DE1994591U - Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen. - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen.Info
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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Description
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung
für Flaschenreinigungsmaschinen in längsbauweise,
die dazu dient, die endlosen Kettenstränge, an denen die Flaschenkörbe in Form von aneinandergereihten Flaschenzellen
befestigt sind, anzutreiben. Der Antrieb der Kettenstränge erfolgt seither bei solchen Flaschenreinigungsmaschinen
an einer Stelle des Kettenstranges, entweder durch eine taktweise
arbeitende Vorschubvorrichtung auf der geraden Strecke
der Ketten oder durch ein angetriebenes Kettenrad an einer Ketten-Umlenkstelle» Eine solche Antriebsanordnung weist jedoch
vor allem bei größeren Längen der Kettenstränge und bei oftmaliger Umlenkung derselben große Nachteile auf. Die
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- Blatt 2 -
nötigen TJmlenkungen der Ketten ergeben sich zwangsläufig aus der
Tatsache, daß die Flaschenzellen mit den in ihnen angeordneten, zu reinigenden Flaschen durch mehrere verschiedene Tauchbecken
und an mehreren Spritz- und Sprühstationen vorbeigeführt werden müssen. Nun vergrößert sich "bekanntlich die Kettenzugkraft mit
zunehmender Kettenlänge und zunehmender Anzahl der Umlenkungen. Bei entsprechend großen Reinigungsmaschinen kann es dann deshalb
vorkommen, daß die Kettenzugkräfte unzulässig große Werte erreichen. Ein weiterer Nachteil der Antriebsanordnung an einer Stelle
ist die durch die großen Kettenzugkräfte verursachten Längsdehnungen der Kette- Diese sind nämlich dann unerwünscht, wenn die Flaschenzellen an Spritzstationen vorbeigeführt werden, die Spritzdüsen
in festen Abständen voneinander aufweisen, die in die Flaschenhälse hineinspritzen. Da die Abstände der Spritzdüsen konstant
sind,die Abstände der Piaschenzellen sich dagegen entsprechend der Kettenzugkraft ändern, ergibt sich eine Störung im Spritzvorgang,
da die Abstände der Spritzdüsen nicht mehr genau mit denen
der Flaschen bzw* der ITlaschenzellen übereinstimmen. Um nun diese
Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, die darin bestehen, daß bei in Baukastenprinzip zusammengebauten, großen Reinigungsmas
ehinen entweder infolge der großen Kettenzugkraft stärkere. und baulich größere Ketten benutzt werden mussen t oder daß sich
infolge der großen örtlichen Dehnungen Störungen im Reinigungsprozess ergeben, wird eine Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen
in Längsbauwexse vorgeschlagen, die es ermöglicht,
die örtlich wirkende Kettenzugkraft zu vermindern. Die vorliegende Neuerung macht hierbei von der bekannten Antriebsanordnung Gebrauch,
bei der endlose Zugmittel wie Seile, Ketten und Bänder an
mehreren Stellen gleichzeitig angetrieben werden9 so daß sich die
örtlioh auftretende Kettenzugkraft gegenüber dem Einzelantrieb an
einer Stelle wesentlich verringert»
- Blatt 3 -
Der Antrieb der Kettenstränge an mehreren Stellen mittels mechanisch miteinander gekoppelter Elemente ist.bei Zweiendmasohinen
bekannt.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung
für Flaschenreinigungsmaschinen in Längsbauweise insbesondere für Einendmaschinen, die zum Antrieb der endlosen,
die Flaschenkörbe aufnehmenden, um mehrere Kettenräder umgelenkte Kettenstränge dient, und die dadurch gekennzeichnet
ist, daß mindestens zwei der Kettenumlenkräder des oberen
Kettentrumm, vorzugsweise die beiden Kettenräder am vorderen und hinteren Ende der Maschine und mindestens ein Kettenumlenkrad
im unteren Kettentrumm mechanisch miteinander gekoppelt sind,,
Ein weiteres wesentliches Merkmal der vorliegenden Neuerung
besteht darin, daß die einzelnen erwähnten Kettenumlenkräder mittels Schnecken, Schneckenrädern, Wellen und Kettentrieben
miteinander mechanisch verbünden sind»
Der Gegenstand vorliegender Neuerung wird anhand von Zeichnungen
näher erläuterte
Es zeigtϊ ■
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Längsschnittes einer
sehr langen Flaschenreinigungsmaschine, wobei der mittlere Teil
herausgeschnitten ist, in einer Ausführungsform mit Schneckentrieben
als Kopplungselement,
Figur 2 eine Ansicht von oben auf die teilweise in Figur 1 gezeigte
neuerungsgemäße Antriebsvorrichtung in schematischer Darstellung,
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- Blatt 4 -
Figur 3 eine Seitenansicht der in Figur 2 gezeigten Darstellung,
Figur 4 eine Ansicht von oben auf eine Ausführungsform der neue-...
