DE200069C - - Google Patents
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- DE200069C DE200069C DENDAT200069D DE200069DA DE200069C DE 200069 C DE200069 C DE 200069C DE NDAT200069 D DENDAT200069 D DE NDAT200069D DE 200069D A DE200069D A DE 200069DA DE 200069 C DE200069 C DE 200069C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/20—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having additional brushes spaced intermediately of the main brushes on the commutator, e.g. cross-field machines, metadynes, amplidynes or other armature-reaction excited machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200069 KLASSE 2\d. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Selbstregelnde Gleichstrommaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Maschinen, welche vielfach mit
dem Namen Zugbeleuchtungsmaschinen bezeichnet werden und bei welchen eine in der
Maschine selbst mit Hilfe einer Serienerregung mit der Drehzahl der Maschine sich
ändernde elektromotorische Kraft die Haupterregung selbsttätig regelt. Solche Maschinen
sollen, besonders wenn es sich um die Beleuchtung von Zügen handelt, unter sehr verschiedenen
Belastungen zufriedenstellend arbeiten , beispielsweise sollen die von der
Maschine gespeisten Lampen stets mit derselben normalen Helligkeit brennen, gleichviel,
ob nur einige wenige Lampen eingeschaltet sind oder alle Lampen der Anlage. Im Widerspruch :■ zu dieser Forderung steht
die Eigenschaft der bekannten Maschinen der hier in Betracht kommenden Art, die Selbstregelung,
welche, wie· gesagt, mittels einer Serienerregung, beispielsweise des im Anker
durch den Nutzstrom erzeugten Ankerfeldes bewirkt wird, bei Änderung der Belastung
der Maschine zu verändern.
Gemäß der Erfindung wird nun die Selbstregelung
der Maschine dadurch von Belastungsänderungen unabhängig gemacht, daß das vom gesamten Arbeitsstrom in der Maschine hervorgerufene Feld durch eine Serien-
kompensation aufgehoben wird und an Stelle der die Selbstregelung der Maschine bewirkenden
Serienerregung eine Feldwicklung gesetzt wird, welche nur von einem praktisch unverändert bleibenden Teil des gesamten
Belastungsstromes der Maschine durchflossen wird.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung niedergelegt,
und zwar betreffen die Ausführungsbeispiele die Anwendung der Erfindung bei einer Gleichstrommaschine der in der französischen
Patentschrift 365036 beschriebenen Art. · Bei dieser sind in den Stromkreis der das wirksame Hauptfeld der Maschine erzeugenden
Feldwicklungen f Hilfsbürsten b b eingeschaltet, welche am Stromwender der
Maschine eine mit der Drehzahl der Maschine sich ändernde elektromotorische Kraft, die
durch Drehung der Ankerleiter in einem etwa um eine halbe Polteilung gegenüber der
Achse der Hauptfeldwicklung / verstellten Felde hervorgerufen wird, abgrenzen und der
Haupterregerspannung entgegenstellen, so daß
bei wachsender Drehzahl der Maschine und infolgedessen wachsender elektromotorischer
Kraft zwischen den Hilfsbürsten b b die Haupterregung der Maschine so weit geschwächt
wird, daß sie an ihren Arbeitsbürsten α α von der Drehzahl innerhalb gewisser
Grenzen nahezu unabhängige Spannung abgibt.
Das um etwa eine halbe Polteilung gegenüber dem Hauptfeld verstellte, der Selbstregelung
der Maschine dienende Hilfsfeld wird nun nicht wie bisher in den Ankerleitern
zwischen den Bürsten α α erzeugt, sondern dieses Ankerfeld wird mittels der
Serienkompensationswicklung ws aufgehoben
' und das Hilfsfeld durch eine Wicklung Wx
hervorgebracht,, durch welche nur derjenige Teil des gesamten Belastungsstromes fließt,
welcher praktisch ungeändert bleibt, also beispielsweise der Ladestrom der Akkumulatorenbatterie g und der Betriebsstrom für
die dauernd eingeschalteten Lampen /. Als veränderlicher Teil der Belastung sind weitere
abschaltbare Lampen y eingezeichnet.
-■ Bei dieser Schaltung bleibt, wie leicht ersichtlich,
die selbstregelnde Einwirkung der zwischen den Bürsten b b. in der Maschine
erzeugten elektromotorischen Kraft ein für allemal dieselbe und kann somit auf einen
zweckmäßigen Wert eingestellt werden. Es
ίο ist jedoch hervorzuheben, daß die Wicklung W1
nicht die Wirkungsweise einer konstant erregten oder fremderregten Wicklung besitzt;
denn " die Maschine liefert nur annähernd konstante Spannung bei verschiedener Drehzahl,
d. h. die Spannung nähert sich einem konstanten Wert, und gerade die geringen
Spannungsänderungen bei Änderungen der Drehzahl werden zur selbsttätigen Regelung
der Maschine benutzt.
