlichkeit auf und einen Vergleicher,
der zur Lieferung von Programmunterbrechsignalen euf Grund des Vergleichs der Dringlichkeit anstehender
Anforderungen mit der Dringlichkeit des gerade laufenden Programmabschnitts dient. Hierzu wird
bei Eingang einer Anforderung für eine Programmunterbrechung, die höhere Dringlichkeit als das
laufende Programm hat, mittels eines Programmunterbrechsignals ein Wartelistenregister abgefragt
und mittels einer in einem Speicher enthaltenen Vorrangliste das höchstwertige Programm bestimmt. Zur
Lieferung dieses Programmunterbrechsignals wird dabei ein Vergleicher benötigt, der den einzelnen
Dringlichkeitsstufen individuell zugeordnete Einrichtungen, wie Speicherstellen, aufweist.
Die Erfindung weist nun einen Weg, wie in anderer Weise die Aufgabe gelöst werden kann, Programme
gemäß der Dringlichkeit von Anforderungen zu unterbrechen und dabei die Dringlichkeit des gerade
laufenden Programmabschnittes zu berücksichtigen. Die hierzu dienende Dringlichkeitssteuereinrichtung
weist einen neuartigen Aufbau auf, der vorteilhafterweise die Benutzung eines besonders einfach
aufgebauten Vergleichers ermöglicht. Hierfür gemeierte Codezeichen können auch direkt vom Verarbeitungswerk
ausgenutzt werden. Die Dringlichkeitssteuereinrichtung nimmt dabei die Anrorderunl'cri
in einer derartigen Weise auf, daß eine besondere Vorrangliste nicht benötigt wird.
Es ist zwar l/ereits eine Einrichtung zur Berücksichtigung
von Anforderungen bekannt (s. »Proceediiigs of the E'.astern Computer Conference«, 1957,
S. 128 bis 132). bei der zwar mit Hilfe eines besonderen Registers und mit Hilfe einer Auswahlschaltung
unterschiedliche Dringlichkeiten dieser Anforderungen zur Programmunterbrechung berücksichtigt
werden können, bei der aber keine Einrichtung vorgesehen ist, um die Dringlichkeitsstufe des gerade
laufenden Programms festzuhalten und dadurch zu ermöglichen, das laufende Programm nur dann zu
unterbrechen, wenn eine Anforderung vorliegt, die eine höhere Dringlichkeit als das laufende Programm
hat.
Bei der Erfindung wird im Unterschied dazu im Zusammenhang mit einer Pragrammunterbrechung
auch jeweils dh Dringlichkeit des jeweils laufenden
Programmabschnittes berücksichtigt. Die Erfindung betrifft demgemäß eine Datenverarbeitungsanlage, in
der mit verschiedener Dringlichkeit versehene Programme abschnittsweise abgewickelt werden, die
mindestens ein Verarbeitungswerk und einen Speicher sowie eine Dringlichkeitssteuereinrichtung aufweist,
die Eingänge für Anforderungen unterschiedlicher Dringlichkeit aufweist und einen Vergleicher
zur Lieferung von Programmunterbrechsignalen auf Grund des Vergleichs der Dringlichkeit anstehender
Anforderungen mit der Dringlichkeit des gerade laufenden Pragrammabschnittes hat. Diese Datenverarbeitungsanlage
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge der Dringlichkeitssteuereinrichtung zu
einem Eingangsregister führen, das die Dringlichkeitsstufe eine 1-Bit-Speicherstelle zur Aufnahme
xo einer Anforderung hat, daß an das Eingangsregister
eine Auswahlschaltung angeschlossen ist, die fallweise die Anforderung jeweils höchster Dringlichkeit
zu ihrer Berücksichtigung mit Hilfe eines Codierers in Form eines Codezeichens weitergibt, das weniger
Zeichenelemente hat, als Dringlichkeitsstufen vorgesehen sind, daß solche Codezeichen im Vergleicher
mit dem in einem /· .,sgangsregister enthaltenen
Codezeichen verglichen werden, das die Dringlichkeit des gerade laufenden Programmabschnitts an-
gibt, daß beim Übertreffen dieser Dringlichkeit durch die fallweise weitergegebene Dringlichkeit das diese
Dringlichkeit angebende Codezeichen in das Ausgangsregister eingeschrieben wird und der Vergleicher
ein Programmunterbrechsignal an das Ver-
arbeitungswerk liefert. Dadurch, daß das erwähnte Empfangsregister vorgesehen ist, können aufgenommene
Anforderungen durch die Dringlichkeitssteuereinrichtung selber gemäß ihrer Dringlichkeit berücksichtigt
werden. Die Benutzung der erwähnten Code-
zeichen hat zur Folge, daß der Vergleicher mit geringem Aufwand z. B. als Vergleicher binär codierter
Zahlen aufgebaut werden kann.
