DE19961932A1 - Bretterbelag für Wände und Böden - Google Patents
Bretterbelag für Wände und BödenInfo
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Abstract
Ein aus mehreren nebeneinander angeordneten Brettern 2, 3, 4 bestehender Bretterbelag 1 kann einfach und sicher montiert werden, indem die einzelnen Bretter 2, 3, 4 einfach nebeneinander gelegt werden. Durch die den Längsrändern 5, 6 zugeordneten Vorsprünge 11 und Rücksprünge 12 ergibt sich ein enger Verbund, der im Montagezustand Fugen von +/- Null aufweist, wobei diese Fugen sich mit eintretendem Schwund bis auf 10 mm vergrößern können, ohne dass eine Gefährdung des Untergrundes auftritt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Bretterbelag für Wände und Böden, bestehend aus
mehreren, an den Längsrändern mit einer ineinandergreifenden, einen Querverbund
ergebenden, lösbaren Verbindung versehenen Brettern.
Bekannt ist das Verschalen von Wänden mit Hilfe von Holzbrettern oder son
stigen Bohlen, die an Längsrändern so ausgebildet sind, dass die beiden nebeneinander
liegenden Bretter ineinandergreifen. Die im Prinzip gleichen Bretter werden als Bretter
belag beispielsweise auch eingesetzt, um Fußböden, beispielsweise Balkonböden zu
belegen. Die DE-OS 19 18 203.7 beschreibt eine aus einzelnen Brettern bestehende
Platte für Fußböden, die an den Längs- oder Querseiten mit Nut und Feder ausgerüstet
sind. Nut und Feder sollen einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen.
Dabei ist eine Ausführung vorgesehen, nach der die Bretter wechselseitig einen Vor-
und Rücksprung aufweisen, wobei auf der Unter- bzw. der Oberseite des Vorsprungs
die schwalbenschwanzförmigen Nut und Feder vorgesehen sind. Derartige Bretterbeläge
sind nicht nur mit erheblichem Aufwand zu montieren, sondern auch die Herstellung ist
schwierig und kostenaufwendig, weshalb sich derartige Bretterbeläge nicht durchgesetzt
haben. Die US-PS 3 564 801 beschreibt einen Bretterbelag, bei dem an den Längs
rändern als Verbindung jeweils eine ineinandergreifende U-förmige Rinne ausgebildet
ist. Die ineinandergreifenden Teile sind so aufeinander abgestimmt, dass ein genauer
Sitz erreicht ist, wobei die einzelnen Bretter praktisch fugenlos aneinandergefügt sind.
Abweichend hiervon sieht die DE-PS 196 36 021 einen Bretterbelag vor, bei dem die
Bretter ebenfalls an den Längsrändern eine U-förmige Verbindung aufweisen, nur dass
hier die U-Schenkel der ineinandergreifenden Bauteile so bemessen sind, dass jeweils
geringe Abstände verbleiben, sodass eine formschlüssige Verbindung entsteht, die leicht
zu verlegen ist und die auch nach längeren Standzeiten gegenüber dem Untergrund eine
ausreichende Dichtigkeit aufweist. Hierzu werden die Plattenelemente mit Gefälle ver
legt, sodass das Wasser in den Rinnen ablaufen kann. Nachteilig auch bei diesen be
kannten Bretterbelägen ist, dass sowohl beim Zusammenfügen der einzelnen Bretter wie
vor allen Dingen auch beim Herstellen genaue Maße eingehalten werden müssen, um
die notwendige "Beweglichkeit" zwischen den einzelnen zum Bretterbelag zusammenge
fügten Belag zu bewahren. Die U-förmigen Schenkel sind nämlich unterschiedlich be
messen, weil nur dann die gewünschte Dichtigkeit des Systems erhalten ist. Schwierig
ist es außerdem im Normalzustand der miteinander zu verlegenden Bretter sicherzustel
len, dass nicht unnötigerweise Feuchtigkeit, insbesondere Wasser zwischen den ein
zelnen Brettern in die U-förmige Rinne eindringt, um dort eventuell Veränderungen zu
bewirken.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen aus mehreren, nebenein
ander angeordneten Brettern bestehenden Belag zu schaffen, der mit wenig Aufwand zu
montieren ist und der sich auch klimatischen Änderungen gut anpasst und ohne Ver
spannung, Verkeilung o. Ä. dicht ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Bretter an den
Längsrändern wechselseitig einen mit der Brettoberseite bzw. der Brettunterseite hori
zontal abschließend ausgebildeten Vorsprung und einen korrespondierenden Rücksprung
aufweisen, wobei die Vorsprünge etwa mittig des Brettes parallel zueinander so schräg
angeschnitten sind, dass beim Zusammenfügen zweier Bretter und Voreinanderstoßen
der als senkrechte Wandungen ausgebildeten Kopfflächen von Vorsprung und Rück
sprung ein Schrägspalt zwischen den schrägen Flächen verbleibt.
