DE2000490A1 - Haspel fuer eine Angelschnur - Google Patents
Haspel fuer eine AngelschnurInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
, ■ ■■ . r ■ - ■ '■ t T
10 651 Lacy A. R ο w e , 1851 Skycoe Drive, Salem, Virginia, USA,
Haspel für eine Angelschnur
Die Erfindung betrifft eine Haspel für eine Angelschnur, wobei die Haspel ein Gehäuse mit einer kuppeiförmigen, drehbaren
Abdeckkappe aufweist, von deren Umfang sich die Angelschnur im wesentlichen in Richtung der Drehachse der Abdeckkappe erstreckt.
Die Erfindung macht von bestimmten Verbesserungen im Aufbau und der Wirkungsweise von Haspeln Gebrauch, die in dem US-Patent
No. 3 166 267 vom 19. Januar 1965 des Anmelders beschrieben sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Haspel mit einer Einrichtung zu schaffen, durch die die Angelschnur mit abwechselnd
schneller und langsamer Geschwindigkeit aufgespult werden kann, während die Abdeckkappe mit einer im wesentlichen
konstanten Geschwindigkeit gedreht ist. Dadurch wird an der Angelschnur in einem beträchtlichen Masse geruckt, was die Auf-
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me.rksamkeit von Fischen anzieht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass ein Bügel, an dessen Mitte ein Führungsauge für die Angelschnur vorgesehen
ist, die Abdeckkappe von aussen überspannt und für eine Schwingbewegung um eine zur Achse der Xappendrehung querliegende
Achse am Gehäuse schwenkbar gelagert ist,und dass der Bügel aus einer Stellung, in der das Führungsauge konzentrisch zur Drehachse der Abdeckkappe liegt, in wenigstens eine Stellung abschwenkbar ist, in der das Führungsauge konzentrisch von der Drehachse versetzt ist, wobei Mittel zur lösbaren Festlegung des Bügels in einer eingestellten Stellung vorgesehen sind. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass sie sich auf bekannte Haspeln anwenden lässt, ohne dass Abänderungen der Haspel selbst vorgesehen werden müssen.
Achse am Gehäuse schwenkbar gelagert ist,und dass der Bügel aus einer Stellung, in der das Führungsauge konzentrisch zur Drehachse der Abdeckkappe liegt, in wenigstens eine Stellung abschwenkbar ist, in der das Führungsauge konzentrisch von der Drehachse versetzt ist, wobei Mittel zur lösbaren Festlegung des Bügels in einer eingestellten Stellung vorgesehen sind. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass sie sich auf bekannte Haspeln anwenden lässt, ohne dass Abänderungen der Haspel selbst vorgesehen werden müssen.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Die Figuren zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Haspel, wobei die Führungseinrichtungfür die Schnur in ihrer
konzentrischen Stellung gezeigt ist;
Figur 2 eine Vorderansicht entsprechend Figur 1 ;
Figur 3 eine seitliche Teilansicht, ähnlich Figur 1, wobei jedoch die Führungseinrichtung der Angelschnur in
Figur 2 eine Vorderansicht entsprechend Figur 1 ;
Figur 3 eine seitliche Teilansicht, ähnlich Figur 1, wobei jedoch die Führungseinrichtung der Angelschnur in
einer aussermittigen Lage gezeigt ist;
Figur 4 eine teilweise geschnittene Teilansicht, die die
Figur 4 eine teilweise geschnittene Teilansicht, die die
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Wirkungsweise des Fingergriffs zeigt, und Figur 5 einen Teilschritt längs der Linie 5-5 in
Figur 1.
Mit 10 ist eine typische Haspel üblicher Bauart bezeichnet,
die im einzelnen zu beschreiben oder deren inneren Aufbau zu zeichnen nicht notwendig ist, da diese Haspel bekannt ist.
Es soll jedoch festgestellt werden, dass die Haspel ein Gehäuse 11 mit einem Puss 12 zur Befestigung umfasst. Weiterhin
zeigt sie eine drehbare Abdeckkappe 13, an deren Umfang 13a eine Schnur 14 herausgezogen oder eingespult werden kann.
Dies erfolgt im wesentlichen in Richtung der Drehachse der
Abdeckkappe. Diese ist in der Hauptsache kuppeiförmig ausgebildet und mit Hilfe der Handkurbel 15 drehbar. Ein Druckknopf
16 ist an dem Gehäuse zur axialen Verschiebung der Abdeckkappe 13 in üblicher Weise vorgesehen.