In der Figur ist ein Beispiel für eine Datenverarbeitungsanlage gezeigt, die mit einer Dringlichkeits-
steuereinrichtung ausgerüstet ist, wie sie durch die Erfindung angegeben ist. Zu der in der Figur gezeigten
Datenverarbeitungsanlage gehören unter anderem das Verarbeitungswerk Q und der daran angeschlossene
Speicher S. Die übrigen an das Verarbei-
tungswerk Q angeschlossenen Einrichtungen sind mit »Z« bezeichnet. Die Anforderungen werden zunächst
der Dringlichkeitssteuereinrichtung D zugeführt, welche zu deren Berücksichtigung mit dem
Verarbeitungswerk Q zusammenarbeitet. Zur Dringlichkeitssteuereinrichtung
D gehören das Eingangsregister ER, die Auswahlschaltung W, der Codierer K,
das Ausgangsregister AR und der Vergleicher V. Das Eingangsregister ER hat je Dringlichkeitsstufe eine
1-Bit-Speicherstelle. Es kann daher je Diinglichkeitsstufe
gerade eine Anforderung einspeichern. Die an das Eingangsregister ER angeschlossene Auswahlschaltung
W wählt dann unter mit solchen Einspeicherungen versehenen Speicherstellen diejenige
aus, die der höchsten Dringlichkeitsstufe zugeordnet ist. Zweckmäßigerweise wird hierfür eine Auswahlschaltung
benutzt, die genauso viel Eingänge hat, wie 1-Bit-Speicherstellen vorhanden sind. Jeder Eingang
ist individuell an eine solche Speicherstelle angeschlosse ι. Entspricht dabei die Reihenfolge dieser
Eingänge der Reihenfolge der Dringlichkeitsstufen für abnehmende Dringlichkeit, so hat die Auswahlschaltung
gegebenenfalls durch einen Auswahlvorgang diejenige ihrer Wahlstufen auszuwählen, die mit
einer Speicherstelle verbunden ist, die eine Anforde-
rung aufgenommen hat und die in der Reihenfolge an vorderster Stelle liegt. Sie kann dann dadurch,
daß sie diese Wahlstufe dem an sie angeschlossenen Codierer K angibt, die Anforderung der jeweils
höchsten Dringlichkeit berücksichtigen. Der Codierer K bildet dann aus dieser Angabe ein Codezeichen,
das er zum Vergleicher V liefert. Dieses Codezeichen hat weniger Zeichenelemente, als
Dringlichkeitsstufen vorgesehen sind. Sind z. B. ν Dringlichkeitsstufen vorgesehen, so weist das Ein
gangsregister χ Speicherstellen auf und die Auswahlschaltung weist ebenfalls χ Wahhtufen auf. Vom
Eingangsregister ER führen dementsprechend χ Leitungen zur Auswahlschaltung W und von dort führen
χ Leitungen zum Codierer K. Vom Codierer K führen dagegen weniger Leitungen zum Vergleicher V
und auch zum Ausgangsregister A R, nämlich k Leitungen. Im Ausgangsregister AR ist ein entsprechendes Codezeichen enthalten, das die Dringlichkeit des
gerade laufenden Programmabschnitts angibt. Zum Vergleich wird auch dieses Codezeichen dem Vergleicher V zugeführt. Wird die zugehörige Dringlichkeit durch die faltweise mittels eines Codezeichens
weitergegebene Dringlichkeit übertroffen, so wird das vom Codierer K gelieferte Codezeichen in das
Ausgangsregister A R eingeschrieben. Hierzu liefert der Vergleicher V ein Signal an die Schaltstelle ar,
die in die k Leitungen eingefügt sind, die vom Codierer K zum Ausgangsregister A R führen. Außerdem liefert der Vergleicher V zugleich auch ein
Programmunterbrechsignal an das Verarbeitungswerk Q. das die Programmunterbrechung auslöst.