Bei einem derart ausgebildeten Bretterbelag ist zunächst einmal die Montage
dadurch erleichtert, dass die einzelnen Bretter einfach nur nebeneinandergelegt werden
müssen. Sie rutschen dann quasi selbst in die Verbundstellung mit dem benachbarten
Brett, weil die schrägen Flächen diesen Bewegungsablauf vorgeben. Stoßen dann die
Kopfflächen gegeneinander, ist die notwendige Dichtigkeit zwischen den beiden benach
barten Brettern gegeben. Die schrägen Flächen wahren im gekoppelten Zustand den
schon erwähnten Schrägspalt, sodass eventuell doch eindringendes Wasser oder aber
auch Wasserdampf durch den Schrägspalt abgeführt werden kann. Es kann daher nicht
zu einem Verklemmen der benachbarten Bretter oder zu einem Wachsen o. Ä. kom
men. Schwinden die einzelnen Bretter beispielsweise weil sie aus Holz bestehen und
durch die lange, trockene Lagerung sich entsprechend verändern, so können die beiden
benachbarten Bretter sich bis zu einem gewissen Maße voneinander wegbewegen, ohne
dass dadurch der Verbund aufgelöst würde. Je nach Ausbildung der schrägen Flächen
können sich dann Fugen von 5 bis 10 mm oder auch noch größere Fugen. Vorteilhaft
ist dabei, dass trotz dieser Bewegungen der Bretter voneinander weg immer noch die
notwendige Abdichtung des Untergrundes gewährleistet bleibt.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Vorsprünge eine um die Breite des Schrägspaltes geringere Höhe als die Rücksprünge
aufweisen. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass beim Auseinanderbewegen der ein
zelnen Bretter diese trotzdem nach wie vor eine ebene Fläche bilden, weil durch die
Formgebung der Vorsprünge ein Aufeinandergleiten der schrägen Flächen erst in der
Endphase eintritt, d. h. erst kurz bevor der Verband oder Verbund zwischen den be
nachbarten Brettern quasi aufgelöst wird. Die besondere Ausbildung der Vorsprünge
hat darüber hinaus auch den Vorteil, dass die notwendig werdenden Bewegungen der
Bretter zueinander nicht behindert sind.
Das Herstellen der lösbaren Verbindung zwischen den benachbarten Brettern
wird dadurch begünstigt, dass die Kanten der Vorsprünge und der jeweilige Nutgrund
abgeschrägt oder gerundet ausgebildet sind. Dies begünstigt außerdem die Bewegungs
freiheit der einzelnen benachbarten Bretter zueinander.
Das Ineinanderfügen einerseits, andererseits aber auch die optische Vervoll
kommnung erreicht man dadurch, dass die der Brettober- oder Brettunterseite zugeord
neten Längskanten abgeschrägt ausgebildet sind. Zweckmäßigerweise sind die Schrägen
dabei gleich ausgebildet, d. h. also auch die an den Kanten der Vorsprünge und im
Nutgrund. Dies ist auch bei der Herstellung der entsprechenden Bretter des Bretterbela
ges von Vorteil.
Das Zusammenfügen der jeweils benachbarten Bretter wird dadurch noch begün
stigt und gleichzeitig eine zusätzliche Abdichtung in diesem Bereich erreicht, dass die
der Brettunterseite zugeordnete schräge Fläche mit einem Gleitbelag versehen ist. Die
ser gleichzeitig dichtende Gleitbelag sorgt allerdings nur am Anfang für ein optimiertes
Ineinanderfügen, während dann die beiden schrägen Flächen sich voneinander entfer
nen, sodass dazwischen der schon erwähnte Schrägspalt verbleibt. Dieser wird für das
Abführen der Feuchtigkeit u. Ä. benötigt.
