DE199570C - - Google Patents

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DE199570C
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membrane
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/50Anvils or other supports opposing stylus forces

Landscapes

  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199570 KLASSE 42g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schalldose für Vorrichtungen zum Aufzeichnen und Wiedererzeugen von Lauten und Tönen. Es ist bekannt, bei solchen Schalldosen den Rand der Membran zwischen Hohl- oder Vollringen von kreisförmigem Querschnitt oder zwischen gewölbten Flächen zu lagern, so daß die Membran nur längs einer Kreislinie eingeklemmt wird und zwischen Membranrand und den
ίο Lagerringen eine Linienberührung vorhanden ist. Diese Linienberührung ist aber nur im Ruhezustande der Membran und bei Nichtgebrauch der Schalldose vorhanden. Wenn nämlich die Membran in Bewegung gerät und schwingt; dann wandert die Berührungsstelle zwischen Membran und Lagerringen nach außen bzw. nach innen, indem sich der Membranrand an der Wölbung der Lagerringe gewissermaßen nach Art einer Tangentialebene abwickelt. Dadurch wird dann die vorher vorhandene Linienberührung zu einer Flächenberührung. Es unterliegt keinem Zweifel, daß bei einer Flächenberührung zwischen Membran und den Lagerringen eine nachteilige Beeinflussung der Wirkungsweise der Schalldose stattfindet, indem einerseits die Beweglichkeit der Membran beeinträchtigt wird, andererseits ein unnötig großer Teil der Membranoberfläche von den Lagerungen bedeckt wird und infolgedessen am Schwingen gehindert ist.
Bei der Erfindung kommt es nun darauf an, daß die an sich bekannte Linienberührung zwischen der Membran und den Lagerungen auch beim Betrieb der Schalldose vorhanden, also für jeden Zustand der Schalldose gesichert ist. Zu diesem Zweck sind nach vorliegender Erfindung die Lagerringe mit einem scharfkantigen Vorsprung versehen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Schalldose, die in bekannter Weise mit einem mit der Membran verbundenen Nadelhalter und einer Nadel ausgerüstet ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Rand der Schalldose in etwas größerem Maßstabe.
Fig. 3 ist die Ansicht einer beispielsweisen Ausführungsform eines Lagerringes für die Membran.
Fig. 4 veranschaulicht den Unterschied, den die Erfindung gegenüber den bekannten Einrichtungen aufweist.
Das Schalldosengehäuse besteht aus den beiden Teilen 1 und 2, die kapselartig gestaltet und mit ihrem zylindrischen Teil übereinandergeschoben sind. Der Kapselteil 2 ist innen mit einer Sitzfläche zur Aufnahme des einen Lagerringes 3 versehen; der Kapselteil 1 trägt in gleicher Weise an seiner Stirnseite eine Ringfläche zur Aufnahme des anderen Lagerringes 3'. Die Ringe oder Kissen 3 bestehen zweckmäßig aus weichem Gummi oder anderem nachgiebigen Material und sind derart ausgeführt, daß sie sich mit Sicherheit an die Sitzflächen der Schalldose anlegen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Lagerringe oder Lagerkissen dreieckigen Querschnitt. Mit einer Fläche liegen
(2. Auflage, ausgegeben am 14. Januar igii.J

Claims (4)

die Lagerringe an dem Schalldosengehäuse an; mit den den Grundflächen gegenüberliegenden Kanten halten sie die Membran 4. Mit der Membran ist in entsprechender bzw. irgendeiner bekannten Weise der Nadelhalter 5 verbunden. An dem Teil 1 der Schalldose ist ebenfalls in bekannter Weise der Gummiring 6 befestigt, innerhalb welchem die zylindrische Hülse 7 zum Anschluß des Schalltrichters oder des Schallarmes der Sprechmaschine angeordnet ist. Die Vorsprünge, mit denen die Lagerringe 3,3' den Membranrand halten, sind scharfkantig oder messerartig ausgebildet (naturgemäß soweit dies das zur Verwendung gelangende Material zuläßt). Zwischen der Membran und den Lagerungen ist also eine Linienberührung vorhanden. Diese Linienberührung ist zwar an sich bekannt, nämlich bei einer Lagerung der Membran zwischen' gewölbten Flächen, wie dies in Fig. 4 mit vollen Linien gezeichnet ist. Wenn aber bei einer solchen Lagerung zwischen gewölbten Flächen die Membran 4 schwingt, also in die in Fig. 4 durch eine punktierte Linie dargestellte Lage gelangt, dann wandert die Berührungslinie zwischen der Membran 4 und der einen gewölbten Lagerfläche ■ nach außen und die Berührungslinie der Membran mit der anderen gewölbten Fläche nach innen. Wenn man außerdem in Betracht zieht, daß jene gewölbten Flächen sich ständig an die Membran anlegen, dann ist ersichtlich, daß die vorher vorhandene Linienberührung zu einer Flächenberührung wird. Es kommt noch hinzu, daß mit der Umwandlung der Linienberührung in eine Flächenberührung ein gewisses Hindernis und ein gewisser Widerstand • gegen die Schwingungen der Membran geschaffen wird. Werden aber die Lagerringe scharfkantig ausgeführt, wie in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angegeben ist, dann bleibt die während der Ruhelage der Membran vorhandene Linienberührung auch während des Betriebes der Schalldose aufrechterhalten. Die Berührung zwischen den Lagerringen 3, 3' und der Membran erfolgt in geringem Abstand von der Kante der Membran. Die Teile ι und 2 der Schalldose können zueinander eingestellt werden, so daß die Spannung zwischen den Lagerkanten der Ringe 3, 3' und der Membran geregelt werden kann. Im vorstehenden ist angenommen, daß die. Lagerringe herausnehmbar und mit ihren einander gegenüberliegenden Kanten mit der Membran in Berührung sind. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß die nachgiebigen Lagerringe in der Schalldose fest angeordnet sind. Ferner könnte die Anordnung auch in der Weise ausgeführt werden, daß die Kanten der Lagerringe mit der Schalldosenwandung anstatt mit der Membran in Berührung kommen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Lagerringe im Querschnitt dreieckige Gestalt haben. Naturgemäß können auch andere Querschnittsformen für die Lagerringe gewählt werden, sofern nur dafür gesorgt ist, daß die Lagerung zwischen scharfkantigen Vorsprüngen erfolgt. Paten τ-An Sprüche:
1. Schalldose für Vorrichtungen zum Aufzeichnen und Wiedererzeugen von Lauten und Tönen, mit Linienberührung zwischen der Membran und den Lagerungen im Ruhezustand, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerringe mit einem scharfkantigen Vorsprung versehen sind, damit die Linienberührung nicht nur in der Ruhelage, sondem auch während des Sprechens gewahrt bleibt.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer ringförmigen Schneide oder Kante versehenen Lagerringe an der der Schneide gegenüberliegenden Seite mit einer flachen Sitzfläche versehen sind.
3. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die scharfkantigen Vor-Sprünge der Lagerringe an den einander zugekehrten Seiten der Lagerringe angeordnet sind.
4. Schalldose nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerringe di'eieckigen Querschnitt haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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