rungsgemäßen Antriebsvorrichtung, die als Kupplungselemente
Schneckentriebe und Kettentriebe aufweist und
Figur 5 eine Seitenansicht der in Figur 4 gezeigten Darstellung.
Die Flaschenzellen 1 sind reihenweise an den Kettensträngen
16 befestigt, die um die einzelnen Kettenräder herumgeführt bzw« von diesen angetrieben werden. Die Flaschenzellen werden
in Richtung des Pfeiles 17 vorwärtstransportiert.
Die oberen linken Kettenumlenkräder 3 sind auf einer gemeinsamen Welle mit der Drehachse 6.befestigt. Die oberen rechten Kettenumlenkräder 4 sind ebenfalls auf einer Welle mit
der Drehachse 7 und die unteren Kettenumlenkräder 5 sind auf einer Welle, mit der Drehachse 8 befestigt. Diese drei Wellen
sind parallel zueinander und senkrecht zur Transportrichtung
ausgerichtet. Gelagert sind diese Wellen mittels Lagern 15* die
an den Grehäusewänden 2 befestigt sind. Sie weisen an beiden Enden
Antriebselemente auf, die zum mechanischen Kupplen dienen«
Bei der in Figur 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist an jeder
Gehäusewänd 2 eine Horizontalwelle 9 in Lagerstellen 15 drehbar gelagert. Jede der Horizontalwellen weist eine Schnecke 12,
eine Sohnecke 13 und eine Schnecke 11 auf« Die Schnecke 12 treibt ein auf der Welle der oberen rechten Kettenumlenkrader
befestigtes Schneckenrad 12a an, während die Schnecke 11 mit dem auf der Welle der linken oberen Kettenumlenkräder befestigten
Schneckenrand 11a zusammenarbeitet. Infolge dieser Anordnung
drehen sich die oberen Kettenumlenkräder in der Drehrichtung der Pfeile 18. Eine Kopplung der oberen Kettenumlenkräder mit
den unteren Kettenumlenkrädern 5 erfolgt mittels der Vertikalwelle
10, die eine Schnecke 10b aufweist* die das Schneckenrad.14
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- Blatt 5 -
antreibt, das auf der Welle der unteren Kettenumlenkräder
befestigt ist, die sich infolgedessen in Richtung des Pfeiles 19 drehen. Angetrieben wird die Vertikalwelle 10 von einer,
auf der Horizontalwelle 9 befestigten Schnecke, die in ein Schneckenrad 10a der Vertikalwelle eingreift»
Beide Horizontalwellen weisen Wellenenden 9a auf, die gemeinsam angetrieben werden«,
Die Übersetzungen der Schnecken-Schneckenradpaare ist so ge- · wählt, daß an allen Stellen der Kettenstränge gleiche Geschwindigkeiten
herrschen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist in Figur 4 und Figur 5 gezeigt» Diese Anord~<
nung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil sie unempfindlich gegen Verlagerungen und Fluchtungsfehler ist» Die Flächen, auf
denen die Antriebsvorrichtung montiert wird, sind nämlich unbearbeitete
Blechwände, die zum Verwerfen neigen» Auf der Horizontalwelle 9 ist ein oberes Kettenrad 20 befestigt, das
über die Kette 21 das untere Kettenrad 22 antreibt, das auf
der unteren Horizontalwelle 24 befestigt ist, auf der außerdem die Schnecke 23 angebracht ist, die mit dem Sohneckenrand
14 zusammenarbeitet.