Günstig ist es, wenn die schräge Fläche eine Schräge von 25° bis 50°, vorzugs
weise 35° aufweist, wobei die Bewegungsmöglichkeit größer wird, je flacher die schrä
ge Fläche ausgebildet ist. Bei den 35° ist aber zum einen ein wirksamer Verband ge
währleistet und zum anderen dennoch eine ausreichende Bewegungsfreiheit vorgegeben,
nämlich von maximal 10 mm. Eine solche horizontale Bewegung reicht in aller Regel
aus, weil ansonsten zu große Fugen entstehen würden.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung ist vorgesehen, dass die Vor
sprünge schräge Flächen aufweisen, die ein Ineinanderfassen der benachbarten Bretter
erzwingend schräg geschnitten sind. Dies ist bei den besagten 35° der Fall, weil dann
auch mit der nötigen Sicherheit erreicht ist, dass die einzelnen Bretter sich nicht zu
weit auseinander bewegen, weil der Schrägspalt "aufgebraucht" ist.
Besonders zweckmäßig, weil das Ineinanderfügen begünstigend ist es, wenn die
schräge Fläche des der Brettunterseite zugeordneten Vorsprunges von links unten nach
rechts oben verlaufend ausgeführt ist. Entsprechend umgekehrt verläuft die schräge
Fläche des der Brettoberseite zugeordneten Vorsprunges, der von rechts oben nach
links unten zur Spitze hin gesehen verläuft und damit sicherstellt, dass die schrägen
Flächen parallel zueinander verlaufen und so den Schrägspalt ergeben.
Im Stand der Technik ist vorgesehen, dass der Bretterbelag dann, wenn er als
Bodenbelag dient, auf einer Fläche bzw. auf einem Boden mit Gefälle verlegt wird,
sodass das in der Rinne sich eventuell anstauende Wasser sicher abgeführt wird. Dies
ist eine Möglichkeit, um aber unabhängig von den Gegebenheiten zu sein, sieht die
Erfindung vor, dass der vom der Brettunterseite zugeordneten Vorsprung gebildeten
Nutgrund eine mit Gefälle zu einem der Brettenden verlaufende Rille ergebend ausge
bildet ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass eventuell zwischen die einzelnen Bretter
eintretendes Wasser immer sicher abgeführt ist, ohne dass ein Rückstau zu Problemen
führt. Insbesondere kann beim Material Holz ein nachteiliges Quellen oder eine son
stige Beeinflussung nicht auftreten.
Abweichend von der Ausführungsform, bei der die Vor- und Rücksprünge
wechselseitig den beiden Seiten eines Brettes zugeordnet sind, besteht auch die Mög
lichkeit, dass die Bretter die beidseitig mit der Brettoberseite oder der Brettunterseite
zugeordneten Vorsprüngen mit schrägen Flächen und Rücksprüngen ausgerüstet sind.
Dabei ist es dann ebenfalls möglich, den Verbund herzustellen, nur dass jeweils darauf
geachtet werden muss, dass die Bretter einmal mit der Brettoberseite aufgelegt werden
und einmal mit der Brettunterseite, wobei dann das Ineinanderfügen wie gehabt möglich
ist. Auch bei dieser Ausführung ergibt sich zwischen den schrägen Flächen ein Schräg
spalt, der dafür sorgt, dass eine gewisse Belüftung immer vorhanden ist und insbeson
dere Feuchtigkeit abgeführt werden kann.