Das in das Anforderungsregister A R eingeschriebene Codezeichen kann auch dem Verarbeitungswerk Q
zugeführt werden und dort von einem zugehörigen Register A aufgenommen werden, damit es noch
weiter ausgenutzt werden kann, z. B. für spätere Programmunterbrechungen. Mit der Programmunterbrechung sind in der Regel vom Verarbeitungswerk
einerseits Daten über den bis dahin erreichten Programmschritt des unterbrochenen Programms in ein
nicht gezeigtes Zwischenregister abzuspeichern, damit dieses Programm später weitergeführt werden
k?nn. Hierbei wirkt gegebenenfalls noch das ursprünglich im Anforderungsregister AR stehende
Codezeichen mit. und zwar bevor es durch ein neues Codezeichen ersetzt wird. Andererseits sind auch
Daten über den ersten abzuwickelnden Programmschritt des unterbrechenden Programms von der anfordernden Stelle aufzunehmen. Welche Stellen hier
bei in Frage kommen, wird noch angegeben werden. Die bei einer Programmunterbrechung berücksichtigte
Anforderung wird jeweils gelöscht, und zwar wenn das zugehörige Programm abgearbeitet ist.
Die Auswahlschaltung W und der Vergleicher V werden zweckmäßigerweise jeweils durch ein Betriebstaktsignal
in Tätigkeit gesetzt, das jeweils derart gerade vor Beginn des nächsten Programmabschnitts
des laufenden Programms geliefert wird, daß gegebenenfalls das Programm rechtzeitig unterbrochen
werden kann. Derartige Betriebstaktsignale fallen in Datenverarbeitungsanlagen bei der Steuerung
der Datenverarbeitung an und können für den angegebenen Zweck mit ausgenutzt werden. Sie können
z. B. den in die zum Empfangsregister ER führenden Leitungen eingefügten Schaltstellen el. el
und e~i gegebenenfalls zugeführt werden und bewirken dann eine zeitgerechte Eingabe von Anforderungen
in dieses Eingangsregister."bie Schaltstelle el ist in die Leitungen r eingefügt, über die dieses Eingangsregister
ER mit dem Register A des Verarbeitunsswerkes
Q verbunden ist. Über die Leitungen t können daher im Verarbeitungswerk Q anstehende
Anforderungen zur Programmunterbrechung dem Eingangsregister ER zugeführt werden. Anforderungen,
die von den peripheren Einrichtungen P der Datenverarbeitungsanlage kommen, werden z. B. zunächst
dem Anforderungsregister FR zugeführt, das dem Eingangsregister ER vorgeschaltet ist. Das Anforderungsregister FR dient zu deren vorübergehenden Aufnahme. Durch Steuerung der in die χ Leitun-
gen eingefügten Schaltstelle ρ 2 durch Betriebstaktsignale können solche Anforderungen ebenfalls zeitgerecht dem Eingangsregister ER zugeführt werden.
Die Arbeitsweise der peripheren Einrichtungen kann dadurch vor. besonderen Zeitbedingungen freigehalten werden, die im Zusammenhang mit vorgesehenen
Programmunterbrechungen sonst unter Umständen erforderlich wären. Es kann auch auf andere Weise
erzielt werden, daß Anforderungen von peripheren Einrichtungen zu beliebigen Zeilpunkten dem Ein-
«o gangsregister ER zugeführt werden können, wobei
das Anforderungsregister FR nicht benötigt wird. Hierzu wird z. B. jeweils der Vergleicher V dazu ausgenutzt, eine zeitgerechte Abfrage zu erzielen.