Beide hier beschriebenen Ausftihrungsformen können sowohl auf einer Seite als auch auf beiden Seiten der Flaschenreinigungsmaschine angebracht werden.
/Schutzansprüche
Claims (5)
1. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen
in Längsbauweise, Insbesondere für Einendmaschinen
mit Kettenumlenkrädern für die, die Flaschenzellen aufnehmenden endlosen Kettenstränge, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle mit der Drehachse (6), auf der die oberen linken Kettenumlenkräder (3) befestigt
sind, mit mindestens einer weiteren Welle mit der Drehachse (7), auf der die oberen rechten Kettenumlenkräder
(4) befestigt sind, mittels einer Horizontalwelle (9) und mittels Schnecken (11,12) und Schneckenrädern
(11a,12a) mechanisch gekoppelt ist, wobei die obere linken Kettenumlenkräder (5) und die oberen rechten
Kettenumlenkräaer (4) innerhalb der Flaschenreinigungs-"
, maschine im oberen Bereich der Kettenstränge (16) ange-,
ordnet ist, während mindestens eine Welle mit der Drehachse (8), auf der die unteren Kettenumlenkräder (5) befestigt
sind, mittels der Vertikalwelle "(10), der Schnecken (13»10b) und der Schneckenräder (10a,14), bzw.
mittels des oberen Kettenrades (20), der Kette (21), dem unteren Kettenrad (22) und der auf der unteren
Horizontalwelle (24) befestigten Schnecke (23) mit der Horizontalwelle (9) mechanisch gekoppelt ist, wobei die
unteren Kettenumlenkräder (5)? deren Drehrichtung (19) entgegengesetzt zur Drehrichtung (18) der oberen Kettenumlenkräder (3»4) ist, im unteren Bereich der Ketten-stränge
(16) angeordnet sind.
2. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aus-
in der die Durchmesser der Kettenumlenk-
- Schützansprüche -
räder (3,4 und 5) gleichgroß sind, die Übersetzungen
der einzelnen Schneckentriebe bzw. des Kettentriebes, bestehend aus den Kettenrädern (20) und (22) und der
Kette (21)entsprechend gleich sind»
3. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
am Gehäuse der Flaschenreinigungsmaschine bzw. an den Gehäusewänden (2) mehrere Lagersteilen (15)
befestigt sind, in denen die Horizontalwelle (9) und die Yertikalwelle (10), bzw. die untere Horizontalwelle.
(24) drehbar gelagert sind.
4· Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sie an zwei Längsseiten der Flaschenreinigungsmaschine angeordnet ist*
5. Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Horizontalwellen (9) je ein Wellenende (9a) aufweisen,
welche als Antriebswellenenden ausgebildet sind»
β ο Antriebsvorrichtung für Flaschenreinigungsmaschinen
nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
lediglich an einer Längsseite der Flaschenreinigungsmaschine angeordnet ist ο
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW42669U DE1994591U (de) | 1968-07-16 | 1968-07-16 | Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEW42669U DE1994591U (de) | 1968-07-16 | 1968-07-16 | Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1994591U true DE1994591U (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=33392512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW42669U Expired DE1994591U (de) | 1968-07-16 | 1968-07-16 | Antriebsvorrichtung fuer flaschenreinigungsmaschinen in laengsbauweise, insbesondere fuer einendmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1994591U (de) |
-
1968
- 1968-07-16 DE DEW42669U patent/DE1994591U/de not_active Expired
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