Bei den weiter vorn beschriebenen Ausführungsformen sind die Vorsprünge und
auch die Rücksprünge jeweils mit rechtwinklig zu der Brettoberseite bzw. Brettuntersei
te verlaufenden Kopfflächen ausgerüstet, die beim Ineinanderfügen bzw. Verbinden
benachbarter Bretter automatisch auch gegeneinander stoßen und dann dafür sorgen,
dass eine möglichst geringe oder gar keine Fuge verbleibt. Eine andere Ausführung ist
die, bei der die voreinanderstoßenden Kopfflächen der Vorsprünge und Rücksprünge
korrespondierende Schrägen aufweisen. Eine solche Ausführung ist komplizierter als
die weiter vorn beschriebene, hat aber eventuell den Vorteil, dass das Eindringen von
Wasser noch weiter erschwert wird, weil sich zumindest bezüglich der gesamten Brett
dicke eine Art Labyrinthdichtung ergibt, wobei auch hier aber der Schrägspalt zwischen
den schrägen Flächen gewahrt ist, um das Abführen von Wasser auf jeden Fall sicher
zustellen.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Bretterbelag
geschaffen ist, der sowohl für die Verkleidung von Wänden wie auch als Auflage auf
Böden und auch auf freiliegenden Böden geeignet ist, weil der Bretterbelag aus lösbar
miteinander verbundenen Brettern besteht, die beim Aneinanderlegen bereits einen so
engen Verbund einnehmen, dass die notwendige Dichtheit gegenüber dem Untergrund
auf jeden Fall gewährleistet ist. Zwischen den Vorsprüngen und Rücksprüngen im Be
reich der Längsränder der benachbarten Bretter verbleibt im montierten Zustand ein
Schrägspalt, der so bemessen ist, dass hier sich ansammelnde Flüssigkeit auf jeden Fall
aufgesammelt und abgeführt werden kann, ohne dass eine Beeinträchtigung einmal des
Untergrundes und zum anderen auch der den Bretterbelag bildenden Bretter sich er
geben kann. Dies insbesondere dann, wenn die im Nutgrund des der Brettunterseite
zugeordneten Vorsprunges ausgebildete Nutgrund mit Gefälle ausgebildet ist. Besonders
vorteilhaft ist, dass die den Bretterbelag bildenden Bretter bei der Montage so zusam
mengefügt werden oder letztlich sogar sich so miteinander verbinden, dass bei auftre
tendem Schwund oder sonstigen Beeinflussungen ein Auseinanderbewegen der benach
barten Bretter in gewissen Grenzen problemlos möglich ist. Während im montierten
Zustand keine Fuge oder nur eine sehr geringe Abmessungen aufweisende Fuge zwi
schen den benachbarten Brettern vorhanden ist, kann so der Abstand sich vergrößern,
dass eine Fuge von bis zu 10 mm erreicht wird. Dann ist aber immer noch der Unter
grund nach wie vor gesichert, da der Bretterbelag über dem Untergrund entsprechend
durchgehend vorhanden bleibt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen aus mehreren Brettern hergestellten Bretterbelag in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Vorkopfansicht eines Brettes,
Fig. 3a zwei benachbarte Bretter im Koppelbereich mit einer O-
Fuge,
Fig. 3b der Koppelbereich mit einer vergrößerten Fuge und
Fig. 3c den Koppelbereich beispielsweise bei der Demontage oder
aber mit der maximalen Fuge,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Brettes und
Fig. 5 eine gegenüber Fig. 3 geänderte Ausführungsform des
Koppelbereiches.
Fig. 1 zeigt einen aus mehreren Brettern 2, 3, 4 bestehenden Bretterbelag, wo
bei diese auf dem Untergrund 13 verlegt sind, um diesen entweder optisch zu verschö
nern oder aber ihn zu versiegeln.
Die einzelnen Bretter 2, 3, 4 verfügen an den Längsrändern 5, 6 über eine
durchgehende Verbindung 10, auf deren besondere Ausbildung weiter hinten noch ein
gegangen wird. Erkennbar ist hier das Brettende und zwar das vordere Brettende 7,
wobei die Darstellung in Fig. 1 verdeutlicht, dass die einzelnen Bretter 2, 3, 4 eng
aneinandergefügt sind. Somit ergibt sich eine praktisch durchgehende Brettoberseite 8
und eine ebenso durchgehende Brettunterseite 9.
Fig. 2 zeigt ein einzelnes Brett 2 mit dem Brettende 7, wobei erkennbar ist,
dass es sich hier um ein Holzbrett handelt. Am rechten Längsrand 5 ist ein mit der
Brettunterseite 9 eine horizontale Fläche bildender Vorsprung 11 und ein Rücksprung
12 vorhanden. An der gegenüberliegenden Seite, d. h. am Längsrand 6 ist der Vor
sprung 11' der Brettoberseite 8 und der Rücksprung 12' der Brettunterseite 9 zugeord
net.