Es ist nocA die Schaltstelle <?3 vorgesehen, die
»5 ebenfalls in t Leitungen eingefügt ist, nämlich in die
Leitungen ρ 1. Diese Leitungen führen vom Anforderungsregister einer parallel arbeitenden anderen
Datenverarbeitungsanlage her. Es ist also die gezeigte Datenverarbeitungsanlage durch eine parallel
arbeitende Datenverarbeitungsanlage ergänzt, die insbesondere zur Sicherung der Datenverarbeitung
benutzt werden kann. In diesem Falle ist auch eine zusätzliche Sicherheit vorhanden, daß anstehende
Anforderungen zur Programmunterbrechung tatsäch-
Hch richtig berücksichtigt werden. Hierzu werden über die Leitungen ρ 2 außerdem auch in entsprechender Weise vom Anforderungsregister FR Anforderungen zum Empfangsregister der parallel arbeitenden anderen Datenverarbeitungsanlage weiterge-
leitet. Dabei sorgen die Anforderungsregister dafür, daß in beiden Datenverarbeitungsanlagen Taktzeit
von den Eingangsregistern ER die gleiche Anforderung aufgenommen wird. Dadurch wird vermieden,
daß die eine Datenverarbeitungsanlage eine andere
Anforderung berücksichtigt als die andere und dadurch gleichzeitig unterschiedliche Programmabschnitte abwickeln.
Es ist bereits bekannt, dall programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlagen zur Steuerung von Fern-Sprechvermittlungen
benutzt werden können. Es kann daher auch eine Datenverarbeitungsanlage, die
mit der vorstehend beschriebenen Dringlichkeitssteuereinrichtung ausgerüstet ist. für diesen ZwecV
herangezogen werden. In einer Fernsprechvermitt· lung treten .Anforderungen für die Abwicklung voi
Programmen verschiedenster Art auf. wobei dies< Anforderungen ebenfalls unterschiedliche Dringlich
keit aufweisen. So können z. B. Anforderungen fü die interne Abwicklung von Vermittlungsaufträgen
Anforderungen für Venvaltungsprogramme und fü Verkehrsmessungen und Anforderungen für Routine
Prüfungen und Routineumschaltungen redundante Einrichtungen die niedrigste Dringlichkeit haber
Anforderungen für Programme zum Datenausiäusc
mit peripheren Einrichtungen und Anforderunge zum Prüfen peripherer Einrichtungen können ό'.
gegen demgegenüber höhere Dringlichkeit haben.
Anforderungen für Programme zur Zusammei
Anforderungen für Programme zur Zusammei
arbeit mit einer Ersatzschalteeinrichtung zur Ersatzschaltung peripherer Einrichtungen und Anforderungen
für Programme zur Bearbeitung von Fehlern, die zsvar zentral gemeldet wurden, aber periphere Einrichtungen
br'reffen, können noch höhere Dringlichkeit haben. Anforderungen für Programme zur Zusammenarbeit
für eine Ersatzschalteeinrichtung für die Zentrale und Anforderungen für Prograrrme geBearbeitung
von Fehlern, die für die Zentrale gemeldet wurden, können höchste Dringlichkeit haben.
Anforderungen für noch andere Programme können sinngemäß in die vorstehend angegebenen Dringlichkeitsstufen
eingestuft werden oder auch in besondere Zwischenstufen eingestuft werden. Auch die bereits
angegebenen einzelnen Dringlichkeitsstufen können jeweils in sich noch in weitere Dringlichkeitsstufen
aufgeteilt werden. Je mehr Dringlichkeitsstufen sich dabei ergeben, um so vorteilhafter ist die Anwendung
der Erfindung, da wegen der Benutzung eines Eingangsregisters und der Benutzung von bestimmten
Codezeichen sich Einsparungen an Aufwand ergeben. Wenn z. B. die Codezeichen wie binär codierte
Zahlen gebildet sind, deren Wert jeweils eine Dringlichkeitsstufe angibt, so ist die Einsparung an
Zeichenelementen relativ um so größer, je größer die Anzahl der vorgesehenen Dringlichkeitsstufen ist.
