DE1994591U - Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen.

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DE1994591U
DE1994591U DEW42669U DEW0042669U DE1994591U DE 1994591 U DE1994591 U DE 1994591U DE W42669 U DEW42669 U DE W42669U DE W0042669 U DEW0042669 U DE W0042669U DE 1994591 U DE1994591 U DE 1994591U
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DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen in längsbauweise, die dazu dient, die endlosen Kettenstränge, an denen die Flaschenkörbe in Form von aneinandergereihten Flaschenzellen befestigt sind, anzutreiben. Der Antrieb der Kettenstränge erfolgt seither bei solchen Flaschenreinigungsmaschinen an einer Stelle des Kettenstranges, entweder durch eine taktweise arbeitende Vorschubvorrichtung auf der geraden Strecke der Ketten oder durch ein angetriebenes Kettenrad an einer Ketten-Umlenkstelle» Eine solche Antriebsanordnung weist jedoch vor allem bei größeren Längen der Kettenstränge und bei oftmaliger Umlenkung derselben große Nachteile auf. Die
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nötigen TJmlenkungen der Ketten ergeben sich zwangsläufig aus der Tatsache, daß die Flaschenzellen mit den in ihnen angeordneten, zu reinigenden Flaschen durch mehrere verschiedene Tauchbecken und an mehreren Spritz- und Sprühstationen vorbeigeführt werden müssen. Nun vergrößert sich "bekanntlich die Kettenzugkraft mit zunehmender Kettenlänge und zunehmender Anzahl der Umlenkungen. Bei entsprechend großen Reinigungsmaschinen kann es dann deshalb vorkommen, daß die Kettenzugkräfte unzulässig große Werte erreichen. Ein weiterer Nachteil der Antriebsanordnung an einer Stelle ist die durch die großen Kettenzugkräfte verursachten Längsdehnungen der Kette- Diese sind nämlich dann unerwünscht, wenn die Flaschenzellen an Spritzstationen vorbeigeführt werden, die Spritzdüsen in festen Abständen voneinander aufweisen, die in die Flaschenhälse hineinspritzen. Da die Abstände der Spritzdüsen konstant sind,die Abstände der Piaschenzellen sich dagegen entsprechend der Kettenzugkraft ändern, ergibt sich eine Störung im Spritzvorgang, da die Abstände der Spritzdüsen nicht mehr genau mit denen der Flaschen bzw* der ITlaschenzellen übereinstimmen. Um nun diese Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, die darin bestehen, daß bei in Baukastenprinzip zusammengebauten, großen Reinigungsmas ehinen entweder infolge der großen Kettenzugkraft stärkere. und baulich größere Ketten benutzt werden mussen t oder daß sich infolge der großen örtlichen Dehnungen Störungen im Reinigungsprozess ergeben, wird eine Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen in Längsbauwexse vorgeschlagen, die es ermöglicht, die örtlich wirkende Kettenzugkraft zu vermindern. Die vorliegende Neuerung macht hierbei von der bekannten Antriebsanordnung Gebrauch, bei der endlose Zugmittel wie Seile, Ketten und Bänder an mehreren Stellen gleichzeitig angetrieben werden9 so daß sich die örtlioh auftretende Kettenzugkraft gegenüber dem Einzelantrieb an einer Stelle wesentlich verringert»
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Der Antrieb der Kettenstränge an mehreren Stellen mittels mechanisch miteinander gekoppelter Elemente ist.bei Zweiendmasohinen bekannt.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen in Längsbauweise insbesondere für Einendmaschinen, die zum Antrieb der endlosen, die Flaschenkörbe aufnehmenden, um mehrere Kettenräder umgelenkte Kettenstränge dient, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens zwei der Kettenumlenkräder des oberen Kettentrumm, vorzugsweise die beiden Kettenräder am vorderen und hinteren Ende der Maschine und mindestens ein Kettenumlenkrad im unteren Kettentrumm mechanisch miteinander gekoppelt sind,,
Ein weiteres wesentliches Merkmal der vorliegenden Neuerung besteht darin, daß die einzelnen erwähnten Kettenumlenkräder mittels Schnecken, Schneckenrädern, Wellen und Kettentrieben miteinander mechanisch verbünden sind»
Der Gegenstand vorliegender Neuerung wird anhand von Zeichnungen näher erläuterte
Es zeigtϊ ■
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Längsschnittes einer sehr langen Flaschenreinigungsmaschine, wobei der mittlere Teil herausgeschnitten ist, in einer Ausführungsform mit Schneckentrieben als Kopplungselement,
Figur 2 eine Ansicht von oben auf die teilweise in Figur 1 gezeigte neuerungsgemäße Antriebsvorrichtung in schematischer Darstellung,
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Figur 3 eine Seitenansicht der in Figur 2 gezeigten Darstellung,
Figur 4 eine Ansicht von oben auf eine Ausführungsform der neue-... rungsgemäßen Antriebsvorrichtung, die als Kupplungselemente Schneckentriebe und Kettentriebe aufweist und
Figur 5 eine Seitenansicht der in Figur 4 gezeigten Darstellung.
Die Flaschenzellen 1 sind reihenweise an den Kettensträngen 16 befestigt, die um die einzelnen Kettenräder herumgeführt bzw« von diesen angetrieben werden. Die Flaschenzellen werden in Richtung des Pfeiles 17 vorwärtstransportiert.
Die oberen linken Kettenumlenkräder 3 sind auf einer gemeinsamen Welle mit der Drehachse 6.befestigt. Die oberen rechten Kettenumlenkräder 4 sind ebenfalls auf einer Welle mit der Drehachse 7 und die unteren Kettenumlenkräder 5 sind auf einer Welle, mit der Drehachse 8 befestigt. Diese drei Wellen sind parallel zueinander und senkrecht zur Transportrichtung ausgerichtet. Gelagert sind diese Wellen mittels Lagern 15* die an den Grehäusewänden 2 befestigt sind. Sie weisen an beiden Enden Antriebselemente auf, die zum mechanischen Kupplen dienen«
Bei der in Figur 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist an jeder Gehäusewänd 2 eine Horizontalwelle 9 in Lagerstellen 15 drehbar gelagert. Jede der Horizontalwellen weist eine Schnecke 12, eine Sohnecke 13 und eine Schnecke 11 auf« Die Schnecke 12 treibt ein auf der Welle der oberen rechten Kettenumlenkrader befestigtes Schneckenrad 12a an, während die Schnecke 11 mit dem auf der Welle der linken oberen Kettenumlenkräder befestigten Schneckenrand 11a zusammenarbeitet. Infolge dieser Anordnung drehen sich die oberen Kettenumlenkräder in der Drehrichtung der Pfeile 18. Eine Kopplung der oberen Kettenumlenkräder mit den unteren Kettenumlenkrädern 5 erfolgt mittels der Vertikalwelle 10, die eine Schnecke 10b aufweist* die das Schneckenrad.14
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antreibt, das auf der Welle der unteren Kettenumlenkräder befestigt ist, die sich infolgedessen in Richtung des Pfeiles 19 drehen. Angetrieben wird die Vertikalwelle 10 von einer, auf der Horizontalwelle 9 befestigten Schnecke, die in ein Schneckenrad 10a der Vertikalwelle eingreift»
Beide Horizontalwellen weisen Wellenenden 9a auf, die gemeinsam angetrieben werden«,
Die Übersetzungen der Schnecken-Schneckenradpaare ist so ge- · wählt, daß an allen Stellen der Kettenstränge gleiche Geschwindigkeiten herrschen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist in Figur 4 und Figur 5 gezeigt» Diese Anord~< nung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil sie unempfindlich gegen Verlagerungen und Fluchtungsfehler ist» Die Flächen, auf denen die Antriebsvorrichtung montiert wird, sind nämlich unbearbeitete Blechwände, die zum Verwerfen neigen» Auf der Horizontalwelle 9 ist ein oberes Kettenrad 20 befestigt, das über die Kette 21 das untere Kettenrad 22 antreibt, das auf der unteren Horizontalwelle 24 befestigt ist, auf der außerdem die Schnecke 23 angebracht ist, die mit dem Sohneckenrand 14 zusammenarbeitet.
Beide hier beschriebenen Ausftihrungsformen können sowohl auf einer Seite als auch auf beiden Seiten der Flaschenreinigungsmaschine angebracht werden.
/Schutzansprüche