Erkennbar ist anhand der Fig. 2 weiter, dass die Kopfflächen 15 am Vorsprung
11 bzw. auch 11' und die Kopffläche 16 am Rücksprung 12 und auch 12' rechtwinklig
zur Brettoberseite 8 bzw. Brettunterseite 9 verlaufen. Die entsprechenden Längskanten
24 sind abgeschrägt, übrigens ebenso wie die Kanten 22 und der Nutgrund 23 und auch
23' bzw. 24'.
Beim Verbinden von Brettern 2, 3 ergibt sich die in Fig. 3a dargestellte Posi
tion. Hier ist zunächst das Brett 2 verlegt worden, wobei der Vorsprung 11 mit seiner
schrägen Fläche 20 von oben her leicht erkennbar ist. Auf diese schräge Fläche 20 des
Vorsprunges 11 wird das benachbarte Brett 3 so aufgelegt, dass die schrägen Flächen
19 des Vorsprunges 11' und die schräge Fläche 20 des Vorsprunges 11 parallel zuein
ander verlaufen und einen Schrägspalt 18 ergeben, sodass eintretendes Wasser nicht bis
zum Untergrund vordringen kann, sondern vielmehr durch die so gebildete Rille 26
abläuft. Erkennbar ist bei Fig. 3a genauso wie auch bei Fig. 3b und 3c, dass die Kan
ten 22 und der Nutgrund 23 abgeschrägt oder abgerundet sind ebenso wie die Längs
kante 24, worauf weiter vorn schon hingewiesen worden ist. Außerdem ist erkennbar,
dass auf der schrägen Fläche 20 ein Gleitbelag 25 angeordnet ist, der zumindest in der
aus Fig. 3b ersichtlichen Position gleichzeitig auch als Dichtung dient, der aber vor
allem dafür sorgt, dass dann, wenn die Bewegungsmöglichkeit gegeben ist, die benach
barten Bretter 2, 3 versuchen in die aus Fig. 3a ersichtlich Position zusammenzurut
schen. Erst wenn die Kopfflächen 15, 16 voreinanderstoßen, ist die Fuge mit ± Null
erreicht, die sich gemäß Fig. 3b so weit vergrößern kann, dass ein entsprechend großer
Spalt entsteht. Aber auch bei der aus Fig. 3b ersichtlichen Position würde eindringende
Feuchtigkeit durch die Rille 26 immer noch sicher abgeführt werden und könnte nicht
in oder auf den Untergrund 13 durchdringen.
Fig. 3c schließlich zeigt eine Position, bei der entweder der Beginn der Montage
dargestellt ist oder aber die Endschwindposition. Würde nämlich die Schwindung dann
noch weitergehen, würden die Bretter sich so weit auseinanderbewegen, dass dann eine
Dichtung gegenüber dem Untergrund nicht mehr gewährleistet wäre. Um dies klar
zustellen und auch leicht erkennbar zu machen, ist dann die Brettoberseite 8 so weit
erhöht bei dem Brett 3, dass sich praktisch eine geringe Stolperkante ergibt. Es ist dann
keine durchgehende, gleichmäßige Ebene mehr vorhanden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der abweichend von den Ausführungs
formen nach Fig. 1 bis Fig. 3 beide Vorsprünge 11' bzw. 11x der Brettoberseite 8
zugeordnet sind, wobei natürlich das benachbarte Brett dann genau umgekehrt Vor
sprünge 11' und 11x aufweisen muss, die der Brettunterseite 9 zugeordnet sind. Dann
können die Bretter 2, 3, 4 jeweils wechselseitig gelegt montiert werden, wobei auch
wiederum der aus den Fig. 3 ersichtliche Verbund zwischen den benachbarten Bret
tern 2, 3 erreicht wird. Dieses Brett 2' weist auch die gleichen Abmessungen wie die
Bretter 2, 3 und 4 auf, sodass auch eine Kombination der einzelnen Ausführungen von
Brettern zu einem Bretterbelag 1 verbunden werden kann.