Bei der eben beschriebenen Anordnung werden im allgemeinen die abschaltbaren
Lampenj' an einer anderen Spannung liegen als die Lampen /. Solche Spannungsunter-
■ schiede sind bekanntlich bei Lampen an verhältnismäßig
starken Helligkeitsunterschieden bemerkbar, und sie werden besonders dann in die Erscheinung treten, wenn dauernd eingeschaltete
Lampen / in der Nähe von abschaltbaren Lampen y brennen.
Man kann aber erreichen, daß die abschaltbaren Stromverbrauchery stets an derselben
Spannung liegen wie die dauernd eingeschalteten Stromverbraucher (Lampen Z, Batterie g), wenn man die Stromverbrauchery
mit Vorschaltwiderständen χ versieht, deren Leitfähigkeit in bestimmter Beziehung zu
derjenigen der Stromverbraucher y und der Leitfähigkeit der unverändert bleibenden
Stromverbraucher Z bzw. g ,und derjenigen der Wicklung W1 steht. Bezeichnet man mit
χ die Leitfähigkeit des einem öder einer Gruppe von abschaltbaren Stromverbrauchern
vorgeschalteten Widerstandes, mit y die Leitfähigkeit der abschaltbaren Stromverbraueher
oder Stromverbrauchergruppen, mit a die Leitfähigkeit der Feldwicklung W1, mit
b die Leitfähigkeit der dauernd eingeschaltet bleibenden Stromverbrauchergruppe Z
bzw. g, wobei unter der Leitfähigkeit der Batterie g deren scheinbare Leitfähigkeit,
abgeleitet aus der tatsächlich die Batterie durchfließenden Stromstärke und der zugeführten
Spannung, zu verstehen ist, so muß
die Beziehung bestehen: — = -τ, damit an den
Klemmen der veränderlichen Belastung von der Leitfähigkeit y dieselbe Spannung wie
an den Klemmen der Batterie herrscht.
Unter Umständen, wenn z. B. die Batterie nicht an die Grenze ihrer Stromaufnahmefähigkeit
gekommen ist, also ihr Widerstand als praktisch konstant betrachtet werden kann, kann auch der in Fig.i gezeichnete
konstante Widerstand Z ganz wegbleiben (Fig. 2). Ist der Widerstand der Wicklung W1
klein, also seine Leitfähigkeit α groß, so muß nach obiger Gleichung auch die Leitfähigkeit
χ groß sein, d. h. der notwendige Vorschaltwiderstand braucht nur klein zu sein.
Läßt man ihn gleich Null werden, so wird, wie oben angedeutet, im allgemeinen die
Spannung an den Klemmen der Stromverbrauchergruppe y eine andere sein als die
Spannung der Batterie b.
Claims (2)
1. Selbstregelnde Gleichstrommaschine, bei welcher eine Serienerregung in den
Ankerleitern eine die wirksame Haupterregung der Maschine und somit ihre
Spannung regelnde elektromotorische Kraft erzeugt, und deren Belastung aus veränderlichen
und unveränderlichen Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Zweck, die Spannungsregelung der Maschine unabhängig von der wechselnden
,Belastung zu machen, das vom gesamten Arbeitsstrom in der Maschine erzeugte
Feld durch eine Serienkompensation aufgehoben und zur selbsttätigen Spannungsregelung
eine Wicklung benutzt wird, welche nur von dem unveränderlichen Teil des gesamten Belastungsstrornes durchflossen
wird.
2. Einrichtung zum Ausgleich der Spannungsunterschiede an dem veränderlichen
und dem unveränderlichen Teile der Belastung bei Maschinen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die ϊοο
einzeln abschaltbaren Stromverbrauchergruppen mit Vorschaltwiderständen versehen
sind, deren Leitfähigkeit zu der Leitfähigkeit der einzeln abschaltbaren Stromverbraucher oder Stromverbrauchergruppen
sich verhält wie die Leitfähigkeit der zur selbsttätigen Spannungsregelung benützten Wicklung zur Leitfähigkeit
der dauernd angeschlossen blei- benden Stromverbrauchergruppe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
berlin; ' gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200069C true DE200069C (de) |
Family
ID=462733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200069D Active DE200069C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200069C (de) |
-
0
- DE DENDAT200069D patent/DE200069C/de active Active
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