Claims (5)

SoJiUt-ζ a ns τ» r ü ehe
1. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen in Längsbauweise, Insbesondere für Einendmaschinen mit Kettenumlenkrädern für die, die Flaschenzellen aufnehmenden endlosen Kettenstränge, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle mit der Drehachse (6), auf der die oberen linken Kettenumlenkräder (3) befestigt sind, mit mindestens einer weiteren Welle mit der Drehachse (7), auf der die oberen rechten Kettenumlenkräder (4) befestigt sind, mittels einer Horizontalwelle (9) und mittels Schnecken (11,12) und Schneckenrädern (11a,12a) mechanisch gekoppelt ist, wobei die obere linken Kettenumlenkräder (5) und die oberen rechten Kettenumlenkräaer (4) innerhalb der Flaschenreinigungs-"
, maschine im oberen Bereich der Kettenstränge (16) ange-, ordnet ist, während mindestens eine Welle mit der Drehachse (8), auf der die unteren Kettenumlenkräder (5) befestigt sind, mittels der Vertikalwelle "(10), der Schnecken (13»10b) und der Schneckenräder (10a,14), bzw. mittels des oberen Kettenrades (20), der Kette (21), dem unteren Kettenrad (22) und der auf der unteren Horizontalwelle (24) befestigten Schnecke (23) mit der Horizontalwelle (9) mechanisch gekoppelt ist, wobei die unteren Kettenumlenkräder (5)? deren Drehrichtung (19) entgegengesetzt zur Drehrichtung (18) der oberen Kettenumlenkräder (3»4) ist, im unteren Bereich der Ketten-stränge (16) angeordnet sind.
2. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aus-
in der die Durchmesser der Kettenumlenk-
- Schützansprüche -
räder (3,4 und 5) gleichgroß sind, die Übersetzungen der einzelnen Schneckentriebe bzw. des Kettentriebes, bestehend aus den Kettenrädern (20) und (22) und der Kette (21)entsprechend gleich sind»
3. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse der Flaschenreinigungsmaschine bzw. an den Gehäusewänden (2) mehrere Lagersteilen (15) befestigt sind, in denen die Horizontalwelle (9) und die Yertikalwelle (10), bzw. die untere Horizontalwelle. (24) drehbar gelagert sind.
4· Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie an zwei Längsseiten der Flaschenreinigungsmaschine angeordnet ist*
5. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalwellen (9) je ein Wellenende (9a) aufweisen, welche als Antriebswellenenden ausgebildet sind»
β ο Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform lediglich an einer Längsseite der Flaschenreinigungsmaschine angeordnet ist ο
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