Fig. 5 unterscheidet sich wiederum von den bisher gezeigten Ausführungsfor
men dadurch, dass keine senkrechten Kopfflächen 15, 16 zum Einsatz kommen, son
dern vielmehr schräg verlaufende Wandungen 15, 15' bzw. 16, 16'. Dadurch ergibt
sich eine Art Labyrinthdichtung, nur dass auch hier wiederum zwischen den schrägen
Flächen 19, 20 der beschriebene Schrägspalt 18 verbleibt, der für ein Abführen des
eventuell eingedrungenen Wassers sorgt. Es versteht sich, dass Fig. 5 zur Verdeutli
chung in einem der Positionen 3b entsprechenden Position wiedergegeben ist, d. h. die
beiden Bretter 2, 3 haben sich geringfügig voneinander wegbewegt, weil entsprechen
der Schwund aufgetreten ist.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (11)
1. Bretterbelag für Wände und Böden, bestehend aus mehreren, an den
Längsrändern (5, 6) mit einer ineinandergreifenden, einen Querverbund ergebenden,
lösbaren Verbindung (10) versehenen Brettern (2, 3, 4),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bretter (2, 3, 4) an den Längsrändern (5, 6) wechselseitig einen mit der Brett
oberseite (8) bzw. der Brettunterseite (9) horizontal abschließend ausgebildeten Vor
sprung (11) und einen korrespondierenden Rücksprung (12) aufweisen, wobei die Vor
sprünge (11) etwa mittig des Brettes (2, 3, 4) parallel zueinander so schräg angeschnit
ten sind, dass beim Zusammenfügen zweier Bretter (2, 3) und Voreinanderstoßen der
als senkrechte Wandungen ausgebildeten Kopfflächen (15, 16) von Vorsprung (11) und
Rücksprung (12) ein Schrägspalt zwischen den schrägen Flächen (19, 20) verbleibt.
2. Bretterbelag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorsprünge (11) eine um die Breite des Schrägspaltes (18) geringere Höhe als
die Rücksprünge (12) aufweisen.
3. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kanten (22) der Vorsprünge (11) und der jeweilige Nutgrund (23) abgeschrägt
oder gerundet ausgebildet sind.
4. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Brettober- oder Brettunterseite (8, 9) zugeordneten Längskanten (24) abge
schrägt ausgebildet sind.
5. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Brettunterseite (9) zugeordnete schräge Fläche (20) mit einem Gleitbelag
(25) versehen ist.
6. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die schräge Fläche (19, 20) eine Schräge von 25° bis 50°, vorzugsweise 35° auf
weist.
7. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorsprünge (11) schräge Flächen (19, 20) aufweisen, die ein Ineinanderfassen
der benachbarten Bretter (2, 3, 4) erzwingend schräg geschnitten sind.
8. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die schräge Fläche (20) des der Brettunterseite (9) zugeordneten Vorsprunges (11)
von links unten nach rechts oben verlaufend ausgeführt ist.
9. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der vom der Brettunterseite (9) zugeordneten Vorsprung (11) gebildeten Nutgrund
(23) eine mit Gefälle zu einem der Brettenden (7) verlaufende Rille (26) ergebend
ausgebildet ist.
10. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bretter (2, 3, 4) beidseitig mit der Brettoberseite (8) oder der Brettunterseite
(9) zugeordneten Vorsprüngen (11, 11x) mit schrägen Flächen (19, 20) und Rücksprün
gen (12, 12x) ausgerüstet sind.
11. Bretterbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die voreinanderstoßenden Kopfflächen (15, 16) der Vorsprünge (11) und die Rück
sprünge (12) korrespondierende Schrägen aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1999161932 DE19961932A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Bretterbelag für Wände und Böden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1999161932 DE19961932A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Bretterbelag für Wände und Böden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE19961932A1 true DE19961932A1 (de) | 2001-06-28 |
Family
ID=7933750
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1999161932 Withdrawn DE19961932A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Bretterbelag für Wände und Böden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE19961932A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2003069093A1 (en) * | 2002-02-14 | 2003-08-21 | Houthandel Wouters Nv | Floor element |
EP2365146A1 (de) * | 2010-03-05 | 2011-09-14 | Finnfoam Oy | Wandaufbau eines Nassraums und Verfahren zur dessen Herstellung |
-
1999
- 1999-12-22 DE DE1999161932 patent/DE19961932A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2003069093A1 (en) * | 2002-02-14 | 2003-08-21 | Houthandel Wouters Nv | Floor element |
EP2365146A1 (de) * | 2010-03-05 | 2011-09-14 | Finnfoam Oy | Wandaufbau eines Nassraums und Verfahren zur dessen Herstellung |
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