DE199726C - - Google Patents

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DE199726C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/017Installations characterised by their destination or by the load-engaging element for as far as the trolley is essential

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 199726 -KLASSE 356. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Fortschaffen von Werkzeugstücken aller Art und soll insbesondere da angewendet werden, wo es sich um den Transport des Werkstückes von einer Arbeitsstelle zur anderen handelt, wobei das Werkstück auf diesem Wege über ein ständiges Hindernis, z. B. eine Mauer, die Schenkel des Kantwinkels einer mit einem Rollgang
ίο zusammenarbeitenden Kantvorrichtung o. dgl., gehoben werden muß, bevor es auf seinem Bestimmungsort abgesetzt werden kann, ohne daß hierbei zum Heben oder Senken ein Windwerk oder ähnliches Hebezeug verwendet wird.
Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung die zum Aufnehmen und Festhalten des Werkzeuges dienenden Greifer, Zangen, Magnete o. dgl. an einer Schwinge aufgehängt, die an einem verschiebbaren Wagen oder Schlitten angeordnet ist und beim Verfahren des Wagens entsprechend der Wagenbewegung zwangläufig derart bewegt wird, daß ein Heben oder Senken der Last stattfindet.
Auf der Zeichnung ist eine solche Einrichtung in Seitenansicht dargestellt, die die Verbindung zwischen den Rollgängen zweier Walzwerke vermittelt.
α ist der Rollgang eines nicht dargestellten Fertigwalzwerkes. Das von dem Blockwalzwerk kommende Werkstück d wird nun von dem Rollgang α durch Greifer e erfaßt und dem Rollgang b zugeführt, wobei es gleichzeitig über die Schenkel des Kantwinkels c hinweggehoben wird. Hierzu dient ein über den beiden Rollgängen auf einem Gerüst s fahrbarer, durch einen Seilzug f von einem Motor g aus bewegter Wagen oder Schlitten h, auf dessen Querwelle i zwei Schwingen k, k[ angeordnet sind. Die Hebelarme k der beiden Schwingen tragen die an einem Querträger m sitzenden Greifer e, deren Anzahl je nach der Beschaffenheit, der Werkstücke beliebig groß sein kann. Zur Verbindung jedes Hebelarmes k mit dem Träger m dient teils eine Kette oder ein Seil n, teils eine Schiene o. Erstere wird der Bewegung der Schwinge entsprechend durch das Bogenstück p, letztere durch an einem Hängegerüst q des Wagens gelagerte Rollen r in senkrechter Richtung geführt. Am Gerüst s sind Führungsschienen t angeordnet, in denen die Arme kl geführt sind. Diese Führungsschienen sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel so gestaltet, daß bei der Bewegung des Wagens vom Rollgange α nach dem Rollgange b die Schwingen k, kl ständig in Richtung des Uhrzeigers gedreht werden und dementsprechend das von den Greifern erfaßte Werkstück stetig angehoben wird, bis es über dem Rollgang b zwischen den Schenkeln des Kantwinkels c seine höchste Stellung erreicht. Von hier ab können die Zwangsschienen t entweder ganz aufhören, oder die obere Schiene wird, wie dargestellt, nach einem Kreisbogen mit dem Radius kx gekrümmt, so daß die Last sich in senk-
rechter Richtung senken kann, wobei sie die Schwinge k, kl aus der Stellung II in die Stellung III dreht. Um ein Aufschlagen des Werkstückes auf den Rollgang b beim Senken zu verhindern, ist auf dem Wagen h eine Sperrbremse u angeordnet, die vom Führerstand aus oder in anderer geeigneter Weise, z. B. durch einen Magneten, eingerückt werden kann und die Drehung der Schwingen
ίο k, k1 bei Senken des Werkstückes beeinflußt. Ebenso kann die Fahrgeschwindigkeit des Wagens durch eine vom Wagen h selbsttätig beeinflußte Bremse ν begrenzt werden. Zu diesem Zwecke können beispielsweise im Bereich der Wagenbahn mit dem Bremsgestänge χ gelenkig verbundene Hebel y angeordnet sein, durch die beim Umlegen durch den Wagen in der Fahrtrichtung die Bremse ν angezogen wird. Das Lüften der Bremse ν kann von Hand durch die Zugstange ^ oder in anderer geeigneter Weise erfolgen. Auf dem' Gerüst s kann ein ölpuffer w oder irgendeine geeignete Puffervorrichtung angeordnet sein, die die Nachlaufbewegung des Wagens /; nach dem Anziehen der Bremse ν anhält und dem Führer anzeigt, wann die Bremse u angezogen werden muß. Ist das Werkstück auf den Rollgang b abgelegt, so kann die Schwinge k, kl entweder vom Führerstand aus aus der Stellung III in die Stellung II zurückgedreht und der Wagen hierauf durch Umsteuern des Motors g in seine Anfangsstellung zurückgezogen werden, oder die Schwinge k, kl kann auch mit einem Gegengewicht versehen sein, derart, daß sie sich in unbelastetem Zustande selbsttätig in die Stellung II zurückdreht.
In solchen Fällen, wo das Werkstück sich wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel unmittelbar hinter dem zu überwindenden Hindernis (den Schenkeln des Kantwinkels) abgesetzt werden soll, können die Zwangsschienen t, t so angeordnet werden, daß das Werkstück ohne Anwendung einer Bremse sich selbsttätig senkt. Desgleichen kann der den Wagen bewegende Seilzug f fortfallen, wenn der Motor g unmittelbar auf dem Wagen h angeordnet wird. An Stelle der Greifer e können auch Zangen, Magnete oder irgendwelche andere zum Erfassen und Festhalten des Werkzeuges geeignete Organe angewendet werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufnehmen und •Fortschaffen des Werkstückes, insbesondere bei Walzwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Last mittels einer an einem Wagen oder Schlitten angeordneten, zwangläufig gesteuerten Schwinge (k, It1) gehoben und gesenkt wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der die Last tragenden Schwinge (k, kl) in einer festen, an der Wagenbann befindlichen Führung (t) geführt wird, die so gestaltet ist, daß das Werkstück nach dem Aufnehmen stetig gehoben und von einem bestimmten Punkt der Wagenbahn an schräg oder senkrecht abwärts gesenkt wird.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (k, k1) mit einer Bremse (u) verbunden ist, die an der höchsten Stelle der Lastbahn selbsttätig eingerückt wird, um ein zu schnelles Senken der Last zu verhindern.
4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Wagenbahn bewegliche Anschläge oder Hebel (y) angeordnet sind,· bei deren Beeinflussung eine Bremse (^ die Wagenbewegung aufhebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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