Dem entspricht die Einsparung an Schaltelementen, die die Zeichenelemente auszuwerten haben. Der
Vefgleicher V kann wie ein Vergleicher arbeiten, der jeweils zwei binär codierte Zahlen zu vergleichen hat
und der in an sich bekannter Technik aufgebaut werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 520'351
Claims (7)
1. Datenverarbeitungsanlage, in der mit verschiedener
Dringlichkeit versehene Programme abschnittsweise abgewickelt werden, die mindestens
ein Verarbeitungswerk und einen Speicher sowie eine Dringlichkeitssteuereimichtung aufweist,
die Eingänge für Anforderungen unterschiedlicher Dringlichkeit aufweist und einen
Vergleicher zur Lieferung von Programmunterbrechsignalen auf Grund des Vergleichs der
Dringlichkeit anstehender Anforderungen mit der Dringlichkeit des gerade laufenden Programmabschnitts
hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge der Dringlichkeitssteuereinrichtung
(D) zu einem Eingangsregister (ER) führen, das je Dringlichkeitsstufe eine I-Bit-Speiclierstelle
zur Aufnahme einer Anforderung hat, daß an das Eingangsregister (ER) eine Auswahlschaltung
(W) angeschlossen ist, die fallweise die Anforderung jeweils höchster Dringlichkeit zu ihrer
Berücksichtigung mit Hilfe eine^ Codierers (K) in Form eines Codezeichens weitergibt, das weniger
Zeichenelemente hat, als Dringlichkeitsstufen vorgesehen sind, daß solche Codezeichen im
Vergleicher (V} mit dem in einem Ausgangsregister (AR) enthaltenen Codezeichen verglichen
werden, das die Dringlichkeit ues gerade laufenden Programmabschnittes angibt, das beim Übertreffen
dieser Dringlichkeit dutvh die fallweise weitergegebene Dringlichkeit das diese Dringlichkeit
angebende Codezeichen in das Ausgangsregister (A R) eingeschrieben wird und der Vergleicher
(V) ein Programmunterbrechsignal an das Verarbeitungswerk (Q) liefert.
2. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Programmunterbrechung
vom Verarbeitungswerk (Q) einerseits Daten über den bis dahin erreichten Programmschritt
des unterbrochenen Programms in ein Zwischenregister abgespeichert werden und andererseits Daten über "den ersten abzuwickelnden
Programmschritt des unterbrechenden Programms von der anfordernden Stelle aufgenommen
werden.
3. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlschaltung
(W) und der Vergleicher (V) jeweils durch ein Betriebstaktsignal in Tätigkeit ge- so
setzi werden, das jeweils derart gerade vor Beginn des nächsten Programmabschnitts des laufenden
Programms geliefert wird, daß gegebenenfalls das Programm rechtzeitig unterbrochen werden
kann.
4. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Eingangsregister (ER) der Dringlichkeitssteuereinrichtung (D) im Verarbeitungswerk
(Q) anfallende Anforderungen zur Programmunterbrechung zugeführt werden.
5. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Eingangsregister (ER) ein Anforderungsregister (FR) vorgeschaltet ist, das zur
vorübergehenden Aufnahme von Anforderungen dient, die von peripheren Einrichtungen (P) körnigen
und daß vom Anforderungsregister (FR) Anforderungen mittels Betriebstaktsignalen zeitgerecht
an das Eingangsregister (ER) weitergegeben werden.
6. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die zur Steuerung
einer Fernsprechvermittlung dient, dadurch gekennzeichnet, daß Anforderungen für die interne
Abwicklung von Vermittlungsaufträgen, Anforderungen für Verwaltungsprogramme und für
Verkehrsmessungen und Anforderungen für
Routineprüfungen und Routineumschaltungen redundanter
Einrichtungen niedrigste Dringlichkeit haben, daß Anforderungen für Programme zum
Datenaustausch mit peripheren Einrichtungen und Anforderungen zum Prüfen periphcrer Einrichtungen
höhere Dringlichkeit haben, daß Anforderungen für Programme zur Zusammenarbeit mil einer Ersatzschalteeinrichtung zur Ersatzschaltung
peripherer Einrichtungen und Anforderungen für Programme zur Bearbeitung von Fehlern, die zwar zentral gemeldet wurden, aber
periphere Einrichtungen betreffen, noch höhere Dringlichkeit haben, und daß Anforderungen für
Programme zur Zusammenarbeit für eine Ersatzschalteeinrichtung für die Zentrale und Anforderungen
für Programme zur Bearbeitung von Fehlern, die für die Zentrale gemeldet wurden,
höchste Dringlichkeit haben.