Die Erfindung sieht Mittel zur Führung der Schnur 14 an der Aussenseite der Abdeckkappe 13 vor. Diese ist so angeordnet,
dass die Schnur mit einer konstanten Geschwindigkeit aufgespult oder herausgezogen werden kann, wenn die Mittel zur Führung der
Schnur mit der Drehachse der Abdeckkappe konzentrisch liegen. Wenn jedoch die Führungsmittel exzentrisch zur Drehachse der
Abdeckkappe liegen, bewegt sich der Punkt, an dem die Schnur den Umfang der Abdeckkappe berührt, abwechselndauf die Führungsmittel
zu und von diesen weg. Das Ergebnis hiervon ist, dass die Schnur in einer abwechselnd schnellen und langsamen Geschwindigkeit
aufgespult wird, während die Umdrehungsgeochwin-
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digkeit der Abdeckkappe im wesentlichen konstant ist. Dadurch ruckt oder zerrt die Schnur ausgeprägt, was die Aufmerksamkeit
der Fische anzieht.
Die Mittel zur Führung der Schnur umfassen einen Bügel 17, der ausserhalb der Abdeckkappe 13 angeordnet ist und diese
mit seinen seitlichen Gliedern 17' umspreizt.Diese sind
schwenkbar an den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 11 angebracht, so dass der Bügel um eine quer zur Drehachse
der Abdeckkappe 13 liegende Achse schwenkbar ist. Die Seitenglieder 17' des Bügels können aus Runddraht gebildet sein. Sie
können in üblicher Weise nach innen gebogene Enden 17" aufweisen, die in geeignete Öffnungen im Gehäuse 11 eingesetzt
werden. Dadurch ist der Bügel - wie in Figur 5 gezeigt schwenkbar mit dem Gehäuse verbunden. Um die Enden 17" des
Bügels am Herausrutschen aus den Öffnungen des Gehäuses zu hindern, können winkelförmige Halter 18 an den gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses durch passende Schrauben 19 befestigt werden, wie es aus Figur 5 ersichtlich ist.
Der Bügel 17 weist auch einen Mittelblock 20 auf, der mit
einem FUhrungsauge 21 versehen ist. Durch dieses erstreckt sich die Schnur 14. Es wird betont, dass sich der Bügel 17
wegen seiner schwenkbaren Verbindung mit dem Gehäuse 11 aus der in Figur 1 gezeigten Stellung, in der das Führungsauge 21
konzentrisch mit der Drehachse der Abdeckkappe 13 liegt, in
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eine andere, beispielsweise die in Figur 3 gezeigte Stellung, in der das Führungsauge aussermittig zur Drehachse der Abdeckkappe
liegt, schwenken lässt.
Zur Festlegung des Bügels 17 in einer eingestellten Stellung sind lösbare Mittel vorgesehen. Diese umfassen einen Arm 22,
der von dem Mittelblock 20 ausgeht und so gekrümmt ist, dass sein freies Ende 23 über das Gehäuse ragt. Dadurch ist das
Zusammenwirken des freien Endes 23 des Armes 22 mit einer Zahnstange 24 ermöglicht, die an dem Gehäuse parallel zur Richtung
der Drehachse der Abdeckkappe 13 vorgesehen 1st. Der Arm 22 kann zweckmässig aus einem Paar von Rundstahlgliedern 22'bestehen,
die Fortsetzungen der entsprechenden Seitenglieder 17' des Bügels über dem Mittelblock 20 sind. Dies wird aus Figur
ersichtlich. Figur 2 zeigt auch, dass die Glieder 22' des Armes bei 25 durch Löten oder Schweissen aneinander befestigt
sind. Hinter dieser Stelle gehen die Glieder 22· auseinander, so dass ihre Endteile 23 in Querrichtung beabstandet sind,
wobei sie jedoch durch eine Schleife 26 miteinander verbunden sind.
Die Endteile des Armes 22 sind so abgewinkelt oder gekrümmt, dass sie in einen Sitz 27 passen, der an einem Fingergriff 20
vorgesehen ist. Dabei steht die Schleife 26 unterhalb des Sitzes 27 hervor, wie es in Figur 4 gezeigt iat. Auf diese
Weise kann die Schleife 26 mit der Zahnstange 24 zum Eingriff kommen. Der Fingergriff 28 1st von den Endteilen 23 des
Armee 22 gehalten und die Glieder 22f federn von sich aus, so
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dass die Schleife 26 unter Druck in die Zahnstange 24 eingreift,
und der Pingergriff 28 in ähnlicher Weise gegen das Gehäuse 11 gedrückt wird. Die Unterseite des Fingergriffs 28 ist abgesetzt,
damit sie sich der Schleife 26 anpasst und einen Abstand zur Zahnstange 24 wahrt. Die Seitenteile des Pingergriffs berühren
das Gehäuse 11 an gegenüberliegenden Seiten der Zahnstange. Sie sind gekurvt, wie es bei 29 gezeigt ist. Der Zweck hiervon
wird im folgenden beschrieben.
