DE199715C - - Google Patents

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DE199715C
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DE
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gasification
shaft
gas generator
degassing
fuel
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DENDAT199715D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/58Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels combined with pre-distillation of the fuel
    • C10J3/60Processes
    • C10J3/64Processes with decomposition of the distillation products
    • C10J3/66Processes with decomposition of the distillation products by introducing them into the gasification zone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 199715 KLASSE 24 e. GRUPPE
BRUNO VERSEN in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gaserzeuger mit selbsttätiger Beschickung und Entschlackung zur Lieferung eines einwandfreien Kraft- und Heizgases aus jeder, auch bitumenreicher Kohle.
Der Gaserzeuger besteht im wesentlichen aus drei Teilen: dem oberen Entgasungsraum, dem mittleren Vergasungsraum und dem untererr Schlackenraum.
ίο Der Entgasungsraum enthält die (in vorliegender Zeichnung zwei) tangential einmündenden eisernen Rinnen, in denen die Kohle durch Kolben langsam vorgedruckt wird. Der Fassungsraum dieser Kohlenrinnen ist dem Bitumengehalte der zu verarbeitenden Kohlen anzupassen; bei besonders bitumenreichen Kohlen kann man die Rinnen auch mehrfach übereinander anordnen. Bei der Form der Rinne wird die grüne Kohle durch den maschinellen Vorschub zunächst einer Pressung unterworfen, während in der Ausstoßkurve zum Schlüsse eine fortlaufende Lockerung des Kohlenkuchens und seine Zerteilung in kleine Stücke bewirkt wird. Der durch Aufblähen mancher Kohle hervorgerufenen Volumenvergrößerung wird dadurch Rechnung getragen, daß die sich zunächst trompetenförmig nach oben hin erweiternde Rinne in der Krümmung oben offen bleibt, um den im Entgasen begriffenen Kohlenstrang zum Schlüsse um so wirksamer beheizen zu können.
Um die zur gründlichen Entgasung bitumenreicher Kohlen erforderlichen höheren Hitzegrade zu erzielen, wird vorstehend die Beheizung durch von außen leicht regelbares Einblasen von Luft in die obere Schicht der im Verkokungsraum befindlichen entgasten Kohle bewirkt und somit von dem Gange des Gaserzeugers überhaupt unabhängig gemacht.
Die erzeugten Heizgase wirken nun auf den Kohlenstrang nicht nur von oben, sondern durch passend angebrachte Kanäle auch noch als Bodenheizung von unten her.
Die erhaltenen Schwelgase strömen oben der Mitte zu, wo sie durch das bekannte, senkrecht von oben eintretende zentrale Windrohr angesaugt und direkt in die helle Glut unten in den Vergasungsraum zur Umwandlung in permanente Gase geleitet werden. Letztere werden dann auf dem Wege zu dem zwischen beiden Feuern befindlichen Abzugskanäle zu Kohlenoxyd angereichert und durch die vier hohlen Tragsäulen fortgeleitet.
Falls der Gaserzeuger mit Saugwirkung betrieben werden soll, ist der Gasabzug so tief unter die obere Seitenlufteinführung zu legen, daß auf dieser Strecke die Widerstände größer sind als auf dem Umwege durch das zentrale Windrohr, um die Schwelgase mit Sicherheit auf letzteren Weg zu zwingen.
Nach vollendetem Ausbrennen sinken die entstehenden Schlacken in dem unten vollständig freien Schlackenraume ungehindert abwärts, um durch das bis dicht ans Feuer heranreichende Wasser sofort zersprengt zu werden. Ein unten im Boden befindlicher kleiner Brechkonus zerkleinert etwaige besonders widerstandsfähige Schlackenstücke

Claims (2)

  1. und mahlt sie zu Sand, der mit einer beliebigen Transportvorrichtung durch die heberartige Fortsetzung herausgefördert wird. Diese gänzlich geschlossene Anordnung gestattet jederzeit, mit beliebig hohem Wasserstande zu arbeiten.
    Der Antrieb sämtlicher Bewegungen erfolgt von einer gemeinschaftlichen Transmissionswelle aus; der Betrieb soll ganz automatisch, nur einer Aufsicht bedürfend, erfolgen. Den bei Vergasung von Förderkohle häufig wechselnden Betriebsanforderungen ist durch eine leichte und genaue Regelbarkeit der Beschickung wie Entschlackung ausreichend Rechnung getragen.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. Gaserzeuger mit einem oberhalb und seitlich vom Vergasungsschachte liegenden Entgasungsraum für den frischen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Entgasungsraum aus tangential vom Verbrennungsschacht, ausgehenden Kanälen oder Rinnen besteht, durch die der Brennstoff so hindurchgedrückt wird, daß er entgast in den Vergasungsschacht fällt.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, bei dem die Schwelgase mit der Vergasungsluft durch ein zentrales, in die untere Glutzone des Gaserzeugers reichendes Luftzuführungsrohr eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks wirksamer Beheizung der Entgasungskanäle dicht unter der Oberfläche des im Vergasungsschachte befindlichen entgasten Brennstoffs Luftzuführungsöffnungen angeordnet sind, so daß die Verbrennungsgase nach oben ziehen und die Entgasungskanäle erhitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6379369B1 (en) 1990-12-18 2002-04-30 Advanced Cardiovascular Systems, Inc. Intracorporeal device with NiTi tubular member

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6379369B1 (en) 1990-12-18 2002-04-30 Advanced Cardiovascular Systems, Inc. Intracorporeal device with NiTi tubular member

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