7. Datenverarbeitungsanlage nach einem eier
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch eine parallel arbeitende
Datenverarbeitungsanlage ergänzt ist, daß die dort von peripheren Einrichtungen eintreffenden
Anforderungen dem Eingangsregister (ER) zugeleitet werden und daß in ent prechender Weise
auch dorthin Anforderungen weitergeleitet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702002165 DE2002165B2 (de) | 1970-01-19 | 1970-01-19 | Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702002165 DE2002165B2 (de) | 1970-01-19 | 1970-01-19 | Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sind |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2002165A1 DE2002165A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE2002165B2 true DE2002165B2 (de) | 1972-05-10 |
Family
ID=5759948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702002165 Pending DE2002165B2 (de) | 1970-01-19 | 1970-01-19 | Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2002165B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2606210A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-09-09 | Sperry Rand Corp | Die prioritaet im vorgriff zuteilende schaltung |
| DE3013070A1 (de) * | 1979-04-11 | 1980-10-30 | Sperry Corp | Schaltung und verfahren zum empfang und zur bearbeitung von anforderungssignalen aus peripheren geraeten innerhalb einer datenverarbeitenden vorrichtung |
-
1970
- 1970-01-19 DE DE19702002165 patent/DE2002165B2/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2606210A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-09-09 | Sperry Rand Corp | Die prioritaet im vorgriff zuteilende schaltung |
| DE3013070A1 (de) * | 1979-04-11 | 1980-10-30 | Sperry Corp | Schaltung und verfahren zum empfang und zur bearbeitung von anforderungssignalen aus peripheren geraeten innerhalb einer datenverarbeitenden vorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2002165A1 (de) | 1971-07-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1549532C2 (de) | Unterbrechungs-Direktorschalrwerk für eine Datenverarbeitungsanlage mit mehreren Rechenanlagen und mehreren perpheren Geräten | |
| DE1913059A1 (de) | Verbesserte Programmunterbrechungseinrichtung fuer eine Datenverarbeitungsanlage in Baukastenweise | |
| DE2523372B2 (de) | Eingabe-ZAusgabe-Anschlußsteuereinrichtung | |
| DE1524130B1 (de) | Datenverarbeitende Mehrfachanlage | |
| DE1474062B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage mit einer anzahl von pufferspeichern | |
| DE2801563A1 (de) | Dialogprozessor | |
| DE1499182B2 (de) | Datenspeichersystem | |
| DE2713253A1 (de) | Programmlader fuer ein steuergeraet | |
| DE2747146A1 (de) | Datenverarbeitungsanlage | |
| DE1774870C3 (de) | Einrichtung zur Adressierung einer Speicherzelle eines Speichers in einer Datenverarbeitungsanlage | |
| DE2335991C3 (de) | Schaltung zur Lenkung eines zur Unterbrechung einer von mehreren Befehls-Recheneinheiten auffordernden Signals | |
| DE2063195C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Operationssteuerung einer Anzahl von externen Datenspeichern | |
| DE1499206B2 (de) | Rechenanlage | |
| DE2002165B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage, bei der programmunterbrechungen vorgesehen sind | |
| DE1222289B (de) | Datenverarbeitungseinrichtung | |
| DE2642251A1 (de) | Steuerungseinrichtung und betriebsverfahren fuer eine rechnergefuehrte steuerung bei einer numerisch gesteuerten maschine, beispielsweise einer werkzeugmaschine | |
| DE3204098C2 (de) | ||
| DE3113189A1 (de) | "verfahren und vorrichtung zur umwandlung von digitalen zeichencodes, die von einem datenverarbeitungssystem empfangen oder geliefert werden" | |
| DE2025672C3 (de) | Datenverarbeitungsanlage mit Übertragungsweg-Anzeige für anschließbare E/A-Einheiten | |
| DE2004762A1 (de) | Übertragungsanschlussgerät | |
| EP0770946A1 (de) | Verfahren zur automatisierten optimalen Redundanz-Auslegung von Messungen für die Leittechnik in Kraftwerken | |
| DE2748859A1 (de) | Schaltungsanordnung zum speichern eines textes | |
| EP0360897B1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Behandlung von Unterbrechungsanforderungen und Prozessaufrufen in einem kombinierten Unterbrechungs- und Ablaufsteuersystem für wenigstens zum Teil im Echtzeitbetrieb arbeitende Datenverarbeitungsanlagen | |
| DE1914576C3 (de) | Programmgesteuerte Datenverar beitungsanlage, insbesondere fur die Abwicklung von Vermittlungsvorgangen in einer Fernsprechvermittlung | |
| DE2735874C2 (de) |