In der in Figur 1 gezeigten Stellung, in der das Pührungsauge 21 konzentrisch mit der Drehachse der Abdeckkappe 13 liegt, ist
der Bügel 17 in dieser Stellung durch das Eingreifen der Schleife 26 des Armes in eine Aussparung an der Vorderseite
der Zahnstange gehalten. Wenn der Bügel 17 und das Führungsauge 21 in eine aussermittige Stellung bewegt werden sollen,
wird der Fingergriff 28 nach rückwärts gekippt, wie es in Figur 4 gezeigt iet. Dabei drücken seine gekurvten Teile 29
gegen das Gehäuse 11. Dies hat zur Folge, dass die Schleife 26 des Armes 22 aus der Aussparung 30 der Zahnstange 24 nach oben
herausgezogen wird. Der Fingergriff kann danach längs der Zahnstange 24 nach rückwärts gleiten, bis die gewünschte
Exzentrizität des Führungsauges für die Schnur in Abhängigkeit von dem Drehungsmittelpunkt der Abdeckkappe 13 erreicht ist,
Eine solche Stellung ist beispielshalber in Figur 3 gezeigt. Während dieses Vorgehens kann der federnde Arm 22 seine Krümmung
so ändern, dass sein Endteil 23 noch fester gegen das Gehäuse 11
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gedrückt wird. Wenn der Kippdruck an dem Pingergriff 28 unterbrochen
wird, rastet die Schleife 26 in einen der Zähne der Zahnstange 24 ein. Auf diese Weise wird der Bügel 17 in einer
eingestellten Stellung festgelegt.
Die Zähne der Zahnstange sind so ausgebildet und abgeschrägt, dass sie die Schleife fest in der eingestellten Lage halten,
wenn die Schnur 14 aufgespult wird. Wenn jedoch ein Fisch gefangen
ist und die Spannung der Schnur 14 ausreichend angewachsen ist, wird der Bügel von selbst in die der konzentrischen
Stellung des PührungBauges 21 entsprechende Stellung zurückkehren,
während die Schleife 26 nach vorwärts über die Zähne der Zahnstange 24 springt.
Der Pingergriff 28 ist an dem gebogenen Endteil 23 des Armes 22 durch einen Querstift 28' gehalten.
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Claims (8)
1. Haspel für eine Angelschnur, wobei die Haspel ein Gehäuse mit einer kuppeiförmigen, drehbaren Abdeckkappe aufweist,
von deren Umfang sich die Schnur im wesentlichen in Richtung der Drehachse der Abdeckkappe erstreckt, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Bügel (17), an dessen Mitte ein Führungsauge (21) für die Angelschnur (14) vorgesehen ist, die
Abdeckkappe (13) von aussen umspannt und für eine Schwingbewegung in einer zur Achse der Kappendrehung querliegenden
Achse am Gehäuse (11) schwenkbar gelagert ist, und dass der Bügel (17) aus einer Stellung, in der das Führungsauge (21)
konzentrisch zur Drehachse der Abdeckkappe (13) liegt, in wenigstens eine Stellung abschwenkbar ist, in der das
Führungsauge (21) konzentrisch von der Drehachse versetzt ist, wobei Mittel (22, 26, 28, 24) zur lösbaren Festlegung
des Bügels (17) in einer eingestellten Stellung vorgesehen sind.
2. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (22, 26, 28, 24) zur Festlegung des Führungsauges (21) der Schnur (14) in Abhängigkeit von einer vorbestimmten
Spannung der Schnur von selbst lösen.
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3. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (22, 26, 28, 24) zur lösbaren Festlegung einen mit
dem Bügel (17) verbundenen Arm (22) aufweisen, der ein freies, sich oberhalb des Gehäuses (11) erstreckendes
Ende (23) aufweist,und dass eine Anschlageinrichtung (24)
an dem Gehäuse (11) vorgesehen ist, wobei das freie Ende (23) des Armes (22) lösbar mit der Anschlagseinrichtung (24) _
1 zum Eingriff bringbar ist.
4. Haspel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung eine Zahnstange (24) umfasst, die sich an
dem Gehäuse (11) parallel zur Drehachse der Abdeckkappe (13) erstreckt,
5. Haspel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
Arm (22) federelastisch ist und sein freies Ende unter Druck
in die Zähne der Zahnstange (24) eingreift. ™
6. Haspel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende (23) des Armes(22)
ein Fingergriff (28) vorgesehen ist.
7. Haspel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingergriff (28) einem gekurvten Teil (29) umfasst, der zum
Ausrasten des freien Endes (23, 26) aus einem Zahn der Zahnstange (24) mit dem Gehäuse (11) durch die Betätigung des
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Fingergriffes (28) zur Bewegung des Führungsauges (21) in eine exzentrische Stellung unter Kraft zur Anlage bringbar
ist.
8. Haspel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (17) einen Mittelblock
(20) mit dem Fiihrungsauge (21) und ein Paar Seitenglieder (17!) umfasst, die sich von dem Mittelblock aus
überdeckend zu der Abdeckkappe (13) erstrecken, wobei die Enden der Seitenglieder (17*) schwenkbar an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (11) angebracht sind, und dass der Arm (22) mit dem Mittelblock (20) verbunden ist.
überdeckend zu der Abdeckkappe (13) erstrecken, wobei die Enden der Seitenglieder (17*) schwenkbar an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (11) angebracht sind, und dass der Arm (22) mit dem Mittelblock (20) verbunden ist.
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1969
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